Was ist unter Raumordnung zu verstehen?
Gesetzliche Leitvorstellung der Raumordnung ist eine nachhaltige Raumentwicklung, die die sozialen und wirtschaftlichen Ansprüche an den Raum mit seinen ökologischen Funktionen in Einklang bringt und zu einer dauerhaften, großräumig ausgewogenen Ordnung mit gleichwertigen Lebensverhältnissen führt. Es ist räumlich ausgerichtetes Staatshandeln mit Leitvorstellungen und Konzepten, das die verschiedenen Ziele Deutschlands und seiner Teilräume koordiniert.
Ziel: soziale und wirtschaftliche Ansprüche an den Raum
mit seinen ökologischen Funktionen in Einklang zu bringen
→ Querschnittsaufgabe
→ zusammenfassende, übergeordnete Planung/ Ordnung des Raumes
Warum ist räumliche Planung notwendig? Welche Argumente sprechen für eine räumliche Planung?
Raum als begrenzte Ressource → Ohne Planung entstehen starke Disparitäten → Vielzahl an Raumnutzungen und Akteuren mit unterschiedlichen Nutzungsansprüchen → konkurrierende Nutzung führt zu Raumnutzungskonflikten/Interessenskonflikten → Suche nach einem Interessensausgleich ist wichtig → Wohl der Allgemeinheit: Prioritätensetzung
Welche allgemeinen Probleme stellen sich der räumlichen Planung in der Gegenwart?
Die Raumplanung unterliegt veränderlichen Rahmenbedingungen
Zunehmende Differenzierung der Gesellschaft erschwert Konsensfindung/Planung
Ansprüche der Gesellschaft an den Raum verändert sich schnell
Schneller Strukturwandel erschwert die langfristige Planung → Notwendigkeit der Unterscheidung in langfristig-stabile und zeitnah-flexible Planung
Welche grundlegenden Aufgaben übernimmt die räumliche Planung?
1. Ordnungsfunktion
Private Sphäre: Daseinsgrundfunktionen, komplexe Zusammenhänge
Staatliche Sphäre: Öffentliche Einrichtungen (Politik, Ärzte, Schulen...)
Umwelt-Sphäre: Ressourcen, ökologischer Abdruck, nachhaltige Entwicklung, Raumwirksamkeit menschlichen Handelns
2. Entwicklungsfunktion
Permanente Anpassung an neue, durch Wandel entstandenen, Raumansprüche, Suche nach neuen Lösungen
3. Schutzfunktion
Verantwortung gegenüber Umwelt, Kulturlandschaft, Wohl der Allgemeinheit
4. Ausgleichsfunktion
Vermeidung regionaler Disparitäten
...sowie:
Frühwarnfunktion: Frühzeitige Problemwarnung (z. B. bei demographischem Wandel / Klimaerwärmung)
Orientierungsfunktion: Verlängerung der Zeitachse des Handelns, z. B. durch Prioritätensetzung in der Planung
Koordinationsfunktion: Berücksichtigung sachlicher Interdependenzen
Moderationsfunktion: Auflösung von Interessenskonflikten, Vermeidung von regionalen Disparitäten
Warum stellt die Entwicklung der Siedlungsfläche in Deutschland während der letzten Jahrzehnte eine Herausforderung für die räumliche Planung dar?
Dezentrale Siedlungsstruktur mit leistungsfähigen Stadtregionen
Großräumige
Räumliche Konzentration der Siedlungen: System der zentralen Orte
Gewachsene Kulturlandschaft, Natur- und Landschaftsschutz
Immer mehr Agrarfläche wird zu Verkehrs- oder Siedlungsfläche → hohe Flächenversiegelung
Bei verringerter Verkehrsbelastung: Mischung der Raumnutzungen
Menschen leben immer raumintensiver, jeder Mensch beansprucht zunehmend mehr Fläche (durch wandelnden Lebensstil, andere Ansprüche an den Raum)
Welchen allgemeinen Prinzipien folgt die räumliche Planung?
Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen (Schulwesen, Gesundheitsversorgung)
Schutz und Pflege natürlicher Lebensgrundlagen
Vermeidung von Zersiedelung und Überlastung von Räumen
Sicherung der Energieressourcen
Einbindung in Europa
Ethische Prinzipien: Zusammenleben, Verantwortung, Rücksicht auf künftige Generationen
Welche veränderlichen Rahmenbedingungen wirken auf Raumentwicklung und Raumplanung ein?
Bevölkerungszahlen
Mobilität
Digitalisierung
Regenerative Energien
EU-Vorgaben insbesondere im Umweltschutz
Große Trends
Staatspolitischer Rahmen
Wissensstand
Technischer Fortschritt
Welche Merkmale kennzeichnen die jüngste Entwicklungsphase räumlicher Planung in Deutschland?
