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Schutzziele
Anforderungen in Musterbauordnung MBO allg. formuliert
Richtlinie 89/106/Anhang A I:
„das Bauwerk muss derart entworfen und ausgeführt sein, dass bei einem Brand…
Tragfähigkeit Bauwerks während bestimmten Zeitraumes erhalten bleibt
die Entstehung + Ausbreitung von Feuer + Rauch innerhalb des Bauwerks begrenzt
Ausbreitung von Feuer auf benachbarte Bauwerke begrenzen
die Bewohner Gebäude unverletzt verlassen/andere Maßnahmen gerettet werden können
Sicherheit Rettungsmannschaften berücksichtigen
Besondere:
Minimierung von Sach-/Umweltschäden
Erhaltung von Bausubstanz (Sachwert Erhaltung/Denkmalschutz) Sicherung eines kulturellen Erbes
Aufrechterhaltung des laufenden (Staats-) Betriebes (Datensicherheit, medizinische Versorgung, militärische Sicherheit)
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Gebäudetypisierung entsprechend der MBO
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Gebäudetypisierung, erweitert
Anforderung an Rettungswege abhängig von der jeweiligen Gebäudeklasse (MBO§2 bzw. Landesbauordnung)
zusätzlich in den Hochhausrichtlinien Angaben zu den besonderen Anforderungen an die Rettungswegen Hochhäusern enthalten (MHHR und andere)
Höhe: maximal 7 m OKF Aufenthaltsraum Gebäudeklasse 3
Höhe: maximal 22 m OKF Aufenthaltsraum Gebäudeklasse 5
Höhe: maximal 60 m Hochhaus mit Sicherheitstreppenhaus
Höhe: über 60 m Hochhaus mit zwei Treppenhäuser davon ein Sicherheitstreppenhaus
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Entwicklung eines Brandes
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Grenfell Tower 2017
Opfer: 72 Tote
vermutete Ursachen:
1.) Brandursache ein defekter Kühlschrank, Schwelbrand
2.)leicht brennbare Fassade (Aluminium Polyethylen Mix) dazu und zu den Brandschutzvorschriften folgt ein Gutachten Teil 2 im Jahr 2020
3.) ungenügende Fluchtmöglichkeiten
4.) laut Gutachten aus dem Jahr 2019 war die Feuerwehr nicht ausreichend vorbereitet
Baustoff Klassifizierung Brandverhalten
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Bauaufsichtliche Benennung Feuerwiderstand in Minuten
Feuerhemmend 30 Minuten
Hochfeuerhemmend 60 Minuten
Feuerbeständig 90 Minuten
Hochfeuerbeständig 120 Minuten
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Mindestanforderungen BauO NRW 2018
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Brandschutzkonzept
Ziel orientierte Gesamtbewertung des baulichen und abwehrend in Brandschutzes bei Sonderbauten und sollen vom staatlich anerkannten Sachverständigen für die Prüfung des Brandschutzes aufgestellt werden
Angaben zu:
zu-/durch Fahrten + Aufstell-/Bewegungsflächen
erforderliche Löschwassermenge + Löschwasserversorgung
Löschwasser-Rückhalteanlagen Brandabschnitte
Rettungswege
höchstzulässige Zahl der Nutzer
Haustechnische Anlagen/Lüftungsanlagen Rauch und Wärmeabzugsanlagen Alarmierungseinrichtungen
Geräten zur Brandbekämpfung Sicherheitsstromversorgung
Hydrantenpläne
Brandmeldeanlagen
Feuerwehrpläne
betriebliche Maßnahmen
Abweichungen
Rechenverfahren
Zu- und Durchfahrten
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Aufstellflächen
Nicht überbaute befestigte Flächen auf dem Grundstück, die dem Einsatz von Hubrettungsfahrzeugen dienen und ständig freigehalten werden müssen
Abmessungen: mindestens 5 m mal 11 m Erreichbarkeit aller zum Anleitern bestimmten Stellen gewährleistet werden Außenflächen parallel zur Außenwand müssen mit ihrer der anzuleiternden Außenwand zugekehrten Seite ein Abstand von mindestens 3 m zur Außenwand haben Abstand höchstens 9 m bei Brüstungshöhen > 18 m höchstens 6 m betragen
rechtwinklige Außenwänden < 1 m Abstand zur Außenwand haben Abstand zw. Außenseite Aufstellfläche + entferntesten seitlichen Begrenzung der zum Anleitern bestimmten Stelle < 9 m bei Brüstungshöhen >18 m höchstens 6 m betragen
Abstellfläche müssen in einer Ebene liegen und dürfen in keine Richtung mehr als 5 % geneigt sein
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Feuerwehraufzug DIN EN 81-72
Gilt für: Hochhäuser nach LBO, Fußboden mindestens ein Aufenthaltsraum > 30m über Geländeoberfläche
Anforderungen
  • Anzahl: mindestens ein Feuerwehraufzug
  • Eigene Schacht für Feuerwehr (Feuerwehraufzug)
  • Dient der Brandbekämpfung, gegebenfalls Rettungsaufzüge
  • Im Normalbetrieb Nutzung als Person und Lastenaufzüge
  • Jeder. Eines Aufenthaltsraums in höchstens 50 m Entfernung erreichbar
  • Feuerbeständige Fahrschacht (F 90)
  • von jedem Geschoss des Hochhauses zugänglich sein
  • Fahrkorb mindestens 1,10 m x 2 m (regionale Abweichungen möglich)
  • Fahrkörbe von Feuerwehraufzügen in Krankenhäusern und ähnlichem baulichen Anlagen: Platz für mindestens ein Bett und zwei Begleitpersonen vorsehen mindestens 1,40 m x 2,40 m
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Brandwände
Äußere Brandwände dürfen nicht durch Türen oder Fenster unterbrochen werden Öffnungen sind in der Regel nicht zulässig
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Rauchschottung
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Rauch-Wärme-Abzug (RWA)
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Fluchtwege
Planung klären: welche Rettungsgeräte der jeweiligen Feuerwehr für das konkrete Gebäude zu Verfügung stehen um die maximalen Höhen für zweiten Rettungsweg über Rettungsgeräte zu klären

