
Wenn Defizitbedingungen gedeckt sind, strebt der Mensch nach Selbstverwirklichung





Überlegenheit gegenüber damaligen Formen:
-> Gefahren:
1. Der Mensch ist von Natur aus faul und nur auf sein Vergnügen bedacht.
2. Glück erreicht der Mensch nur durch Konsum.
3. Deshalb ist er zur Arbeit nur durch finanzielle Anreize zu motivieren.
4. Da Punkt 1 und 2 im Widerspruch stehen, muss der Mensch seine Natur durch Disziplin überwinden, um Glück zu erreichen.
5. Da der Mensch, zumindest der körperlich arbeitende Mensch, aufgrund von Einsicht dies nicht schafft, muss er rigiden Regeln unterworfen werden.
6. Ingenieure, die die ‚Wissenschaft‘ zur Erhöhung der Produktivität beherrschen, können diese Regeln am besten konstruieren. Auf sie treffen die Annahmen 1 bis 5 nicht zu. Deshalb setzen sie ihr Wissen ein, um den Arbeitern zu Einkommen, Konsum und Glück zu verhelfen.
Die Human-Relations-Bewegung
Menschenbild nach der Human-Relations-Bewegung
Vorteile der Human-Relations-Bewegung
Nachteile der Human-Relations-Bewegung
Organisationsstruktur
setzt sich zusammen aus
Aufgabenanalyse - "moderne" Aufgabenmerkmale
Funktionale Arbeitsteilung (Verrichtungsprinzip)
Vorteile der funktionalen Arbeitsteilung
Nachteile der funktionalen Arbeitsteilung
Organigramm einer funktionalen Ablauforganisation
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Divisionale Organisation (Organisation nach Objekten)
Organigramm einer objektorientierten Aufbauorganisation
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Geschäftsbereichorganisation ("Spartenorganisation")
Orientierung an den Objekten auf der zweitobersten Hierarchiestufe: Bildung von Einheiten meist nach Produkten oder Produktgruppen
Grundvoraussetzungen für den Einsatz der Geschäftsbereich- bzw. Spartenorganisation (divisionale Organisation)
Vorteile der divisionalen Organisation
Nachteile der divisionalen Organisation
Sinnvolle organisatorische Integration (Arbeitsvereinigung)
3 organisatorische Instrumente zur Bewältigung des Integrationsproblems
Hierarchie (zur Bewältigung des Integrationsproblems)
Programme/Pläne (zur Bewältigung des Integrationsproblems)
Programmierung geschieht durch
Selbstabstimmung (zur Bewältigung des Integrationsproblems)
2 Formen der Selbstabstimmung:
Matrixorganisation als eine Form der Selbstabstimmung/Selbstorganisation
Vorteile und Nachteile der Matrixorganisation
Vorteile:
Nachteile:
Einflüsse der Organisationsgestaltung: Organisationsdynamik
Skalenvorteile (Economies of Scale)
Streben nach hohen Losgrößen (Auflagen) und Massenproduktion
=> 2 verbundene Effekte:
Economies of Scale: 3 Erklärungsansätze, wie diese Effekte enstehen
=> 1. Ansatz/Effekt
Fixkostendegressionseffekte, die sinkende Stückkosten in Abhängigkeit von einer Änderung der Produktionsmenge aufgrund steigender Kapazitätsauslastung bzw. steigenden Kapazitätsgrößen beschreiben. Man wird belohnt, viel zu produzieren, falls man die einmal fix angefallenen Kosten auf viele Stücke verteilt.

