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  • Gegenstand der Wirtschaftsinformatik

  • Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind Informations- und Kommunikationssysteme in Wirtschaft und Verwaltung, die zunehmend auch in privaten Haushalten hineinwirken; sie werden kurz als Informationssysteme bezeichnet.

  • Informationssysteme

  • Soziotechnische Systeme, d.h. die Aufgaben werden von personellen und maschinellen Aufgabenträgern kooperativ durchgeführt.

  • Betriebliche Anwendungssysteme

  • Automatisierte Teilsysteme von Informationssystemen

  • Umfassen Hardware, Systemsoftware, Kommunikationseinrichtungen und Anwendungssoftware

  • Möglichkeiten der Datenhaltung

  • Im Kopf → schlecht bei begrenzter Speicherung, Verfügbarkeit
  • Papierbasiert → schlecht für Strukturierung, Verfügbarkeit
  • In Textdateien → schlecht für Mehrbenutzer, Zugriffsrechte
  • Office-Dokumente → schlecht bei Verteilung, Verknüpfung
  • Datenbanken → Einstiegshürden
  • Idee / Motivation der Datenbank
  • Durch Datenbanken sollten verschiedene Programme und Nutzer von weltweit auf Datensätze zugreifen
  • Datenbanksysteme
  • geordnete Menge von logisch zusammengehörigen Daten, die von einem Datenbankmanagementsystem elektronisch verwaltet werden
  • Besitzt Datenbasis (physische Speicherkomponente) und Datenbankmanagementsystem(Verwaltungskomponente)

  • Ziel von Datenbanken bzw. Datenbanksystemen
  •  Standardisierung der Datenverwaltung

  •  Umgang mit großen Datenmengen

  •  Komplexitätsreduktion der Anwendungssoftware

  •  Portierbarkeit der Anwendungssoftware

  • Anforderungen von Datenbanken
  • Bereitstellung von Techniken zur Strukturdefinition und Datenmanipulation
  • Schutz der Datenbasis
  • Organisation des Mehrbenutzerbetriebes
  • Anpassung des Leistungsverhaltens an die jeweiligen Anforderungen
  • Realisierung von Nutzerschnittstellen
  • Anforderungen an Datenbanken
  • Performance (Schnelligkeit), komfortable Nutzung
  • leicht anzubinden, einheitliche Zugriffs- und Verarbeitungslogik
  • Sicher im Fehlerfall, einfach erweiterbar und skalierbar
  • Permanenz
  • Speicherung ist persistent, wenn sie unabhängig von der Laufzeit von Programmen der Rechner ist
  • Andauernd, beständig
  • Konsistenz
  • Stimmigkeit, Geschlossenheit
  • Redundanzfrei (Vermeidung von Einfügeanomalien, Änderungsanomalien, Löschanomalien)
  • Welche Anomalien gibt es bei Datenbanken?
  • Einfügeanomalien
  • Änderungsanomalien
  • Löschanomalien
  • Client-Server-Architektur

  • Bestimmte Rechner stellen als Server Dienstleistungen zur Verfügung, andere nehmen diesen Dienst in Anspruch (Clients)

 

--> 3-Schichten-Modell

  • 3-Schichten-Modell
  • Benutzerschnittstelle = Präsentationskomponente, als Schnittstelle zw. Benutzer und System
  • Anwendungsfunktion = Logikkomponente, zur Durchführung der Verarbeitungsprozesse
  • Datenverwaltung = Datenkomponente, zur Speicherung und Verwaltung von Daten
  • ANSI/SPARC Architekturmodell
  • ANSI = American National Standards Institut
  • SPARC = Standards Planning and Requirements Comitee
  • Ziel einer unabhängigen Programmiersprache und die Datenhaltung zu entkoppeln

 

--> 3-Ebenen Modell

  • 3-Ebenen Modell
  • 1. Ebene = Externe Ebene (SQL, Views)

    • Benutzersicht auf die Daten, Benutzeroberfläche

    • Individuell zuschnitten

    • Meist in tabellarischer Form

  • 2. Ebene = Konzeptionelle Ebene (ERM, SERM)

    • Logische Gesamtsicht der Daten, Datenstruktur

    • Unterscheidung in konzeptionelles Schema (ERM) und logisches Datenbankschem

  • 3. Ebene = Interne Ebene (Indizes, Transaktionen)

    • Physische Sicht auf die Daten, physische Speicherung

  • Komponenten eines relationalen Datenbanksystems

Datenbankmanagementsystem

  • Relationale Sprache

  • Zentrale Funktion für Reorganisation, Schutz, Sicherheit, Nutzerzugriffe, Geschwindigkeit

Datenbankbasis

  • Daten und Beziehungsinformationen in tabellarischer Form 

  • Beschreibungsdaten (Metadaten) und Systemtabellen

  • Abstraktions-Transformationsmodell
  • Fachliche Analyse, Anforderungen der fachlichen Sicht erheben (benötigte Daten)
  • DV-technischer Entwurf, Überführung in relationales Datenmodell und Optimierung
  • Codierung / Implementierung, Datendefinition (Benutzersicht) und Datenmanipulation (Arbeit mit Datenbank)
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  • Ziel der Datenmodellierung – Datenentwurf
  • Datenhaltung für mehrere Anwendungssysteme und Jahre zu schaffen
  • Anforderungen an den Datenentwurf
  • Vernünftige Daten speichern
  • Nicht redundante Speicherung
  • Anwendungsdaten jeder Anwendung sollen aus Daten der Datenbank ableitbar sein (Effizienz)
  • Schritte des Entwurfsprozesses

