Durchschnittlicher Fortschritt
Gewusst0
Nicht gewusst0
Noch nicht gestartet45

Empfohlene Karteikarten-Sets

Karteikarten im Karteikarten-Set

Noch nicht gestartet (45)

Unterscheidung von Bedürfnissen

Existenzbedürfnisse:

  • lebensnotwendig
  • Dienen zur Selbsterhaltung

 

Grundbedürfnisse:

  • ergeben sich aus kulturellem und sozialen Leben
  • sowie dem allg Lebensstandard

 

Luxusbedürfnisse:

  • Einkommensabhängig
  • Wunschbedürfnisse

Ebenen der Bedürfnispyramide

Defizitbedürfnisse:

  • physiologische Bedürfnisse
  • Sicherheitsbedürfnisse
  • soziale Bedürfnisse
  • Wertschätzungsbedürfnisse

 

Wachstumsbedürfnisse:

  • Selbstverwirklichung

 

Bedürfnisse konkurrieren miteinander

Lösung der Konkurrenz von Bedürfnissen

Defizitbedürfnisse:

  • Menschen streben nach Befriedigung von Bedürfnissen
  • Befriedigte Bedürfnisse haben keine Motivations-kraft, die zum Handeln drängen

 

Progressionsprinzip:

  • menschliches Verhalten wird grundsätzlich durch das hierarchisch niedrigste unbefriedigte Bedürniss motiviert
  • ein befriedigtes Bedürfnis aktiviert das nächst höhere, unbefriedigte Bedürfnis
  • Wachstumsbedürfnisse werden nie vollständig befriedigt

Einteilung von Betrieben

Einteilung nach:

  • Bedarfsdeckung (Eigen-/Fremdbedarf)
  • Unternehmensgröße
  • Standort (Lokal,Regional, National, International)
  • Branche

 

(Betriebe sind örtliche/technische Einheiten)

 

Betriebstypen und deren Aufgabe:

 

privat Haushalt:

Bereitstellen von Gütern um eigenbedarf zu decken.

Verbrauch von Konsumgütern

Unternehmen (rechtlich/wirtschaftliche Einheiten):

Bereitstellen von Gütern um fremdbedarf zu decken

 

öffentliche Institutionen:

Bereitstellung meist öffentlicher Güter

 

Non-Profit-Organisationen:

Herstellung privater UND öffentlicher Güter

Hauptaufgaben von Betrieben

Bereitstellung von Gütern um Bedarfe zu decken

 

materielle Güter:

  • Gewinnungsbetriebe (Bergbau,Lans-Forstwirtschaft)
  • Verarbeitungsbetriebe

 

Immaterielle Güter:

  • Kreditinstitut
  • Handel
  • Verkehrsbetriebe

 

Selbstständige Entscheidungsfällung mit Risiken

 

Teilaufgaben von Betrieben

ökologische Einheit:

  • Standortwahl
  • Ressourcenverbrauch
  • Umweltschutz

 

ökonomische Einheit:

  • Einnahmen müssen Kosten decken
  • Marktumfeld beobachten
  • Bedarf schätzen

 

soziale Einheiten:

  • Mitarbeitermotivation
  • Führung und Leitung
  • Gestalltung des Arbeitsumfelds

 

technische Einheiten:

  • Güter von hoher Qualität produzieren
  • Waren ein-u. verkauf aufeinander abstimmen

Formen des ökonomischen Prinzips

def. ökonomische Prinzip: Entscheidung zur optimalen, wirtschaftlichen Zielerreichung treffen

 

Maximalprinzip:

Ertrags-/Leistungsmaximierung (Inputseite wird fixiert, Outputseite wird maximiert)

 

Minimalprinzip:

Aufwands-/ Kostenminimierung (Inputseite wird minimiert, Outputseite wird fixiert)

 

Generelles Extremumprinzip (Optimumsprinzip):

möglichst günstiges Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag

Arten der Produktionsfaktoren:

Elementare Faktoren:

  • Werkstoffe (werden bei Produktionsprozess verbraucht)
  • Betriebsmittel (werden bei Produktionsprozess nicht verbraucht)
  • Ausführende Arbeitsleistung

 

Zeit:

  • Nutzung von Zeitvorteilen

 

Derivater Faktor:

  • Geschäftsleistung oder Unternehmensführung

 

öffentliche Leistung:

  • Subventionen
  • Steuererleichterung

 

Wissen:

  • Informationen als Handelsgut
  • Informationsvorsprung bei Börsengeschäften

Entscheidungsprobleme im Ein-personen-Betrieb

Präferenzen:

konkretisierung der Zielsetzung

  • Zielkatalog
  • Zielgewichtung
  • Nutzenfunktion:
    • rationale Entscheidung mit Zielsetzung der Nutzenmaximierung
    • je höher das Konsumniveau, desto geringer der Nutzenzuwachs
    • Nutzenfunktion mit positivem, aber abnehmendem Grenznutzen (Grenznutzen wird NICHT negativ)
    • Mehr Konsum wird weniger Konsum vorgezogen

 

Handlungsmöglichkeiten und Entscheidung:

  • Budgetrestriktion: Beschränkung auf verfügbare Mengen
  • Entscheidungstypen: Produktionsentscheidung, Investitionsentscheidung, Risiko betreffende Entscheidung

 

Aktivitäten und Ergebnisse: 

  • Produktionsfunktion: der formale Zusammenhang zw. Einsatz- und Ausbringungsmengen

 

Unsicherheit und Ergebnisse:

  • Entscheidung bei Sicherheit: Es ergibt sich zwingend ein konkretes Ergebnis
  • Entscheidung bei unsicherheit:Nicht mal subjektive Wahrscheinklichkeiten werden qualifiziert
  • Entscheidung bei Risiko: Angabe der Eintrittswahrscheinlichkeit für einzelne Zustände
    • möglichkeit schlechterer/besserer Ergebnisse als Durchschnitt

Effiziente und optimale Aktionen

Dominanz:

Aktion A dominiert Aktion B, wenn A in mind. einem Kriteriums besser aber mind. gleich gut ist als B

 

Relative Beurteilung zweier Alternativen

 

Transitivität gilt (Wenn A besser als B ist, und B besser als C ist,  dann muss A auch besser als C sein)

 

Effizienz:

Aktion A ist effizient, wenn es von keiner anderen Aktion dominiert wird

 

Unabhängig von individuellen Präferenzen (Nutzenfunktion spielt keine Rolle)

 

Nur effiziente Lösungen sind optima

 

Optimal = Verschwendung vermeiden = Rationalprinzip

Potentiale von Teamproduktion

• Maximaler Gewinn bei Teamproduktion g* größer als maximaler Gesamtgewinn bei jeweils isolierter Produktion ĝ. 

--> Kooperationsvorteile

 

• Vorteile durch unterschiedliche Güterausstattung bzw. Faktorausstattung

 

• Unterschiedliche Produktionstechniken führen bei Kooperation zu Vorteilen

 

• Risikoteilung durch Teamproduktion

Probleme bei Teamproduktion

  • Alle Teammitglieder sind an hohem Teamerfolg interessiert -> jedes Teammitglied sucht innerhalb einer Kooperation seinen eigenen Nutzen zu steigern (Eigennutzenprämisse)

 

  • Leistung einzelner Teammitglieder sind nicht kostenlos beobachtbar

 

  • Koordinationsprobleme ->„Nicht-wissen“

 

  • Motivationsprobleme -> „Nicht-wollen“

Wie können die Probleme bei Teamproduktion gelöst werden?

  •  Lösung durch Kontrolle
  • Lösung durch Anreize (in Bezug auf Motivationsprobleme)

 

➔ Ein Unternehmen ist eine „auf Dauer angelegte kooperative Veranstaltung von Individuen mit nicht notwendigerweise identischen Interessen zur Sicherung von möglichen Vorteilen gemeinsamen und koordinierten Verhaltens“ 

Definiere die Isoquante und substitutionale Faktoreinsatzbedingung und zeichne den effizienten Bereich ein 

Definition:

Auf einer Isoquante liegen alle effizienten Kombinationen von Produktionsfaktoren, die denselben Output erzeugen

 

substitutionale Faktoreinsatzbedingungen:

Mehrere effiziente Faktorkombinationen für ein bestimmtes Produktionsniveau, aus denen ohne weiteres keine sinnvolle Auswahl Vorgenommen werden kann

 

Effizient ist alles, was zwischen a1 und b1 liegt bzw. zwischen a2 und b2. Je nach dem auf welcher Isoquante man sich bewegt. Außerhalb des markierten Bereiches verschwendet man Produktionsfaktoren, man ist also ineffizient

5315963896022492bc747e1.79450593phpJybmxb.png

Wodurch entstehen Lerneffekte und welchen zusammenhang spiegelt sie wieder?

