Deduktion
(Lat. deductio)
Ableitung
Hypothese
Nicht belegte bzw. geprüfte Vermutung
Teleologie
Die Lehre von der Zielorientierung und Zweckgebundenheit aller Handlungen und Entwicklungen
Deskriptive Statistik
Fokussiert innerhalb der Statistik die übersichtliche Darstellung und Zuordnung dieser Informatioen
Theorie
System wissenschaftlich begründeter Aussagen, das einen Gegenstandsbereich & dazugehörige Gesetzmäßigkeiten zukunftswirksam beschreibt
Termini
(Fachausdruck) ist die definierte Benennung eines Begriffs innerhalb der Fachsprache eines Fachgebietes
Epikur
(341-271 v. Chr.) grie. Philosoph
Erster Pionier der Motivationspsychologie
Menschen handeln nach Lust und Unlust
Induktion
Von einem Einzelfall auf/zur Verallgemeinerung
Wissenschaft
Ein hierarchisches System von Aussage
Basisziele der Wissenschaft
Beschreiben, Erklären, Vorhersagen (Prognose) und verändern
Basisziel Beschreiben
Wissenschaftlich exakter, systematischer, zielgeleiteter als im Alltag. 4 Tätigkeiten
Methoden
(alt grie.) "meta" hinterher & "hodos" Weg = nachgehen
ISt ein System von Regeln & Annahmen, die zu einer bestimmten Zielerreichung eingesetzt werden
Experiment
Erfahrungswissenschaftliche Methode, die der empirischen Gewinnung von Informationen dient
Konstrukt
Eine nicht direkt beobachtbare Eigenschaft oder Dimension. Auf sie wird durch indirekte Beobachtung oder z.B. Tests abgeschlossen. Z.B. Intelligenz oder Einstellungen
Registertheorie
Die Sprachvariation, die sich aus verschiedenen Situationen ergibt. Dies bedeutet, dass der Situationstyp die Auswahl der Sprache bestimmt
Community-of-Science
Wissenschaftsgemeinschaft
Mnemotechnik
Kunstwort aus dem 19. Jahrhundert
= Merkhilfen
Emeritierung
Ruhestand für Hochschullehrer
Hermeneutischer Zirkel
(grie.) erfasst das Paradox, dass das Ganze aus dem einzelnen & das Einzelne aus dem Ganzen Versatnd werden muss
Hautleitfähigkeit
galvanische Hautreaktion, die Aktivität der Schweißdrüsen an den Fingern
postulierte
Begriff aus der Bildungssprache, bedeutet, etwas als wahr & richtig hinzustellen
Korrelation
aus Bildungs- & Fachsprache; beschreibt einen Zusammenhang zwischen Ereignissen, Erscheinungen oder Variablen ganz allgemein
Tokensystem
systematisches Anreizsystem auf Basis klassischer Konditionierung, das Verhalten in eine gewünschte Richtung formt
Unbewusst
was es ist, kann nicht abschließend geklärt werden. Seine Definition ist perspektivenabhängig. Nüchtern betrachtet, sind es mentale Prozesse, die ohne Bewusstsein ablaufen.
