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Was ist ein Unternehmen?

Sozio-ökonomisches System als planvoll organisierte Wirtschaftseinheit

Was ist die BWL?

  • Gesselschafts und Sozialwissenschaft
  • Erklärungsaufgabe
  • Gestaltungsaufgabe
  • Theorie und Modellbildung

Wertschöpfungskette nach Porter

Primäre Aktivitäten: 

  • Eingangslogistik
  • Produktion
  • Ausgangslogistik
  • Marketing und Vertrieb
  • Kundendienst

 

Sekundäre Aktivitäten:

  • Unternehmensinfrastruktur
  • Personalwirtschaft
  • Technologische Entwicklung
  • Beschaffung

Bedürfnisse nach Maslow

  • Wachstumsbedürfnisse
  • Defizitbedürfnisse

 

 

Produktionsfaktoren nach Gutenberg

  • Elementarfaktoren
  • Dispositive Faktor

Warum Arbeitsteilung und Spezialisierung?

  • Begrenzte Fähigkeiten des Menschen komplexe Aufgaben alleine zu bewältigen
  • Effizientere spezialisierte Fähigkeiten und Verfahren

Problem der Güterknappheit?

--> Spezilisierung

--> Tausch und Absprache

--> Geflecht aus Leistungsbeziehungen

--> Information ist zentral für die Abstimmung

Organisation?

Arbeitsteilige Abstimmung und den Wertbeitrag zu den knappen Gütern zu maximieren.

Organisationsproblem

Koordinationsproblem:

  • Arbeitsteilung
  • Arbeitsvereinigung

Motivationsproblem:

  • Interessenskonflike vermeiden

Wirtschaftlichkeitsprinzip

  • Maximum-prinzip
  • Minimum-prinzip
  • Generelles Optimumsprinzip
  • Corporate Social Responsibility

Prozess Wirtschaftlichen Handelns

  1. Ziele formulieren
  2. Alternativen suchen
  3. Alternativen bewerten
  4. Entscheiden
  5. Umsetzung

Warum ist Information zentral?

Wirtschaften heisst, rationale Entscheidungen über die Verwendung knapper Ressourcen zur Erfüllung gegebener Zwecke zu treffen

Schumpeters Theorie

Innovation beruht auf Informationsvorsprüngen

Herausforderungen für Unternehmen

  • Veränderungen der Wettbewerbssituation
  • Entwicklung der Informationstechnik
  • Wertewandel in Arbeitswelt und Gesellschaft

Organisationsbegriff

instrumentell

institutionell

Prozess des Organisierens

  • Aufgabenzuordnung
  • Regeleinhaltung
  • Organisatorische Strukturen aufbauen und nutzen

Aufbauorganisation

  • Arbeitsaufteilung
  • Arbeitsvereinigung

Ablauforganisation

  • Arbeitsanalyse
  • Arbeitssynthese
  • Räumliche, zeitliche und personelle Verteilung der Arbeitsvorgänge

Warum Organisationstheorien?

Entstehen, Bestehen und Funktionsweise von Organisationen zu erklären

Bürokratiemodell nach Weber

  • Arbeitsteilung
  • Amtshierarchie
  • Regeln und Normen
  • Aktenmässigkeit der Verwaltung

Vorteile/Nachteile des Bürokratiemodells

  • Berechenbarkeit
  • Transparenz
  • Einheitlichkeit

<=> willkürlichem Feudalismus

 

  • Übermässiges Stellenwachstum
  • Übermass an Vorschriften
  • Kreativität und Engagement der Mitarbeiter stark eingeschränkt 

Taylorismus (Scientific Management)

  • Trennung von Hand und Kopfarbeit
  • Arbeitszerlegung zur Ablaufsoptimierung
  • Stück und Akkordlohn
  • Fliessprinzip zur Lösung des Koordinationsproblem
  • Methoden der Planung, Steuerung und Kontrolle

