Alltagspsychologie Probleme:
Alltagspsycholog. Erklärungen sind ad hoc und taugen nicht für
Vorhersage
- weichen von Erkenntnissen d. wissenschaftl. Psychologie ab (man neigt zu Fehleinschätzungen durch versch. Faktoren, gut aussehenden Personen oder Ärger)
-Wahrnehmung und Denken sind durch zahlreiche Interpretationen gekennzeichnet, die ungeprüft n Alltagstheorien einfließen
Wissenschaftl. Methodik
soll Verzerrung der Eigeninterpretation und Selbstwahrnehmung ausschließen
Systematische Neurowissenschaft
Ziel: erklären, wie mentale Prozesse im Gehirn implementiert sind
Method. Grundlage: Technolog. Fortschritte in Untersuchung neuronaler Prozesse (insb. nicht-invasive Verfahren)
Operationalisierung
legt fest, auf welche Weise ein theoretisches Konstrukt
beobachtbar und Messbar gemacht werden soll
-legt fest, mit welchem Messinstrument die versch. Ausprügungen der interesierenden Größe quantifiziert werden
-Achillesferse des kognitionspsychologischen Paradigmas
Variablen
jede Größe, die untersch. Werte o Ausprägungen annehmne kann
- Ziel: Identifikation von gesetzmäßigen Beziehungen zw. Variablen
- Unabhängige Variable übt kausalen Einfluss auf Abhängige Variable
- Variation/ Manipulation beeinflussen Unabhängige Variable -> das beeinfusst die abhängige Variable und dieses kann man dann beobachten
Problem: Konfundierung (Vermischung ) der UV mit einer Störvariable kann für fälschliche kausale Interpretation sorgen
Lösung: randomisierter Versuchsplan
Faktor
Operationalisierung der UV
Faktorstufe
spezifische Ausprägung der UV- Operationalisierung
-mind. 2 Ausprägungen der UV
-Variation innerhalb o zw Versuchspersonen
Ethische Anforderungen an Experiment:
1. Kosten und Nutzen eines Experiments sind gegeneinander abzuwägen.
2. Die an einem Experiment Beteiligten sollen persönliche Verantwortung übernehmen
3. Die Versuchspersonen sollten freiwillig am Versuch teilnehmen
4. Die Versuchspersonen sind vor Schäden zu schützen
5. Die Versuchspersonen sind nach dem Experiment über dessen Zielsetzung und Resultate aufzuklären.
6. Alles rund um das Experiment muss vertraulich behandelt werden
Emotionen Begriff
Aktuelle, psychische Zustände von Personen(Freudde, Trauer), die durch Merkmale
gekennzeichnet sind:
1. Kognitive Bewertung: beruhen auf Bewertungen von Reizen in Bezug auf eigene Erwartungen,Bedürfnisse, Ziel ->Motivationslagebericht
2. Körperliche (peripher-physiolog.) Reaktionen: gehen mit Rkt des autonomen Nervensystems einher (erhöhte Herzrate, schwitzen-nur Schweißdrüsen werden mit sympathicus reguliert)
3.Ausdrucksverhalten: E. sind häufig mit charakteristischen Gesichtsausdrücken +Körperhaltung verbunden
4.Handlungsbereitschaft: e. haben motivierende &Handlungsvorbereitende Funktionen
5.Zentralnervöse Prozesse: e beruhen auf Aktivität spez. Gehirnstrukturen &neuronal. Schaltkreise
6. Subjektives Erleben: E. sind mit spez. Erlebnisqualitäten verbunden
Emotionstheorien
1. Evolutionspsychologische Emotionstheorien:
-Darwin: E=bewusste mentale Zustände von Personen und höheren Wesen (Furcht,Wut)
-> direkter äußerer Hinweis auf Vorliegen eines Gefühls, weil er unmittelbar durch Emotionen verursacht wird
2. Neurokulturele Emotionstheorie: (Ekman)
- 2- Faktoren-Theorie des emotionalen Gesichtsdausdrucks : neuro- evo
3. Kognitive Emotionstheorien:
-Quali und Intensität emotionaler Rkt hängt von kognitiver Bewertung (appraisa) der Situation ab
- versch. appraicals führen zu untersch Emotionen
4. Neuro- und psychophysiologische Emotionstheorien
Motivated Attention Model: Emotion in Evo aus dualen Motivaqtionssystem entstanden
Reiz-> Aufmerksamkeit-> Aversives System-> Vermeidung
Reiz-> Aufmerksamkeit-> Appetitives System -> Annäherung
Funktionen des Emotionsausdrucks (Darwin):
1,Organismische Ausdrücke: (ursprüngl. ) adaptiven /fitnesssteigenernde Wirkungen des
Emotionsausdrucks, die nicht über Umweg der Kommunikation psychischer Zutände an Artgenossen zustande gekommen sind