Zunehmende Differenzierung der Gesellschaft erschwert Konsensfindung
Die Ansprüche der Gesellschaft an den Raum verändern sich
Schneller Strukturwandel erschwert langfristige Planung
Notwendigkeit der Unterscheidung zwischen langfristig-stabiler und zeitnah-flexibler Planung
Welche Institutionen widmen sich in Deutschland der Raumforschung und Raumplanung?
Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL)
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS)
Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS)
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖS)
Nennen Sie die räumlichen Ebenen im System räumlicher Planung und ihre wichtigsten Planungsinstrumente!
Supranationale Ebene (EUREK – Europäisches Raumentwicklungskonzept)
Nationale Ebene (Raumordnerische Grundsätze und Leitbilder)
Länderebene (Länderentwicklungsprogramme und –pläne)
Regionale Ebene (Regionalpläne)
Kommunale Ebene (Bauleitpläne, Flächennutzung- und Bebauungspläne)
Was ist das Gegenstromprinzip in der räumlichen Planung?
Es ist ein raumordnerisches Prinzip, dass die wechselseitige Beeinflussung von regionaler und überregionaler Planung kennzeichnet. Es gibt sowohl Top-Down als auch Bottom-Up Planung.
Untergeordnete räumliche Planungsebenen müssen sich an die Vorgaben übergeordneter Planungsebenen halten. Übergeordnete Planungen berücksichtigen dafür nach Möglichkeit die Vorgaben der untergeordneten Planungen bei ihren eigenen Planungen.
Auf welchen Maßstabsebenen wird in Planwerken räumlicher Planung gearbeitet?
Landesweite Raumordnungspläne 1:100.000 bis 1:500.000
Regionalpläne 1:50.000 bis 1:100.000
Kommunale Ebene
Flächennutzungspläne (vorbereitende Bauleitpläne) 1:5.000 bis 1:50.000
Bebauungspläne (verbindliche Bauleitpläne) 1:500 bis 1:5.000
(nach www.umweltbundesamt.de)
Welche Aufgaben hat die Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO)?
Gegenseitige Unterrichtung und Abstimmung über grundsätzliche Fragen und Positionen der Raumordnung und Landesplanung, insbesondere:
Leitbilder der räumlichen Entwicklung
Fragen einer Raumordnung in Europa
Grundsatzfragen grenzüberschreitender Zusammenarbeit in Deutschland
Abstimmung raumbedeutsamer Planungen und Maßnahmen
Nennen Sie wichtige Aufgaben und Inhalte des Raumordnungsberichts des BBR!
Nach dem ROG sind folgende Themen zu behandeln:
Die bei der räumlichen Entwicklung zugrunde liegenden Tatsachen (Bestandsaufnahme, Entwicklungstendenzen)
Die im Rahmen der angestrebten räumlichen Entwicklung durchgeführten und beabsichtigten raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen
Die räumliche Verteilung der raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen des Bundes und der europäischen Gemeinschaft im Bundesgebiet
Die Auswirkungen der Politik der europäischen Gemeinschaft auf die räumliche Entwicklung des Bundesgebietes
Warum ist eine europäische Perspektive der Raumordnung für Deutschland wichtig?
Räumliche Lage und Grenzen (Deutschland hat eine gute räumliche Lage in Europa)
Sie dient als Brückenfunktion
Wichtig für den europäischen Integrationsprozess
Wichtig für wirtschaftliche Verflechtungen, von denen auch DE abhängig ist
Welche Herausforderungen stellen die Erweiterungen der EU für die Raumordnung dar?
Neue Mitgliedsländer bringen Ungleichgewicht, da es in jedem Land (regionale) Disparitäten gibt
Neue EU-Länder haben meistens ein geringeres BIP/Einwohner, eine höhere Arbeitslosenquote und oft eine höhere Jugendarbeitslosigkeit
Welche großräumigen Muster regionaler Disparitäten sind in der EU festzustellen?
Starke Disparitäten im BIP/Kopf und Arbeitslosigkeit zwischen zentral und peripher gelegenen Staaten und Regionen
EU allgemein sehr heterogener Raum, da Agglomerationsräume unterschiedlich sind
Muster der „blauen Banane“: sehr dicht besiedelter Raum mit Konzentration der Wirtschafts- und Bevölkerungsstrukturen (im positiven Sinne)
Muster der „europäischen Traube“: zellenartig aufgebautes Europa aus Ballungsräumen mit dazwischen liegenden Frei-/Erholungsräumen
Welche Gebiete werden in der EU als besondere Problemregionen angesehen?