Epistemologie
Wort für Erkenntnisgewinn aus der Philosophie & beschäftigt sich mit den Voraussetzungen für Erkenntnisgewinnung
Kongruenz
Übereinstimmung; im Bereich der Psychotherapie die Übereinstimmung zwischen innerlicher Einstellung & äußerlichem Verhalten
Aktualisierungstendenz
Fähigkeit des Menschen, seine physischen, psychischen & kognitiven Fähigkeiten zu entfalten & zu entwickeln
programmieren
grie. schriftliche Bekanntmachung
Homöostase
Aufrechterhaltung innerkörperlicher Funktionen
Zeitgeist
prägt über mehrere Generationen ausgedehnt Epoche in der eine bestimmte Lebensart & Lebenseinstellung vorherrscht
Scholastik
lat. schulisch, Lehre vom wissenschaftlichen Denken mittels Beweisführung als Methode
Elementarismus
(auch Elementenpsychologie) basiert auf der Annahme, dass psychische Funktionen auf einer Verb. kleinsten Einheiten bzw. Elemente beruht
Konsoldierungsphase
die Sicherung des Bestandes
Kognitive Wende
Entwicklung in der Psychologie vom Behaviorismus zum paradigmen des Kognitivismus
Kritische Psychologie
sprachlicher Pleonasmus, da es eine nicht kritische Wissenschaft nicht geben kann. Die kritische Psychologie ist eine Subjektwissenschaft die vorrangig Herrschaftsansprüche hinterfragt
Selbstwirksamkeit
Konzept v. Albert Bandura
Es erfasst die Überzeugung einer Person, eigene Ziele mit den eigenen Ressourcen erreichen können
emigieren
das dauerhafte Verlassen eines LAndes & damit die Asuwanderung in ein anderes Land
Platon
(428 v. Chr. - 347 v. Chr.) grie. Philosoph & Schüler Sokrates
Gründete die erste große Philosophenschule gilt als zweitgrößter Philosoph der Antike & ab einer der größten Philosophen aller Zeiten
Dogma
Aussage, die Wahrheitsanspruch erhebt
Metaphysik
philo. Disziplin, die sich mit dem beschäftigt, was empirisch nicht erfahrbar ist
Psychophysik
eines der ältesten Forschungsgebiete der Psychologie. Beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen der Vorhersage von Empfindungen & physikalischen Reizen
Kollektiv
"gemeinschaftlich" oder auch "mit vielen Personen zusammen"
Metapher
Überträgt die Bedeutung eines Wortes auf ein anderes Wort. Dadurch wird der Ausdruck bildhafter, lebendiger & verständlicher
Phänomenologie
eine Richtung der Philosophie, die menschliche Erkenntnis mit ihrer Erfahrung zur Wahrheit führt
Introspektion
Selbstbeobachtung; die nach innen gerichtet ist und die dazu dient, das eigene Erleben & Verhalten zu betrachten, zu beschreiben und zu analysieren
Reflex
unwillkürliche immer gleich alaufende und nicht zu unterdrückende Reaktion auf bestimmte Reize
Karl Bühler
(1879-1963) Vertreter der Würzburger Schule der Denkpsychologie, es handelt sich dabei um eine ganzheitlichen, psychologischen Ansatz
Monismus
aus philosophischer & methaphysischer Sicht die Idee, dass alle Vorgänge auf ein Grundprinzip zurückzuführen sind. Aus Sicht der Psychologie steht dahinter die Idee, dass Seele & Körper zwei unterschiedliche Aspekte derselben Sache sind
interaktionistisch
Wechselbeziehung zwischen 2 Komponenten eines Systems
Neurologie
Wissenschaft vom Aufbau & der Funktion des Nervensystems
cerebrale Kortex
Teil der Großhirnrinde, oberstes Steuerungs- & Informationsverarbeitungs des Körpers
Genoms
das Erbgut eines Lebewesens, das sich im Zellkern jeder Zelle befindet
Nesthocker
Unvollkommen & damit schutzlos geborenes Lebewesen, das intensive Pflege benötigt
Wolfskinder
(Homo ferus) - Kinder, die in jungen Jahren isoliert von anderen Menschen aufwuchsen & daher ein anderes Sozialverhalten zeigten
Sozialisation
allg. Lernprozess des Individuums in /mit seiner Umgebung. Es werden soziale Normen, Verhaltensstandards & Rollen gelernt
Epigenetik
Teilge. der Biologie, das sich mit der Frage beschäftigt, welche Faktoren die Gene in einer Zelle beeinflussen
Eugenic
dt. Erbgesundheitslehre.
