Durchschnittlicher Fortschritt
Gewusst0
Nicht gewusst0
Noch nicht gestartet30

Empfohlene Karteikarten-Sets

Karteikarten im Karteikarten-Set

Noch nicht gestartet (30)

Allgemeine Formel

(CH2O)n

Kohlenhydrate

Polyalkohole mit einer Carbonylgruppe ( -CO)

Besitzen an jedem C-Atom eine Hydroxylgruppe (-OH)

Monosaccharid: 1 Zucker

Disaccharid: 2 Zucker

Oligosaccharid: bis 10 Zucker

Polysaccharid: 10 bis mehrere 100 000 Zucker

198474344638356a86573d8.41752669phpfum3Wv.png

Aldehyd

1 Rest

572937590638355d6172c86.47133986phpUry7VF.png

Keton

2 Reste

187495551638355eb1ae1b0.24293309phpHTtjRr.png

Enantiomere

Spiegelbild Molekül

natürlich vorkommende Zucker sind Enantiomere der D-Reihe.

 

OH->CHO->CH2OH->H

-> im Uhrzeigersinn: R-Molekül (bzw D)

-> gegen Uhrzeigersinn: S-Molekül (bzw L)

1800917664638357a3144889.98912249phpE6k71e.jpg

D- & L-Form

L: OH-Gruppe des asymmetrisch, Kohlenstoffatoms, das am weitesten von der Carbonylgruppe (Aldehyd- oder Ketogruppe) entfernt ist, ist links

D: OH-Gruppe des asymmetrisch, Kohlenstoffatoms, das am weitesten von der Carbonylgruppe (Aldehyd- oder Ketogruppe) entfernt ist, ist rechts

762467700638356ea7fea02.62946703phpDBaKx3.jpg

sp3-Hybridisierung

Es entstehen aus dem s - Orbital und den 3 p - Orbitalen 4 sp – Hybridorbitale mit jeweils einem Elektron. (sp3 bedeutet, dass an diesen Hybridorbitalen ein s- und drei p-Orbitale beteiligt sind.)

-> energetisch günstiger Zustand

1501555470638357c15db1a3.82959381phprGNlF7.jpg

Zucker Zyklisierung

Allgemeine Reaktion: Aldehyd + Alkohol -> Halbacetal

 

Intramolekulare Halbacetalbildung:

Kreisbildung von 5-6C-Atom, 1C-Atom wird asymmetrisch

alpha-Anomer: -OH unten

beta Anomer: -OH oben

90276660563835969bd35d9.68034497phpgoDnf5.jpg

Pyran

Beipiel zur Bildung von Anomeren (siehe Bild)

206624460163835a5273c271.34597430phpNJN5BX.jpg

Furan

Beipiel zur Bildung von Anomeren (siehe Bild)

122743304363835a78dd8320.95900406phpIX31YB.jpg

Bildung von Polysacchariden

Baukastenprinzip:

Kondensation oder Hydrolyse: Peptidbindung durch Abspalten von H2O oder Lösen der Bidnugn durch zugabe von H2O

121534794463835a999ec0d7.05122574phpgk9ptO.jpg

Zucker Polysaccharide

Glucose: 

- Monosaccharid

- Energiequelle für Zellen (wird zu kleineren Molekülen abgebaut)

- Bildet Stärke und Glycogen

 

Stärke:

- Glucose Monomere über alpha-1,4-Bindungen verbunden

 

Glycogen:

- Glucose über beta-1,4-Bindungen verbunden

 

Cellulose:

- D-Glucose, beta-1,4-Bindungen

- Baustoff & Ballaststoff der Verauung anregt

 

Zuckerderivate: OH-Gruppe wurde ersetzt

Lipide - Fettsäuren

-> bilden KEINE Polymere aus

 

Aliphatische Kohlenwasserstoffe: nur C und H

Aromaten: mind. 1 Ringsystem mit konjugierten Doppelbindungen

145421452963835c1be1f7e5.71401914phpwNm0QS.jpg

Fettsäuren

Carboxylgruppe mit Kohlenwasserstoffkette

 