-> Ausdruck von Überraschung
2.Kommunikative Funktion: (ursprün. ) fitness-steigernde Wirkung des Emotionsausdrucks, die auf dem
Weg der Kommunikation psychischer Zustände an Artgenossen zustande kommen
-nicht nur Ausdruck von Gefühlen, sondern auch Gedanken, Handlungsabsichten, Wünsche
-nicht vorrangig zum Zweck der Kommunikation entwickelt
Neurologie Beriffe und Beispiele
Amygdala(1.35-1.45mm): lernen,angst
Insula: Ekel und Liebe
OFC:Orbitofrontal Frontal Cortex: Wertigkeit von Reizen berechnen und weitergeben
ACC: Anterior cingulate Cortex: gibt kognitiven und emotionen Teil
!!Muskulus zygomaticus major: Mundwinkel hinter ziehen und hoch freude
Muskulus corrugator supercilii: Stirnrunzler, Augenbrauen unten oder hoch ärger
Motivation Ziele
1. Erreichen eines angenehmen Anreizes (Belohnung)
2. Vermeiden einer aversiven Entmutigung (Bestrafung)
Phylogenetische Grundlagen für Motivation
1. von Tooby& Cosmides (1990): Annäherung&Vermeidung als
grundlegende Bewegungsrichtungen, die Das Fortbestehen einer Art sichern
2. von Elliot 2005: Annäherungsmotivation: Anregung ds Verhaltens durch
+Reize
->Reduktion der Distanz zum erwünschten Zielobjekt
Vermeidungsmotivaton: Anregung des Verhaltens auf - Reize
->Vergrößerung der Distanz zum aversivden Zielobjekt
BIS & BAS
Behavioral Inhibition System= Verhaltenshemmung, wenn zuvor gelernte Hinweisreize für Bestrafung auftauchten oder Reize neu sind, wo Gefahr nicht ausgeschlossen werden kann
Nehavioral Activation System= Verhaltensaktivierung, wenn gelernte Hinweisreize für Belohnung erscheinen
beide erhöhte autonome Erregung: Mobilisierung des Organismus
Motivationsphasen
1. Motivationsphase (wollen):
Daraufhin arbeiten eine Belohnung zu bekommen o Bestrafung zu vermeiden = Aktivität, die für das Erlangen einer Belohnung/ keiner Besdtrafung förderlich ist ->motivational-affektiver subjektiver Zustand
z.b Drogen
2. Abschlussphase (mögen)
Bewertung des Ergebnisses während Abschluss der Handlung
->Hedonistische Eigenschaften der Belohnung/Bestrafung mit Abschluss eines Anreizes
z.B Kuchen
Klassifkation der Motive:
1. Biogene Motivation:
• Ziel: Selbst-/Arterhaltung bzw. die mit diesem Streben oder der Zielerreichung einhergehenden Emotionen
-Ausprägung dieser Motive ist an physiolog. Prozesse gebunden & varieert intraindividuell
Homöostatisch: Durst,Hunger
Nichthomö. Sexualität
2. Soziogene Motive:
-stabile Dispositionen, die interindividuell variieren
Leistungsmotiv, Anschlussmotiv, Machtmotiv, Aggresion, Neugier, Autonomie
Homöostase
Aktive Regulation/Aufrechterhaltung körper-interner Zustände
Homöstatische Motive:
aufrechterhaltung eines optimalen Funktionsniveaus
Zielzustand: Aufhebung/Vermeidung negativer Affekte, die durch Deprivation verursacht werden + Erzeugung positiver Affekte, die mit hedonischem Wert der Zustände verbunden sind
z.b Nahrugsaufnahme
Soziogene Motive als evolutionäre Anpassungen
• Motive stellen evolutionäre Anpassungen an grundlegende adaptive Anforderungen dar
– Leistung: die eigene Kompetenz im Umgang mit der Welt steigern
– Anschluss: positive soziale Beziehungen aufbauen und erhalten
– Macht: Einfluss auf andere nehmen
Neugier
= intrinsische Motivation, nach neuen Informationen oder Erfahrungen zu suchen und diese zu erwerben • grundlegender menschlicher Antrieb, der unserem Wunsch zugrunde liegt, die Welt um uns herum zu erforschen, zu lernen und zu verstehen
• oft von empfundenen oder antizipierten positiven Gefühlen während oder aufgrund der Informationssuche angetrieben
• beinhaltet die Bereitschaft, sich auf Unbekanntes oder Ungewisses einzulassen, selbst angesichts möglicher Risiken oder Herausforderungen
Neben dem reinen Zugewinn an Wissen und Fähigkeiten (epistemische Neugier) und der Verringerung von Unsicherheit (Kobayashi et al., Nat Hum Behav2019) spielen die gewünschten emotional positiven Zustände eines Individuums eine zentrale Rolle.
