Leitungsstellen
Stellen mit Fremdentscheidungs-, Weisungs- und Kontrollkompetenzen
Stabsstellen
spezialisierte Leitungshilfsstellen mit fachspezifischen Aufgaben und ohne Fremdentscheidung- und Weisungskompetenzen
Weder Leitungs- noch Ausführungsstelle!
Bsp.: Berater vom Abteilungsleiter der Finanzabteilung
Dienstleistungsstellen
nehmen Unterstützungsaufgaben für mehrere Leitungsstellen wahr
Leitungsspanne
Gibt an, wie viele Stellen einer übergeordneten Stelle direkt unterstellt sind.
Bsp.: Dem Chef einer Supermarktkette sind drei Bezirksleiter unterstellt, welche jeweils einen Bezirk leiten.
Jedem Bezirksleiter sind wiederum drei Marktleiter unterstellt die einen Supermarkt leiten.
Jedem dieser Marktleiter sind wiederum drei Abteilungsleiter unterstellt. Usw.....
Leitungstiefe
Gibt an wie viele verschiedene Stufen (Ränge) es in einem Unternehmen gibt.
Bsp.: In dem Supermarkt XY gibt es Folgende Stellen:
Die Leitungstiefe beträgt in diesem Fall 3.
"flache" Hierarchie
eine Organisation mit geringer Leitungstiefe
Leitungsintensität
Gibt an wie viele Ausführungsstellen auf eine Leitungsstelle kommen.
Berechnung:
13 Leitungsstellen; 27 Ausführungsstellen
13÷27 = 0,48
Bedeutet: Auf eine LS kommen ca. zwei AS
Überbetriebliche Kooperation von Unternehmen
Trotzdem: Rechtliche und Wirtschaftliche Selbständigkeit
Ziele einer Kooperation von Unternehmen
Kooperationsformen
Konzentrationsformen
Kartell
Zusammenschluss zwischen mindestens zwei Unternehmen auf der gleichen Produktionsstufe, mit dem Ziel sich einen Vorteil an dem Wettbewerb zu verschaffen.
Zum Beispiel Preisabsprachen.
Gelegenheitsgesellschaft (Konsortium)
Mit der Gelegenheitsgesellschaft soll ein bestimmter Zweck erreicht werden, an dem beide Parteien des Zusammenschlusses Interesse haben. Unternehmen führen z.B. einen oder auch mehrere Aufträge auf gemeinsame Rechnung durch.
Gemeinschaftsunternehmen
(Joint Ventures)
Zwischen zwei selbständigen Unternehmen entsteht ein neues Tochterunternehmen.
Ein Unterschied und eine Gemeinsamkeit zwischen einem Joint Venture und einem Konsortium
Gemeinsamkeit:
Bei beiden handelt es sich um Kooperationsformen von Unternehmen.
Unterschied:
Bei Joint Ventures entsteht ein gemeinsames Tochterunternehmen, ein Konsortium bedeutet lediglich eine projektbezogene Zusammenarbeit
Konzern
Zusammenschluss mehrerer Unternehmen, welche jedoch weiterhin rechtlich voneinander getrennt sind.
Bsp.: Rewe, Toom und Penny gehören zum Rewe-Konzern.
Fusion
Eine Verschmelzung von mehreren Firmen zu einer neuen Firma.
Horizontale Unternehmensverbindung
Unternehmen gleicher Produktions-/Handelsstufe oder gleicher Branche schließen sich zusammen
Bsp.: Konzernbildung mit zwei großen Supermarktketten
Vertikale Unternehmensverbindung
Unternehmen mit aufeinanderfolgenden Produktions- oder Handelsstufen verbinden sich.
Bsp.: Ein Hersteller für Bio-Babynahrung und ein Bio-Schlachthof tun sich zusammen.
anorganische Unternehmensverbindung
Unternehmen verschiedener Branchen verbinden sich.
Bsp.: Ein Tourismusunternehmen und eine Supermarktkette tun sich zusammen.
