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Le Corbusier und Max du Bois / Maison Dom-ino, patentiert 1914

Radikales Konzept; es gibt nur Fundament, Stützen, Platte und Treppenhaus – keine Wände und kein Dach (Decke ist Dach)

Keine Ähnlichkeit mehr mit traditionellen Bauten
Nur noch vertikale und horizontale
Flachdach, muss gedichtet werden, da das Wasser nicht abfließt das Prinzip is beliebig erweiterbar

sieht so aus wie heutige Stahlbetonbauten – da Arbeit teuer ist als Material (heute fügt man einfach bis zu 50% mehr Stahl und Beton ein als nötig – nicht ökologisch)

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Valerio Olgiati, Das Gelbe Haus, Flims 1999: Bruchsteinmauerwerk mit Beton verstärkt, Zustand vor Umbau

Mit Beton verstärkt, stabilisiert Stürze wurden erneuert Kellerfenster zugemauert - Sockel

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Valerio Olgiati, Das Gelbe Haus, Flims 1999: Bruchsteinmauerwerk mit Beton verstärkt, Zustand vor Umbau

Mit Beton verstärkt, stabilisiert Stürze wurden erneuert Kellerfenster zugemauert - Sockel

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Ludwig M.v.d.R mit Philip Johnson, Seagram Building, Manhattan, NY 1958: Gr Eg und Regelgeschoss

Nur der vordere Teil im Grundriss ist wichtig, der hintenliegende Anbau ist nur 4 Geschoße hoch; Das Hauptgebäude hat 38 Geschoße, 5x6Stützen, Aussteiffung durch Betonkern - bis

zum 17ten Geschoß ist der Kern betoniert, darüber reicht das Stahlkorsett.

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Hakan Ahlberg, LKAB-Bergwerk Kiruna (Schweden), Schnitt Zerkleinerungsanlage und zentraler Schacht

Industriebau – Bindeglied zwischen Maschine und Bau

Aus dem Nutzen heraus entwickelt

Der Bau ist sichtbar, der Bohrschacht aber nicht

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Adolf Loos, Haus Goldmann & Salatsch am Michaelerplatz, Wien 1909-11: Haus ohne Augenbrauen

Er löste mit diesem Haus einen Skandal aus – er ließ die Giebel über den Fenstern einfach weg

Er lehnte Ornamente ab (jedoch verwendete er doch welche im Sockel, in Form von gemusterten Marmorflächen)

Die Blumentröge wurden polizeilich angeordnet

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 Philip Johnson / Glashaus, New Canaan, 1949

Badezimmer als einziger geschlossener Raum; Zylinder

reduziertes Dach - Flachdach

gläserne Wände um das Gebäude komplett mit dem Park zu verbinden

Stahlprofile, Decke verkleidet mit Gip

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Renzo Piano und Richard Rogers, Centre Pompidou 1977

Zeige ich die Technik oder zeige ich ie nicht

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Renzo Piano und Richard Rogers, Centre Pompidou 1977

Renzo Piano und Richard Rogers, Centre Pompidou 1977

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Stapelung SOM, Pepsi-Cola Building, New York 1960: Schnitt und Ansicht/ Hochhaus in der Bauphase

gestapelte Flächen

relativierung des Themas Dach (es hat keine so große emotionale Bedeutung mehr)

Grundprinzip: Maison Dom-ino

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Ludwig M.v.d.R, Barcelona-Pavillon, 1929

Haupthaus (8 Stützen) und Nebenhaus,

Hybride Bauweise, freistehende Wände (nach de Stijl, in Holland), wenige Elemente – „less is more“, Decke unwichtig, Wände mit teuren, schönen Steinen (Onix), Materialien sind wichtig, Chromstahlstützen als Ornament

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Ludwig M.v.d.R., Neue Nationalgalerie, Berlin 1963-67

quadratischer Grundriss, auskragendes Dauch wird auf 8 Stützen getragen, Kreuzstütze, Raum nach Innen versetzt

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Guiseppe Terragni, Casa del Fascio, Como 1933-36

links sichtbares Skelett, rechts eine geschlossene Wand, wirkt wie ein Massivbau

Wohnungen sind zurückgesetzt und teils verschlossen Wurde mit Marmor verkleidet

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Joseph Paxton, Crystal Palace, London (Hydepark) 1851

Es Stand genügend Stahl und Glas zur Verfügung

Wie Gewächshaus; nicht beheizbar

Fenster als Füllung

Temporäre Halle für Weltausstellung

Wurde in nur 5 Monaten aufgebaut (durch Vorfertigung möglich)

Stützen im EG 7.30m, in den beiden Obergeschoßen 5.20m

Die Gusseisenstützen waren hohl, lineares Stabwerk (ähnlich zum Holzbau, nur wären dann die Dimensionen weitaus größer)

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  1. Ludwig M.v.d.R mit Philip Johnson, Seagram Building, Manhattan, NY 1958: Gr Eg und Regelgeschoss

  1. Nur der vordere Teil im Grundriss ist wichtig, der hintenliegende Anbau ist nur 4 Geschoße hoch; Das Hauptgebäude hat 38 Geschoße, 5x6Stützen, Aussteiffung durch Betonkern - bis

    zum 17ten Geschoß ist der Kern betoniert, darüber reicht das Stahlkorsett.