• Aufgaben der Wahrnehmung
• Erkennen von Objekten und Ereignissen
• Koordination von Wahrnehmung und Handlung
• Adaption an die Umwelt
• Integration und Interpretation von Sinneseindrücken
• Aufrechterhaltung des inneren Gleichgewichts
Top-Down-Verarbeitung (Konzeptgesteuert)
- Wahrnehmung von vorherigen Wissen o Erwartungen gesteuert, um Infos zu interpretieren
-beeinflusst Wahrnehmung durch Erfahrung und Vorwissen
- höhere mentale Prozesse als Wahrnehmung beteiligt
-Zielgesteuert
Bottom-up-Verarbeitung:
-Prozess beginnt mit sensorischen Infos und baut sich zu einer vollständigen Wahrnehmung auf
-basiert auf unmittelbaren Reizen
-Transformation konkreter, physikalischer Reizerkmale in abstrakte Infos
-Reizgesteuert
Psychophysik
beziehungen zw. physik. Reizen &Verhalten o mentalen Erleben, das diese Reize hervorrufen (Gustav Fechner)
Monokulare Tiefenkriterien
Relative Größe ->wenn 2 Objekte als gleich groß bekannt sind, wirkt
das kleinere Objekt weiter entfernt
-Verdeckung/interposition -> entsteht, wenn undurchsichtiges Objekt
einen Teil eiines anderen Objekts überdeckt (verdecktes Objekt ist weiter weg)
-Texturgradient->Oberflächenmuster erscheinen in der Ferne dichter
gepackt; dies vermittelt den Eindruck von Tiefe
-Bewegungsparallaxe->Bei eigener Bewegung bestimmt der relative
Abstand von Objekten in der Welt das Ausmaß und die Richtung der relativen Bewegung der zugehörigen retinalen Abbilde
Binokulare Tiefenkriterien
-Retinale Querdisparation ->Verschiebung der horizontalen Positionen
korrespondierender Bilder in beiden Augen
Horizontale Versetzung wird vom visuellen System als Tiefe interpretiert
-Konvergenz der Augen-> Wenn Objekt nahe ist, müsse Augen stärker konverieren als bei einem entfernten Objekt
Bewegungswahrnehmung
Vergleich von Momentaufnahmen
• Räumlichkeit und Orientierung
• Steuerung von Eigenbewegung
• Adaptive Leistung und Evolution
• Bewegungswahrnehmung ohne Bewegung des retinalen Bildes
*Wahrnehmungskonstanz
Kategorien von Lernen
1. Lernen aus den Wirkungen des eigenen Verhaltens (Konditionierung)
2. Lernen aus der Beobachtung des Verhaltens anderer (Modelllernen)
3. Lernen durch Manipulieren von Symbolen (Sprache) und Objekten (Handfertigkeiten) →abstrakte Beziehungen sowie Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten
Lernen Def.