Taylors Annahmen über den Menschen 

  1. Faul
  2. Konsumorientiert
  3. nur finanzieller Anreiz
  4. seine Natur durch Disziplin überwinden
  5. rigide Regeln
  6. <=> Ingenieure verhelfen Arbeitern zu Einkommen, Konsum und Glü 

Vorteile/Nachteile

des Taylorismus

  • Produktivitätssteigerungdurch Rationalisierung und Optimierung der Arbeitsorganisation
  • Einsatz niedrig qualifizierter Arbeiter
  • Einsatz von Spezialmaschinen

 

  • problematisches Menschenbild
  • Entqualifizierung der Mitarbeiter
  • sehr geringe Flexibilität ("Innovationsfeindlich")

Human Relations Bewegungen 

  • Gruppeneffekte nutzen
  • Motivation der Mitarbeiter durch Selbstorganisation

Vorteile/Nachteile der Human Relations Bewegung

  • realistischeres Menschenbild
  • geringere Anwendung bürokratischer Regelungen
  • Koordination und Partizipation werden betont

 

  • zu weitgehende Ausgestaltung der Selbstorganisation
  • keine umfassende Organisationsstruktur
  • ideologische Befangenheit der Forscher

Lean Management

  • Werte ohne Verschwendung schaffen
  • Kaizen (KVP)
  • Perfektionierung des betrieblichen Vorschlagwesens
  • Weiterbildung der Mitarbeiter 

Aufgabenanalyse

  • Moderne Aufgabenmerkmale:
    • Spezifität
    • Strukturiertheit
    • Variabilität
    • Interdependenz
  • Kosiol'sche Prinzip:
    • Objekte
    • Verrichtungen
    • Phasen

Funktionale Arbeitsteilung

Gleichartige Verrichtungen werden zu einem Punkt zusammengefasst

Vorteile/ Nachteile der Funktionalen Arbeitsteilung

  • Nutzung von Spezialisierungsvorteilen
  • Gemeinsame Nutzung von Ressourcen
  • Hohe Kompetenzdichte

 

  • viele Schnittstellen --> langwieriger Integrationsprozess
  • Abstimmungsschwierigkeiten
  • Geringe Zurechenbarkeit von Ergebnissen auf einzelne Akteure

Divisionale Organisation

Aufteilung erfolgt nach den erzeugten Objekten

Ziel: Kundenorientierung

Vorteile/ Nachteile der Divisionalen Organisation

  • Höhere Kundenorientierung
  • Mehr Flexibilität durch kleinere Einheiten
  • strategische Diversifikation mit Zukäufen und Deinvestitionen wird erleichtert 

 

  • Effizienzverluste durch Ressourcenteilung
  • Vervielfachung von Führungspositionen
  • Konkurrenz zwischen Divisionen

Stabsstellen

  • spezialisierte Instanzen zur Entscheidungsvorbereitung
  • spezifisches Wissen
  • Manipulations und Konfliktpotenzial

Organisatorische Integration und Koordination

  • Hierarchie
  • Programme
  • Selbstabstimmung

Koordination durch Hierarchie

  • Delegation
  • Weisungsrecht
  • Verfügunsrecht

Vorteile/ Nachteile der Hierarchie 

  • Hoch effizient
  • Möglichkeit für Status --> Reservoir an Anreizen

 

  • lange Entscheidungswege
  • asymmetrische Informationsverteilung

Koordination durch Programme und Pläne

  • Festlegen von Abläufen
  • Festlegen von Rahmenbedingung
  • Unternehmenskultur --> Werteorientierung

Vorteile/ Nachteile der Programme

  • schnell
  • einheitliche Organisation

 

  • geringe Flexibilität 
  • Verhinderung von Innovation und Wandel --> "informelle" Routinen und DenkmusterorteilV

Koordination durch Selbstabstimmung

  • Informale Spontanabstimmung
  • Formale Abstimmung (Projektteams, Koordinatoren)

Vorteile/ Nachteile der Selbstabstimmung

  • Schnell (direkte Kommunikation und Abstimmung)
  • hohe Integrationsdichte

 

