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HFI
= Hereditäre Fructoseintoleranz
 
  • Unverträglichkeit von Fructose- und Saccharosehaltigen LM
  • autosomal rezessive Vererbung
  • Ursache: Mangel an Aldolase B
  • Akkumulation von Fructose-1-Ph. führt zur Hemmung der Aldolase A
  • Eine energetische Unterversorgung kann durch hohe Glucosegaben kompensiert werden
Polyolstoffwechsel
Über den Polyolstoffwechselweg kann im Organismus Fructose aus Glucose gewinnen. 
--> Regulation durch Testosteron
--> Gluc wird mittels NADPH+H* zu Sorbitol
--> Sorbitol wird mittels NAD* zu Fruct reoxidiert
--> Beteiligt an der Pathogenese von Spätschäden von Diabetes mellitus
 
Zwischenmetabolit: Sorbitol
Galactosämie
Leichte Form
  • Defekt der Galactokinase
  • Anhäufung von Galactitol im Blut
  • führt zur Akkumulation von Galact in den Augenlinsen --> Trübung der Augen / Katarakt (grauer Star)
 
Schwere Form
  • Defekt der Galactose-1-Ph-Uridyltransferase
  • Energetische Unterversorgung nach Galactose- / Lactosekonsum
  • Führt zu oxidativem Stress
 
==> keine Milch
Mangel an Glucose-6-phosphat-dehydrogenase
= Favismus
 
  • x-chromosomal-rezessiv: vorwiegend Männer
  • Folge: Überempfindlichkeit gegenüber oxidativem Stress (durch Medikamente, Infektionen, Verzehr von Fava-Bohnen) --> Hämolyse --> prähepatische Ikterus durch GSH-Mangel wegen gestörter NADPH+H* - Bildung
Ketogene / glucogene AS
Bei kataboler Stoffwechsellage zur
- Ketonkörperbildung (ketogene AS)
- Gluconeogenese (glucogene AS)
 
  • Glucogene AS: Succinyl-CoA, Propionyl-CoA, Alanin, (Methionin, Histadin, Valin)
  • Ketogene AS: Acetyl-CoA, Acetacetat, Malonyl-CoA (Leucin, Lysin)
  • In der Klausur nicht wissen welche AS glucogen/ketogen sind, sondern anhand der angegebenen Abbauprodukte
 
Glucoketogene AS: Zur KK-Bildung und Gluconeogenese: Phenylalanin, Isoleucin, Tryptophan, Thyroxin, Threoning (PITTT)
SAM
S-Adenosylmethionin = aktiviertes Methionin
 
Funktion: Überträgt Methylgruppen
 
  • Synthese von Adrenalin zur Noradrenalin
  • beteiligt am Methioninabbau, indem es CH3-Gruppe abgibt
Insulin und Glucagon
Insulin
  • Produktion in ß-Zellen des endokrinen Pankreas
  • Blutzuckerspiegel sinkt
Glucagon
  • alpha-Zellen des endokrinen Pankreas
  • BZS steigt
 
--> Insulin und Glucagon werden beide im endokrinen Pankreas produziert und sind an der Blutzuckerhomöostase beteiligt
Ausgangverbindung der Eicosanoidsynthese?
Arachidonsäure
Vorstufe der Leukotriene
Arachidonsäure
 
  • Synthese in Leukozyten, Mastzellen, Lunge, Milz, Gehrin und Herz
  • Wirken anti-inflammatorisch
Purinsynthese
Inosinmonophosphat (IMP) entsteht als wichtiges Zwischenprodukt
 
Die Purinsynthese besteht auf 12 Schritten und ist teuer!
 
Beteiligung der Xanthinoxidase (Das Enzym oxidiert Hypoxanthin zu Xanthin und anschließend Xanthin zu Harnsäure)
 
Endprodukt: Harnsäure (Mensch kann nicht abbauen und ist schlecht löslich)
Pyrimidinsynthese
Orotatmonophosphat/Orotidinmonoph. (OMP) entsteht als wichtiges Zwischenprodukt.
Endprodukte: Acetat und Propionat (sind oxidierbar --> Energiegewinn)
 
Die Pyrimidinsynthese ist einfacher und schneller als die Purinsynthese. Hier Energiegewinn
Primäre und Sekundäre Hyperurikämie
Primäre Hyperurikämie
  • angeborene Störung des Purinstoffwechsel
  • Zu hohe Produktion oder zu geringe Ausscheidung
 
Sekundäre Hyperurikämie
  • Aufgrund einer anderen vorliegenden Erkrankung die zu einer erhöhten Purinfreisetzung führt
  • Gestörte Bildung oder Ausscheidung
Behandlung der sekundären Hyperurikämie
Urikostatika: hemmt die Xanthinoxidase z.B. Allopurinol
Urikosurika: hemmt die Resorption von Harnsäuren --> höhere Ausscheidung
Urikolytika: gabe des Enzyms Urikase das dem Menschen fehlt
Wo ist das meiste Calcium im Organismus gespeichert?
1,5kg im Skelett eingelagert als Phosphat (=99% des Gesamtcalciums)
Mangel an HGPRT
Totaler Mangel / Enzym fehlt komplett: Lesch-Nyhan-Syndrom
Partieller Mangel: Gicht
 
