Abgeleitete Nachfrage als Ausgangspunkt des BDM
- Nachfrage auf Business- und Dienstleistungsmärkten hat keinen konsumtiven, sondern einen investiven oder produktiven Zweck.
Abgeleitete Nachfrage:
− hängt von den Beschaffungsentscheidungen nachfolgender Wertschöpfungsstufen (ultimativ: der Konsumenten!) ab,
− dient der Gewinnung bzw. Erhaltung von Wettbewerbsvorteilen,
− erfordert einen mehrstufigen Marketingansatz,
− der die unternehmensübergreifende Verknüpfung von Wertschöpfungsprozessen berücksichtigt.
Verknüpfung von Anbieter- und Nachfragerwertkette

Besonderheiten bei der Vermarktung von Leistungsbündeln
• Im BDM werden i.d.R. Leistungsbündel vermarktet.
• Leistungsbündel sind komplexe Leistungsangebote, die aus Sach- und Dienstleistungen bestehen.
• Während die (Ergebnis-)Qualität von Sachleistungen oftmals vor dem Kauf beurteilt werden kann, stellen Dienstleistungen zum Zeitpunkt der Kaufentscheidung nur Leistungsversprechen dar --> Beurteilungsproblematik der Nachfrager!
• Maßnahmen zur Reduktion der Unsicherheit der Nachfrager haben überragende Bedeutung im BDM!
Integrative Leistungserstellung
• Leistungsbündel erfordern eine integrative Leistungserstellung, die Ressourcen des Anbieters und des Nachfragers kombiniert.
• Der integrative Leistungserstellungsprozess besteht aus drei Phasen:
• Die Kundenintegration ist das zentrale Merkmal und die zentrale Herausforderung der integrativen Leistungserstellung!

Mögliche Ausprägungsfälle der integrativen Faktorkombination

Wettbewerbsvorteil durch Nettonutzendifferenz: Anbieterperspektive

Wettbewerbsvorteil durch Nettonutzendifferenz: Nachfragerperspektive

Wettbewerbsvorteil auf der Effektivitäts- und Effizienzebene