Economies of Scale: 3 Erklärungsansätze, wie diese Effekte enstehen
=> 2. Ansatz/Effekt
Beschaffungsvorteile, z.B. Mengenrabatte beim Materialeinkauf
Economies of Scale: 3 Erklärungsansätze, wie diese Effekte enstehen
=> 3. Ansatz/Effekt
Spezialisierungsvorteile durch Arbeitsteilung, die beim Personal und bei Maschinen zu verwirklichen sind. Eine Erhöhung des Spezialisierungsgrads setzt aber meist eine höhere Produktionsmenge voraus.
=> möglichst viel produzieren, um dadurch sich die Machine leisten zu können, welche dann eine günstigere Variablenkostensituation ermöglicht

Probleme/Nachteile von Economies of Scale
Diseconomies of Scale
Erfahrungskurvenkonzept
Erfahrungskurvenkonzept: Faktoren des mengenbedingten Kostensenkungseffekts
Economies of Scope (Verbundeffekte)
Neue Institutionenökonomik
beschäftigt sich mit Auswirkungen von Institutionen auf menschliches Verhalten
Institutionen
"sozial sanktionierbare Erwartung, die sich auf die Handlungs- und Verhaltensweisen eines oder mehrerer Individuen beziehen"
Beispiele: Gesetze, Normen, Verträge, Geld, Sprache, Unternehmenskultur etc.
Wirkung von Institutionen
=> Sie tragen damit zur Lösung des Organisationsproblems bei
Ziel der Neuen Institutionenökonomik
Welche Institution ist in welcher Situation am effizientesten?
=> um entsprechende Organisationsgestaltung zu bestimmen
Erklärungsbeitrag der Neuen Institutionenökonomik
Ökonomisches Verhaltensmodell/Menschenbild
Homo oeconomicus
Transaktionskostentheorie
Transaktionskosten
Kosten der Information und Kommunikation, die zur Erzielung und Verwirklichung von Vereinbarungen über einen Leistungsaustausch enstehen
=> Kosten, die durch Ressourcenverbrauch für Koordination und Motivation entstehen - sowohl zwischen Unternehmen als auch im Unternehmen
=> Kurz und knapp: Kosten der Organisation, Abstimmung und Kontrolle = "Lehrstuhl-Management im Sekretariat" (siehe VL-Video)
Bei einer zwischenbetrieblichen Abwicklung ("Markt") umfassen Transaktionskosten die Kosten der...
Exakte Messung der Koordinationskosten nur mit sehr hohem Aufwand möglich. Daher: indirekte Bestimmung anhand EInflussgrößen auf die Transaktionskosten
Bei einer innerbetrieblichen Abwicklung ("Hierarchie") umfassen Transaktionskosten...
"Bürokratiekosten":
Einfluss neuer Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) auf die Transaktionskosten
Moderne Informationstechnologien beeinflussen die Höhe der Transaktionskosten entscheidend und bestimmen damit die Vorteilhaftigkeit verschiedener Abwicklungsformen.