Arbeitseinsatz pro Outputeinheit

 

Lerneffekt durch:

  • Wiederholung
  • Erfahrung 
  • Spezialisierung
  • Individuelles Lernen 
  • Verbesserung der Problemlösungsfähigkeit
  • verbesserte Prozesse und Methoden

 

  1. Vor- und Nachteile der Spezialisierung, Delegation, Koordination

Spezialisierung:

 

  • Vorteil: Kostenreduktion 
  • Nachteil: Motivationsverlusst durch Routine

 

Delegation:

 

  • Vorteil: Schnellere Entscheidungsfindung, Motivation durch Aufgabe der Verantwortung
  • Nachteil: Kontroll- und Informationskosten

 

Koordination:

  • Vorteil: 
    • Fremdkoordination: Abteilungen können von außen kontrolliert werden
    • Selbstkoordination: Motivation

 

  • Nachteil:
    • Fremdkoordination: Motivationsproblem
    • Selbstkoordination: teilweise sehr komplex

Definition komparativer und absoluter Vorteil

absoluter Vorteil: 

Produzent A hat gegenüber dem Produzenten B einen absoluten Kostenvorteil bei der Produktion eines Gutes, wenn er eine bestimmte Menge dieses Gutes mit einem geringeren Ressourceneinsatz   herstellen kann

 

komparativer Vorteil:

Ein komparativer Kostenvorteil liegt vor, wenn die relativen Kosten eines Produkts, ausgedrückt in der erforderlichen Minderproduktionsmenge des anderen Produkts, geringer sind

definiere Anreizsysteme. Anreizarten und Anreizquellen

Anreizsysteme sind die bewusst gestalteten Arbeitsbedingungen, die direkt oder indirekt bestimmte Verhaltensweisen zielgerichtet verstärken bzw. andere Verhaltensweisen vermindern sollen

 

Anreizarten: beschreibt die Art des gesetzten Anreizes:

  • Materiell: Obligatorisch (Festgehalt, Sozialleistungen, variable Vergütung), Fakultativ (Erfolgs-/Kapitalbeteiligung, Firmenwagen etc.)
  • immateriell (Planung-/Personalsystem wie Aus- oder Weiterbildung, Organisationssystem, Unternehmenskultur, Arbeitsinhalt, Anerkennung)

 

Anreizquellen: Beschreibt den Ursprung des Anreizes aus Sicht der handelnden Person

  • intrinsisch (von innen/selbst gesetzt, liegen in der Tätigkeit selbst wie Freude bei Kundengesprächen, Lernmöglichkeit, Sinn der Tätigkeit)

-          extrinsisch (werden von außen gesetzt wie Gehalt, Statussymbole)

In welchen Verhältnissen können Ziele zu einander stehen

11974821366023b820a1f2a9.72865847phpZ5aAiZ.png

Berechnung des Gewinns, Zielerreichungsgrad sowie Ergiebigkeitsgrad

2420156256023c2ce3aace2.54275374phpehZaCt.png

definiere Produktivität und wie man es berechnet

8130843606023c2ee94e255.67095080phpift6O7.png

Wirtschaftlichkeit und Rentabilität definieren und berechnen (sowie Kapital- und Umsatzrendite)

11999301586023c30bbaa656.08617494php8gLckG.png

möglichkeiten der Gewinnmaximierung eines Unternehmens auf Input und Output seite

13977633176023c328b0ed95.88032136phpiRKn8W.png

Was wird unter einer Entscheidung verstanden? Welche zwei Prämissen müssen für die Präferenzordnung erfüllt sein?

Definition:

Die Wahl zwischen mehreren Alternativen zu, die sich ein Individuum oder eine Gruppe in Hinblick auf mind. ein Ziel zu stellen hat.

