Gewinn
= Umsatz - Kosten
Ergiebigkeitsgrad
= Ist-Ausbringung / Soll-Ausbringung
Produktivität
= Output / Input
Arbeitsproduktivität
= Arbeitsergebnis / Arbeitsstunden
Zielerreichungsgrad
= erreichtes Ziel / definiertes Ziel
Maschinenproduktivität
= Output / Maschinenstunden
Wirtschaftlichkeit
= Ertrag / Aufwand
Kapitalrentabilität
= Gewinn / eingesetztes Kapital
Umsatzrentabilität
= Gewinn / Umsatz
Rentabilität
= Gewinn / gebundenes Kapital
Abschreibung
= (Anschaffung - Rest) / Nutzungsdauer
Kreuzpreiselastizität
= Änderung der Nachfragemenge Gut A / Preisänderung Gut B
Preiselastizität
= Änderung Menge / Änderung Preis
Einkommenselastizität
= Änderung Nachfrage / Änderung Einkommen
Nominales BIP
= Menge * Preis laufende Preise
--> Output von Waren und Dienstleistungen bewertet zu laufenden Preisen
Reales BIP
= Menge * Preis vom Basisjahr
--> Output von Waren und Dienstleistungen bewertet zu konstanten Preisen
BIP-Deflator
= (nBIP/rBIP)*100
--> gibt den Anstieg im nominalen BIP an, der durch Preiserhöhung zustande kommt
VPI (Verbraucherpreisindex)
misst Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte für Konsumzwecke in Deutschland kaufen
Berechnung Warenkorb, der ist konstant
70er Regel
Wie lange dauert es bis zu einer Verdopplung des BIP
70 / jährliche Wachstumsrate
Produzentenrente
Einnahmen Gut - Produktionskosten
Konsumentenrente
Zahlungsbereitschaft - tatsächlich gezahlter Preis
Maximaler Gesamterwartungswert
Eintrittswahrscheinlichkeit wird in der Entscheidung berücksichtigt
Maximax-Regel
Die Entscheidung nimmt keine Rücksicht auf die negativen Konsequenzen des Handelns, die Entscheidung treffen risikofreudige Menschen
Maximin-Regel
Die Entscheidung minimiert die Gefahr der Enttäuschung, die Entscheidung treffen risikoaverse Menschen
Hurwicz/Pessimismus-Optimismus-Regel
Die Entscheidung ist ein Kompromiss und berücksichtigt Optimismus und Pessimismus
Laplace-Regel
Die Entscheidung geht von von einer gleichen Wahrscheinlichkeit aller Umweltzustände aus
Savage-Niehans-Regel
Die Entscheidung, bei der die maximal mögliche Enttäuschung am geringsten ist, die Entscheidung beinhaltet die relativen Nachteile
Knappheit
Bestand an Ressoucen begrenzt
Wirtschaft
Organisationen und Unternehmen, Bereitstellen materieller und immaterieller Güter, Motor der Wirtschaft sind die Bedürfnisse der Menschen
Betriebe
technische Einheiten mit Produktion
--> nicht unbedibgt gleichzeitig Unternehmen
Unternehmen
rechtliche und organisatorische und wirtschaftliche Einheit
--> sind immer auch gleichzeitig Betriebe
Innovation
Konsum oder Produktion effizienter oder effektiver gestalten
Finanzierung
Bereitstellen finanzieller Mittel
Investition (BWL)
Verwendung liquider Mittel um Gewinn zu erzielen
Cashflow
Bargeld oder Geld auf dem Konto (Ein- und Auszahlungen)
Kapital
Gesamtheit aller zur Verfügung gestellten Sachmittel und Finanzmittel
Vermögen
Gesamtheit aller Güter, die zielgerichtet in Unternehmen eine produktive Funktion erfüllen
Maximumprinzip
möglichst viel produzieren
Minimumprinzip
mit so wenig wie möglich so viel wie möglich produzieren
Optimumprinzip
günstiges Verhältnis zwischen Input und Output