Gründe für eine horizontale Unternehmensverbindung
Gründe für eine vertikale Unternehmensverbindung
Gründe für eine anorganische Unternehmensverbindung
Merkmale naive Gesellschaft
Problemfelder Naive Gesellschaft
idealtypische Personengesellschaft
Idee:
Einräumung umfassender Rechte für die kapitalgebenden Gesellschafter
Instrumente:
Vorteile einer idealtypischen Gesellschaft
- Bzgl. Qualitätsunsicherheit vor Eintritt in die Gesellschaft
- Bzgl. Verhaltensunsicherheit in Bezug auf die Geschäftsführung
Nachteile einer idealtypischen Personengesellschaft
Merkmale Idealtypische Kapitalgesellschaft
Idee:
Reduktion des Informationsbedarfs und des Koordinationsaufwands; Schutzmaßnahmen als Kompensation für nicht umfassend beseitigbare Informationsprobleme
Instrumente:
Vorteile idealtypische Kapitalgesellschaft
- Bzgl. Qualitätsunsicherheit vor Eintritt in die Gesellschaft
- Bzgl. Verhaltensunsicherheit in Bezug auf die Geschäftsführung
Personengesellschaften
Merkmale Einzelkaufmann
Anzahl Eigentümer: 1
Mindestkapital: keines
Haftung: Eigentümer mit Privatvermögen
Besteuerung der Gewinne: Einkommenssteuer bei den Eigentümern
Leitungsbefugnis: Inhaber
OHG
Offene Handelsgesellschaft
Anzahl Eigentümer: mind. 2
Mindestkapital: keines
Haftung: Eigentümer mit Privatvermögen
Besteuerung von Gewinnen: Einkommenssteuer bei den Eigentümern
Leitungsbefugnis: Gesellschafter
KG
Kommanditgesellschaft
Anzahl Eigentümer: mind. 2
Mindestkapital: keines
Haftung:
Besteuerung von Gewinnen: Einkommenssteuer bei den Eigentümern
Leitungsbefugnis: Komplementäre
Kapitalgesellschaften
GmbH
Gewerkschaft mit beschränkter Haftung
Anzahl Eigentümer: mind. 1
Mindestkapital:
Haftung: beschränkt
Besteuerung: Körperschaftssteuer
Leitungsbefugnis: Geschäftsführer
AG
Aktiengesellschaft
Anzahl Eigentümer: mind. 1
Mindestkapital:
Haftung: beschränkt
Besteuerung der Gewinne: Körperschaftssteuer
Leitungsbefugnis: Vorstand
Probleme der Haftungsbeschränkung
Spezialform Unternehmergesellschaft
Warum erfolgt eine Rechnungslegung?
ex ante
im Voraus
ex post
im Nachhinein/ Nachträglich
Warum erfolgt in der externen Rechnungslegung eine Normierung?
Volkswirtschaftliches Rechnungswesen
Betriebswirtschaftliches Rechnungswesen
Wichtigste Rechenwerke
Zwecke/Ziele der Investitionsrechnung
Entscheidungsunterstützung (ex ante)
Zwecke/Ziele des externen Rechnungswesens
Zwecke/Ziele der Kostenrechnung
Unterschied zwischen Substanzerhaltung und Nominalkapitalerhaltung?
Bsp.:
Man kauft ein Auto für 20.000€. Nach fünf Jahren geht das Auto kaputt und man möchte ein neues kaufen.
Nominalkapitalerhaltung:
Man legt sich genug Geld zurück um nach fünf Jahren wieder ein Auto für 20.000€ kaufen zu können.
Substanzerhaltung:
Man legt sich genug Geld zurück um nach fünf Jahren ein gleichwertiges bzw. das selbe Auto kaufen zu können.
Beachte die Inflation!
Auszahlung
Abfluss von Zahlungsmitteln
Ausgaben
Verminderung des Geldvermögens
(Geldvermögen = Zahlungsmittelbestand + Forderungen - Verbindlichkeiten)
Aufwand
aus den Ausgaben angeleiteter periodisierter Werteverzehr
(Ausgaben die z.B. jeden Monat anfallen)
Kosten
bewerteter Verbrauch von Gütern und Leistungen für die betriebliche Leistungserstellung
Einzahlung
Zufluss von Zahlungsmitteln
Einnahme
Erhöhung des Geldvermögens
(Geldvermögen = Zahlungsmittelbestand + Forderungen - Verbindlichkeiten)
Ertrag
aus den Einnahmen abgeleiteter periodisierter Werteverzehr
(Bsp.: Einnahmen jeden Monat)
Definition Steuer
Definition (§ 3 Abs. 1 AO):
Steuerobjekt/Steuergegenstand
Tatbestand, an den die Steuerpflicht anknüpft
("was wird besteuert")
Bemessungsgrundlage (B)
Mengen- oder Wertgröße, die den Umfang des Steuerobjekts quantifiziert
("wie viel ist zu versteuern")
Steuertarif
("wie hoch ist die zu zahlende Steuer")
Durchschnittssteuersatz
Grenzsteuersatz
direkte Steuern
Steuern die direkt durch den Steuerpflichtigen gezahlt werden.
indirekte Steuern
Steuern, die durch den Kauf von Waren mit erhoben werden und im Kaufpreis enthalten sind.
Funktionen von Steuern
Tauschring
Koordinationsmechanismus des Geldes wird ersetzt durch Informations- und Verrechnungssystem.
Bsp.:
Die drei können einen Tauschring bilden und sich so gegenseitig helfen.