Der Entscheidende muss die Alternativen in eine Präferenzordnung (Rangordnung) bringen, dazu gelten zwei Prämissen:

 

  • Vergleichbarkeit der Alternativen:

               a1 > a2 oder a2 > a1 oder a2 ~ a1

 

  • Transitivität der Bewertungen:

               wenn a1 > a2 und a2 > a3, dann muss auch a1> a3

 

 

-> wobei das Zeichen > „ist besser als“ und das Zeichen Tilde ~ „ist gleich gut wie“ bedeutet

Formalziele und Sachziele

Formalziele stellen übergeordnete Ziele dar, an denen sich die Sachziele auszurichten haben und in denen der Erfolg unternehmerischen Handelns zum Ausdruck kommt. Formalziele werden auch als Erfolgsziele bezeichnet:

 

  • Ökonomisches Prinzip
  • Produktivität
  • Wirtschaftlichkeit
  • Gewinn und Rentabilität

 

Sachziele beziehen sich auf das konkrete Handeln bei der Ausübung der verschiedenen betrieblichen Funktionen und somit auf die Steuerung des güter- und finanzwirtschaftlichen Umsatzprozesse.

 

  • Leistungsziele (Markt- und Produktziele)
  • Finanzziele (Zahlungsfähigkeit aufrecht erhalten)
  • Führungs- und Organisationsziele (Arbeitsteilung, flache Hierarchien)
  • Soziale und ökologische Ziele (Mitarbeiter-/Gesellschaftsbezogene Ziele, ökologische Verantwortung)

Entscheidungsregeln bei Unsicherheits- und Risikoentscheidungen

1. Maximaler Gesamterwartungswert

 

2. Maximax-Regel

  •  extrem risikofreudige Haltung
  • Nur im günstigsten Fall (keine Maßnahme treffen) wird dieses Ergebnis erreicht. Abweichungen sind nur in Richtung schlechterer Ergebnisse möglich; nach Eintritt des Ereignisses sind also nur unangenehme Überraschungen möglich, falls das erwartete günstigste Ereignis nicht eingetreten ist

 

3. Maximin-Regel

  •  extrem risikoscheue Haltung, da sie sich an der Auszahlung im ungünstigsten Fall orientiert.
  • Nach Eintreffen des tatsächlichen Ereignisses sind Abweichungen nur Richtung besserer Ergebnisse möglich; man kann also nur angenehme Überraschungen erwarten, falls das erwartete Ereignis nicht eintrifft. Demnach sollte Alternative a1 gewählt werden.

 

4. Pessimismus-Optimismus-Regel (Hurwicz-Regel)

  • Pessimist: a<0,5; Neutral: a=0,5; Optimist: a>0,5
  • 1. Zeilenextrema nach Optimismus- Pessimismus Parameter gewichten
  • 2. Maximum aus der Gewichtung auswählen
  • Man beachte, dass die Hurwicz-Regel die gegebenen Informationen besser ausschöpft als die bisher betrachteten Kriterien

 

5. Laplace-Regel

  • Alle Umweltzustände sind gleich wahrscheinlich.
  • Laplace-Regel: wie Hurwicz-Regel mit α = 0,5.
  • 1. Zeilenextrema gewichten mit α=0,5.
  • 2. Maximum auswählen
  • Diejenige Aktion, die im Durchschnitt die höchste Auszahlung erwarten lässt, wird hier als optimale angesehen

 

6. Minimax-Risiko-Regel oder Savage-Niehans-Regel

  • Verwendet nicht direkt Höhe der erwarteten Ergebnisse, berechnet „relative Nachteile“ und wählt anhand dieser
  • Entscheidungsträger wählt jene Alternative, bei der die maximal mögliche Enttäuschung, nicht die beste Alternative gewählt zu haben, am geringsten ist.
  • 1. Spaltenmaxima
  • 2. Matrix der relativen Nachteile (Spaltenmaximum – Ergebnis)
  • 3. Zeilenmaxima wählen
  • 4. Minimum wählen

 

7.Entscheidungsbaum

  • Auszahlungen bestimmen
  • Wahrscheinlichkeiten der Ereignisse ermitteln und an Ästen vermerken
  • Erwartungswerte durch Rückwärtsrechnung entlang der Äste bestimmen
  • Formulierung der Entscheidungsfolge
10558730206023e945f28f79.10509690phpBTMRWl.png

Definiere Produktionsfunktion und Produktorfunktion

40731230960253b4e275bc5.32169251phpHbQRVP.png

Definiere Gesamtertrag, Grenzertrag und Durchschnittsertrag

Gesamtertrag 

  • Berechnung mit Produktionsfunktion
  • gibt an wie viel Ertrag mit eingesetzter Faktormenge erreicht werden kann

 