anderenfalls Alternativen prüfen zum Beispiel ein zweiter baulichen Rettungsweg oder geeignete Außentreppe
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Rettungswege
Möglichst kurz über ausreichende Breite verfügen
Türen nur in Flucht Richtung aufschlagen vorgeschriebene Fluchtwegbreiten nicht reduzieren durchgehend ohne Engpässe auf gesamten Fluchtweg ins Freie ausgebildet
ebenerdige Ausgänge in sicheren Bereich führen
begrenzende Bauteile je nach Dauer des Funktionserhaltes Brandschutztechnisch auszubilden
frei von Brandlasten und Hindernissen gegenüber anderen Gebäudeteilen abzuschotten
Schächte, Kanäle oder Öffnungen auf das notwendige zu reduzieren/abzusichern
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Treppenräume
Außen liegende Belüftung über Fenster nicht möglich (Festverglasung oder innenliegende Treppenraum) muss an der obersten Stelle des Treppenraumes eine Öffnung zur Rauchableitung mit Bedienung im Erdgeschoss und obersten Geschoss vorgesehen werden eventuell auch RWA

Sicherheitstreppenräume: Feuer und Rauch gar nicht eindringen können dadurch dauerhaft rauchfrei können baulich oder durch Anlagen Technik hergestellt werden
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Sicherheitstreppenraum
Baulichen Sicherheitstreppenraum führt der Weg aus dem notwendigen Flur hinaus in einen offenen Gang dem ein freier Windstrom angeordnet ist damit Brandrauch weg geweht werden kann + nicht in den Treppenraum eindringt -> Gang verbindet Gebäude mit baulich abgesetzten Sicherheitstreppenraum

alternativ Sicherheitsschleuse durch eine Rauchspülanlage mit geregelter Druckhaltung/Rauchdruckanlage (RDA) wird im Treppenraum Überdruck erzeugt ->verhindert dass Rauch eindringen kann häufig mit Vorgeschalteter Sicherheitsschleuse gefordert als Vorraum zum Sicherheitstreppenraum verhindert zusätzlich ein Eindringen von Rauch
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Rettungswege Beispiele
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Feuerlöscher
In allen öffentlichen Gebäuden müssen je Geschoss Brandabschnitt mindestens einen geeigneten Feuerlöscher haben

in der Nähe des Treppenhauses eine gut sichtbare und leicht zugänglicher Stelle anzubringen
für jeden Brand gibt es den richtigen Feuerlöscher (Pulverfeuerlöscher, Schaumlöscher, Kohlendioxidlöscher, Wasserlöscher)
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Wandhydranten
„Nass“ direkt an Wasserversorgung angeschlossen
„nass/trocken“ an Wasserversorgung angeschlossen, jedoch an zentraler Stelle abgesperrt
„trocken“ Einspeisung außerhalb des Gebäudes durch die Feuerwehr

als Selbsthilfeeinrichtung und Löschwasserentnahmestelle für die Feuerwehr
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Löschdecke
Weiteres Löschgerät, dass er Selbsthilfeeinrichtung genutzt werden kann

über kleine Entstehungsbrände geworfen dadurch wird dem Feuer die Sauerstoffzufuhr unterbunden

Vorteile Löschdecke ist das keine oder nur eine geringe Verschmutzung beim Löschen entsteht
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Brandmelder
Möglichst die ersten auftretenden Brand Kenngrößen zu detektieren damit die Meldung frühzeitig erfolgt
Es gibt
manuelle Brandmelder
automatische Brandmelder (sie können Flammen, Wärme oder Rauch erkennen)
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Brandmeldezentrale
Alle Brandmelder aufgeschaltet
wird ein Alarm ausgelöst so geht die Feuerwehr nach dem Eintreffen zuerst in die BMZzentrale den Alarm abstellen und anhand eines Tableaus feststellen welcher Brandmelder den Alarm ausgelöst hat

für jeden Brandmelder Feuerwehrlaufkarten hinterlegt so dass auch Feuerwehrleute ohne Ortskenntnis auf dem kürzestem Weg die Gefahrenstelle erreichen
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Feierwehrschlüsseldepot
Zum zügigen gewaltfreien und kontrollierten Zugang zu brandgefährdeten Gebäuden und Geländen

um auszuschließen dass der hinterlegte Objekt Schlüssel Zweckfremd verwendet wird ist es doppelt gesichert zum einen öffnet sich die äußerste Depot Tür erst nach Auslösung der Brandmeldeanlage zum anderen muss die Feuerwehr die innere Tür mit einem eigenen Schlüssel öffnen
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Rettungswegkennzeichnung
In Versammlungsräumen, Verkaufsräume, Hallen u. a. größeren Räumen oder mit größeren Personenzahlen muss von jeder allgemein zugänglichen Stelle aus mindestens ein Zeichen für Rettungswege erkennbar sein
anbringen -> Stellen so zu wählen dass möglichst an jeder Stelle im Verlauf des Rettungsweges die Fluchtrichtung erkennbar ist
so hoch anzubringen dass diese nicht verdeckt werden
muss jederzeit auch bei Stromausfall erkennbar sein

Sammelstelle
bei einem Alarm verlassen alle Benutzer das Gebäude und begeben sich zu Sammelstelle dort kann anhand von Listen festgestellt werden ob eine Person sich noch im Gebäude befindet
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