Gesättigt: ohne Doppelbindungen (frei drehbar, kein Knick)

ungesättigt: mit Doppelbindungen (meist cis-Form, Knick entsteht)

179461972563835c50e6f931.98742150phphxIdRH.jpg

Amphiphatisch

Fettsäuren besitzen hydrophilen Kopf und hydrophoben Schwanz

Schmelzpunkt

Eine kurze Kettenlänge und eine größere Anzahl von Doppelbindungen erhöhen die Fluidität der Fettsäuren durch Herabsetzung des Schmelzpunktes

Cis-Trans Isomerie

Doppelbindungen können nicht gedreht werden und bilden Knicke aus

154788569663835d0c9d0b27.29673197phpynlwb7.jpg

Neutralfette

Die 3 OH-Gruppen von Glycerin bindet mit je einer Fettsäure.

-> Esterbindung: R-O-C--R (Alkohol mit Säure)

-> hydrophiler Kopf verschwindet -> Speicherung

94092537263835ddf219253.77453463phpu2f5Qi.jpg

Veresterung

Eine Veresterung (auch Esterbildung) ist eine chemische Reaktion, bei der aus einer organischen oder anorganischen Oxosäure und einem Alkohol ein sogenannter Ester gebildet wird.

139199437163835f8c5fe447.94444655phpxnfLJX.png

Phospholipide

= "Head-Group"

2 mit Glycerylrest veresterte Acylreste (statt 3 wie bei Neutralfetten)

3. OH-Gruppe des Glycerins binder mit Phosphatdycholin

210554299263835f0a47c794.93933293phpGYtZJU.jpg

Biologische Membran

Membranbildene Lipide bilden in Wasser bimolekulare Schichten

-> geladene Moleküle kommen nicht durch hydrophoben Teil 

-> Fettlösliche Moleküle konne passieren

 

Die hydrophoben Wechselwirkungen (siehe Hydrophober Effekt) zwischen den Fettsäureschwänzen der Membranlipide sind die treibende Kraft der Membranbildung. Die hydrophilen Kopfgruppen treten mit dem wässrigen Medium in Wechselwirkung. Lipiddoppelschichten sind kooperative Strukturen, die nicht durch kovalente Bindungen sondern durch viele schwache Bindungen zusammengehalten werden

123543522963836072df6590.65956377phpObxjII.jpg

amphiphatische Lipide

Packung von Lipidmolekülen in wässriger Umgebung.

(A) Kegelförmige Lipidmoleküle (oben) bilden Micellen, zylinderförmige Phospholipidmoleküle (unten) Doppelschichten.

(B) Schnitt durch eine Micelle und eine Lipid-Doppelschicht. Abhängig von ihrer Form bilden Lipidmoleküle in Wasser die eine oder die andere Struktur.

328925298638360d8828fd8.40091357phpG7SAyH.jpg

Vesikelbildung

Lipiddoppelschicht eher ungünstig da Ränder mit Wasser in Kontakt kommen

-> Bildung von Vesikeln

178941416263836141d01b07.96847602php5Ir3fH.jpg

Einteilung der Lipide

Die Hauptgruppen der Membranlipide sind Phospholipide, Glykolipide und Cholesterin. Phosphoglyceride (einer der Phospholipidtypen) bestehen aus einem Glycerinskelett, zwei Fettsäuren und einem phosphorylierten Alkohol. Die wichtigsten Phosphoglyceride sind Phosphatidylcholin, Phosphatidylserin und Phosphatidylethanolamin. Sphingomyelin, eine andere Sorte von Phospholipiden, enthält statt Glycerin als Skelett Sphingosin, von dem sich auch die kohlenhydrathaltigen Glykolipide ableiten.

6345317186383619aa7e724.61721190phpxmY870.jpg

Chemische Evolution

Alexander I. Oparin

- Ausgangsstoffe: anorganische Moleküle wie Wasserstoff (H2), Wasser (H2O), Methan (CH4) und Ammoniak (NH3)

 

1. Diese mussten miteinander zu organischen Molekülen wie etwa Aminosäuren, Pyrimidinen, Purinen, Zuckern und Fettsäuren reagiert haben. 

