Die Betriebswirtschaftslehre
Die Betriebswirtschaftslehre befasst sich mit den Wirtschaften in Betrieben unter Berücksichtigung der Wechselbeziehungen zu anderen Betrieben und Institutionen sowie zu den sie umgebenden Wirtschaftsbereichen im In- und Ausland. Die Betriebswirtschaftslehre befasst sich mit den Wirtschaften in Betrieben unter Berücksichtigung der Wechselbeziehungen zu anderen Betrieben und Institutionen sowie zu den sie umgebenden Wirtschaftsbereichen im In- und Ausland.
Betrieb
Ein Betrieb wird als eine wirtschaftliche, technische, soziale, umweltbezogene und unternehmensethische Einheit mit der Aufgabe der Bedarfsdeckung, mit selbständigem Entscheiden und eigenen Risiken definiert. Betriebe können unterschieden werden in Unternehmen (Betriebe der Fremdbedarfsdeckung) und den Haushalten (Betriebe der Eigenbedarfsdeckung)
Wirtschaften
Das Entscheiden über knappe Güter in privaten und öffentlichen Betrieben
Wirtschaftlichkeitprinzip
Entscheide in Betrieben so, dass mit den vorhandenen knappen Mitteln optimale Ausprägungen der gesetzten Ziele erreicht werden
Vollständige Rationalität
Es sind alle Alternativen und deren Folgen bekannt und werden berücksichtigt
Beschaffungswirtschaft
Wie werden Rohstoffe beschafft
Produktionswirtschaft
Aktivitäten mit dem Ziel den Produktionsprozess zu opitmieren
Personalwirtschaft
Aktivitäten zur Beschaffung und Verwertung des Produktionsfaktors Arbeit
Finanzwirtschaft
Ausgleich der Finanzströme mit dem Ziel der Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit
Rechnungswesen / Informationswirtschaft
Bereitstellung der richtigen Menge und Qualität von Informationen am richtigen Ort
Management
Führen von Unternehmen, d.h. auch von Menschen, mit dem Ziel der Handlungskoordination
Normative Entscheidungstheorie
Ermittlung des bestmöglichen erreichbaren Ziels
Deskriptive Entscheidungstheorie
Ermittlung des bestmöglichen Wegs um ein Ziel zu erreichen
Heuristisches Verfahren
Teil der Entscheidungstheorie; Ziel erfüllung (Satisfizierung)
Regelbasiertes Verfahren, dienen zur näherungsweisen Lösung von komplexen Entscheidungsproblemen
Analytisches Verfahren
Teil der Entscheidungstheorie; Ziel-Erfüllung (Satisfizierung) + Bestmögliches Endergebnis (Extremisierung)
Lexikographische Methode
Man schaut sich zuerst das erste Kriterium und dann das zweite Kriterium an
Nutzwertanalyse
Man ermittelt die Zielgewichte, ermittelt die gewichteten Ergebnisse und schauen uns dann die Ergebnisse der Wertung an
Naive Entscheidungsregel
Gewichte die Ergebnisse in den verschiedenen Zuständen mit der Eintrittswahrscheinlichkeit der Zustände um das Gesamtergebnis zu erhalten → Entscheidung orientiert sich am Erwartungswert des Ergebnisses
Bernoulli-Prinzip
Ordne jedem Ergebnis e über eine Nutzenfunktion U einen Nutzenwert zu
▪ Gewichte die Nutzenwerte in den verschiedenen Zuständen mit der Eintrittswahrscheinlichkeit
der Zustände um den Gesamtnutzen zu erhalten →Entscheidung orientiert sich am Erwartungsnutzen
Laplace-Regel
Da die Wahrscheinlichkeiten unbekannt sind, nimmt man an: alle Umweltzustände haben die gleiche Wahrscheinlichkeit
Maximin-Regel
Unter den ungünstigsten Umwelt Konstellationen das beste Ergebnis aussuchen
Maximax-Regel
Unter den günstigsten Umwelt Konstellationen das beste Ergebnis aussuchen
Huwiczs-Regel
Mischung aus Maximin und Maximax Regel, mit einberechnung des Optimismus-Parameters
Prinzip des geringsten Bedauerns
Geringste Unterschreitung des im jeweiligen Umweltzustand maximalen Ergebnisses