Industrieregionen im Verfall [Ruhrgebiet]
Ländlich-Agrar geprägte Regionen (Bevölkerungsverlust) [Süditalien, Südspanien, Ostdeutschland]
Städtische Problemräume (Verdichtungsräume mit Überlastungserscheinungen) [Lissabon, Madrid, Athen]
Periphere Regionen und Inseln [Nordskandinavien, Azoren, Kanaren]
Grenzregionen [innerhalb EU sowie an den Außengrenzen]
Erläutern Sie kurz die beiden Raumbilder der „Blauen Banane“ und der „Europäischen Traube“!
Blaue Banane:
Verläuft von Mittelengland über Beneluxstaaten, Mitteldeutschland, Schweiz nach Norditalien
Konzentration von wirtschaftlich starken Regionen und dichter Besiedelung auf dieser zentralen Entwicklungsachse. 20 global cities in diesem Raum
Abseits der Achse: Problemzonen / schwache Regionen
Europäische Traube:
Gegenthese zur blauen Banane
Polyzentrisches, ausgewogenes System mit hoher Zahl gleichrangiger Zentren
Zellenartig aufgebautes Europa aus Ballungsräumen mit dazwischen liegenden Frei-/Erholungsräumen
Nennen Sie grundlegende Merkmale eines Leitbildes für ein europäisches Raumordnungskonzept!
Polyzentrisches, ausgewogenes System von Stadtregionen
Verbunden durch ein Netz umweltverträglicher und leistungsfähiger Infrastruktur
Darüber ein europäisches Freiraumsystem mit abgestuften Schutzgebieten, ebenfalls möglichst gleichmäßig verteilt
Auf welchen Aspekten nachhaltiger Raumentwicklung basiert EUREK?
EUREK verbindet 3 grundlegende Ziele europäischer Politik:
Wirtschaftlicher und sozialer Zusammenhalt
Erhaltung natürlicher Lebensgrundlagen und kulturellen Erbes
Ausgeglichene Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Raumes
Hauptziel ist die Stärkung von grenzübergreifender transnationaler Zusammenarbeit
Was ist das Konzept der Interreg-Programme?
Es geht um internationale Zusammenarbeit und ist Teil der Struktur- und Investitionspolitik der EU. Unterstützung von grenzübergreifenden Kooperationen zwischen Regionen und Städten.
Hierbei gibt es 3 Ausrichtungen/Schwerpunkte:
Grenzübergreifende Zusammenarbeit, gemeinsame lokale Initiativen führen zur Weiterentwicklung der wirtschaftlichen und sozialen Zusammenarbeit in benachbarten Grenzregionen [kleinräumig]
Transnationale Zusammenarbeit zwischen nationalen, regionalen und kommunalen Partnern in transnationalen Kooperationsräumen um Integration dieser Räume zu erhöhen [großräumig]
Interregionale Zusammenarbeit, Kooperationsnetze und Erfahrungsaustausch, um die Wirksamkeit bestehender Instrumente für Regionalentwicklung und Kohäsion zu verbessern [kein zusammenhängender Raum]
Welche Strukturfonds stehen der europäischen Regionalförderung zur Verfügung?
EFRE: Europäischer Fond für Regionalentwicklung
ESF: Europäischer Sozialfond
EAGFL: Europäischer Ausgleichs- und Garantiefond für die Landwirtschaft
Welche Funktionen erfüllt die Bundesraumordnung?
Abstimmung raumwirksamer Planungen des Bundes mit den Ländern
Aufstellung von Bundesraumordnungsplänen
Stellungnahmen zu Raumordnungsplänen von Ländern und Regionen
Entwicklung von Leitbildern für die Raumentwicklung in Deutschland gemeinsam mit den Ländern
Umsetzung von Leitbildern durch Modellvorhaben in der Raumordnung
Beteiligung an der Entwicklung eines europäischen Raumentwicklungskonzepts (EUREK)
Laufende Information und Berichterstattung über die Raumentwicklung in Deutschland
Nennen Sie Beispiele für Indikatoren, mit denen im Raumordnungsbericht Raumstrukturen in Deutschland beschrieben werden!
Regionale Wettbewerbsfähigkeiten und Beschäftigung
Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse, Versorgungsstandard
Verkehr und Mobilität (Infrastruktur)
Energie und Klima (Ressourceninanspruchnahme)
Wohnungsbautätigkeit und Immobilienmärkte
Flächennutzung und baulichen Flächeninanspruchnahme
Nennen Sie die Leitbilder der Bundesraumordnung!
