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Steuern und auch Subventionen führen zu einem:
Nettowohlfahrtsverlust
Die Gesamtwohlfahrt schließt ein:
- Die Konsumentenrente,
- Die Produzentenrente,
- Das Steueraufkommen
Wie entsteht ein Wohlfahrtsverlust?
Die Verluste an Konsumenten- und Produzenten- rente übersteigen die Steuereinnahmen.
Bestimmungsfaktoren des Nettowohlfahrtsverlusts
-Die Preiselastizitäten des Angebots und der Nachfrage bestimmen, ob der Nettowohlfahrtsverlust groß oder klein ist.
- Je größer die Elastizitäten von Angebot und Nachfrage, desto größer ist der Nettowohlfahrtsverlust.

- Große Preiselastizität bedeutet, dass sich eine Steuer stark auf die gehandelte Gütermenge auswirkt.
Angebot ist relativ unelastisch:
Wenn der Nettowohlfahrtsverlust der Steuer klein ist
Steiles Angebot = Fläche klein
Angebot ist relativ elastisch:
Wenn der Nettowohlfahrtsverlust der Steuer groß ist.
Steigung weiter auseinander = Fläche größer
Nachfrage relativ unelastisch:
Wenn der Nettowohlfahrtsverlust der Steuer klein ist.
(Nachfrage ist steil)
Nachfrage ist relativ elastisch:
Wenn der Nettowohlfahrtsverlust der Steuer groß ist.
(Nachfrage ist flacher)
Besteuerung des Faktors Arbeit

Arbeitnehmer reagieren auf Einkommensverminderungen durch Steuer mit:
- Anpassung von Arbeitsstunden (weniger Überstunden)
- Aufgabe der Erwerbstätigkeit von Zweitverdienern
- Aufgabe von Beschäftigung durch ältere Arbeitnehmer (vorgezogene Rente)
- Aufnahme von Schwarzarbeit
- Teilzeit statt Vollzeit
Was passiert bei Erhöhung des Steuersatzes?
Der Nettowohlfahrtsverlust steigt überproportional
Das Leistungsfähigkeitsprinzip
Vertikale Gerechtigkeit:
Größere Leistungsfähigkeit = größere Steuerbeträge (die, die mehr verdienen-> zahlen mehr)

Gleiche Leistungsfähigkeit = gleiche Steuerbeträge