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Abraham Darby III, The Iron Bridge, Coalbrookdale 1781

Die Geburstsstunde des Stahlbaus (und der Industriellen Revolution): erste Gusseisenbrücke, jedoch noch alte Bogenform (das Eisen war noch sehr spröde, nicht auf Zug belastbar)

Holzkohle wurde durch Koks ersetzt; durch eine höhere Temperatur konnte mehr Stahl hergestellt werden

Bogenbau – es gibt keine Dreiecke, die einzelnen Teile sind aber in Knotenpunkten verbunden.

Filigrane Konstruktion, jedoch sehr schwer (300 Tonnen) Stilmerkmale des ausgehenden Rokokos

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Stabkirche Gol, 13.Jhd. 1881-85 nach Oslo versetzt und rekonstruiert unter Waldemar Hansteen

Traditioneller Sakralbau, man wollte in die Höhe bauen

sehr lange, dünne Stäbe (vom Schiffsbau der Wikinger)

Andreaskreuze zur Aussteifung

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Jean Prouvé, Maison du peuple, Chlichy (Frankreich) 1935-38

Unten Markthalle (benötigt hohen Raum), oben Festsaal, Veranstaltungssaal

Ausbaubarer Zwischenboden wurde auf Knopfdruck in der Bühnenraum gefahren, Flexible Wände – die Technik ging irgendwann kaputt, da zu kompliziert

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Ludwig M.v.d.R, IIT Chemiegebäude, Chicago 1940: Stahlskelett mit Ziegelausfachung

Sonnenschutz und öffenbare (vertikal Schiebbare) Fenster Klinkersteine im Kreuzverband
Dieselbe Bauweise wie beim Industriebau

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Ludwig Mies van der Roher / IIT, Crown Hall, Chicago 1956: Ansicht und Grundriss

dieselben Proportionen wie Schinkels Museum

Tragwerk über 4 Träger, feine Metallstützen, raumhohe Verglasungen

Keine Ornamente

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Straßburger Münster (Gotik) , 1176-1439: Innenraum (Arkadengeschoß, Triforien und Obergarden), Schnitt mit Strebewerk

Jedes Geschoß wurde eigens Belichtet (möglich durch Satteldach der Seitenschiffe, normalerweise wurden Satteldächer gebaut)

Durch Skelettbau und Strebewerk waren große Fenster möglich: Lichtdarstellung als Gottesdarstellung

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Zweiraumtiefes Wohnhaus, Strickbau im Wallis, aus: Werner Blaser, Bauernhaus der Schweiz, Basel 1983

Balken übereinandergelegt und durch Überplattungen verbunden Kleine Fenster möglich, kein Sturz nötig

Wird in Japan, den Alpen, Balkan, Rumänien etc. mit solchen Eckverbindungen gebaut

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Gion Caminada, Schulhaus, Graubünden, 1995: moderner Strickbau mit Langfenstern

Das Ziel war es, dem Gebäude trotz einer traditionellen Bauweise einen modernen Charakter zugeben

Neu interpretierter, moderner Strickbau, große Fensteröffnungen (zu groß – im Nachhinein mussten noch Stahlstützen hinzugefügt werden)

Heutzutage ist eine Innenliegende Wärmedämmung nötig (verpflichtend)

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>Das gerade Hakenblatt<, aus: Otto Warth, Die Konstruktionen in Holz, Leipzig 1900

jedes Material hat eine andere Art von Fügung

Eisen kann man nieten, schrauben, schweißen

Holz kann man zapfen, überplatten, nageln, leimen

Längenverbindung von Holz – ohne Eisen und Leim: mit Zimmermannsknoten

Bsp.: gerades Hakenblatt, kann sich durch Keile von beiden Seiten eingeschlagen nicht mehr bewegen

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Holzverbauten für Blockbauten, aus: Gustav Blohm, Das deutsche Zimmermannshandwerk, Leipzig 1912

klassische Form des Fügens: Strickbau mit Rund- oder Kantholz möglich

Überplattung mit Vorstoß, jeder Balken wird beidseitig um 1/4 eingeschnitten und dann zusammengesteckt

Ohne Vorstoß: die Ecke muss geschwalbt werden oder man fügt Nägel/ Bolzen ein

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Konrad Wachsmann, Knoten für das Packaged House System, entwickelt mit Walter Gropius, patentiert 1942

Verbindungen hatten viel Handarbeit nötig – entwicklung dieses fräsbaren Knotens

Idee des Baukastensystems, man kriegt es geliefert und steckt es selbst zusammen (wie Ikea)

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conzett, Bronzini, Gartmann / Plattenbrücke am Wanderweg Trutg dil Flem, Graubünden 2010-12

Archaische Brücke
Betonguss mit Natursteinoptik
übereinandergeschichtet
Der Geländerpfosten wird eingebohrt und befestigt somit die Steinplatten

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