Property-Rights-Theorie
4 Einzelrechte der Property-Rights-Theorie
2 Arten der Verteilung/Zuordnung der Property Rights
Verteilung der Property Rights hat Anreizwirkungen auf das Verhalten von Individuen
Folge: Handlungen eines Individuums haben Auswirkungen auf den Nutzen der übrigen Akteure (Gefahr von externen Effekten)
Gefahr externer Effekte in der Property-Rights-Theorie
=positive oder negative Nebenwirkungen der Handlungen eines Individuums, die nicht über den Markt entgolten oder ihm auf andere Weise als einzelwirtschaftliche Kosten angelastet werden
Bsp.: Netzwerkeffekte, Umweltschutz, Gruppenlohn, WG-Küchenordnung
Problem: Genaue Festlegung der Verfügungsrechte verursacht Transaktionskosten
Ziel deshalb: Suche nach der effizienten Property-Rights-Verteilung, also wo (Summe Transaktionskosten) + (Summe negativer externer Effekte) = Minimum
Principal-Agent-Theorie (Agency-Theorie)
Behandlung arbeitsteiliger Auftraggeber-Auftragnehmer-Beziehungen, die durch asymmetrisch verteilte Informationen gekennzeichnet sind
Ausgangsproblem der Principal-Agent-Theorie
Agent trifft Entscheidungen, die nicht nur eigenes Wohlergehen, sondern auch das Nutzenniveau des Principals beeinflussen. Principal ist jedoch sowohl über das Eintreten bestimmter Umweltzustände als auch über das Verhalten und die Eigenschaften des Agenten nur unvollkommen informiert.
Dadurch entsteht ein diskretionärer Spielraum für opportunistisches Verhalten seitens des Agenten.
Das Verhältnis vom Principal gegenüber dem Agenten
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Probleme der Informationsasymmetrie in der Principal-Agent-Beziehung
Hidden characteristics
Vor Vertragsabschluss. Principal kennt Eigenschaften des Agenten oder der angebotenen Leistungen ex ante nicht. Gefahr der Auswahl schlechter Vertragspartner (Adverse Selection). (Sind bei einem schlechten Ergebnis die Eigenschaften des Agenten oder ein ungünstiger Umwelteinfluss schuld?)
Hidden action
Nach Abschluss des Vertrages, d.h. nach erfolgter Auswahl eines Vertragspartners. Principal sieht nur Ergebnisse, während Handlungen des Agenten selbst verborgen bleiben, da er entweder Verhalten des Agenten nicht beobachten kann oder wenn ihm Wissen fehlt, das Verhalten zu beurteilen. Gefahr des Moral Hazard: Agent nutzt Handlungsspielräume opportunistisch aus. (Ist bei einem schlechten Ergebnis das Verhalten des Agenten oder ein ungünstiger Umwelteinfluss schuld?)
Hidden intention
Principal hat irreversible Vorleistungen erbracht (”sunk costs”) und gerät so durch diese spezifischen Investitionen in eine Abhängigkeit vom Agent, weil er nun auf dessen Leistungen angewiesen ist. Gefahr der opportunistischen Ausnutzung bestehender Abhängigkeiten (Hold up).
Das Effizienzkriterium der Principal-Agent-Theorie sind...
...die Agency Kosten
Ziel: Für die Abwicklung einer Leistungsbeziehung ist das intitutionelle Arrangement vorzuziehen, das die Agency-Kosten minimiert.
Lösung der Informationsasymmetrie in der Principal-Agent-Beziehung
Arten der Informationsasymmetrie zwischen Principal und Agenten (Tabelle)
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Beurteilung der Neuen Institutionenökonomik: Leistungen und Schwächen
Leistungen:
Schwächen:
Planung
= das Treffen von Entscheidungen, die in die Zukunft gerichtet sind und durch die der betriebliche Prozessablauf im Unternehmen als Ganzes und in allen seinen Teilbereichen festgelegt wird.
Kriterien guter betrieblicher Planung
Ebenen der Planung: Strategische Planung
Ziel: Realisierung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile im Einklang mit Umwelt und Gesellschaft auf Ebene der einzelnen Geschäftsfelder und des Gesamtunternehmens
Ebenen der Planung: Operative (taktische) Planung
Aufgaben der Operativen Planung

Arten operativer Planung
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Operative Planung unter Unsicherheit
Planung ist zukunftgerichtet, d.h. zwangsläufig unter Unsicherheit.

2 Ansatzpunkte zum Umgang mit Unsicherheit in der Planung
(1.) Einbezug der Unsicherheit in die planerische Gestaltung
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(2.) Schaffung von Reaktionspotenzialen und Flexibilität
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3 Modelle der Operativen Planung
Optimierungsmodelle
Ziel: Ausdifferenzierung eines allgemeinen Problems, Bildung einer Entscheidungsgrundlage:
Vorgehen: Optimiere eine Zielfunktion unter Nebenbedingungen (Restriktionen), z.B. mittels linearer oder dynamischer Programmierung
-> Produktionsprogrammplanung;
-> optimale Losgröße
Optimierungsmodelle: Produktionsprogrammplanung
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Optimierungsmodelle: optimale Losgröße + Andler'sche Formel zur Ermittlung der optimalen Bestellmenge
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Prognostizierende Modelle
Ziel: Strukturierung von Problemsituationen, Darstellung des Zusammenwirkens von Systemelementen im Zeitablauf
Vorgehen: z.B. Netzplantechnik oder Markow-Modelle
-> Break-Even-Analyse
Prognostizierende Modelle: Break-Even-Analyse
Sei p=Planproduktpreis, x=Ausbringungsmenge, Kf(x)=fixe Kosten
Annahmen der klassischen Break-Even-Analyse