Effizienz
Eigenschaft einer Gesellschaft, so viel wie möglich aus den knappen Ressourcen herzustellen
Gerechtigkeit
Eigenschaft einer Gesellschaft, den wirtschaftlichen Wohlstand auf die Mitglieder zu verteilen
Opportunitätskosten
Verzichts- oder Alternativkosten: reale Kosten eines Gutes
Wohlfahrtsökonomie
Lehre, wie Allokation der Ressourcen die wirtschaftliche Wohlfahrt beeinflusst
Pareto-Effizienz (Pareto-Optimum)
gesellschaftlicher Zustand, in welchem es nicht klappt, durch eine Reallokation der Ressourcen die Wohlfahrt einer Person zu erhöhen ohne die Wohlfahrt einer anderen zu verringern
Pareto-Verbesserung
wenn Umverteilung der Ressourcen mindestens eine Person ökonomisch besser stellt , ohne einer anderen Person zu schaden
Ökonomische Effizienz
hier können keine weiteren Pareto-Verbesserungen realisiert werden
Äquivalenzprinzip
nur die Menschen sollen Steuern zahlen, die einen Vorteil durch den Kauf erzielen
Leistungsfähigkeitsprinzip
Menschen mit höherem Einkommen sollen mehr Steuern zahlen
Absoluter Kostenvorteil
ein Produzent braucht eine kleinere Inputmenge für die Produktion eines Gutes als ein anderer Produzent
Komparartiver Kostenvorteil
besteht in einem Opportunitätskosten-Vorteil eines Produzenten bei der Erzeugung eines bestimmten Gutes
Zoll (Importzoll)
Steuer auf im Ausland gekaufte und im Inland verkaufte Güter
Inflation
Anstieg des Preisniveaus einer Volkswirtschaft: starkes Geldmengenwachstum
Inflationsrate
Veränderung des VPI zum Vorjahr
Ersparnis
Erhöhung der Sparquote
Investition (VWL)
Ressourcen in Produktion von Kapital einbringen
Catch-up-Effekt
arme Länder erreichen von gegebenem Ausgangspunkt tendenziell ein schnelleres Wachstum als reiche Länder
CPI-Index
wie stark Korruption in einem Land wahrgenommen wird
Grease-the-Wheels
Korruption positiver Effekt auf Wachstum
Sand-the-Wheels
Korruption führt zu ineffizienter Produktion und geringen Innovationen
Crowding-out-Effekt
private Investoren werden vom Kreditmarkt verdrängt, steigendes Zinsniveau
Finance
Management von Geldströmen
Bilanz
Zeitpunktrechnung, die zu einem Stichtag den Stand des Vermögens (Aktiva) und Eigen- und Fremdkapital (Passiva) des Unternehmens darstellt = Vermögenslage
1. Volkswirtschaftliche Regel
Alle Menschen müssen zwischen Alternativen abwägen
2. Volkswirtschaftliche Regel
Kosten bestehen darin, was man dafür aufgibt
3. Volkswirtschaftliche Regel
Rational entscheidene Menschen denken in Marginalkategorien
4. Volkswirtschftliche Regel
Menschen reagieren auf Reize
5. Volkswirtschaftliche Regel
Durch Handel kann es jedem besser gehen
6. Volkswirtschaftliche Regel
Märkte organisieren das Wirtschaftsleben oft besser als staatliche Planung
7. Volkswirtschaftliche Regel
In manchen Fällen können aber Regierungen die Marktergebnisse verbessern
8. Volkswirtschaftliche Regel
Der Lebensstandard eines Landes hängt von der Fähigkeit ab, Waren & Dienstleistungen herzustellen
9. Volkswirtschaftliche Regel
Die Preise steigen an wenn zu viel Geld im Umlauf ist
10. Volkswirtschaftliche Regel
Die Gesellschaft hat kurzfristig zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit zu wählen