Grenzertrag 

  • erste Ableitung der Produktionsfunktion
  • sagt wie hoch der Zuwachs an Ertrag mit jeder eingesetzten Faktormenge ist

 

Durchschnittsertrag

  • Produktionsfunktion / eingesetzte Faktormenge (x)
  • zeigt den durchschnittlichen Ertrag für die eingesetzte Faktormenge
175702994160253d3e829606.71153535phpOkg6zT.png

Zusammenhang der Produktionsfunktion und Kostenfunktion

213919003960253d7bdbc812.17115731phpY2tiTJ.png

Berechnung  Kfix, Kvar und KGes am Bsp K = 4 + 2x

und Berechnung der jeweiligen Stückkosten

Kfix: 4

 

Kvar: 2x

 

Kges: Kfix+Kvar

 

Stückkosten: /x

Unterschied fixer und variabler kosten im Zusammenhang mit dem Beschäftigungsgrad

Beschäftigungsgrad = Auslastung, d.h. hoher Beschäftigungsgrad bedeutet eine hohe Auslastung der Maschinen.

➔ Beeinflusst lediglich die variablen Kosten

 

Fixe Kosten:

- fallen immer an und sind unabhängig von ihrer Ausbringungsmenge

- sind unabhängig vom Beschäftigungsgrad (gilt nicht für intervallfixe Kosten in ihrer Gesamtheit)

 

Variable Kosten: 

- sind abhängig von der Produktionsmenge 

- Je mehr produziert wird, desto höher sind die Kosten

- sind abhängig vom Beschäftigungsgrad

Berechnung der Grenzkosten sowie des Grenzkostenminimums

13037573256026116a7030e8.68544341phpfJKe5p.png

Definition von Finanzierung und Finance

Finanzierung:

  • Bereitstellung finanzieller Mittel, die zur Durchführung einer Investition benötigt werden (Aufgabe ist Kapitalbeschaffung und Liquiditätssicherung)

 

Finance = Finanzwesen:

  • Management von Geldströmen
  • Ökonomische Optimierung der Beschaffung und Verwendung von Geld
  • Die zukünftigen Cashflows (Gledströme) sind zu bestimmen

Unterschied Personengesellschaft und Kapitalgesellschaft

Personengesellschaft

  • Starker Bezug auf die Person(en) des (der) Gesellschafter(s)
  • Sie besitzen keine eigene Rechtspersönlichkeit
  • Eine Kapitalbeteiligung ist nicht unbedingt erforderlich (i.d.R. aber gegeben).
  • Pflichten eines Gesellschafters: 1. unbeschränkte persönliche Haftung 2. Führung der Geschäfte 3. Vertretung der Gesellschaft nach außen    
  • Ein Wechsel innerhalb der Gesellschafterstruktur ist schwierig

 

Kapitalgesellschaft

  • Die Kapitalbeteiligung steht im Vordergrund
  • Eine Kapitaleinlage ist unerlässlich
  • Haftungsbeschränkung (keine persönliche Haftung)
  • Vertretung durch Organe: Geschäftsführung durch Nicht-Gesellschafter möglich (z.B. Vorstand, Geschäftsführer)
  • Körperschaft = rechtsfähige Einheit; die Gesellschaft haftet unabhängig vom Wechsel der Mitglieder

Unterschied Eigen- und Fremdkapital

Eigenkapital:

  • ewinnabhängig; Es wird nach dem Unternehmenserfolg vergütet.
  • Reduziert sich bei Verlusten
  • id.R. unbefristet
  • Einfluss auf Unternehmensführung gegeben

 

Fremdkapital:

  • Kein Einfluss auf Unternehmensführung
  • i.d.R. befristet
  • Es verringert sich nicht bei Misserfolg des Unternehmens
  • fester Zinsanspruch i.d.R. unabhängig vom Unternehmenserfolg

Definition Bilanz

Definition:

Die Bilanz ist eine Zeitpunktrechnung, die zu einem bestimmten Stichtag den Stand des Vermögens (Aktiva) sowie des Eigen- und Fremdkapitals (Passiva) des Unternehmens darstellt (Vermögenslage)

 

  • Spiegelbildcharakter von Vermögen und Kapital
  • Summen der Aktiva in der Bilanz: Vermögen
  • Summen der Passiva: Eigen- & Fremdkapital
  • Aktiva (aktiv getätigte Investitionen): Anlagevermögen, Umlaufvermögen
  • Passiva (Finanzierungsmaßnahmen werden dokumentiert): Eigenkapital, Fremdkapital

