Nennen und beschreiben Sie die 3 Formen des Ökonomischen Prinzips (+an Beispiel erläutern)
Ökonomisches Prinzip
->Entscheidungen in Betrieben sind stehts so zu treffen, dass der Einsatz knapper Ressourcen zur optimalen wirtschaftlichen Zielerreichung führt
Maximalprinzip
->mit gegebenem Aufwand an Gütern soll ein möglichst hoher Ertrag erzielt werden
Minimalprinzip
->der Aufwand, um einen bestimmten Ertrag zu erzielen, soll möglichst gering gehalten werden
Optimumprinzip
->es soll ein möglichst günstiges Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag erzielt werden
Ein Unternehmen macht einen Umsatz von 2.500.000€ im Jahr 2016. Die Kosten im selben Jahr betragen 1.500.000€.
a)Berechnen Sie den Gewinn und die Umsatzrendite und interpretieren Sie die Ergebnisse.
b)Für wieviel € muss ein Kunde einkaufen, damit das Unternehmen einen Gewinn von 60€ erzielt?
a)Gewinn=1.000.000€, Umsatzrendite=40%
b)150€
Eine Bäckerei stellt Brote und Torten her.
Daten Brote->Stundenlohn des Mitarbeiters:10€, Anzahl produzierter Waren pro Tag(10h): 40 Stück, Verkaufspreis:5€
Daten Torten->Stundenlohn des Mitarbeiters:20€, Anzahl produzierter Waren pro Tag(10h):20 Stück, Verkaufspreis:30€
a)Berechnen Sie die Produktvitäten der Arbeitskräfte
b)Berechnen Sie die Wirtschaftlichkeit des Arbeitseinsatzes
a) Brote=4, Torten=2
b)Brote=2, Torten=3
Zeichnen Sie die Isoquanten der substitutionalen und limitationalen Faktoreinsatzbedingungen und markieren Sie jeweils den effizienten Bereich
Zeichnungen leider nicht möglich hier, siehe Vorlesungsfolien
a)Ermitteln Sie anhand einer Kostenvergleichsrechnung die bessere Alternative. Der kalkulatorische Zinssatz beträgt 1%
b)Führen Sie eine Gewinnvergleichsrechnung durch. Gugelhupf Kuchen kann für 3€ verkauft werden und Kastenkuchen für 2€
c)Berechnen Sie die Rentabilität der Maschinen
a)Kastenkuchen:15170€, Gugelhupf:14920€
->Gugelhupf ist die bessere Alternative
b)Kastenkuchen:14490€, Gugelhupf:90480€
->Gugelhupf ist die bessere Alternative
c)Kastenkuchen:28,41%, Gugelhupf:35,90%
->Gugelhupf ist die bessere Alternative

+Grenzkosten
Grenzkosten= 1. Ableitung


a) Produkt 1 und 2 dominieren Produkt 3. Produkt 1 und 2 sind effizient.
b)Dominanz: eine Alternative dominiert eine andere, wenn sie in keiner Hinsicht schlechter, aber in mindestens einer besser ist.
Effizienz: eine Alternative ist effizient, wenn keine Alternative besser ist und wenn sie mindestens gleich gut ist wie andere Alternativen (wenn sie also andere dominiert, ohne selbst dominiert zu werden)