Koordination
Fremd: + Abteilungen könne von außen kontrolliert werden
- Motivationsproblem
Selbst: + Motivation
- teilweise sehr komplex
Delegation
+ schnellere Entscheidungsfindung, Motivation
- Kontroll - und Informationskosten
Spezialisierung
+ Kostenreduktion
- Motivation kann nachlassen
Formal- / Erfolgsgziele
übergeordnete Ziele, definieren Erfolg des Handelns
Sachziele
konkretes Handeln, Steuerung der Prozesse
Betriebseinheiten
- Ökonomisch: Einnahmen müssen Kosten decken, Marktumfeld beachten, Bedarfe schätzen
- Technisch: Güter von hoher Qualität, Wareneinkauf- und Verkauf aufeinander abstimmen
- Ökologisch: Standortwahl, Ressourcenverbrauch, Umweltschutz
- Sozial: Mitarbeitermotivation, Führung/ Leiung, Arbeitsumfeld, Gestaltung
Dominaz
Eine Aktion A dominiert eine Aktion B, wenn A hinsichtlich aller Kriterien nicht schlechter und hinsichtlich mindestens eines Kriteriums besser ist
Effizienz (BWL)
Eine Aktion A ist effizienz, wenn es keine andere Aktion gibt, die hinsichtlich mindestens eines Kriteriums besser ist als A und zugleich hinsichtlich keines Kriteriums schlechter als A
Eigenkapital
überlassene Mittel vom Eigentümer, unbefristet, Mitbestimmung, Gewinnanspruch
Fremdkapital
überlassene Mittel von Dritten, befristet, kein Mitspracherecht, verzinst
Exporteur
wenn Weltmarktpreis > Inlandspreis
Importeur
wenn Weltmarktpreis < Inlandspreis
Heckscher-Ohlin-Modell
Land hat komparative Vorteile, wenn es eine hohe Intensität des Faktors aufweist, welcher im Land reichlich vorhanden ist
Externalitäten
Kosten und Nutzen, die eine Person entscheidet und damit unbewusst das Wohlergehen eines Dritten beeinflusst
- soziale Kosten: schaden einem Dritten
+ sozialer Nutzen: begünstigen einen Dritten
Makroökonomie
Analyse Volkswirtschaft als Ganzes
Mikroökonomie
Analyse, wie Individuen und Unternehmen Entscheidungen treffen und auf Märkten zusammenwirken
Sparparadoxon
Individuum hat Sorge um Zukunft --> Sparen, Ausgaben werden verkürzt, Wirkung: gesamtwirtschaftlcher Nachfragerückgang, Unternehmen weniger Einnahmen --> Entlassungen, Individuen schlechter gestellt als vorher
Wirtschaftswachstum
prozentuale Änderungsrate des realen BIP
BNE (Bruttonationaleinkommen)
Aufsummierung des erwirtschafteten Einkommens aller Bürger in einem Land, egal wo sie sich befinden
Realkapital
Bestand an produzierten Produktionsmitteln, werden für Waren und Dienstleistungen verwendet
Natürliche Ressourcen
Inputs bei Produktion, die aus der Natur kommen
Humankapital
Wissen und Fähigkeit, Qualität der Arbeitskräfte
Technologisches Wissen
Wissen der Gesellschaft über beste Wege zur Herstellung von Waren und Dienstleistungen
BIP (Bruttoinlansprodukt)
Marktwert aller für den Endverbraucher bestimmten Waren und Dienstleistungen, die im Inland in einem bestimmten Zeitabschnitt hergestellt werden
Penetrationsstrategie
Zu Beginn werden mit niedrigen Preisen Massenmärkte erschlossen, dann wird der Preis sukzessive erhöht. Über große Absatzmengen bei niedrigen Stückkosten werden Gewinne erwirtschaftet. Ziel ist die Abschreckung von Konkurrenten (Schaffung von Markteintrittsbarrieren).
