PR: Beeinflussung d. Öffentlichkeit, eigene Interessen, sich selbst gut darstellen lassen, organisatorisch
Journalismus: für die Gesellschaft, kritisierende Fremdbeschreibung, Publikumsinteressen geleitet
Was macht Kommunikation strategisch?
Soziologische Handlungsmodelle: teleologisches Handeln (Akteur verfolgt Zweck und wählt in Situation entsprechende Mittel) vs. Strategisches Handeln (Akteur berücksichtigt erwartete Handlungen von mind. 1 anderem Akteur)
Professionalisierung vs Professionalität in der PR
Professionalisierung: bezogen auf den gesamten Berufsstand -> inwieweit weist PR die Merkmale eines Berufs bzw. einer Profession auf? (Zb. Zugang zum Beruf x Sozialer Prestige x Selbstkontrolle x Ausbildung + Berufsethik + Bezahlung + -> PR keine Profession, gibt trz Punkte die sich dahin entwickeln)
Professionalität: bezogen auf individuelles PR-Handeln von Personen und Organisationen -> verfügen Akteure über PR-Kompetenzen & orientieren sich an Qualitätsstandards? -> Frage der Qualifikation der PR-Handelnden (Innen, Inhalt, individuell)
PR Berufsfeld nach Gesellschaftsbereichen & Organisationen (Segmente)
Unternehmen (Sicherung v. Handelsspielräumen & Akzeptanz)
Politik (Politikvermittlung, Unterstützung polit. Ziele)
Verbände (Durchsetzung d. Verbandsinteresses, Mobilisierung & Bindung d. Mitglieder)
Non-Profit-Organisationen (ideelle & soziale Zielsetzungen im Vordergrund)
Kommunen (Information d. Bürger)
Agenturen (Beratung & Umsetzung als Arbeitsmodi)
PR-Rollenverständnisse -> Nach ENTSCHEIDUNGSkompetenz
PR-EXPERTE - PR-Problemanalyse & Entwicklung PR-Problemlösungsstrategien
PR- KOMMUNIKATIONSVERMITTLER- Aufrechterhalten d. kontin. Infoaustausch zw. Organisationen & Bezugsgruppen
PR-PROBLEMLÖSER - Unterstützung d. Managements bei Problemdefinition
KOMMUNIKATIONSTECHNIKER -Umsetzung & Durchführung v. PR-Maßnahmen
PR-Berufsrollen -> Nach AUFGABENverständnis
Orientierung am Auftraggeber: -> Sprecher der Organisation -> Berater von Vorstand und Geschäftsführung -> Interessenvertreter/Repräsentant der Organisation
Orientierung an der Gesellschaft : -> Mittler zwischen Organisation und Öffentlichkeit -> Aufklärer -> Journalist -> Influencer oder Blogger für eine Organisation
Was ist der deutsche Kommunikationskodex?
-> sie können sich PR Akteure moralisch korrekt verhalten? -> wie können Sie mir Zielkonflikten umgehen? -> wie können Sie ihn Grenzsituation handeln? -> wie gehen Sie mit Ansprüche und Erwartungen Dritter um?
dafür sorgen, dass Absender der Botschaft klar ist
Respekt ggü. Trennung von redaktionellen & werblichen Inhalten
Amt & Mandat trennen
Grundrechte respektieren
Kommunikationspartner nicht drohen
Kein Rassismus, Sexismus, Diskriminierung
Der Wahrhaftigkeit verpflichtet
PR als Arbeitsprozess
Unterschied von PR als Managementprozess und Kommunikationsprozess
Eine Denkschule ist eine Gruppe von Forschern, sowie deren theoretischen Ansätzen, die Public Relations auf die gleiche Art und Weise wissenschaftlich betrachten und untersuchen
PR als Denkschule Kommunikationsmanagement
Einordnung: -Teil der organisationalen PR-Forschung (-> Merkmal Analyseebene)
-Teil der funktionalen PR-Forschung (-> Merkmal Paradigma)
Ausrichtung: -PR als Managementprozess & Managementhandeln -PR als Beitrag zur Problemlösung -PR im Verhältnis zu anderen Managementfunktionen
Ziele: -Bedeutung v. Kommunikation für Organisationen aufzeigen -Systematisierung & Beschreibung von PR-Handeln -Reflexion & Verbesserung der PR-Praxis
Denkschule Kommunikationsmanagement - klassisch
Definition: PR ist das Kommunikationsmanagement zwischen einer Organisation und ihrer Öffentlichkeit
Annahme: Kommunikation als wirkmächtige Organisationsfunktion bzw. Managementfunktion
Fragen: welchen Beitrag kann PR zur Erreichung von Organisationszielen leisten?
