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Noch nicht gestartet (67)

Modell

Vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit oder eines Ausschnitts dieser Wirklichkeit.

Wirtschaften

Treffen ökonomischer Entscheidungen;

 Disponieren über knappe Güter (zur Bedürfnisbefriedigung)

Maximalprinzip

bei gegebenem Input den Output maximieren

Minimalprinzip

bei gegebenem Output den Input minimieren

generelles Extremalprinzip

Optimierung (Minimierung oder Maximierung) einer verdichteten Größe aus Input und Output

Liquidität

Liquidität ist die Fähigkeit, den fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können.

 Unternehmung

Eine Unternehmung ist eine „auf Dauer angelegte kooperative Veranstaltung von Individuen mit nicht notwendigerweise identischen Interessen zur Sicherung von … möglichen Vorteilen gemeinsamen und koordinierten Verhaltens“

Induktionsschluss

Aus einem besonderen Sachverhalt bzw. Satz auf einem allgemeinen Sachverhalt bzw. Satz geschlossen wird

Deduktionsschluss

Aus einem allgemeinen Sachverhalt bzw. Satz auf einem besonderen

Sachverhalt bzw. Satz geschlossen wird 

 Planung

Substitution von Zufall durch Irrtum

 Planung

Alle Maßnahmen und Überlegungen, durch die es möglich wird, aus einer Anzahl von Alternativen zur Lösung eines Problems die im Hinblick auf ein Ziel günstigste Alternative herauszufinden

Sequenzielle Planung

Die Teilpläne eines Gesamtplans werden nacheinander geplant: TP1  TP2  TP3  TP4  TP5; Keine Interdependenzen zwischen den Teilplänen, d.h. Abhängigkeiten der Teilpläne höchstens in eine Richtung

Simultane Planung

Alle Teilpläne eines Gesamtplans werden gleichzeitig geplant. Wenn Interdependenzen vorliegen, ist die simultane Planung zu empfehlen, um zum optimalen Ergebnis zu gelangen.

 Fehler 1. Art

Jemand wird nicht zu einer Gruppe (nicht infiziert) hinzugezählt, obwohl er dazugehört.

 Fehler 2. Art

Jemand wird zu einer Gruppe (nicht infiziert) hinzugezählt, obwohl er nicht dazugehört.

Absatz

bezeichnet betrieblichen Funktionsbereich;

bezeichnet auch die verkaufte Menge (Umsatz ist Menge mal Preis).

Marketing Klassische Definition

Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potentiellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten. Durch eine dauerhafte Befriedigung der Kundenbedürfnisse sollen die Unternehmensziele […] verwirklicht werden

Marketing Moderne Definition

Marketing ist die bewusst marktorientierte Führung des gesamten Unternehmens oder marktorientiertes Entscheidungsverhalten in der Unternehmung

Marketing-Mix

• Kommunikationspolitik

• Preis- und Konditionenpolitik

• Distributionspolitik

• Produktpolitik

Kommunikationspolitik

Die Kommunikationspolitik umfasst „die systematische Planung, Ausgestaltung, Abstimmung und Kontrolle aller Kommunikationsmaßnahmen des Unternehmens“, um bei den relevanten Zielgruppen eine bestimmte Wirkung zu erzielen.

Preis- und Konditionenpolitik

Die Preis- und Konditionenpolitik umfasst „alle Vereinbarungen über das Entgelt des Leistungsangebotes, über mögliche Rabatte und darüber hinausgehende Lieferungs-, Zahlungs- und Kreditierungsbedingungen sowie die Preisdurchsetzung am Markt“.

Distributionspolitik

Die Distributionspolitik beinhaltet alle „Entscheidungen und Handlungen, welche die Verteilung (engl.: distribution) von materiellen und/oder immateriellen Leistungen vom Hersteller zum Endkäufer“ betreffen

Produktpolitik

Die Produktpolitik beinhaltet die Gesamtheit aller Entscheidungen, „die sich auf die Gestaltung der vom Unternehmen im Absatzmarkt anzubietenden Leistungen beziehen“.

Preis-Absatz-Funktion

Die Preis-Absatz-Funktion gibt an, welche Mengen (x) eines Produktes bei jeweils verschieden hohen Preisforderungen (p) in einer Periode abgesetzt werden können

Preisdifferenzierung

Für identische Produkte werden unterschiedlich hohe Preise gefordert.

Bedingte Wahrscheinlichkeiten

Die Wahrscheinlichkeit, dass A eintritt unter der Bedingung / Voraussetzung, dass B eingetreten ist, nennt sich bedingte Wahrscheinlichkeit P(A|B).

Güter

Waren und Dienstleistungen

Güter-Produktion

Kombination von Gütern und deren Transformation in andere Güter.

Produktionsfaktoren

In der Produktion eingesetzte Güter

Produkte

Die Ergebnisse der Güter-Produktion

Aktivität y

Eine Kombination von Faktoreinsatzmengen r, zusammen mit einer bestimmten Kombination von daraus hergestellten Ausbringungsmengen x

Technologiemenge

Die Menge aller Aktivitäten, über die ein Betrieb verfügt

Produktionsfunktion

Die funktionale Beziehung zwischen Faktoreinsatzmengen und maximalen Ausbringungsmengen wird durch die Produktionsfunktion beschrieben: x=φ(r ,r ,...,r )

Kosten

Unter Kosten versteht man (…) den Wert aller für die Erstellung der betrieblichen Leistungen verbrauchten Güter und Dienstleistungen

Kosten

Summe der Einsatzmengen ri mal deren Preisen qi : r1 q1 + r2 q2 + ... + rn qn

Mengengerüst

Verzehr von Gütern und Dienstleistungen bzw. Einsatz von Produktionsfaktoren.