Operative Planung: Budgetierung
gewinnorientierte Planung und Kontrolle mit dem Budget als noch unverbindliches Ergebnis der Planung
Funktionen des Budgets und der Budgetierung:
Dysfunktionalitäten (unerwünschte Nebenfunktionen) der Budgetierung
Operative Kontrolle
Überprüfung auf Basis einer gegebenen Strategie, on die in der Planung festgelegten Maßnahmen geeignet sind, die angestrebten Unternehmensziele zu erreichen.
Gegenüberstellung operativer und strategischer Kontrolle
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Der operative Kontrollprozess

Strategie
gedankliche Vorwegnahme zukünftigen Handelns zur Erreichung definierter Ziele

3 Bedingungen eines nachhaltigen Wettbewerbsvorteils
Grundmodell des strategischen Managements
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Ebenen der strategischen Planung
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SWOT-Analyse (in der strategischen Planung)
Analyse der internen Dimension => Unternehmen:
Analyse der externen Dimension => Umwelt:

Branchenstrukturanalyse nach Porter: "Five Forces"
5 Triebkräfte des Branchenwettbewerbs bestimmen die Wettbewerbssituation in einer Branche.
Es geht um die Analyse von Barrieren des Markteintritts oder Barrieren des Wechsels von Kunden- oder Lieferantenbeziehungen

Five Forces: Die Rivalität innerhalb der Branche ist groß, wenn...
Five Forces: Die Bedrohung durch neue Anbieter ist gering, wenn hohe Eintrittsbarrieren bestehen...
Five Forces: Die Bedrohung durch Substitutionsprodukte ist groß, wenn...
Five Forces: Die Lieferantenmacht ist groß, wenn...
Five Forces: Die Abnehmermacht ist groß, wenn...
Market-Based View (MBV)
"Industry matters": verschiedene Branchen haben verschieden günstige Ausgangspositionen im Wettbewerb => es kommt auf die Wahl der richtigen Branche (Markt) an
Resource-Based-View (RBV)
Interne Analyse des Unternehmens: Quellen von Wettbewerbsvorteilen sind die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen
Strategische Unternehmensanalyse
...dient der Beschreibung und Bewertung der Ressourcenposition und der übergreifenden Fähigkeiten und Kompetenzen
- siehe Wertkette nach Porter: Ziel ist strategische Einzigartigkeit
Strategische Unternehmensanalyse: Typen von Ressourcen
Ansprüche an wettbewerbsstrategisch relevante Ressourcen (VRIN-Katalog)
Folgende Kompetenzen erfüllen die VRIN-Bedingungen:
Wertschöpfungszentrierte Ressourcenanalyse
besteht aus der Analyse...
Strategische Optionen: 2 Ebenen, zwischen denen bei der Strategiebestimmung unterschieden wird
Grundfragen der Wettbewerbsstrategie auf Geschäftsfeldebene
Ziel: Maximierung der Differenz zwischen Zahlungsbereitschaft und interner Kosten der Leistungserstellung
Generische Wettbewerbsstrategien nach Porter
Ansätze einer Differenzierungsstrategie
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Kombination der Strategieoptionen
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Strategische Optionen auf der Gesamtunternehmensebene
Diversifiktation
"Die Bestätigung in einem neuen, von dem betreffenden Unternehmen bislang noch nicht bedienten Markt/Geschäftsfeld mit einem neuen Produkt"
Wege zur Diversifikation:
Diversifikationsmotive
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Diversifizierungsoptionen
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Portfolio-Analyse
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Vorgehensweise bei der Portfolio-Analyse: Schritt 1
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Vorgehensweise bei der Portfolio-Analyse: Schritt 2
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Vorgehensweise bei der Portfolio-Analyse: Schritt 3+4
3. Positionierung der SGFs im Portfolio
4. Ableitung der Strategieempfehlungen
Matrix der Boston Consulting Group (BCG Portfolio)

Vorteile der Portfolio-Analyse
Nachteile der Portfolio-Analyse
Planung der Strategieimplementation
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Maßnahmen zur Sicherstellung der Strategieumsetzung
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Strategische Kontrolle
3 Arten der strategischen Kontrolle