Vertreter: James & Larissa Grunig, Scott Cutlip
Beschreibe PR als Kommunikationsmanagement
-Public Relations ist das Kommunikationsmanagement zwischen einer Organisation und ihrer Öffentlichkeit
-Public Relations ist die Managementfunktion, die vorteilhafte Beziehungen zwischen einer Organisation und der Öffentlichkeit aufbaut und aufrechterhält
-Kommunikationsmanagement ist das Management DURCH Kommunikation und das Management DER Kommunikation. Unter Management von Kommunikation werden die Möglichkeiten und Grenzen verstanden, Kommunikationsstrategien zu planen beziehungsweise umzusetzen und hierzu Handlungsstrukturen und Abläufe zu etablieren, die Kommunikationsprozesse prägen oder mitgestalten
Kommunikationsmanagement hat 2 Gesichter
Management DURCH Kommunikation -> Kommunikation ist ein Instrument zur Gestaltung von Realitäten
Management VON Kommunikation -> Kommunikation ist das Objekt von Managementbemühungen aller Art
Eckpunkte der Exzellenz-Studie
Anlage: Forschungsprogramm mit theoretischen und empirischen Modulen
Ziel: Merkmale von PR, die zur Effektivität der Organisation beitragen analysieren & PR als Organisationsfunktion begründen
Kern: PR trägt zum Organisationserfolg bei, wenn bestimmte Anforderungen erfüllt sind
Voraussetzung: PR trägt zum Organisationserfolg bei, PR als Management-Subsystem einer Organisation
Exzellenz-Studie: die 4 PR-Modelle
1. Publicity Zweck: Propaganda Art der Kommunikation: einwegig, Wahrheit nicht wesentlich Komm.Modell: Sender -> Empfänger Art d. Forschung: kaum vorhanden
2.Informationstätigkeit Zweck: Informationsverbreitung Art der Kommunikation: einwegig, Wahrheit wesentlich Komm.Modell: Sender -> Empfänger Art d. Forschung: kaum vorhanden
3.Asymmetrische Kommunikation Zweck: Überzeugen mit wiss. Erkenntnis Art der Kommunikation: zweiwegig, unausgewogene Wirkungen Komm.Modell: Sender -> Empfänger Art d. Forschung: Programmforschung
3.Symmetrische Kommunikation Zweck: wechselseitiges Verstädnis Art der Kommunikation: zweiwegig, ausgewogene Wirkungen Komm.Modell: Gruppe Gruppe Art d. Forschung: Programmforschung
Primär und Sekundär Bezugsgruppen in der PR
Primär Bezugsgruppen: direktes Sanktionspotential (können Unternehmen direkt schaden/nutzen) -> Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, NGOs, Nachbarn, Regierung, Investoren
Sekundär Bezugsgruppen: Journalismus
Stakeholder Ansatz
Stakeholder als... ... jede Gruppenphase oder Einzelperson, die die Erreichung der Unternehmensziele beeinflussen kann oder von dieser betroffen ist
Kriterien für Bewertung einzelner Stakeholder
Legitimität: Wie eng sind die Bedürfnisse der Stakeholder mit der Organisation verbunden und als wie angemessen gelten sie?
Macht: in wie weit können sich Stakeholder gegenüber anderen Stakeholder an durchsetzen und inwieweit können sie Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gewinnen?
Dringlichkeit : wie unmittelbar wirken sich die Aktivitäten der Stakeholder auf die Abläufe und den Erfolg einer Organisation aus und wie schnell treten entsprechende Folgen ein?
Wie werden Stakeholder priorisiert?
-wer kann den weiteren Verlauf am meisten beeinflussen? -Wer ist für die Organisation am wichtigsten? -Wer ist Multiplikator?
Was sind Teilöffentlichkeiten?
Teilöffentlichkeiten (TÖ) sind..
... - Gruppen von Individuen, die mit einem ähnlichen Problem konfrontiert sind
- erkennen, dass dieses Problem existiert &
-sich organisieren, um mit dem Problem umzugehen
Was sind die fünf Typen von Teilöffentlichkeiten?
