Aminosäuren
- bei natürlichen Proteinien nur alpha-AS
calpha Atom hat 4 Substituenten, der Rest ist unterschiedlich

Glycin
alpha-C-Atom besitzt kein asymetrisches C-Atom (kein Rest vorhanden)

As-Eigenschaften
chemisch-physikalisch:
Aufteilung nach Resten
-> Überlappung von Gruppen
Säure-Base Verhalten:
Aufteilung nach verhalten der Seitenkette
Zwitterionen
AS kann in wässriger Lösung als Säure & Base agieren
-COOH wird zu COO- + H
-NH2 + H wird zu NH3+

isoelektrischer Punkt
nach außen ungeladen am ISP
positiv geladen: beide Gruppen protoniert
negativ geladen: beide Gruppen deprotoniert

Mesomerie
Molekül kann durch mehrere Formeln dargestellt werden
pKs-Wert
Säurekonstante Ks ist ein Maß für die Stärke der Säure
->je größer Ks desto geringer ist der pH-Wert
pH-Abhängigkeit des Ladungszustandes
7 AS besitzen leicht ionisierbare Seitenketten
-> besitzt die Seitenkette iene funktionelle Gruppe wird das Gleichgewicht beeinflusst
Histidin
bei ph 7 eine schwache Base
-> Gleichgewicht bein 7
andere AS haben weit danebenliegende Gleichgewichte
Polarität von verbindungen
Polare, unpolare und amphipathische Biomoleküle (bei einem pH-Wert von 7 -> siehe Bild)
polar= hydrophil
unpolar= hydrophob

Proteine
Verbinden der AS durch Baukastenprinzip
Peptid: bis 30 Monomere
Polypeptid: mehrere tausend Monomere
-> Zwitterionencharakter der AS geht verloren (Seitenketten sind ausschlaggebend)
Polypeptidrückgrat kann H-Brücken ausbilden
-> Struktur der AS-Kette
Säureamidbildung
kovalente organische Verbindungen
1 AS behält Amino Gruppe -> Amino terminal
1AS behält Carboxy Gruppe -> Carboxy terminal

Elektronenverteilung Peptidbindung
Der Carbonyl-Sauerstoff hat eine negative der Amid-Stickstoff eine positive Partialladung, was zu einer Ausbildung eines schwachen Dipols führt. Alle Peptdbindungen kommen in der Transkonfiguraton vor.

Eigenschaften Peptidbindung
- hydroresistent (nicht spaltbar durch H)
- Planar (Doppelbindungscharakter zw. C-N)
- H-Brücken zu Gruppen des Rückgrats
- nach außen ungeladen

Cystein -> Cystin
Cystein-Moleküle können untereinander Disulfidbrücken bilden. Das entstandene Dimer wird als Cys1n bezeichnet und ist maßgeblich an der Raumstruktur der Proteine beteiligt.

Prozentuales Vorkommen von AS in Proteinen
Unpolare, aliphatische Seitenketten (43,5):
Glycin: 7,2; Alanin: 7,8: Prolin: 5,2; Valin: 6,6; Leucin: 9,1; Isoleucin: 5,3; Methionin: 2,3 Aromatische Seitenketten (8,5): Phenylalanin: 3,9; Tyrosin: 3,2; Tryptophan: 1,4
Polare ungeladene Seitenketten (23,1):
Serin: 6,8; Threonin: 5,9; Cystein: 1,9; Asparagin: 4,3; Glutamin: 4,2
Positiv geladene Seitenketten (13,3):
Lysin: 5,9; Histidin: 2,3; Arginin: 5,1
Negativ geladene Seitenketten (11,6):
Asparaginsäure: 5,3; Glutaminsäure 6,3
Primärstruktur
AS-Kette mit H-Brücken

Schwache Wechselwirkungen in Proteinen
(1) Wasserstoffbrückenbindungen
(2) elektrostatische Anziehungen
(3) Van der Waals-Wechselwirkungen
(4) Eine vierte schwache Kraft (hydrophobe Wechselwirkungen) spielt ebenfalls eine zentrale Rolle bei der Festlegung der Gestalt eines Proteins.
Sekundärstruktur
Anordnung der AS-Kette im Raum
alpha-Helix: CO mit NH verbunden ->Helixbildung
beta-Faltblatt: 1 As mit je 2 AS des benachbarten Stranges verbunden, parallel wenn Polypeptide in gleihce Richtung laufen

Tertiärstruktur
Sekundärstruktur faltet sich durch hydrophobe Wechselwirkungen
-> polare Oberfläche, hydrophober Innenraum

Quartiärstruktur
Räumliche Anordnung mehrerer Polypeptidketten
-> bildet Protein

Chaperonen
geschützter Innenraum
-> hilft Proteinen beim Falten
Aquaporine
sind Proteine, die Kanäle in der Zellmembran bilden, um den Durchtritt von Wasser und einigen weiteren Molekülen zu erleichtern (Membrantransport). Sie werden daher auch Wasserkanäle genannt.
Porine
sind porenformende Transmembranproteine in der äußeren Membran von gramnegativen Bakterien, Chloroplasten und Mitochondrien. Sie dienen dem Stoff-(Ionen-) Austausch durch die Membran hindurch
Alternative Konformationen
Viele Sequenzen können in verschiedenen Peptiden unterschiedliche Konformation einnehmen.