Wettbewerbsfähigkeit stärken
Ziel: Chance der dauerhaften Entwicklung von Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit für alle Regionen
Daseinsvorsorge sichern
Ziel: Sicherung der Daseinsvorsorge (Bewältigung der Folgen des demographischen Wandels)
Raumnutzung steuern und nachhaltig entwickeln
Ziel: Zunehmenden Raumnutzungskonflikten frühzeitig mit fachübergreifender Koordination und Kommunikation begegnen
Klimawandel und Energiewende gestalten
Ziel: Globale Erwärmung auf 2 °C bis zur Jahrhundertwende begrenzen
Beurteilen Sie die Position der Metropolräume im Leitbild der Bundesraumordnung!
Übergeordnete Leitvorstellungen der Bundesraumordnung:
Abstimmung der verschiedenen Raumansprüche und Konfliktvermeidung
Freie Entfaltung der Persönlichkeit, Intergenerative Verantwortung
Gleichwertige Lebensverhältnisse: Gleichgewicht neu interpretiert
Novellierung des ROG: Nachhaltigkeitsprinzip wird zur übergeordneten Leitvorstellung
Reaktion auf aktuelle Entwicklungstrends notwendig
Demographischer Wandel, Migration
Klimawandel: Vermeidungs-/AnpassungsmaßnahmenEnergiewende: Flächen zur Energieerzeugung, Trassen
Verlangen nach Bürgerbeteiligung, Transparenz
Digitale Infrastruktur
Ziele der europäischen Integration
Aufgaben der maritimen Raumordnung
Globalisierung, Verkehrsströme
Metropolen hier als Wachstumspole, die zur Verstärkung von Ungleichgewichten beitragen
Welche Ziele verfolgt die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“?
Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur und Wettbewerbsfähigkeit
Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes
Aus- und Neubau von Hochschulen
In welchem Verhältnis stehen Landesplanung und Regionalplanung zueinander?
Landesplanung steht über der Regionalplanung
Landesplanung bezieht sich auf ein Bundesland
Regionalplanung bezieht sich auf einen Regierungsbezirk
Regionalplanung nimmt vermittelnde Stellung zwischen Landesplanung und Kommunalentwicklung ein
Warum ist neben der Landesplanung außerdem eine Regionalplanung von Bedeutung?
Landesplanung nicht detailliert genug, daher strategisches Mittel der Regionalplanung um Inhalte zu konkretisieren
Erzeugt Planungssicherheit für Gemeinden und Planungsträger
Wenig Aufwand, dabei aber Einbindung der direkten Akteure möglich
Subsidiarität in einem föderalistischen Staat (
Mittlerfunktion zwischen Kommunen und Land
Steuerungsfunktion gegenüber Planungsträgern
Konfliktregelungsfunktion z. B. bei Großprojekten (Flughafenbau)
Implementationsfunktion → Umsetzung von Grundsätzen und Zielen der RO
Was sind Vorranggebiete und Vorbehaltsgebiete?
Vorranggebiete: eine bestimmte Nutzung hat Priorität und schließt andere Nutzungen aus
Vorbehaltsgebiete: eine bestimmte Nutzung wird besonders berücksichtigt, aber Option für andere Nutzungen bleibt offen
Welche Elemente der Raumstruktur werden in Landesentwicklungsplänen meist angegeben?
Gliederung nach Kategorien der Siedlungsstruktur (Verdichtungsräume, Ordnungsräume, ländliche Räume, strukturschwache Räume)
Hierarchie zentraler Orte: wo liegen Entwicklungsachsen?
Infrastruktur: Verkehrswege, Ver- und Entsorgung von Müll, Abwasser etc.
Ausweisung einer Freiraumstruktur: Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Landschaftspflege, Erholung, Rohstoffsicherung
Warum nimmt die Ebene der Regionalplanung eine wichtige Mittlerfunktion ein?
Die Ebene der Regionalplanung ist eine konkrete, teilraumbezogene Handlungsebene der Raumordnung und damit ein Spannungsfeld zwischen:
Örtlichen und überörtlichen Interessen
Regionalen und großräumigen Interessen
Einzelfachliche und gesamträumliche Interessen
Individuelle und gemeinwohlorientierte Interessen
Daher die wichtige Mittlerfunktion: Steuerungsfunktion gegenüber öffentlichen Planungsträgern, Konfliktregelungsfunktion zwischen widerstreitenden Interessen, Implementationsfunktion von großräumigen Grundsätzen / Zielen der Raumordnung
Welche Unterschiede bestehen in der Einteilung der Bundesländer in Planungsregionen?
Grundsätzlich gibt es für jede Planungsaufgabe eine begründete optimale Gebietsabgrenzung
Für die praktische Planung ist jedoch die bestehende Verwaltungsgliederung entscheidend
Zudem ist eine grenzübergreifende Planung oft vorteilhaft, da nicht nur nach administrativen sondern auch nach funktionalen Aspekten geplant wird
Deshalb gibt es teilweise starke Unterscheidungen in den Einteilungen
So können Planungsregionen je nach Bundesland Regierungsbezirke, Landkreise, Planungsverbände, o. Ä. sein.
