1. Geld- in Form von Bargeld und Sichteinlagen (Girokonten)
2. Festverzinsliche Wertpapiere - bringen einen positiven Zinsatz i
Von welchen zwei Variablen, hängt die Frage in welchem Verhältnis man das Vermögen aufteilen sollte, ab?
1. Transaktionsvolumen: ausreichend große Menge an Bargeld für Transaktionen halten --> Rest in Wertpapiere
2. Nominalzins für Wertpapiere : bringen Zinsen --> Je höher der Nominalzins, desto mehr legen wir in Wertpapieren an und halten weniger Geld bar, den dadurch erhalten wir mehr Zinsen
Was lässt sich durch die Gleichung der Geldnachfrage Md=PYL(i) sagen? -
Geldnachfrage nimmt proportional zum Nominaleinkommen zu
Geldnachfrage hängt negativ vom Zinssatz ab
Was passiert bei einem
niedrigen Zinssatz
gegebenen Zinssatz?
Bei niedriegem Zinssatz:
Kurve verläuft fallend
Je niedriger der Zinssatz (i), desto größer die Geldmenge, die die Wirtschaftssubjekte halten wollen größer (M)
Bei gegebenem Zinssatz:
Anstieg des Nominaleinkommens zu einem Anstieg der Geldnachfrage
Nenne die drei Motive der Geldhaltung nach Keynes
Transaktionsmotiv: man braucht Geld, um Güter und Dienstleistungen kaufen zu können
Vorsichtsmotiv: Geldhaltung aufgrund von Unsicherheit
Spekulationsmotiv: Anlage in festverzinsliche Wertpapiere ergibt Zinseinnahmen (abhängig von der Höhe des Zinssatzes)
Welche zwei Aussagen lassen sich über die Effektivverzinsungen sagen?
1. Je höher der Kurs des Wertpapiers, umso niedriger ist die Effektivverzinsung
2. Je niedriger der Kurs eines Wertpapiers, umso höher ist die Effektivverzinsung
Welche Gleichgewichtsbedingung ergibt sich auf den Geld- und Finanzmärkten?
Geldangebot = Geldnachfrage
also,
M = PYL(i)
Was sagt die Gleichung M=PYL(i) aus?
der Zinssatz i im muss sich im Gleichgewicht so einstellen ,dass die Wirtschaftssubjekte bei gegebenem Einkommen PY genau die Menge an Geldhalten wollen, die der von der Zentralbank festgelegten Geldmenge M entspricht.
Welche Auswirkungen hat ein höheres Nomnaleinkommen auf den Gleichgewichtszins?
mit steigendem Nominaleinkommen verschiebt sich die Geldnachfragekurve nach rechts, bei konstantem Geldangebot steigt der Gleichgewichtszins
Eine Zunahme des Geldangebots führt zu einer Senkung des Zinssatzes
Was passiert bei einer Zinssteuerung?
Die Zentralbank legt den Zinssatz fest.
Bei einer Zinssenkung kommt es zu einer Erweiterung des Geldmarkes (M1 -> M2), da sich die Geldnachfrage erhöht ( A1 -> A2)
Wird der Zinssatz bei steigendem Nominaleinkommen konstant gehalten, dann erhöht sich das Geldangebot entsprechend der gestiegenen Geldnachfrage Punkt (i1, A´1, Mˋ1) Punkt (i2, A´2 , Mˋ2)
Nenne die Unterschiede zwischen einer Geldmengensteuerung und einer Zinssteuerung.