Kostenvergleichsrechnung

Abschreibungen(AfA):

(Anschaffungskosten-Restwert)/Nutzungsdauer

 

Zinsen:

[(Anschaffungskosten+Restwert)/2]*Zinssatz

 

Betriebskosten

 

Summe: Betriebskosten+ Abschreibung + Zins

Gewinnvergleichsrechnung

Umsatz = Preise*Kapazität

Gewinn = Umsatz-Kosten

Ansatz und Interpretation des Kapitalwerts

Ein positiver Kapitalwert bedeutet:

  • eine vollständige Wiedergewinnung der Anschaffungsauszahlung
  • eine Verzinsung aller ausstehenden Beträge mit dem Kalkulationszinssatz i
  • einen barwertigen Überschuss in Höhe von 1.000 €.

absolute Vorteilhaftigkeit: ein IO ist absolut vorteilhaft, wenn sein KW positiv ist

1566583140602762d22e9480.06927884phpyJlaoE.png

Phasen des Produktlebenszyklus

147997948060276426004f48.15699329phpGFKoT1.png

Probleme und Anlässe für eine Preispolitik für Unternehmen

Probleme:

  • Eine aggressive Preispolitik fordert rasche und scharfe Reaktionen der Konkurrenten heraus. Dies kann zu einem ruinösen Preiswettbewerb führen.
  • Der Preis wird häufig als ein Indikator für die Qualität der angebotenen Leistungen angesehen wird.
  • Preissenkungen entsprechen nicht in gleichem Maße einer zu erwartenden Absatzsteigerung (Elastizitäten).
  • Preispolitik ist eine Funktion von staatlichen Vorschriften, Konkurrenzsituationen, Machtstrukturen beim Absatz und somit nicht nur eindimensional zu betrachten.
  • Preissenkungen sind schwer rückgängig zu machen.

 

Anlässe:

  • Erste Preisfestlegungbei Entwicklung eines Produkts oder wenn ein existierendes Produkt über einen neuen Absatzweg oder in einem neuen geografischen Gebiet auf den Markt gebracht wird.
  • Die aktuellen Unternehmens- und Marktverhältnisse erfordern Preisanpassungen. Im Vordergrund stehen Veränderungen der Nachfrage– und/oder Kostenstruktur.
  • Falls eine Preisveränderung von der Konkurrenz initiiert wird, muss sich das Unternehmen entscheiden, ob und um wie viel es auch seinen Preis verändern will.
  • Wenn ein Unternehmen mehrere Produkte herstellt, deren Preise und/oder Kosten voneinander abhängig sind, muss das Unternehmen das optimale Preisverhältnis der einzelnen Produkte einer Produktlinie ermitteln.

Erklärung der Abschöpfungsstrategie (Skimmingstrategie)

In der Einführungsphase wird ein hoher Preis festgesetzt.

 

sukzessive Preissenkung, wegen zunehmendem Konkurrenzdruck, abnehmender Nachfrage und gefallenen Stückkosten

 Erklärung der Penetrationsstrategie

Zu Beginn werden mit niedrigen Preisen Massenmärkte erschlossen, dann wird der Preis sukzessive erhöht.

 

Über große Absatzmengen bei niedrigen Stückkosten werden Gewinne erwirtschaftet.

 

Ziel Abschreckung von Konkurrenten (Schaffung von Markteintrittsbarrieren)

Abzinsung

Bei der Abzinsung wird errechnet, welcher Betrag im Zeitpunkt 0 eingesetzt werden muss, um einen Betrag K im Zeitpunkt n zu besitzen.

Der erwünschte Betrag wird mit dem Abzinsungsfaktor abgezinst

 

1/(1+i)^t

Aufzinsung

Bei der Aufzinsung wird errechnet, wieviel ein im Zeitpunkt 0 eingesetzter Betrag nach einer Anzahl von Jahren, in deren Verlauf Zins und Zinseszins anfallen, wert ist.

Hieraus lässt sich die Formel für den Aufzinsungsfaktor ableiten

 

(1+i)^t*(Aufzinsungsfahtor bzw K0)

 

i=Zinssatz

t= Anzahl der Jahre

Ko=Wert im Zeitpunkt t0