Wann wird ein Raumordnungsverfahren erforderlich? Nennen Sie Beispiele!
Bei raumbedeutsamen Maßnahmen mit hohem Konfliktpotential
Beispiele: Mülldeponie (Geruchsbelastung), Flughafen (Lärm), Errichtung großer Freizeitanlagen (hohe Flächenbeanspruchung)
Im ROV dann Abstimmung von Nutzungsansprüchen und Raumverträglichkeitsstudie
Worin liegen Grenzen der kommunalen Planungshoheit?
Es können nicht alle Flächen frei beplant werden
Immer Orientierung an Zielen der Raumordnung und der Fachplanung notwendig
Verpflichtung zur „nachrichtlichen Übernahme“ in die kommunale Planung (z. B. Schutzgebiete, Denkmäler)
Abstimmung mit benachbarten Gemeinden (Konfliktfelder)
Problem der Abwägung bei Zielkonflikten verschiedener Belange
Oberziele einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung müssen berücksichtigt werden
Auf welcher gesetzlichen Grundlage basiert die Bauleitplanung?
Auf dem Baugesetzbuch
Welche Pläne werden im Rahmen der Bauleitplanung erarbeitet?
Zuerst Flächennutzungspläne (FNP) → vorbereitende Bauleitplanung, für das gesamte Gemeindegebiet, allgemeine Aussagen zur Bodennutzung, längerfristig gültig (~15 J.)
Dann Bebauungspläne (B-Plan) → verbindliche Bauleitplanung, konkret, für kleinere Raumausschnitte, kurzfristig (~5 Jahre) gültig
Warum ist die Baunutzungsverordnung wichtig?
BauNVO macht bundeseinheitliche Angaben zur Grundstücksnutzung und Bauweise
Sie bestimmt in DE die möglichen Festsetzungen bzgl. Art und Maß der baulichen Nutzung eines Grundstücks, der Bauweise und der überbaubaren Grundstücksfläche in Bauleitplänen
Gemeinden sind bei der Bauleitplanung an die Bestimmungen der BauNVO gebunden
Was bedeutet der Begriff „Grundflächenzahl“?
Gibt an wie viele m2 Grundfläche bei einem Bauvorhaben je m2 Grundstücksfläche zulässig sind
→ Anteil der Gebäudefläche an der Grundstücksfläche
Maximal ist eine GRZ von 1,0 (100%) möglich
Was ist Gegenstand der Planzeichenverordnung?
Einheitliche Darstellung der Regelungen in der Bauleitplanung → Es geht um Planzeichen
Sie enthält die notwendigen Darstellungsmittel zur zeichnerischen Umsetzung (Buchstabenkennungen, Schraffuren, Farben, Linientypen, Symbole)
Nennen Sie wichtige Inhalte, die in einem Flächennutzungsplan dargestellt werden!
Darstellung der Art der Bodennutzung, die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung und vorhersehbaren Bedürfnissen der Gemeinde ergibt
Auch problematische Flächen mit Nutzungseinschränkungen sind im FNP zu kennzeichnen (z. B. Überschwemmungsgefährdung)
Dem FNP muss eine Begründung beigefügt werden
Flächenkategorien:
Für Bebauung vorgesehene Flächen wie Wohngebiete, Gewerbe- und Industriegebiete, Mischnutzungen, Sonderbauflächen
Versorgungseinrichtungen (Bildung, Gesundheit, etc.)
Flächen für überörtlichen Verkehr
Ver- und Entsorgungsanlagen (Wasserwerke, Deponien, etc.)
Grünflächen (Parkanlagen, Spielplätze, Friedhöfe, etc.)
Nutzungsbeschränkungen aufgrund schädlicher Umweltemissionen
Wasserflächen, Wasserwirtschaftsflächen, Rückhaltebecken, etc.
Flächen für Aufschüttungen und Abgrabungen, Bodenschätze
Landwirtschaft und Wald
Fläche zum Schutz von Boden, Natur & Landschaft
Nennen Sie grundsätzliche Unterschiede zwischen FNP und B-Plan!
FNP
Mittel-langfristige Planung (Überprüfung nach ~15 Jahren)
Nicht allgemein verbindlich
Für Gesamtgebiet der Gemeinde / nicht parzellenscharf
Kleiner Maßstab (1:10.000 oder 1:15.000)
Inhalte sind planungsbezogen
B-Plan
Kurzfristige Planung (ca. 5 Jahre)
Konkrete, rechtsverbindliche Festlegung
Räumlich exakte Abgrenzung des Gebiets / parzellenscharf
Großer Maßstab (1:1.000 oder 1:5.000)
Inhalte (Art und Maß der baulichen Nutzung, Bauweise auf den Grundstücken, Anlagen des Gemeinbedarfs, Freihaltung von Flächen z. B zur Frischluftzufuhr) sind durchführungsbezogen und kurzfristig veränderbar
Wer ist für die Aufstellung von Bebauungsplänen zuständig?