Promotionsstrategie
niedrige Preise, Image eines Niedrigpreisproduktes, Gewinne über hohe Nachfrage und niedrige Produktionskosten
Prämienstrategie
hohe Preise und hohe Produktqualität, geringe Gefahr eines Preiskampfes durch Konkurrenz, Voraussetzung: Gewährleistung hoher Qualität und hohes Serviceniveau
Preisdifferenzierungs-Strategie
Anbieter setzt unterschiedliche Preise für ungefähr gleiche
Produktleistung, um mehr Konsumentenrente abzuschöpfen
1. Grades: jeder Nachfrager erhält für eine Produktionseinheit einen individuellen Preis
2. Grades: Selbstselektion der Nachfrager z.B. Friseur
3. Grades: Existenz von unterscheidbaren Marktsegmenten, die einen speziellen Preis erhalten
Produktlebenszyklus
1. Einführungsphase
2. Wachstumsphase
3. Reifephase
4. Sättigungsphase
5. Degenerationsphase
Break-Even-Punkt
= Gewinnschwelle
Der Punkt, an dem Erlöse und Kosten einer Produktion gleich hoch sind und somit weder Gewinne noch Verluste erzielt werden.
Ideenphase/ Planungsphase
Zeitraum, in dem ein Unternehmen Finanzierungshilfen braucht
Gründung
Zeitraum, in dem ein Unternehmen Finanzierungshilfen braucht
Entwicklung
Unternehmen kann sich selbst Finanzmitteln versorgen
Reife
Unternehmen kann sich selbst Finanzmitteln versorgen
Krise
Nachfragerückgang durch Änderung der Konsumgewohnheiten
Personengesellschaft
- Starker Bezug auf die Person(en) des (der) Gesellschafter(s)
- keine eigene Rechtspersönlichkeit
- Kapitalbeteiligung ist nicht unbedingt erforderlich
-Pflichten eines Gesellschafter: 1. persönliche Haftung, 2. Führung der Geschäfte, 3. Vertretung der Gesellschaft nach außen; Ein Wechsel innerhalb der Gesellschafterstruktur ist schwierig
Kapitalgesellschaft
- Kapitalbeteiligung steht im Vordergrund
-Kapitaleinlage ist unerlässlich
-Haftungsbeschränkung (keine persönliche Haftung); Vertretung durch Organe: Geschäftsführung durch Nicht-Gesellschafter möglich; Körperschaft = rechtsfähige Einheit, die Gesellschaft haftet unabhängig vom Wechsel der Mitglieder
Anreizsysteme
bewusst gestalteten Arbeitsbedingungen, die direkt oder indirekt bestimmte Verhaltensweisen zielgerichtet verstärken bzw. andere Verhaltensweisen vermindern sollen
Anreizarten
Materiell: Obligatorisch (Festgehalt, Sozialleistungen etc.), Fakultativ: (Erfolgsbeteiligung, Firmenwagen)
Immateriell: (Aus-/Weiterbildung, Arbeitsinhalt, Anerkennung)
Anreizquellen
Intrinsisch (von innen/ selbst gesetzt): Freude, Sinn, Lernmöglichkeiten
Extrinsisch (von außen gesetzt): Gehalt, Statussymbole
Konkurrierende Ziele
Erfüllung von Z1 konkurriert Mit der von Z2
Komplementäre Ziele
Erfüllungsgrad von Z1 steigt mit dem von Z2
Indifferente Ziele
Erfüllungsgrad von Z1 ist unabhängig von dem von Z2
Potentiale von Teamproduktion
- Maximaler Gewinn bei Teamproduktion größer als maximaler Gesamtgewinn bei jeweils isolierter Produktion —> Kooperationsvorteile
- Vorteile durch unterschiedliche Güterausstattung bzw. Faktorausstattung
- Unterschiedliche Produktionstechniken führen bei Kooperationen zu Vorteilen
Risikoteilung durch Teamproduktion
Probleme von Teamproduktion
- Alle Teammitglieder sind c.p. an hohem Teamerfolg interessiert —> jedes Teammitglied versucht innerhalb einer Kooperation einen eigenen Nutzen zu steigern (Eigennutzprämisse)
- Leistung einzelner Teammitglieder sind nicht kostenlos beobachtbar
- Koordinationsproblem —> Nicht-wissen
- Motivationsproblem —> Nicht-wollen
Lösung Probleme Teamproduktion
- Durch Kontrolle
- Durch Anreize (in Bezug auf Motivationsprobleme)
Unternehmen —> „eine auf Dauer angelegte Kooperative Veranstaltung von Individuen mit nicht notwendigerweise identischen Interessen zur Sicherung von möglichen Vorteilen gemeinsamen und koordinierten Verhaltens.“
Positive Aussage
Ist-Zustand, deskriptiv, empirisch überprüfbar
Normative Aussage
Soll-Zustand, präskriptiv, nicht empirisch überprüfbar
Beschäftigungsargument
„Außenhandel zerstört Arbeitsplätze“ im Importfall. Aber: Außenhandel schafft auch Arbeitsplätze.