(HGPRT = Hypoxanthin-Guanin-Phosphoribosyl-Transferase)
Wovon ist die Pufferkapazität abhängig?
Von der Konzentration des Puffers und dem pKa-Wert
 
Am wirksamsten wenn pH=pKa
Säure vs. Base
Säure: Protonendonator
Base: Protonenakzeptor
Wie sind die Blutzuckerwerte?
a) nüchtern
b) 2 Stunden nach dem Essen
a) <5,6 mmol/L
b) <7,8 mmol/L
Hämoglobinstrukturen
Bindungen zwischen Eisen, Stickstoff, Sauerstoff
 
Ein tetrameses Protein aus jeweils 2 alpha- und ß-Ketten 
  --> Proteinanteil + Häm
Pankreatitis
  • Eine frühzeitige Aktivierung der Lipase im Duxtus choledochus kann eine Ursache sein
  • Mutationen im CTRC-Gen, die mit vermindeter Sekretion des Chymotrypsins einhergehen führen zu einm erhöhten Risiko
  • Der Einsatz von MCT-Fetten ist sinnvoll (v.a. bei schwerer Verlaufsform)
  • Steatorrhoe ist eine typische Begleiterkrankung bei einer schweren Verlaufsform)
  • Eine parenterale Ernährung ist je nach Schwere zu empfeheln
Hämoglobinopathie
= durch genetische Mutation an den Globin-Genen hervorgerufene Krankheiten

Eine der häufigsten Erbkrankheiten
Cushing-Syndrom
= stark erhöhte Cortisolkonzentraion im Blut
 
Kann ACTH-abhängig und -unabhängig sein.
ACTH-abhängig (Sek.): Adenome an der Adenohypophyse
ACTH-unabhängig (Prim.): endogene Überproduktion
 
Histidinämie
Defekt/Mangel der Histidase --> Erhöhte Histaminspiegel im Blut und Urin
 
Folgen: mentale Retardierung, weniger Glutamat-Bildung (Transmitter im Gehirn)
Morbus Meulengracht
  • autosomal-rezessiv vererbte genetishe Varianz im Promoterbereich
  • Reduzierte Bildung von UDP-GT
  • Führt im Fastenzustan zu leichtem Ikterus (Gelbstich)
  • Erhöhung des indirekten Bilirubins 
  • Ein leicht erhöhter Spiegel wirkt antioxidativ
    --> geringeres Risiko für Diabetes Typ I, Arteriosklerose, Dickdarmkrebs
Hartnup-Erkrankung
  • Abfall der Niacin-Spiegel
  • Defekt im Transporter B
  • Aminosäure Tryptophan kann nicht mehr transportiert werden 

==> Transporter für sperrige AS ist defekt, weshalb es zur Bildung von Indolen im Dickdarm kommt
GVS
= Gallensäurenverlustsyndrom
 
  • Kann durch Ilementzündungen verursacht werden
  • Es kommt zu einer enteralen Hyperoxalurie
  • Supplementation mit MCT-Fetten ist erforderlich
  • Oxalarm und Calciumreich
Schilddrüsenhormone
T3 und T4
  (T4 ist die inaktive Speicherform von T3)
 
Synthese in den Schilddrüsenfollikel
 
Hypothyreose = Unterfunktion
Hyperthyreose = Überfunktion
IgE und IgM
= Antikörper
 
IgE : Effektorfunktionen
IgM : Erste Abwehrlinien gegen MO im peripheren Blut
Pentosephosphatweg
  • liefert Ribose-5-Ph. für die DNA-Synthese
  • Gewinn von NADP+H*
  • Im Nebennierenmark wird das produzierte NADPH+H* v.a. gebraucht für die Synthese von Katecholaminen
Proteinstoffwechsel
  • Beim Abbau von Methionin entstehen nur Produkte, die in Gluc umgewandelt werden können
  • Beim Abbau von Histidin sntsteht alpha-Ketoglutarat --> deshalb ist Histidin glucogen
  • Beim Abbau von Methionin entsteht Propionyl-CoA --> ist Biotinabhängig zu D-Methymalonyl-CoA
  • Minimaler Proteinbedarf: 32gd 
  • Histidin liegt oft methyliert vor und ist als Methylhistidin ein Indikator für den Muskelproteinumsatz
Was passiert bei Proteinaufnahme?
Es gelangt vermehrt Tyrosin ins Gehirn, wodurch Noradrenalin gebildet wird, was für die nächste Mahlzeit den Hunger auf KH steigert