Nennen Sie die verschiedenen Wirtschaftsgüter, wie sie sich unterscheiden und geben sie je ein Beispiel
Inputgüter (Rohstoffe) vs. Outputgüter (Lebensmittel)
Produktionsgüter(Maschinen, dienen indirekt der Befriedigung) vs. Konsumgüter(Lebensmittel)
Verbrauchsgüter(Rohstoffe,werden verbraucht bei der Produktion) vs. Gebrauchsgüter(Maschinen, werden gebraucht)
Materielle Güter(Rohstoffe, physisch vorhanden) vs. Immaterielle Güter(Wissen, physisch nicht vorhanden)
Realgüter(physisch vorhanden) vs. Nominalgüter (Geld)
Definieren Sie Bedürfnisse und Bedarf und wie sie sich voneinander unterscheiden
Bedürfnis: Gefühl einer Mangellage und die Kenntnis von Mitteln zu ihrer Beseitigung
Bedarf: durch das Gefühl einer Mangellage entsteht ein Bedarf nach Gütern, die zu deren Beseitiung führen
Geben Sie Vor-und Nachteile einer Teamproduktion an und berechnen Sie den jeweiligen maximalen Gewinn
Vorteile:
-Maximaler Gewinn der Teamproduktion ist höher als der des Individuums alleine
-Grenzproduktivitäten des Partners werden bei der Bestimmung des eigenen Inputs mit eingerechnet
-Lernkurveneffekte
-Spezialisierung
Nachteile:
-prekäre Partnerschaft (Opportunismus, Trittbrettfahrer)
-generelle Eigennutzprämisse
-erbrachte Leistungen sind personengebunden
Formel Individuum: g=1/(4·Kostenparameter)
Formel Kooperation: g=1/(2·Kostenparameter-1)
Geben Sie die Formel für Gewinnmaximierung an
Gewinnmaximierung=
Gewinn=Erlöse-Kosten->max!
oder
G=∑x·p-∑q·v->max!
Definieren sie Sach-und Formalziele und nennen Sie je ein Beispiel
Formalziele: übergeordnete Ziele, in denen der Erfolg unternehmerischen Handelns zum Ausdruck kommt
->Erfolgsziele (Wirtschaftlichkeit,Produktivität, Rentabilität)
Sachziele: richten sich nach Formalzielen aus, beziehen sich auf das konkrete Handeln bei der Ausübung betrieblichen Funktionen
->Leistungsziele(Marktanteil, Umsatzvolumen), Finanzziele(bestimmtes Kapital), soziale und ökologische Ziele(Imagegewinn)
Geben Sie die 3 verhältnisse von Zielen an und zeichnen Sie die in das angegebene Koordinatensystem
Konkurrierende Ziele
Komplementäre Ziele
Indifferente Ziele
Zeichnen Sie eine klassische Produktionsfunktion (eventuell sind Werte vorgegeben) und beschreiben Sie die einzelnen Phasen
Lösung einzelne Phasen auf nächster Karte

Lösung einzelne Phasen der Produktionsfunktion

Was gibt der break-even-point an? Markieren Sie ihn in der Grafik
break-even-point=Gewinnschwelle
Erlös-Kosten≥0

Nennen und erläutern Sie die 4 Teilbereiche eines Betriebs
ökonomisch: Einnahmen müssen die Kosten decken
technisch: Güter von hoher Qualität müssen prpduziert werden
ökologisch:richtige Standortwahl für Produktion
sozial:Mitarbeitermotivation
a)Resi:1200 Laugenstangen, 3000 Brezeln
Sepp: 1800 Laugenstangen, 1200 Brezeln
c)Resi: Laugenstangen=2,5 Brezeln=0,4
Sepp: Laugenstangen=0,67 Brezeln=1,5
d)mit gegebenem Input mehr Output erzielen
Laugenstangen=Sepp
Brezeln=Resi
e)geringere Opportunitätskosten
Laugenstangen=Sepp
Brezeln=Resi

+
Maximax->nichts
Maximin->Netz
Laplace->Netz
Hurwicz->Versicherung
Savage-Niehans->Netz

(credits an Marie für die Grafik)


Berechnen Sie den Erwartungswert
E(x)=x1·p1+x2·p2...
Definieren Sie Investition und Finanzierung und geben sie an was auf welcher Seite der Bilanz steht
Finanzierung=Bereitstellung finanzieller Mittel, die zur Durchführung einer Investition benötigt werden->Passiva
Investition=Verwendung liquider Mittel mit dem Zweck der Überschusserzielung->Aktiva
Nennen und erläutern Sie die 2 Anreizquellen und geben Sie je ein Beispiel
extrinsisch=von außen kommend
->Leistungszulagen(Bonus), Weiterbildung
intrinsisch=von innen kommend
->Freude an der Arbeit, Erreichen selbstgesetzter Ziele