Anforderungsanalyse

  • Welche Datentypen, Eigenschaften, Beziehungen

Konzeptionelle Modellierung

  • Datenbankdesign als Skizze mittels ER-Modellierung (Entity-Relationship-Diagramme)

  • Welche Daten, Beziehungen, dabei unrelevant wie Daten erzeugt/verändert werden

Logischer Entwurf

  • DV-technischer Entwurf beinhaltet die Überführung in relationales Datenmodell und Optimierung bezüglich des Zielsystems und entsprechenden Relationen

Datendefinition / Implementierung

  • Schaffen von Benutzersichten, Indexierungsoptionen

  • Erstellen von Datenmanipulationsmöglichkeiten (Arbeit mit der Datenbank)​​​​​​

Physischer Entwurf

  • Begriffe des Entity-Relationship-Modells

Entity

  • Abgrenzbares Gegenstandsobjekt aus der Realwelt, eigenständiges Objekt
  • UML = Objekt

Relation

  • Verknüpfung von mehreren Enities
  • UML = Nachricht (konkreter Methodenaufruf)

Entity-Typ

  • Gleichartige Entities, Typisierung bzw. Abstraktion
  • UML = Klasse

Relationship-Typ

  • Gleichartige Beziehungen
  • UML = Methoden bzw. Assoziation die einen möglichen Methodenaufruf symbolisieren

Attribut

  • Beschreibung der Eigenschaften des Datenobjektes
  • UML = Eigenschaften bzw. Attribut

Wertebereich

  • Bestimmung von Attributen
  • UML = Datentyp

Komplexität

  • Relationship-Typen zugeordnet, Verhältnis des Entities der beteiligten Entity-Typen
  • UML = Kardinalität
  • Transaktion
  • Folge von Operationen (Aktionen), die die Datenbank von einem konsistenten Zustand in einen konsistenten (eventuell veränderten) Zustand überführt, wobei das ACID-Prinzip eingehalten werden muss.
  • Folge von Lese- und Schreiboperationen
  • ACID Prinzip

Eine Transaktion ist eine Menge von Operationen, die atomar, konsistent, isoliert und dauerhaft sind (ACID Prinzip).

       • Atomicity Atomizität

       • Consistency Konsistenz

  • Isolation Isolation
  • Durability Dauerhaftigkeit

Garant für eine konsistente Datenbasis der DB bei erfolgreichen Transaktionen

  • Atomar (ACID)

„Alles oder nichts Prinzip“ von Transaktionen

  • Transaktionen werden nur vollständig ausgeführt.

  • keine Zwischenergebnisse einer Transaktion.

  • Eine unvollständige Transaktion hinterlässt keine Spuren und hat nie statt gefunden.

  • Konsistenz (ACID)

Konsistenz (Consistency)

  • Transaktion ist eine konsistenzerhaltene Einheit.

  • Transaktion überführt eine DB von einem konsistenten Zustand in einen anderen konsistenten Zustand.

  • Innerhalb einer Transaktion können temporäre Inkonsistenzen auftreten, am Ende einer Transaktion ist die DB jedoch wieder in einem konsistenten Zustand.

  • DB-Zustände innerhalb einer Transaktion sind für andere Nutzer gesperrt.

  • Isolation (ACID)

Isolation (Isolation)

  • Parallel laufende Transaktionen erzeugen das gleiche Resultat, wie seriell laufende Transaktionen. Die Annahme folgt dem Einzelnutzerbetrieb ohne konkurrierende Zugriffe.

  • Parallele Transaktionen dürfen nicht die gleichen Daten ändern.

  • Realisierung durch Sperren (Semaphore)

  • Transaktion gilt als Einheit für die Serialisierbarkeit

  • Dauerhaftigkeit (ACID)

Dauerhaftigkeit (Durability)

  • Geänderte Daten sind nach einer erfolgreichen Transaktion persistent (dauerhaft) gespeichert.

  • Sperren werden nach einer erfolgreichen Transaktion gelöst.

  • DB-Zustände sind so lange gültig, bis sie von einer Transaktion geändert werden.

  • Programmfehler und Systemabbrüche können erfolgreich abgeschlossene Transaktionen nicht durch unvollständige Transaktionen „beschädigen“.

  • Typische Probleme beim Parallelen Ablauf bezogen auf den Datenzugriff?
  • Dirty Read
  • Non-Repeatable Read
  • Phantom Read
  • Lost Update
  • Locks(Sperren) bei konkurrierendem Zugriff

S-Lock (Share Lock)

  • Ein Datum mit S-Lock ist schreibgeschützt

  • Niemand darf schreiben

  • Jeder darf lesen

 

X-Lock (Exclusive Lock)

  • Ein Datum mit X-Lock kann nur von einer Transaktion gelesen und geschrieben werden

  • Einer darf lesen und schreiben

  • Niemand sonst hat Zugriff

  • Nur möglich, wenn kein S-Lock besteht

  • Unit of Recovery
  • Wiederherstellung von Transaktionsfehlern
  • Datenintegrität
  • Datensicherheit, Schutz vor Veränderungen

  • Daten müssen vollständig und unverändert hinsichtlich eines Zeitpunkts bestimmbar sein

  • Absenderdaten (DB-User) entsprechen Empfängerdaten (DB-intern)

  • 2 Kriterien eines Primärschlüssels

Eindeutigkeit - Keine Ausprägung von R kann zwei verschiedene Tupel enthalten, die sich in allen Attributen von S gleichen

 

Minimalität - Keine echte Teilmenge von S erfüllt bereits die Bedingung der Eindeutigkeit --> keine überflüssigen Attribute