2. Durch Polymerisations – und Polykondensationsreaktionen entstanden aus diesen Biopolymere wie Nukleinsäuren, Polysaccharide und Proteine.

3. Die Moleküle lagerten sich zu abgeschlossenen Reaktionsräumen zusammen. Diese Reaktionsräume können nur durch den Zusammenschluss von Lipidmolekülen, die sich spontan Lipidbilayer bilden, entstehen. Man spricht von Protobionten, den Vorläufern der Zellen, die bereits Stoffwechsel und Erregbarkeit aufwiesen, aber noch keine Vererbung zeigten..

4. Diese Aufgabe wurde von der entstehenden RNA - vermutlich katalytische RNA (Ribozym) - übernommen. Die Elemente der Stufen 1-3 kommen zusammen und erlangen die Eigenschaft der Vererbung.

5. Schließlich entstanden die ersten Lebewesen, die Prokaryoten.

135813069163836255199704.98901341phpGrA1QA.jpg

Variationsmöglichkeiten Phospholipide

1. Die Fettsäuren können ganz unterschiedlich sein (Länge, Doppelbindungen),

2. manchmal sind es keine Säure-ester sondern Ether-verbindungen,

3. unterschiedliche Substituenten am Phosphat bilden unterschiedliche Kopfgruppen,

4. manchmal ist Glycerin durch ein anderes Molekül (Sphingosin) ersetzt

Cholesterin

- Bestandteil tierischer Membranen

- Lipid mit Steriodgerüst

-> Starre Ringstruktur mit Kohlenwasserstoffschwanz + kleine Hydroxylgruppe

 

=> Regulation der Membranfluidität

Unterhalb der Übergangstemp erhöht die Flexibilität, bzw. die Fluidität der Membran.

Oberhalb der Übergangstemp verringert die Fluidität.

128438922863836486595ef0.28714405phpBiaL34.jpg

glykosidische Bindung

Kohlenhydrat ist über -OH mit einer OH oder NH2-Gruppe eines anderen Moleküls verbunden.

128727001638366dd564ff2.41645411phpvEjNRS.jpg

Membran - Transport und Transportmoleküle

Membranen sind hoch selektive Permeabilitätsschranken.

 

Spezifische Proteine vermitteln besondere Membranfunktionen wie Transport, Kommunikation und Energieübertragung.

 

Membranproteine regulieren die Ionen- und Molekül-Zusammensetzung in Kompartimenten. Membrane und ihre Proteine kontrollieren außerdem den Informationsfluss zwischen den Zellen. Manche Substanzen können durch Membranen durchgehen, andere werden aufgehalten oder benötigen für ihren Transport spezielle Einrichtungen (Kanalproteine, Transportproteine).

 

Kompartimente der Zelle mit doppelter Doppelmembran: Mitochondrien, Chloroplasten u. Zellkern.

Kompartimente mit einfacher Doppelmembran: ER, Liposomen, Lysosomen, Glyoxysomen, Peroxisomen

1665669989638367e9cfb9a6.17587494phpcVqxyC.jpg

Isomerie

gleiche Summenformel

 

(1) Konstitutionsisomere od. Strukturisomere unterscheiden sich aber in der Reihenfolge der Atome und Bindungen.

(2) Stereoisomere unterscheiden sich aber durch die räumliche Anordnung der Atome.

(2.1.) KonformationsisomerieFfür die Überführung von einer Konformation in eine andere muss keine kovalente Bindung gebrochen werden (Durch die Drehung von Einfachbindungen ineinander überführen lassen)

(2.2.) Konfigurationsisomere sind Stereoisomere.

Enantiomerie:  wie Bild und Spiegelbild zueinander verhalten, aber keine Symmetrieebene innerhalb des Moleküls aufweisen.

Diastereomerie: Alle Konfigurationsisomere, die keine Enantiomere sind (cis-trans-Isomere)

27754452863836cc3d55358.84888988phpwFP4e3.jpg