Sicherheitsargument
Freihandel bedroht Industrien, die lebenswichtig für die nationale Sicherheit sind.“
Schutzargument
Junge und erfolgversprechende Industrien müssen anfangs vor ausländischer Konkurrenz geschützt werden.
Argument des unfairen Wettbewerbs
Freihandel nur dann wünschenswert, wenn für alle Handelspartner gleiche Regeln gelten.“
Gründe für komparative Vorteile
1. klimatische Bedingungen
2. Unterschiede in der Faktorausstattung
3.Technologieunterschiede
Arten von Gütern

Pigou-Steuer
Preis der Umweltverschmutzung festgelegt —> Intention der Steuer: Umweltverschmutzung solange reduzieren, bis die Grenzkosten der Verschmutzungsvermeidung dem Steuersatz entsprechen
Pigou-Subventionen und handelbare Umweltzertifikate
in beiden Fällen zahlen Unternehmen für die Umweltverschmutzung. Steuern werden an den Staat gezahlt, Zertifikate an den Verkäufer der Emissionszertifikate
Wahrgenommene Inflation
Preissteigerung bei Produkten, die viel gekauft werden, nehmen Verbraucher besonders wahr. Preissteigerung stärker empfunden als Preissenkung
Existenzbedürfnisse
primäre Bedürfnisse, dienen Selbsterhaltung, lebensnotwendig (Nahrung, Kleidung, Unterkunft)
Grundbedürfnisse
ergeben sich aus kulturellen und sozialen Leben sowie allgemeinem Lebensstandard (Kultur, Sport, Reisen, Haushaltsgegenstände)
Luxusbedürfnisse
einkommensabhängig, Wunschbedürfnisse nach luxuriösen Gütern und Dienstleistungen (hängt vom Stand der Gesellschaft ab)
Defizitbedürfnisse
Physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, Soziale Bedürfnisse, Wertschätzungsbedürfnisse
Wachstumsbedürfnis
Selbstverwirklichung
Handelsvorteile
- Produktvielfalt wächst
- Skaleneffekte möglich
- Zunehmender Wettbewerb
- Mehr Fortschritt
Berechnungsschritte VIP
1. Festlegung Warenkorb
2. Messung der Preise
3. Berechnung des Preises des Warenkorbs
4. Auswahl eines Basisjahrs & Berechnung des Index
5. Berechnung Inflationsrate
Grenzen BIP
- hohes BIP garantiert keinen Wohlstand wenn die Preise hoch sind
- nicht enthalten: Wert der Aktivität in privaten Haushalten und Ehrenamt, Wert der Freizeit & Qualität der Umwelt
- keine Aussagen über Gerechtigkeit der Einkommensverteilung
staatliche Politik kann Produktivität fördern duch:
- Ersparnis & Investition
- Auslandsinvestition
- Forschung und Entwicklung
- Eigentumsrechte & politische Stabilität
aggregierte Produktionsfunktion
Funktion, die zeigt, wie die Produktivität bzw. das reale BIP pro Arbeitnehmer von der Menge des eingesetzten physischen Kapitals, vom Humankapital, vom Stand der Technologie abhängt
Grenzen VPI
- Substitutionswirkungen zwischen Gütern
- Überschätzung des Anstiegs
- Qualitätsänderung der Produkte
Nettonationaleinkommen
alle Einkommen der In- und Ausländer
Coase Theorem
Grundlage: Marktversagen, da Umwelt als öffentliches Gut von allen kostenlos genutzt wird
- öffentliches Gut Umwelt muss privatisiert werden
- wenn Eigentumsrechte klar definiert sind und Transaktionskosten gering sind, dann können private Verhandlungen zur Reduzierung von Externalitäten führen