1. Nicht-Teilöffntlichkeit (Personengruppe ist/fühlt sich von einem durch die Organisation verursacht ein Problem nicht betroffen und wird nicht aktiv, kein Problem zwischen Orga und der Personengruppe)
2.Latente Teilöffentlichkeit (Personengruppe steht einem durch Orga verursachten Problem ggüber, hat es aber noch nicht als solches erkannt/nur in geringem Ausmaß in Problem in involviert)
3.Bewusste Teilöffentlichkeit (Gruppe hat Problem erkannt, Restriktionsempfinden nimmt ab, "Issue-Raiser", verantwortlich für Entstehung und Weiterentwicklung eines für Orga relevanten, kritischen Themas)
4.Aktive Teilöffentlichkeit (Problembewusstsein nimmt weiter zu und Restriktionensempfinden weiter ab, organisieren sich und streben aktiv eine Lösung des Problems an
5.Aktivistische Teilöffentlichkeit (TÖ beeinflusst als Meinungsführer die breite Öffentlichkeit & strebt Altivierung der bewussten & aktiven TÖ an, um diese zur Durchsetzujg ihrer Ziele zu mobilisieren)
Was sind allgemeine Merkmale von Strategien?
- Zielorientierung -Zielgruppenorientierung -Planvolles Handeln -Proaktives Handeln -Langfristige Ausrichtung(dh Festlegungen in der Zukunft werden getroffen)
Was ist eine Strategie?
Strategie = Modell einer zukünftig realen Wirklichkeit, das in der Gegenwart geplant wird, von seinem Plan so wenig wie möglich abweichen soll und gleichzeitig unter allen Umständen durchgesetzt werden soll
Was sind die Elemente einer Unternehmensstrategie?
1- Mission (Leistungen / was macht das Unternehmen?)
2- Vision (Zukunftsbild / wie sieht die Zukunft aus, die das Unternehmen gestalten will?)
3-Purpose (Unternehmenszweck / warum gibt es das Unternehmen?)
Welche sind die Ebenen der Kommunikationsstrategie?
1.Unternehmensstrategie -> Gesamtes Unternehmen, Mission und Vision des Unternehmens
2.Übergreifende Kommunikationsstrategie (Wie geht PR generell vor?) -> gesamtes unternehmen, Rolle der Kommunikation im Unternehmen, Leitidee für Kommunikationsmanagement
3. Kommunikationsstrategie idr. einer Konzeption (wie geht PR ein Problem an?) -> einzelne Managementprobleme, Kommunikationskonzept in bestimmten Situationen, Leitidee für Problemlösung
4.Social Media Strategie (wie geht PR in einzelnen Bereichen vor?) -> einzelne Bausteine der Kommunikation, Rolle einzelne Elemente in der Kommunikation Strategie, Leitidee für Bereiche der Kommunikation
5. Strategie der Zielgruppenansprache (wie erreicht PR Zielgruppen?) -> Umsetzung von Kommunikation, Ausgestaltung des Kommunikationsprozesses, Leitidee für Gestaltung von Kommunikation
Nenne Beispiele für Leitideen für Kommunikationsstrategie
auf Dialog setzen
Themen in den Mittelpunkt/Ausgangspunkt stellen
Mit Unternehmenswerten kommunizieren
Kommunikation koordinieren und vereinheitlichen
Auf attraktive Inhalte/Content setzen
Storytelling
Personalisierung
Was ist ein Kommunikationsmanagement strategisch?
1. Verbunden mit Unternehmenszielen
2. Orientiert an Kommunikationszielen (Kommunikation leitet aus der Unternehmensstrategie und aus einzelnen Management Problem passende Kommunikationsziele ab)
Was sind Zentrale Größen im wertorientierten Kommunikationsmanagement?
Image (Ein mit Unternehmen unmittelbar verbundenes, relativ dauerhaftes und bewertendes Vorstellungsbild)
Reputation (bezeichnet öffentliches Ansehen, das eine Organisation Mittel- / langfristig genießt)
Identität (Selbstdarstellung und Verhaltensweise eines Unternehmens nach innen und außen, Zielsetzungen, Philosophie und Darstellung, Verhalten, Werte, Prinzipien)
Was sind die Prinzipien der Problemlösung durch Kommunikation?
1. Anfang: es gibt ein (Management-) Problem
2. Eine PR Konzeption ist nur dann sinnvoll, wenn Problemlösung durch Kommunikation möglich ist
3. Ziel einer Konzeption ist, dass die Gesamtwirkung aller aufgewendeten Kommunikation so groß ist, dass das Problem durch Kommunikation gelöst ist
4. Damit das der Fall ist, wird die in der jeweiligen Problemlage maximal wirksame Kommunikation gesucht, also der optimale strategische Ansatz
5.Gibt kein Prinzip und kein standardisiertes Vorgehen, nachdem man die beste kommunikative Lösung
Was ist eine PR Konzeption?