Prozess, der lebende Organismen befähigt, aufgrund früherer Erfahrung
situationsangemssen zu reagieren
Habituation
Nachlassen einer Verhaltensreaktion bei Stimuluswiederholung
Sensibilisierung
Stärkere Verhaltensreaktion bei Stimuluswiederholung (insbesondere bei intensiven/irritierenden Reizen)
Konzeptionelle Abgrenzung:
Verhaltensänderungen, die nicht auf Lernen zurückgehen (z.B.
Ermüdung, akute Drogenwirkung, Hirnverletzungen)
Reifung: genetisch angelegte Veränderungen des Nervensystems (Bsp.: Myelinisierung von Nervenbahnen) Prägung: Etablierung von instinktivem Verhalten in kritischen Entwicklungsphasen (Bsp.: Konrad Lorenz‘ Graugänse)
ALLG:
Angeborene Reflexe+Instinkte: evolutionär entstandene Verhaltensprogramme, die durch Reizbedingungen ausgelöst werden
+ Adaption an stabile Umwelt
- Keine Anpassung an neue o veränderliche Umweltbed.
Lernen+Gedächtnis: erfahrungsabhängige Veränderung von Reaktionspositionen
Anpassung an veränderlichen Bedingungen &Antizipation zukünftiger Ereignisse
Behaviorismus
Verhalten soll sich aus Umweltgegebenheiten (Reize) beschreiben lassen
Black Box=Organismus
=> Watson: Verhalten ist direkt beobachtbar +objektiv beschreibbar, resultiert aus Konditionierungsvorgängen
Klassische Konditionierung
Ivan Pawlow Pawlowscher Hund
- (= Lernen von Assoziationen zwischen 2 Stimuli)
UCS: unkonditionierter (unbedingter) Stimulus– löst angeborene Reaktion ohne vorheriges Lernen aus (z.B. Futter)
UCR: unkonditionierte (unbedingte) Reaktion– die durch den UCS ausgelöste Reaktion (z.B. Speicheln)
CS: konditionierter (bedingter) Stimulus– anfangs neutraler Reiz (NS), der keine spezifische Reaktion (oder bestenfalls eine Orientierungsreaktion) auslöst (z.B. Ton) und als Folge der Paarung mit einem US eine CR auslöst
CR: konditionierte (bedingte) Reaktion– durch den CS ausgelöste Reaktion (z.B. Speicheln)
Randbedingung klassische konditionierung
Häufigkeit: Wiederholte Paarungen erhöhen die Stärke der Assoziation, mit einer charakteristischen Lernkurve.
• Kontiguität: Ereignisse werden assoziiert, wenn sie in raum-zeitlicher Nähe auftreten (nicht hinreichend)
• Kontingenz: Zwei Ereignisse werden assoziiert, wenn das eine das andere Ereignis vorhersagt, d.h. der CS muss ein valider Prädiktor des UCS sein
-Ähnlichkeit: Speichelflussreaktionen verallgemeinern sich auf Reize, die der Türklingel ähnlich sind; je weniger ähnlich, desto weniger wirksam.
Gesetz des Effekts:
Thorndike
• Verhalten, das zu positiven Konsequenzen führt, wird verstärkt
• Verhalten, das bestraft wird oder nicht erfolgreich ist, wird abgeschwächt
->"Puzzlebox": Katze in Box muss Käfig-TÜr öffnen
Operantes Konditionieren:
Skinner
Ziel: untersucht Einfluss von Umweltbed. auf die
Auftretenswahrscheinlichkeit von Rkt durch systematische Variation der Reizbed
-Experimentelle Variation: • Manipulation der Konsequenzen des Verhaltens, um den Effekt der Konsequenzen auf das Folgeverhaltenabzuschätzen
• Operant = jedes Verhalten, das von einem Organismus gezeigt wird und das anhand seiner beobachtbaren Effekte auf die Umwelt beschrieben werden kann (Beeinflussung der Umwelt)aus Gerrig 2015
• Operante Reaktionen werden nicht durch spezifische Reize ausgelöst
- Positive &Negative Verstärker
-Bestrafung
Verstärkung
– Positive Verstärkung: (erwünschtem) Verhalten folgt ein subjektiv angenehmer Reiz
– Negative Verstärkung: Entfernung eines aversiven Reizes infolge eines Verhaltens