politische Maßnahmen
Verbote, Gebote
Subventionen, Steuern, Zertifikate
Marktversagen
ein sich selbst überlassener Markt schafft es nicht, seine Ressourcn effizient zu verteilen
Unsichtbare Hand nach Adam Smith
lässt Unternehmen und Märkte ohne Chaos zusammenwirken
Neoklassische Annahme
Homo Oeconomicus: unbegrenzt rational, unbegrenzter Wille und Eigennutzstreben
Verhaltensökonomie Realität: begrenzte Rationalität, begrenzter Wile, begrenzter Eigennutz
Bedürfnisse
subjektiv , empfundener Mangel
Bedarf
ist notwendig, existenzsichernd
Wettbewerbsmarkt
1. Viele Käufer und Verläufer
2. Jeder Käufer / Verkäufer hat vollkommene Informationen
3. keine Marktmacht
4. freier Marktein-/und austritt
5. produzierte Güter sind homogen
6. Käufer/ Verkäufer handeln für Eigennutzen
7. vollständig definierte Eigentumsrechte
Ökonomisches Grundmodell
1. Rationalität & Effizienz
2. Marginalanalyse
3. Ökonomischer Anreiz
Bestimmungsgrößen der Produktivität
Realkapital
natürliche Ressourcen
Humankapital
technologisches Wissen
Probleme Preispolitik: Preisfestlegung
1. aggressive Preispolitik fordert rasche & scharfe Reaktionen der Konkurrenten -> Preiswettbewerb
2. Preis ist Indikator für Produktqualität
3. Preissenkungen entsprechen nicht der erforderten Absatzleistung
4. ist nicht eindimensional zu betrachten
5. Preissenkungen sind schwer rückgängig zu machen
Abschöpfungsstrategie
In der Einführungsphase wird ein hoher Preis festgesetzt. Danach wird der Preis sukzessiv gesenkt, wegen zunehmendem Konkurrenzdruck, abnehmender Nachfrage und gefallenden Stückkosten
Bestandteile BIP
Konsum, Investition, Staatsausgaben, Nettoexporte
Neoklassische Wachstumstheorie nach Solo & Swan
Bevölkerungswachstum und technologischer Fortschritt sind wichtige Determinanten für das langfristige Wachstum des Landes
Akkumulation des Realkapitals ist mit einem abnehmenden Grenzprodukt verbunden
Einbezug zusätzlicher Variablen wie: Qualität der Institutionen, Investitionen in Humankapital
Weitere volkswirtschaftliche Größen
1. Einkommen & Abgaben einer Volkswirtschaft
2. Einkommen privater Haushalte
3. Verfügbares Einkommen
Anlässe Preispolitik für neue Preisfestlegung
1. es muss zum ersten mal ein Preis festgelegt werden
2. Preisanpassungen
3. Preisveränderung der Konkurrenz
4. optimales Preisverhältnis der Produktlinie
Entscheidung
Wahl zwischen mehreren Alternativen , der sich ein Individuum oder eine Gruppe in Hinblick auf ein Ziel zu stellen hat
Präferenzordnung (Rangordnung)
Vergleichbarkeit der Alternativen: a1 > a2 oder a2 > a1 oder a2 ~ a1
Transitivität der Bewertungen: wenn a1 > a2 und a2 > a3, dann muss auch a1 > a3
Normale Gut
Gut, dessen nachgefragte Menge bei einem Einkommenszuwachs wächst
Inferiores Gut
Gut, dessen nachgefragte Menge bei einem Einkommenszuwachs sinkt
Elastizität
gibt an, wie stark eine Variable auf die Veränderung einer anderen Variable reagiert
--> prozentuale Änderung abhängige Variable / prozentuale Änderung unabhängige Variable