Durchschnittlicher Fortschritt
Gewusst0
Nicht gewusst0
Noch nicht gestartet23

Empfohlene Karteikarten-Sets

Karteikarten im Karteikarten-Set

Noch nicht gestartet (23)

Nenne 3 Vorteile von biokatalytischen Reaktionen

1. hohe Selektivität

2. günstige Randbedingungen (1 bar, 25-60 Grad Celsius, wässriges Milieu)

3. Reinheit der Ausgangsstoffe wegen hoher Selektivität nicht sehr wichtig

4. in der Regel keine giftigen oder gefährliche Komponenten

5. Enatiomerenreine Produkte

Nenne 3 Vorteile von chemisch katalysierten Reaktionen

1. Geringeres Reaktorvolumen (kein wässriges Milieu notwendig)

2. höhere Reaktionsgeschwindigkeit ( durch Druck und Temp. beeinflussbar)

3. deutlich geringere Sterilanforderungen

4. etabliertes Arbeitsfeld, erfahrene und qualifizierte Arbeiter

Nenne 3 Nachteile von biokatalytischen Reaktionen

Hohe Kühlungskosten wegen niedrigem Temperaturniveau

2. Bei Fermentationsprozessen oft hohe organische Abwasserbelastung

3. Bei Fermentationsprozessen liegen die Wertprodukte oft in Mischungen mit

Nebenprodukten der Mikroorganismen vor. (Aufwendige Reinigung)

Nenne 3 Nachteile von chemisch katalysierten Reaktionen

1. Randbedingung von chem. Reaktionen oft sehr verschieden (keine

Vielzweckanlagen möglich)

2. Teure Katalysatoren

3. Hohe Betriebskosten (hohe Temp. und Drücke)

Nenne 3 Betriebsweisen von Reaktoren und zeichne deren Produktverläufe und

Füllstände

Batch, Fed-Batch, Konti.

Nenne 2 Möglichkeiten das Reaktionsgleichgewicht bei Gleichgewichtsreaktionen

zu verschieben

Temperatur: Eine exotherme Reaktion wird durch eine Temperaturerhöhung

verlangsamt oder verhindert. Das Gleichgewicht wird sich auf die Seite der Edukte

verschoben

Druck: Bei einer Druckerhöhung wird die Reaktionsseite mit der geringeren

Teilchenanzahl bevorzugt. Ammoniaksynthese

Stoffmenge:Handelt es sich um ein reversibles System, erhöht sich durch die

Zugabe von z.B. Edukten zwangsläufig die Konzentration von Produkten.

Es liegt eine Produktinhibierte Reaktion vor. Welchen Reaktortyp (Konti/Diskonti)

wählen Sie? Begründe.

diskonti, da die mittlere Produktkonz. am geringsten ist

Es liegt eine Substratüberschussinhibierte Reaktion vor. Welchen Reaktortyp

(Konti/Diskonti) wählen Sie? Begründe

konti. , da die Substratkonz. konstant niedrig ist

Es liegt eine Substrat- und Produktinhibierte Reaktion vor. Welchen Reaktortyp

(Konti/Diskonti) wählen Sie? Begründe.

fed-Batch oder kont. Rührkesselkaskade mit Zwischeneinspeisung, da diese

Betriebsweisen es ermöglichen Substrat- und Produktkonz. im mittleren Bereich zu

halten

Definiere Limitierung und Inhibierung und grenze beide Begriffe voneinander ab.

Limitierung: Reaktionsabbruch aufgrund von Mangel and limitierter Komponente

Inhibierung : Reaktionshemmung aufgrund von zu hoher Konz. der inhibierenden

Komponente

Nenne Formel für Substratinhibierung. Benenne alle Terme und gebe ihre

Einheiten an.