Bestrafung
=jeder Reiz, der bei kontigenter Darbietung mit Rkt die Auftretenswahrscheinlichkeit der Reaktion senkt
– Positive Bestrafung (Bestrafung 1. Art): Verabreichung eines aversiven Reizes folgt auf ein Verhalten
– Negative Bestrafung (Bestrafung 2. Art): Wegfall eines angenehmen Reizes nach Verhalten
Gedächtnis Def
wenn Erfahrungen, die ein Lebewesen macht, zu relativ dauerhaften Veränderungen in seinem Nervensystem führen
Funktion der Gedächtnissysteme:
1. Expliziertes Gedächtnis: -bewusste Anstrengung, Infos zu entschlüsseln o abzurufen
2. Impliziertes Gedächtnis: Gedächtnisabruf erfolgt ohne bewusste Anstrengung
3. Deklaratives Wissen (Wissen über Sachverhalte): Faktenwissen, komplexe Zsmhänge
4. Prozedurales Wissen(Ausführung Fertigkeiten): -allg Regeln, spezielle Fertigkeiten
-Psychomotorische Fertigkeiten, kognitiv
-teilweise automatisiert
Recognition vs. Recall
Recognition: Wiedererkennen , etwas als Gesehenes gehörtes zu beurteilen
Recall: bei Abruf schhon bekannte Infos zu reproduzieren
Ursachen für Vergessen
1. Decay(Zerfall)
2.Nichteinprägen
3. Ersetzen& Entfallen
4. Nichtzugägnlichkeit (Interferenz, Emotionale Faktoren, Motiviertes Vergessen, Nichtauffindbarkeit)
Bildgebende Verfahren
fMRT
EEG
fMRT
- Aktivierung von Gehirnregionen sichtbr mchen durch Messung des BOLD Signoxygention level dependent signl)
Prinzip: aktives Gewebe benötigt mehr O2 was zur Veränderung des Verhältnisses von sauerstoffreichem zu sauerstoffarmen Blut führt
-hat hohe räuml. Auflösung
EEG
Messung elektrischer Aktivitt des Gehirns
- Es erfasst die potentiellen Unterschiede zwischen Elektroden, die auf der Kopfhaut angebracht sind
-spiegelt die summierte Aktivität der Neuronengruppen wider, die synchron feuern
-hohe zeitliche Auflösung
Gesichtserkennung
1.Fusiforme Gesichtsregion FFA - speziell Erkennung von Gesicht
2. Temporaler kortex - verarbeitet Gesichter
Absolutschwelle
kleinste Intensität eines Reizes, die mit 50% Wahrscheinlichkeit wahrgenommmen werden kann
Cocktail-Party -Effekt
Fähigkeit, in lauter Umgebung gezielt auf bestimmte Geräusche oder Gespräche zu achten, während andere Geräusche ausgeblendet werden
-Auditorische Wahrnehmung
Montessori Idee
- Kinder lernen aktiv und selbstbestimmt
- Selbstständigkeit und unabhängigkeit
- individualisiertes Lernen
- vorbereitete Umgebung
-freie Wahl (an Lernmaterialien)
-Respekt vor dem Kind
Parasympathicus Funktion
fördert die "Ruhe und Verdauung"-Reaktion, indem er die körperlichen Funktionen in Ruhephasen reguliert
Segmentierung (Wahrnehmungspsychologie)
Prozess, bei dem die Wahrnehmung von Informationen in separate Einheiten oder Segmente unterteilt wird, um sie besser zu verarbeiten
Querschnittstudie
- Datenerhebung zu einem Zeitpunkt
-untersucht Zustand oder Verhalten von Probanden
- genutzt um Zsmhänge oder Unterschiede zw. versch. Gruppen zu untersuchen
Längsschnittstudie
- Datenerhebung über langen Zeitraum
- untersucht Veränderungen und Entwicklungen im Verhalten, Eigenschaften o Ergebnissen der Teilnehmer
-genutzt für Ursachen-Wirkungs-Prinzipien
Phasen bei Piaget
Sensomotorische Phase (0-2 Jahre)
Präoperationale Phase (2-7 Jahre)
Konkret-operationale Phase (7-11 Jahre)
Formal-operationale Phase (ab 12 Jahren)
Schall
Änderungen im Luftdruck oder in einem anderen Medium
Auditive System Eigenschaften
1. Segmentierung: Trennen der Komponenten verschiedener Ereignisse und integrieren