Die Gemeindeverwaltung
Welche Akteure sind an der Erarbeitung von Bebauungsplänen beteiligt?
Der Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplans wird in der Regel vom Bauamt getroffen
Erstellt wird ein Bebauungsplan von der zuständigen Gemeinde, diese legt in einer Satzung zunächst fest, welche Nutzungen auf einer Fläche zulässig sind
Sie werden nach einem Verfahren erstellt, welches im Baugesetzbuch geregelt ist
Die Beschlüsse erfolgen über die Gremien der jeweiligen Gemeinde
Was ist ein Vorhaben- und Erschließungsplan?
Es ist ein städtebauliches Instrument, durch welches Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privaten Akteuren entsteht:
1. Vorhaben- und Erschließungsplan wird vom Investor aufgestellt
2. Durchführungsvertrag zwischen Kommune und Investor
3. Vorhabenbezogener Bebauungsplan wird vom Investor aufgestellt und durch Kommune erlassen (Kommune behält Satzungsrecht)
→ Häufig werden hierbei die Planungs- und Erschließungskosten vom privaten Investor getragen
Was beinhalten Stadterneuerung und Stadtumbau?
Stadterneuerung: durch kommunale Planung gelenkte bauliche, strukturelle und funktionale Erneuerung auf der städtischen Mikro- und Makroebene unter weitgehender Beibehaltung der prägenden Funktionen
Sanierung von z. B. Historischen Stadtkernen
Erneuerung von z. B. Arbeitwohnervierteln
Nachbesserungen z. B. in Großwohnsiedlungen
Stadtumbau: tiefgreifender Funktions- und Strukturwandel durch grundlegende Flächenumnutzung (z. B. bei Leerstandsproblematiken wie in OstDE)
Vor welchen Herausforderungen stehen städtebauliche Sanierungsmaßnahmen?
Bei Flächensanierungen besteht das Problem der Verdrängung bestimmter Bevölkerungsgruppen bzw. Gentrifizierung
Das Ortsbild soll bewahrt werden
Denkmalpflege
Sanierungsbedarf als Voraussetzung
Schnelle Durchführung ist erwünscht
Was ist in deutschen Innenstädten unter „Rekonstruktion“ zu verstehen?
Der Wiederaufbau mit gleichzeitiger Modernisierung und Umstrukturierung der Innenstädte
Was ist nach Christaller ein „zentraler Ort“?
Ein Ort, der aufgrund seines Dienstleistungsangebotes oder Angebots an Arbeitsplätzen einen Bedeutungsüberschuss in Bezug auf sein Umland aufweist
Gesetzmäßigkeiten der Größe, Anzahl und räumlichen Verteilung von Siedlungen mit DL-Funktionen
Besitzt Ausstattungsmerkmale, die zentralen Orten niedrigerer Hierarchiestufen fehlen
Hierarchische Anordnung komplexer Marktnetze
Welche Bedeutung hat das Konzept der zentralen Orte in der Raumordnung?
Das Konzept findet Anwendung in Raumordnung und Raumplanung, um die Versorgung der Bevölkerung, Infrastrukturplanung und die Raumentwicklung zu regeln
Es werden Ober- und Mittelzentren in DE nach dem Konzept der ZO ausgewiesen
1960 - 2000 relativ hohe Orientierung an Konzept der ZO, seit ca. 2000 Bedeutungsrückgang des Konzepts und Fokus auf andere planerische Maßnahmen
Welche Rolle spielen Metropolregionen in der Raumordnung?
Sie sind räumliche und funktionale Standorte, deren herausragende Funktionen im internationalen Maßstab über die nationalen Grenzen hinweg strahlen
Sie sind Motor der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung
Sie sollen Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit Deutschlands und Europas erhalten und dazu betragen, den europäischen Integrationsprozess zu beschleunigen
Mit dem Konzept der Metropolregionen wird die Rolle der großen Städte in der Raumentwicklungspolitik neu betont
Beispiel Metropolregionen: Rhein-Ruhr, Berlin-Brandenburg, Hamburg, Rhein-Main
Nennen Sie raumordnungsrelevante Funktionen von Metropolregionen
Entscheidungs- und Kontrollfunktion → HQ nationaler und internationaler Unternehmen, Banken, Börsen, Finanzwesen, aber auch Regierungsbehörden → London
Innovations- und Wettbewerbsfunktion → Erzeugung von Verbreitung von Produkten, Wissen, Einstellungen usw. → München
Gateway-Funktion → Zugang zu Menschen, Wissen, Märkten, Fernverkehrsknoten, insbesondere Luftverkehr und ICE-Knoten → Frankfurt a. M.