  • unklare Entschiedungs und Weisungsrechte
  • Gefahr des Orientierungsverlusts

Koordination durch Matrixorganisation

  • Mehrlinienorganisation
  • gesamte funktionale Organisation wird horizontal von einer projektorientierten Organisation überlagert
  • Bei Konflikten gibt es keine Dominanzlösung zugunsten einer Achse

Vorteile/ Nachteile Matrixorganisation

  • Integrationsqualität
  • Mehr Flexibilität 

 

  • zeitlicher Bedarf der Selbstabstimmung
  • potenzieller Orientierungsverlust

Organisationsdynamik heisst Anpassung an...

  • sich wandelnde Unternehmensziele
  • Umwelt
  • Menschen
  • Lebenszyklen
  • Technologien

Institutionen

 

Sozial sanktionierbare Erwartungen, die sich auf die Handlungs und Verhaltensweisen eines oder mehrerer Individuen beziehen

Ziel der Instituationen

jedes Individuum informieren:

  • eigenen Handlungsspielraum
  • wahrscheinliche Verhalten anderer

=> Lösung des Organisationsproblems

neue Institutionenökonomie

  • Gestaltung von inter organisationalen Strukturen
  • Analyse der Ausgestaltung von Organisationsstrukturendurch Vertraege

Verhaltensmodelle

  • Homo Oeconomicus (Eigennutzermaximierer)
  • Rationalitätsprinzip
  • (Begrenzte Rationalität)

Transaktionskostentheorie

  • Summe von Transaktionskosten und Produktionskosten minimieren
  • optimale Arbeitsteilung nach Coase 
  • Spezifität und Transaktionskosten
    • marktliche Koordination
    • Koordination mittleren Grades
    • Hierarchische Koordination

Transaktionskosten

Kosten für Information und Kommunikation zum Vereinbaren eines Leistungsaustausches

  • zwischenbetrieblich:
    • Anbahnung
    • Vereinbahrung
    • Abwicklung
    • Kontrolle
    • Anpassung
  • innerbetrieblich 
    • Organisation (Aufbau und Erhalt)
    • laufender Betrieb

Property Rights Theorie

Zuordnung von Handlungs und Verfügunsrechten (Wert von Gütern und Handlungen hängt von den Rechten ab, die ihnen zugeordnet sind)

  • Optimum an Festlegung der Property rights bei geringen Transaktionskosten
    • vollständige Zuordnung
    • Unvollständige (verdünnte) Zuordnung
  • externe Effekte vermeiden (Wohlfahrtsverluste)

Verfügungsrechte

  • usus
  • abusus
  • usus fructus
  • Liquidationsrecht

Verteilung hat direkten EInfluss auf die Motivation der Akteure

externe Effekte

positive oder negative Nebenwirkungen die nicht als einzelwirtschaftliche Kosten angerechnet oder anderswertig über den Markt entgolten werden

Principal Agent Theorie

asymmetrische Informationsverteilung kann zu opportunistischem Verhalten führen --> soll vermieden werden

Principal Agent Probleme

  • Hidden Characteristics (Adverse Selection)
  • Hidden Actions (Moral Hazard)
  • Hidden Intentions (Hold up)

Principal Agent Lösungen

  • Signaling 
  • Screening
  • Self-selection
  • Monitoring
  • Interessensangleich

Vorteile/ Nachteile der neuen Institutionenökonomik

  • umfassendes Instrumentarium zur Erklärung und Gestaltung intra und interorganisationaler Organisationsstrukturen
  • Realistischeres Menschenbild
  • Konkrete Handlungsempfehlungen

 

  • kritisches Menschenbild 
  • kann Fehlverhalten hervorrufen

Planung

Zukunftsgerichtete Entscheidungen, die Abläufe festlegen 

Operative Planung

Erfolgspotenzial in Erfolg umwandeln (1-2 Jahre)