der Komponenten aus demselben Ereignis
2. Lokalisation: Bestimmen der Richtung und Entfernung des ungefähren Standortes, aus
der ein Klang entstand
3. Kategorisierung: Identifizieren des Klangs
Auditive Aufmerksamkeit:
Fähigkeit Aufmerksamkeit selektiv einzusetzen
Theorien zur Auditiven Aufmerksamkeit
1. Filtertheorie: Frühe Selektion
Annahme einer frühen Filterung der Informationen
▫ Parallele Verarbeitung der sensorischen Informationen
▫ Filter agiert als Flaschenhals
– lässt nur bestimmte Informationen durch
✗ Nicht-beachtete Informationen werden nicht verarbeitet
2. Dämpfungstheorie: Frühe und späte Selektion
▫ Frühe Abschwächung aufgrund physikalischer Merkmale
▫ Weitere Verarbeitung schwieriger, aber nicht unmöglich
3.Perceptual Load theory (nach Lavie):
▫ Wenn die Aufgabe nicht sehr anspruchsvoll ist, werden alle Informationen verarbeitet
▫ Wenn die Aufgabe anspruchsvoll ist, erfolgt die Auswahl relativ früh in der Informationsverarbeitung
Paradigmen bei Kleinkindern
Habituations-Dishabituations-Paradigma (Whrnehmungsfähigkeit)
-Blickpräferenz-Paradigma (wie lange schuat kind auf objekt)
-Sicherheits-Bindungs-Paradigma (Strange Situation Procedure) (Bindungsstil klassifizieren)
-Sprech- oder Worterkennungs-Paradigma
Was ist kindgerechte Sprache
- hohe Stimmlage
- Überbetonung und langsames Sprechebn
-wdh + einfache Sätze
- emotionale Wärme
ab wann erste Wort-Objekt Assoziation
- 12-18 monate
Erkennung nicht muttersprachlicher Laute
ersten 6 monate
Was beschriebt Ikonisches Gedächtnis ?
Die Fähigkeit, visuelle Informationen für einen kurzen Zeitraum zu speichern und sich an sie zu erinnern.
Was beschreibt die Amplitude in einem EEG
B) Die Stärke der elektrischen Aktivität des Gehirns zu einem bestimmten Zeitpunkt
Worauf trifft der Schall zuerst im Ohr?
Trommelfell
Wie verändert sich die Wahrnehmung nativer Lautkontraste im ersten Lebensjahr
Verbessert sich
Zwischen 18 und 30 Monaten verdoppet sich die durchschnittliche Wortschatzgroße W/F
• Falsch, fast Verdreißigfachung
In welcher Phase zeigen Kinder laut Piaget erstmals Objektpermanenz
◦ Sensomotorische Phase (8 bis 12 Monate)
Wie nennt man das kindliche Unvermögen sich in die räumliche Wahrnehmung einer anderen Person hineinzuversetzen?
Egozentrismus
Nennen Sie zwei top-down Faktoren der visuellen Wahrnehmung
• Erwartung , Wissen/gedächtnis
Piaget ging davon aus, dass die kognitive Entwicklung des Kindes intrinsisch motiviert ist.
Richtig oder Falsch?
Richtig
(Kinder von Natur aus neugierig und haben angeborenes Interesse die Umwelt zu erkunden
. Welchen angeborenen Reflex kann man sic zu nutze machen, um Neugebornene für auditive Reize zu untersuchen
Saugreflex
Psychophysik-Experimente haben gezeigt, dass die empirische Schwellenkurve identisch zur theoretischen Schwellenkruve sind
falsch
null effekt interpretieren
- Mangel an Diskriminierung
- Mangel an Präferenz
Sprache
- Eine Sequenz von (arbiträren) Symbolen, die nach gewissen Konventionen kombiniert werden können, um eine bestimmte Botschaft zu vermitteln
- System, das uns ermöglicht, unseren kognitiven Zustand auszudrücken und einem anderen ermöglicht, solche Ausdrücke zu verarbeiten und diese kognitiven Zustände zu verstehen
Merkmale der menschlichen Sprache
-Dislozierung: Ein Sprecher kann auch auf Entitäten referieren, die nicht unmittelbar präsent sind (z.B. der Osterhase).