Eine PR Konzeption ist...
...ein Plan, der festlegt, wie eine Organisation ihre Öffentlichkeitsarbeit gestalten will
Was ist ein Kommunikationsinstrument?
Ein Instrument ist ein Kommunikationsprozess mit dem gezielt Wirkung erzielt werden sollen
Was sind Kommunikationsmaßnahmen?
Ein Plan wie wann bei wem und wie lange man verschiedene Instrumente einsetzt, um eine Vordefinierte, erwünschte Wirkung zu erzielen
Beispiele für PR / Kommunikationsintrumente
Nenne die Schritte der Situationsanalyse
1.Formulierung des Problems (Problem welcher Art? Klare Formulierung)
2. Ist-Analyse (Alle relevanten Infos zum Problem sammeln, Aufbereitung und Systematisierung der Infos)
3. Ableitung von Möglichkeiten zur Problemlösung (was sind Ursachen und Gründe für das Problem? Was sind die wichtigsten Argumente? mögliche Lösungsansätze?)
Welche Rolle spielt das Briefing?
Briefing = kurze Zusammenfassung von Vorgaben, wechselseitigen Erwartungen, Wahrnehmungen, Einschätzungen und Zielen im Rahmen eines effizienten Informationsaustauschs
-> zur möglichst effektiven und effizienten Planung von Kommunikationsmaßnahmen
-> zu wechselseitigen Evaluation und Kontrolle
SWOT - Analyse
Analyseinstrument
- Stärken - Schwächen - Chancen -Risiken
Was sind die Schritte der Strategieplanung?
Schritte der Strategieplanung
4. Formulierung des kommunikativen Problems
5. Festlegung der Ziele
6. Festlegung der Zielgruppen
7. Festlegung der Botschaften
Was sind die Schritte der Taktikplanung?
8. Festlegung der Instrumente und Maßnahmen
9. Zeit und Kostenplan
Schritte der Umsetzung und Evaluation
10. Umsetzung
11. Effekt Controlling
12. Ablauf Controlling
Bedeutung von Theorien in der PR-Forschung
Theorien...
... sind Systeme, von miteinander verknüpfen und widerspruchsfreien Aussagen über ein Ausschnitt der Realität im Sinne des Gegenstands, über den man etwas wissen will
.... haben verschiedene Zentrale Funktionen: Erklärung, Entdeckung Prognose
Nenne historische Entwicklungslinien der PR-Forschung
vor 1945: erste Berufs und Konzeptanalysen
1950-1980: Praktikatheorien, Gegenstandsdefinition, Beginn der Akademisierung
Beschreibe Entwicklung der Denkschule Kommunikationsmanagement
Aktuelle Fragestellungen der Kommunikationsmanagement-Forschung
-> welchen Beitrag kann PR zur Erreichung von Organisationszielen leisten?
Herausforderungen für die Kommunikationsmanagement Forschung
-> Diskrepanz von Wahrnehmung (Organisationssicht vs Sicht d. Umfelds)
-> Idee der Symmetrie/zweiseitigen Kommunikation
-> Idee der Steuerbarkeit der Kommunikation
Nenne Ausgewählte Denkschulen/Ansätze im interpretativen Paradigma
- (Neo-) institutionell : PR als institutionalisierte Praktik von Akteuren, die eingebettet sind in eine Gesellschaft und geprägt sind von kulturellen Aspekten, Erwartungsstrukturen und scheinbar fixen Annahmen und diese mittels PR zu beeinflussen versuchen
-Strukturationstheoretisch: PR als Organisationsfunktion, um Handlungssysteme zwischen Organisationen und Umwelt zu etablieren, mit Ziel, wechselseitige Austausch und Beeinflussungsprozesse zu starten und zu Reflexion der Organisation beizutragen
Dramaturgisch-reflexiv: PR als Beherrschung neuer kommunikativer und dekorativer Ausdrucksformen zur Generierung und Beeinflussung von Identität, Image und Reputation
Verständigungsorientiert: PR als Teilbereich menschliche Kommunikation mit Ziel der wechselseitigen Verständigung zwischen zwei Kommunikationspartner und einer störungsfreie Kommunikation, der damit auch gleichen universellen Regeln für Verständigung unterliegt
Was ist die KONSTRUKTIVISTISCHE DENKSCHULE?