Aggregate
falsch gefaltete Proteine
Hämoglobin

Anfinsen Experiment
Denataurierung der Ribonuclease durch Harnstoff
beta-Mercaptoethanol -> keine Enzymaktivität
Redenataurierung durch Dialyse der Stoffe
-> Beweis das AS-Abfolge die Struktur bestimmt

Nucleinsäuren
bestehen aus Nucleotiden (Base, Zucker und Phosphatrest)

Purine
Adenin, Guanin

Pyrimidine
Cytosin, Uracil, Thymin

Ribose und Desoxyribose
5-C-Atome -> Pentosen

Bindungen im Nucleotid
Esterbindung zwischen Phosphat und Zucker
n-beta- glykosidische Bindung zwischen Zucker und Base

Polynucleotide

Nomenklatur (Struktur)

Nomenklatur (Namen)

Grundstruktur von Nucleinsäuren
Das Rückgrad des Polymers ist eine einfache Wiederholung von Zuckerresten (Ribose) und Phosphorsäureresten. Die Verbindung zweier aufeinanderfolgenden Nucleoside nennt man Phosphodiesterbrücke. Die verschiedenen Basen sind mit dem Zucker verbunden.

Stabilität der DNA
- Jede Phosphodiesterbrücke ist negativ geladen. Diese negative Ladung stößt nucleophile Spezies (wie etwa Hydroxidionen) ab und verhindert dadurch den Abbau von DNA durch hydrolytische Attacke auf das Phosphat-Rückgrat.
- Die Abwesenheit einer Hydroxygruppe an der 2´ Position der Ribose (Desoxyribose) fördert zusätzlich den Schutz gegen Hydrolyse, weshalb DNA als Speichermedium besser geeignet ist als RNA
Struktur DNA
Doppelsträngige Helix mit großer und kleiner Furche

Basenpaarung (DNA)
2 H-Brücken zw. Adenin und Thymin
3 H-Brücken zw. Guanin und Cytosin
jeweils ein Ourin mit einem Pyrimidine
-> Van-der-Waals Kröfte zwischen den Basenpaaren (AT-GC)
=> Raum zwischen Basenpaarung wird verringert
-> Helixbildung

DNA vs RNA
DNA:
Desoxyribose
Doppelstrang
Thymin
stabiler speicher
RNA:
Ribose
Einzelstrang
Uracil

Thymin vs Uracil
- Uracil fehlt eine Methylgruppe
- Cytosin wird desaminiert und in Uracil umgewandelt
- desaminiertes Cytosin wird ausgetauscht in DNA, RNA kann desaminiertes Cytosin nicht erkennen

Polymerauf- & abbau
Kondensation: energetisch ungünstig
Hydrolyse: energetisch günstig
-> Synthese von Polymeren benötigt Energiezufuhr
ALLE Monomere müssen vorher unter Energieaufwand zu energiereichen Intermediaten „aktiviert“ werden. Dies erfolgt im Grunde immer durch eine Reaktion mit ATP, dessen Hydrolyse ein hohes negatives ΔG aufweist. ATP + H2O -> ADP + Pi ΔG=-30,5 kJ/Mol. Das Phosphat wird im Zuge der Aktivierungsreaktionen NICHT frei, sondern auf ein Molekül übertragen, das damit zum energiereichen Intermediat wird.

ATP als Energieträger
Adenintriphosphat
Phosphat wird hydrolisiert und bildet ADP + Pi bzw AMP + 2Pi
ADP: Adenindiphosphat
AMP: Adeninmonophosphat
=> ATP + H2O -> ADP + Pi

Energetische Aktivierung von Nucleotiden
Ersten Schritt (linke Seite):
2 ATP + dNMP -> dNTP + 2 ADP ein Nucleosidmonophosphat wird durch zwei aufeinanderfolgende Übertragungen der endständigen g-Phosphatgruppe von ATP aktiviert.
Zweiter Schritt (rechte Seite):
polydNnMP + dNTP -> polydNn+1MP + PPi das dadurch entstandene energiereiche Zwischenprodukt – ein Nucleosidtriphosphat – bleibt frei in der Lösung, bis es mit dem wachsenden Ende einer RNA- oder DNA-Kette reagiert, wobei Pyrophosphat frei wird.