Es werden Erkenntnisse aus der Humangenetik so auf den Genpool einer Rasse angewendet, dass sich positive Eigenschaften vermehren & negative verringern.
molekulare
die Moleküle betreffend
Molekül
die Verbindung zweier oder mehrerer Atome
Faktorenanalyse
multivariale, statistische Methode, die eine Vielzahl von Variablen auf einige wenige abstrakte hypothetische Variablen reduziert & als Faktoren die Gemeinsamkeiten zwischen den Variablen beschreibt
Korrelationsstatistiken
gehören zur Gruppe von Zusammenhängen, die als gleichzeitige Auftreten zweier quantitativer Merkmale angibt
Fünf-Faktoren-Modell (FFM)
ist das allg. anerkannte internationales Persönlichkeitsmodell
Umfasst:
Extraversion
Offenheit
Verträglichkeit
Gewissenhaftigkeit
Neurotizismus
Auguste Comte
(1798-1857) frz. Mathematiker, Philosoph & Religionswissenschaftler, Begründer des Positivismus
Apperzeptionsschemata
Unter Apperzeption versteht man die bewusste Wahrnehmung bzw. aktive Aufnahme von Gegebenem ins Bewusstsein
Postulat
Gebot, in dem von jemandem ein bestimmtes Handeln, Verhalten verlangt, gefordert wird
Verifikation
Beglaubigung
Vernunft
kognitive, menschliche Eigenschaft, um Urteile zu bilden, zusammenzufassen, Einsichten zu gewinnen, eine Ordnung im Wahrgenommenen zu erkennen & daran eine Handlung auszurichten
Falsifikation
Fälschung oder eine Widerlegung einer wissenschaftlichen Aussage durch ein Gegenbeispiel
Entitäten
aus Philo. stammender Begriff der Ontologie & steht für einen abstrakten Gegenstand
trivial
Ideengehalt, gedanklich, künstlerisch recht … b. alltäglich, gewöhnlich;
Rekonstruktion
Wiederherstellung
Passung
Art & Weise wie zusammenhängende Teile zusammen passen
Theorie
System von Aussagen, das durch menschliches Denken zur Erkenntnis gelangt ist. Die Aussagen müssen in sich wiederspruchsfrei & logisch begründbar sein.
infinite Regress
endlosen Begründungsrückgang in einer unendlichen Reihe
Paul Karl Feyerabend
öst. Philo. & Wissenschaftstheoretiker
Er betont die Kreativität & Intuition als Voraussetzung für Erkenntnisgewinn
Wiener Kreis
Gruppe Intelektueller aus Philo. & anderen Wis., die sich unter der Leitung von Moritz Schlick regelmäßig in Wien trafen
Metatheorie
wis. Theorie die ihrerseits eine Theorie zum Gegenstand hat
Reduktion
geringeres Maß bzw. Vereinfachung
Objektivität
geht von einer Unabhängigkeit der Beurteilung oder Beschreibung eines Sachverhaltes aus
Gewohnheiten
die gelernte Reaktionstendenz einer Person auf einen vorgegebenen Reiz in einer bestimmten Situation
E. L. Thorndike
Edward Lee Thorndike (1874-1949)
gilt als der erste Psychologe der im Labor Tierexperimente durchführte
kathartische Methode
Katharsis bezeichnet in der Psychologie die Hypothese, dass das Ausleben innerer Konflikte und verdrängter Emotionen zu einer Reduktion dieser Konflikte und Gefühle führt.
systematische Verhaltenstheorie
fasst eine Menge von MEthoden zusammen, die die klassische Konditionierung als zentralen Prozess der men. Psyche betrachtet
optische Täuschung
visuelle Illusion
Phänomenologie
geht davon aus, dass die Erlebniswelt des Men. als einzige Wirklichkeit anzunehmen ist (Primat der Phänomenologie)
Selbstorga von Systemen
Anpassungsfähigkeit von Systemen an ihre Umweltbedingungen
Hermeneutik
Lehre von der Beschreibung, Auslegung & Erklärung eines Textes oder einer künstlerischen Darstellung