Konstruktivistische Denkschule:
Definition: PR als ein Prozess intentionaler und kontingenter Konstruktion wünschenswerter Wirklichkeiten, durch Erzeugung und Befestigung von Images in der Öffentlichkeit
Fragen: wie kann mittels PR wahrgenommene soziale Realität beobachtet und/oder beeinflusst werden?
Der konstruktivistische Ansatz nach Klaus Merten
Basistheorem: Menschen konstruieren ihre Wirklichkeit subjektiv und eigenverantwortlich
Bedingung der Mediengesellschaft: alles Handeln gesellschaftlicher Teilsysteme, aller Organisation und aller Personen kann kommunikativ abgebildet werden und in kommunikatives Handeln transportiert werden
Public Relations als Differenzmanagement von Wirklichkeiten: Konstruktion von fiktionalen Wirklichkeiten
Rolle der Medienarbeit in der PR
Medienarbeit ist Handlungsfeld der Unternehmenskommunikation, dass ich an potentielle Multiplikatoren öffentlicher Informationsverarbeitung richtet
Ziel: Redaktionen sollen möglichst positiv und häufig über Unternehmen berichten und bei negativen Anlässen vorher Kontakt suchen
Medienarbeit ist in spezialisiertes Funktion System von PR-Arbeit
das auf den
Umgang mit öffentlicher Kommunikation, Meinungsbildung und Journalismus ausgerichtet ist
Grenzen zwischen Nachrichten-& Unterhaltungsjournalismus sind fließend
Informationen können auch via Unterhaltung verbreitet werden
Warum wird Medienarbeit auch als Journalismus Arbeit bezeichnet?
-> Unternehmenskommunikation geht zu Journalismus (J. Mit mehreren Quellen)
-> Journalismus produziert zb Nachrichten, Medien, Publikumsmedien, Special interest Medien
-> diese gelang an die Bezugsgruppen
Ziele: eigene Themen und Inhalte an Bezugsgruppen verbreiten und öffentliche Kommunikation beeinflussen
Was sind Vor- und Nachteile der Media Relations/Medienarbeit?
Vorteile
+ große Reichweite mit genauer Ansprache der Zielgruppen + geringe Kosten + hohe Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit + hohe Aufmerksamkeit + öffentliche Relevanz
Nachteile
-Geringe Kontrolle -Medienrisiken
Nenne die 3 Funktionen der Media Relations / Medienarbeit
1. Medienbeobachtung (Themen identifizieren, die für das Unternehmen relevant sind, Chancen und Risiken von Themen managen)
2.Bereitstellung offizieller Informationen (verbindliche Positionen und Informationen organisieren und formulieren)
3. Themensetzung in der Öffentlichkeit (Botschaften des Unternehmens aktiv in die Öffentlichkeit tragen, Beziehungen mit Journalisten und Multiplikatoren aktiv managen)
Was sind die 6 Schritte beim Management der Medienarbeit?
1. Kommunikationsanlässe/Situation/kommunikatives Problem
2. Kommunikationsziele/Kampagnen Ziele/Ziele der Medienarbeit
3. Auswahl der Medien/der Zielgruppen
4. Auswahl der Themen/der Botschaften/der Kernaussagen
5. Aufbereitung der Inhalte
6. Auswahl der Instrumente
Was ist interne Kommunikation?
-> das interne Kommunikationsmanagement ist ein Bereich der institutionellen Kommunikation im Unternehmen.
Aufgaben: Information, Dialog und Beteiligung der Mitarbeiter
Ziel: Sinnstiftenden Rahmen schaffen, der die Motivation stärkt, das Engagement erhöht und die Mitarbeiter nachhaltig bindet
Akteure im Feld der internen Kommunikation
- Kommunikationsabteilung
-Führungskräfte
-Mitarbeiter
-Zentrale und dezentrale Bereiche
Bereiche Interner Kommunikation
Mitarbeiterkommunikation (Ansprache MA. durch internes Komm.management)
Führungskräftekommunikation (Ansprache Führungskräfte durch internes Komm.management)
Führungskommunikation (Komm. d. Führungskräfte mit ihren Mitarbeitern)
Kaskadenkommunikation (Kommunikationsfluss über die Führungsebenen)
Managementkommunikation (Kommunikation innerhalb des Managements)
Was sind Steuerungsgrößen im internen Kommunikationsmanagement?
Ereignisse
Instrumente
Botschaften
Themen
Zielgruppen
Ziele
Zielgruppen des internen Kommunikationsmanagement
-> Mitarbeiter
Weitere Differenzierung nach Hierarchieebene, Position, Standort, Vertragsbeziehung ,....