- Dualität der Merkmalsbildung: Sprache besteht aus kleinen Einheiten, die sich zu größeren Einheiten zusammensetzen, z. B. Töne, Wörter, Sätze
- Arbitrarität: Ausdruck und Inhalt sind arbiträr. Ihre Verbindung beruht auf Konvention.
- Produktivität: Sprecher können Wörter und Sätze produzieren, die ein Zuhörer noch nie gehört hat und trotzdem verstehen kann.
- Weitergabe in einer Tradition/Lernbarkeit: Kinder erlernen Sprache von anderen.
Faculty of Language allgemein
-Sprache als komplexes System mit etlichen Subsystemen, welche alle eine unterschiedliche Funktion haben
- Aspekte der Subsysteme, die wir mit anderen Tieren teilen
Faculty of Language im breiteren Sinne:
-Alle Mechanismen, die in Spracherwerb und Sprachgebrauch involviert sind
- Überlappung mit anderen Tieren und anderen Fähigkeiten wie Musikwahrnehmung oder Sehen
- Von Einzelheiten der Sprachwahrnehmung über Wortlernen bis hin zu kontextabhängiger Inferenz
Faculty of Language im inneren Sinne:
-Spezies- und Sprach-spezifische Mechanismen
• Suche nach Mechanismen, die zu dieser Kategorie gehören:
• Fähigkeit, neue Vokalisationen aus dem Input zu lernen – Vocal learning
• Fähigkeit, Wörter in komplexen hierarchischen Strukturen zusammenzusetzen – Merge
• Semantische und Pragmatische Komplexität
Soziokognitive Vorläufer der Sprache
-Kategorisierung: Tauben lernen Bäume, Fische oder Buchstaben kategorisieren zu können (Vauclair, 1996)
- Gedächtnis: Affen erinnern leicht, unter welchem von mehreren Bechern Futter versteckt wurde (Tinklepaugh, 1928)
-Transitive Inferenzen bei Ratten, Vögeln und Affen: A>B und B>C = A>C
-Numerosität: Rhesusaffen besitzen Grundrechenfertigkeiten
-Sequenzlernen
-Dislozierung: „Place“ Zellen markieren nicht nur wo eine Ratte jetzt ist sondern auch wo er früher war (O‘Keefe & Nadel, 1978)
-> Schimpansen planen Art, Zeit und Ort ihres Essens
- Theory of mind –< wissen, wo jemand nach etwas sucht, von dem er fälschlicherweise glaubt, dass es irgendwo versteckt ist
-Werkzeuggebrauch: Früher als Kennzeichnen des Menschen angesehen
->Enge Verbindung zwischen Werkzeuggebrauch und Sprachentwicklung
Rufinterpretation
-Zuverlässigkeit des Signalers, akustische Variation und Kontextinformation fließen in Rufinterpretation ein
- Gemeinsamkeiten zwischen NMP und Menschen auf der Ebene des Zuhörers
-Arbitrarität: Vervet Rufe unterscheiden sich über verschiedene Raubtiere
Sensitive Phase des Spracherwerbs
- benötigt auditorischen Input vor der sensitiven Phase, da sonst abweichende Gesang von vögel produziert werden
Warum kommunizieren Tiere
-Intelligente Interpretation von Rufen vs. Mitteilungsbedurfnis
Dualität der Mermalsbildung
-Schimpansen kombinieren einzelne Rufe in Äußerungen
-Schimpansen kombinieren zwei einzelnen Rufen, die mit einem dritten Ruf rekombiniert werden können, um eine zusätzliche kombinierte Bedeutung zu ergeben
Rekursion
Übergangswahrscheinlichkeiten von Sequenzen
23. Nennen Sie zwei Hirnareale, die bei der Gesichterwahrnehmung eine zentrale Rolle spielen
fusiforme gesichtsreguon
occipetale gesichtsregion
menschliche sprache besonderheit
Merge + Rekursion
Merge
2 Entitäten miteinander verbinden /kombinieren
Rekursion
Einzelne Rufe kombinieren
Arbiträr def
ist menschlich
Tisch heißt Tisch ohne besondere Zuordnung
->kein Zsmhang zwischen Bedeutung des Wortes und eigentliches Wort