Symbol-Funktion → Architektur, Stadtgestalt, Image, Kultur (Theater, Museen, Kunst), Medien, Events → Berlin
Was sind „Fachplanungen“? Nennen Sie Beispiele!
Fachplanungen konzentrieren sich auf einzelne Fachaufgaben und nicht auf alle räumlichen Nutzungsansprüche → sektorale Planung (mit Gegenstromprinzip!)
Im engeren Sinn sind es formelle und bindende Planungen für raumbedeutsame Maßnahmen, insbesondere mit Planfeststellungsverfahren, die einen speziellen Bodennutzungsanspruch erheben und durch Fachgesetze geregelt sind
Beispiele: Abbau von Bodenschätzen, Flurbereinigungen, Landschaftsplanung, Technische Ver- und Entsorgung, Verkehrsplanung
Nennen Sie Beispiele für Maßnahmen, für die ein Planfeststellungsverfahren erforderlich ist!
Planfeststellungsverfahren: besonders Verwaltungsverfahren über die Zulässigkeit raumbedeutsamer Vorhaben und Infrastrukturmaßnahmen (Genehmigungsverfahren)
Beispiele: Schienenwege, Abfalldeponien, Flughäfen (betreffen wegen ihrer räumlichen Dimension und Auswirkungen – Lärm, Kosten, Umweltbeeinträchtigungen – eine Vielzahl öffentlicher und privater Belange)
Auf welchen räumlichen Ebenen setzten die meisten Fachplanungen an?
Können von Ebene des Bundes, über Regionalebene, Landesebene bis Ebene der Einzelobjekte reichen (Gegenstromprinzip)
Meistens jedoch auf niedriger Ebene (Gemeinde → Teile der Gemeinde → Einzelobjekte)
Welche Stellung nimmt die Landschaftsplanung in der räumlichen Planung ein?
Abgestuftes System: reicht vom Landschaftsrahmenprogramm bis hin zum lokalen Grünordnungsplan
Die Integration der Landschaftsplanung in die Gesamtplanung ist besonders wichtig, da es eine breite fachliche Zielsetzung (mit Möglichkeit von Zielkonflikten) gibt
Integration ermöglicht Durchsetzung ökologischer Ziele
Es handelt sich bei Landschaftsplanung um eine sehr detaillierte Planung (v. a. auf Gemeindeebene)
Die Landschaftsplanung ist auch an anderen Fachplanungen (Agrarplanung, Forstplanung...) beteiligt
Nennen Sie grundlegende Merkmale der Initiative LEADER
Förderprogramm der EU seit 1991
Ziel: Ländliche Regionen Europas sollen auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung unterstützt werden
Achse 1: Verbesserung Wettbewerbsfähigkeit Landwirtschaft
Achse 2: Umwelt- und Landmanagement
Achse 3: Ländliche Entwicklung (Diversifizierung, Lebensqualität)
Lokale Aktionsgruppen erarbeiten vor Ort Entwicklungskonzepte
Finanziert aus dem ELER-Fond (Europäischer Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums)
Seit 2006 ist der LEADER-Ansatz als eigenständiger Schwerpunkt in die Mainstream-Förderung der EU aufgenommen worden
Welche Probleme ergeben sich im ländlichen Raum aus dem Strukturwandel der Landwirtschaft?
Anzahl und Größe der landwirtschaftlichen Betriebe unterscheiden sich stark, z. B. kleinere Betriebe in Rheinland-Pfalz, sehr große in Mecklenburg-Vorpommern → sehr unterschiedliche Strukturen
Extensive vs. Intensive Landwirtschaft: nicht nur Flächenausstattung ist entscheidend
Ungleichheiten nehmen zu: Dort wo es mehr Betriebe gibt, wachsen diese auch schneller (Suchen nach Wegen für Betriebserweiterungen)
Welche Maßnahmen kann eine Flurbereinigung umfassen?
Maßnahmen, durch die das aufgrund von Erbteilung zersplitterte und unwirtschaftlich gewordene Besitzparzellengefüge durch Zusammenlegung für die Bewirtschaftung geeigneter gemacht wird → Minderung Arbeitsaufwand + Förderung angemessener Lebensbedingungen
Maßnahmen zur Strukturverbesserung:
Aussiedlung von (landwirtschaftlichen) Betrieben aus zu enger Dorflage an den Ortsrand / in die Feldflur, meist verbunden mit dem Neubau von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden
Verbesserung des Wegenetzes
Welche Merkmale und Vorteile hat ein freiwilliger Nutzungstausch in der Bodenordnung?