  • Konzentration auf existierende Märkte und Geschäfte

Unsicherheiten auf operativer Ebene

Grad der Unsicherheit:

  • Sensitivitätsanalyse
  • Alternativ Planung
  • Robuste Planung

Reaktionspotenziale:

  • Flexibilität im Management
  • Flexibilität im Realgüterprozess 

Optimierungsmodelle

Bilden eine Entscheidungsgrundlage

  • Produktionsprogrammplanung (lineare Optimierung)
  • Bestimmung der optimalen Losgrösse

Andlersche Losgrössenformel

p = Preis / Lagerwert

x = Periodenbedarf

B = Kosten der Bestellung

i = Lagerkosten

k = Kapitalverzinsung

q = Bestellmenge

 

Kosten für Produkte = 

k1 = x * p

Kosten für  Bestellung =

k2 = (x/q) * B

Kosten für die Lagerung = 

k3 = (q/2) * p * (k + i)

 

q = √(2*B*x)/(p*(i+k))

Prognostizierende Modelle

Zusammenwirken von Systemelemente im Zeitablauf

  • Break-Even-Analyse

Break-Even-Analyse

G(x) = E(x) - K(x) = 0

K(x) = Kf + kv(x)

  • DBU Faktor
  • Break-Even Punkt
  • Break-Even Menge
  • Sicherheitsabstand

Budget

zielorientierter in wertmässigen Grössen formulierter Plan, der einer Entscheidungseinheit für eine bestimmte Zeitperiode mit einem bestimmten Verbindlichkeitsgrad vorgegeben wird.

 

Funktionen:

  • Orientierung
  • Motivation
  • Koordination
  • Kontrolle

Dysfunktionalitäten der Budgetierung

  • Etat-denken
  • Verabsolutierung
  • kurzfristig
  • budgetary slacks

Operativer Kontrollprozess

--> Soll

--> Ist 

--> Vergleich

--> Abweichung

--> Berichterstattung

 

=> Effizienzförderung

Strategische Planung

Realisierung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile

--> Umwelt analysieren

--> interne Entscheidungen treffen

--> dynamischen Wettbewerb dominieren

--> Investieren

Strategische Umweltanalyse

Market Based View:

  • Globale Umwelt
  • Wettbewerbsumwelt
    • "five forces"

Interne Analyse

Ressource Based View:

  • Kernkompetenzen (VRIN Analyse)
    • Ressourcen
    • Fähigkeiten
  • Fit eines Aktivitätenbündels
  • Dynamic Capabilities

Strategische Optionen

Geschäftsfeldstrategie:

  • Ort
  • Regeln
  • Schwerpunkt

des Wettbewerbs festlegen

 

  • between the chairs

Strategie auf Gesamtunternehmensebene

Diversifikation

  • Synergien
  • Wachstum
  • Risiko

 

Portfolioanalyse /strategie:

  1. Abgrenzung von SGF
  2. Bewertung von SGF
    1. Marktattraktivität
    2. Wettbewerbsposition
  3. Positionierung des SGF im Portfolio

 

Strategische Kontrolle

Planungsbegleitender Prozess

  • Strategische Überwachung
  • Strategische Prämissenkontrolle
  • Strategische Druchführungskontrolle

 

--> Balanced Scorecard

--> Change Management

--> Projektpläne

--> Unternehmenskultur

--> Managementsysteme 

Economies of Scale

  • Fixkostendegression
  • Spezialisierungsvorteile
  • Beschaffungsvorteile

Erfahrungskurvenkonzept

Die auf den Wertschöpfungsanteil bezogenen Stückkosten eines Produktes können mit jeder Verdopplung der kumulierten Produktionsmenge um einen charakteristischen, konstanten Prozentsatz sinken. 

 

  • Grössendegressionseffekt
  • Lerneffekte der Organisation
  • Technischer Fortschritt
  • Economies of Scale

Economies of Scope

  • Synergien (Verbundeffekte)
  • Leerkosten nutzen