Substratinhibierung: μ = μmax * S / (Ks + S + S^2 / Ki)

μ = Wachstumsrate [1/h]

μmax = maximale Wachstumsrate [1/h]

S = Substratkonzentration [g/L]

Ks = Monod-Konstante Substrat [g/L]

Ki = Inhibierungskonstante [g/L]

Nenne Formel der Gibbsenergie. Benenne alle Terme und gebe ihre Einheiten an.

Gibbs Energie: ΔG = ΔH – TΔS

H = Enthalpie [J]

Gibb an ob die gegebene Reaktion Enthalpie- oder Entropiegetrieben ist.

TS < H enhalpie getrieben

TS > H entropie getrieben

(Betragsmäßig)

a)Gebe Wert dX/dt in einem kontinuierlichen Rührkessel an.
b) Wie heißt der Zustand bei dem sich keine Änderung mehr ergeben?
c) Wie ist der Zusammenhang zwischen D und Wachstumsrate in diesem Zustand?

dX/dt= μ*X-D*X

 

stationär

 

μ=D

Wann spricht man von einer Steuerung und wann von einer Regelung? Was wird

bei welchen Durchflussraten angewendet? Erkläre die Betriebsweisen.

Steuerung: Die Stellgröße wird dem System aufgeprägt, welches sich dann auf diese

einstellt und Selbstreguliert.

Beispiel: Chemostat für D zwischen den Randbereichen im Bereich von D=0 und D krit , D als

Stellgröße wird festgelegt und das System stellt sich auf diese größe selbstregulierend ein.

Regelung : Einstellung der Stellgröße zur Einstellung einer bestimmten Messgröße

(Rückkopplung der Messgröße)

Turbidostat für sehr kleine D im Bereich von D=0 und sehr große D im Bereich von D krit über

optische Dichtemessung, Regelung von D zur Erhaltung einer bestimmten optischen Dichte

Nenne 3 Arten von Biokatalysatoren.

Enzyme, Ganzzellbiokatalysatoren und lebende Mikroorganismen

) Nenne 3 dominierende Betriebsweisen von Chemie- und Bioreaktoren.

Batch, Fed-Batch, Konti

Was ist Pmax und wie wirkt es sich auf Biomasse und Produktzuwachs aus?

Pmax ist die maximal erreichbare Produktkonz. einer Produktinhibierung.

Bei Pmax stoppt der Wachstum der Biomasse und des Produkts.

 

Abhängigkeit der Reaktionsgeschwindigkeit von der Konzentration der Edukte.

Reaktionsordnung

Was ist katabolitreprimierte Produktbildung?

Die Anwesenheit eines bestimmten Katabolites hemmt die Genexpression für einen

bestimmten Promotor, so dass das dahinterliegende Protein bzw Enzym nicht gebildet

werden kann. Beispielsweise können einige Stoffe die Repression der Gene bewirken,

welche für die Enzyme codieren, welche für die Entstehung des jeweiliges Stoffes

verantwortlich sind. Auch hemmt Beispielsweise Glukose den lac-Promotor, so dass in

Anwesenheit von Glukose keine Lactase ausgeschüttet und somit keine Lactose

verstoffwechselt wird.

Nenne Inhibierungsart welche oft das Wachstum beim Start einer Fermentation

hemmt. Gebe die Gleichung an und benenne alle Terme & Einheiten

Substratinhibierung

Backhefe Herstellung ist ein wichtiger biologischer Prozess. Nenne 4 verschiedene

Edukte die zum Wachstum hinzugegeben werden müssen.

Zucker, Vitamine, Phosphor,Stickstoffverbindungen

Für Biomassegewinnung ist ein kontinuierlicher Prozess vorgegeben. Nenne 4

Probleme die bei einem kontinuierlichem Prozess auftreten können.

- Kontaminationsgefahr steigt mit Betriebsdauer

- Wahrscheinlichkeit von Rückmutationen und Plasmidverlust wächst mit

Betriebsdauer

- fährt bei hohen Produktkonzentrationen, die oft inhibierend wirken

- in einem einstufigen kont. Prozess können Wachstum und Produktbildung nicht

gleichzeitig stattfinden