Im Rahmen des Bodenordnungsverfahrens wird die Nutzung von landwirtschaftlichen Grundstücken getauscht, nicht aber das Eigentum an ihnen
Einfaches, schnelles und kostengünstiges Verfahren ohne Eingriff in die Eigentumsstruktur
Ziel: Arrondierung der Höfe, größere Wirtschaftsflächen, hofnahe Bewirtschaftung
Vorteile: größere Schläge (Waldflächen), weniger Vorgewände (Randbereich eines Feldes, an dem beim Pflügen gewendet wird) weniger Rüstzeiten, kürzere Wege, höhere Erträge, Zeitersparnis, kein Eingriff in die Eigentumsstruktur
Nennen Sie charakteristische Probleme peripher gelegener Dörfer in der Gegenwart!
Von Abwanderung geprägt (Landflucht – (Sub-)Urbanisierungsprozesse) → oftmals alte Bevölkerung, die zurück bleibt
Schlechtes Versorgungsnetz / Infrastruktur
Rückläufige Entwicklung(stendenzen), Leerstände
Dörfer mit Funktionsverlusten
Neue Ansprüche an den Raum
Welche Ziele haben Dorferneuerungsprogramme?
Revitalisierung der Dörfer → Orte und Einwohnern in ländlichen Räumen fördern
Lebens-, Arbeits-, Erholungs-, Kultur- und Naturräume sichern
Erhaltung der ortstypischen Bausubstanz und des kulturellen Erbes
Behebung funktionaler Mängel
Dorfentwicklungssonne:
Erhalt und Förderung der Dorfstruktur
Gestaltung und Entwicklung der Verkehrssituation
Erhalt und Entwicklung der Grundausstattung
Erhalt und Pflege der Bausubstanz
Maßnahmen der Dorfökologie
Entwicklung der Landwirtschaft
Entwicklung von Gewerbe und Industrie
Was ist eine Strategische Umweltprüfung? Was ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung?
Strategische Umweltprüfung:
Auf EU-Ebene erarbeitete Richtlinien zur Prüfung von Umweltauswirkungen von Programmen und Plänen
Dem Planungsprozess vorweglaufende Maßnahmen
Ziel: frühe Berücksichtigung von Umweltaspekten und -auswirkungen
Berücksichtigt regionale Auswirkungen, indirekte Folgewirkungen und kumulative Summenwirkung
Größere Untersuchungsbreite, geringere Untersuchungstiefe
Umweltverträglichkeitsprüfung:
Systematisches Prüfungsverfahren, mit dem die unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen eines Vorhabens auf die Umwelt werden bereits im Planungsstadium nachvollziehbar festgestellt, beschrieben und bewertet werden
Bezieht sich auf Einzelobjekte und berücksichtigt primär lokale Auswirkungen im Nahbereich des Vorhabens
UVP ist ein Verfahren zur Entscheidungsvorbereitung, keine Entscheidung!
Geringere Untersuchungsbreite, größere Untersuchungstiefe
Erläutern Sie die Unterschiede zwischen den wichtigsten Schutzgebietskategorien in Deutschland!
Naturschutzgebiet
Erhalt, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensräumen
In ihnen ist jede Zerstörung, Veränderung oder Beeinträchtigung ausgeschlossen
Schutzzweck
Nationalpark
Großräumige Landschaften mit nationaler Bedeutung
Vom Menschen nicht oder nur wenig beeinflusst
Natur soll sich auf natürliche Weise entwickeln
Bewahrung der Schöpfung
Biosphärenreservat
Großräumiger Schutz von Natur- und Kulturlandschaften
Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung der Landschaft und Arten- und Biotopvielfalt
Nachhaltige Wirtschaftsweise
Naturpark
Großräumige Kulturlandschaften
Schutz und die Erhaltung der Biotop- und Artenvielfalt sind stark mit der Erholungsfunktion verknüpft
Umweltverträglicher Tourismus
Anthropogener Nutzen steht im Vordergrund
Natur als Erholungsgebiet
Landschaftsschutzgebiet
Tragen zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes bei
Großflächige Gebiete
Haben auch Bedeutung für Erholung
Anthropogener Nutzen steht im Vordergrund
Natur als Erholungsgebiet
FFH-Gebiet
Erhaltung der biologischen Vielfalt
Erhaltungszustand der Arten und Lebensraumtypen wiederherstellen und oder bewahren
Einheitliche Kriterien
Erhalt der biologischen Vielfalt
Artenschutz steht im Vordergrund