Kostenfunktion

Zu jeder Ausbringungsmenge x gibt es (mindestens) eine Minimalkostenkombination, die zu den Minimalkosten K führt, also K = K(x)

Durchschnittskosten

 DK x = K(x) x

• relevant für Beurteilung der Wirtschaftlichkeit insgesamt

Grenzkosten

GK x = K′(x)

• relevant für Entscheidungen über Mengenvariation

Perfekte Information

Beide Kooperationspartner besitzen alle relevanten Informationen und können die zukünftige Entwicklung mit Sicherheit voraussagen.

Symmetrische Information

Beide Kooperationspartner können die unsichere zukünftige Entwicklung gleich gut abschätzen.

Asymmetrische Information

Ein Kooperationspartner weiß (systematisch) besser als der andere über die unsichere zukünftige Entwicklung Bescheid.

Menschenbild X

• Durchschnittsmensch hat eine angeborene Abneigung gegen Arbeit.

• Um ihn zu einem positiven Beitrag zur Erreichung der Organisationsziele zu bewegen, muss er gezwungen, gelenkt und kontrolliert werden.

• Er möchte geführt werden; vermeidet Verantwortungsübernahme; hat ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis

 Menschenbild Y

• Durchschnittsmensch hat keine angeborene Abneigung gegen Arbeit.

• Wenn er sich mit den Organisationszielen identifiziert, unterwirft er sich der Selbstkontrolle. Externe Kontrollen sind unnötig.

• Wichtigste Anreize sind das Streben nach Anerkennung und Selbstverwirklichung.

• Er sucht (unter geeigneten Bedingungen) eigene Verantwortung.

• Die zur Problemlösung erforderlichen Veranlagungen sind weit verbreitet.

• Die intellektuellen Fähigkeiten des Durchschnittsmenschen werden in industriellen Organisationen nur z.T. genutzt.

Stelle

Eine Stelle ist die kleinste aufbauorganisatorische Einheit. Sie entsteht durch die dauerhafte Zuordnung von Aufgaben auf eine oder mehrere Personen

Kongruenzprinzip

Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung sollen „übereinstimmen“.

Ausführungsstellen

Stellen ohne Leitungskompetenzen.

Leitungsstellen

Stellen mit Fremdentscheidungs-, Weisungs- und Kontrollkompetenzen.

Stabsstellen

spezialisierte Leitungshilfsstellen mit fachspezifischen Aufgaben und ohne Fremdentscheidungs- und Weisungskompetenzen.

Dienstleistungsstellen

nehmen Unterstützungsaufgaben für mehrere Leitungsstellen wahr.

Naive Gesellschaft

• Kapitalgeber erhalten proportionalen Anteil am Gewinn bzw. Verlust der Gesellschaft

• keine Information der Kapitalgeber über Details der Geschäftstätigkeit

• kein Recht auf Mitwirkung bei der Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft nach außen

• kein Recht auf Kündigung des Gesellschaftsvertrages

Idealtypische Personengesellschaft

Einräumung umfassender Rechte für die kapitalgebenden Gesellschafter

Instrumente:

• weitgehende Informationsrechte

• Recht auf Mitwirkung an der Geschäftsführung und Vertretungsmacht

• Recht, die Gesellschaft zu kündigen

Idealtypische Kapitalgesellschaft

Reduktion des Informationsbedarfs und des Koordinationsaufwands; Schutzmaßnahmen als Kompensation für nicht umfassend beseitigbare Informationsprobleme

Instrumente:

• Delegation der Geschäftsführung an professionelles Management • institutionalisiertes Kontrollsystem

• Haftungsbeschränkung

Unternehmergesellschaft

Potentielle Gründer haben evtl. wenig Kapital • Unternehmensgründung soll nicht an Kapitalmangel scheitern

Volkswirtschaftliches Rechnungswesen

• Gesamtsystem verschiedener statistischer Teilrechnungen, • quantitative Beschreibung des wirtschaftlichen Geschehens einer Volkswirtschaft für einen zurückliegenden und daher abgeschlossenen Zeitraum,

• Voraussetzung für eine solche Beschreibung ist die Verwendung eines geeigneten begrifflichen Rahmens zur statistischen Erhebung und Gliederung der Daten (rechtliche Vorgaben nötig!),

• hier behandelter Ausschnitt: Volkswirtschaftliches Produktionskonto zur Quantifizierung der Wertschöpfung einer Volkswirtschaft.

Betriebswirtschaftliches Rechnungswesen

• umfasst verschiedene Rechenwerke zur Erfassung und Überwachung aller im Unternehmen auftretenden Geld- und Leistungsströme,

• bezieht sich vor allem auf den Prozess der betrieblichen Leistungserstellung (Produktion) und Leistungsverwertung (Absatz),

• Erfassung erfolgt mengen- und wertmäßig,

• einzelne Rechenwerke unterscheiden sich hinsichtlich ihres Zwecks,

• Rechen- und Wertgrößen für denselben Sachverhalt können sich deshalb in den einzelnen Rechenwerken unterscheiden.

Auszahlungen

Abfluss von Zahlungsmitteln

Ausgaben

Verminderung des Geldvermögens (Zahlungsmittelbestand + Forderungen - Verbindlichkeiten)

Aufwand

aus den Ausgaben abgeleiteter periodisierter Werteverzehr

Kosten

bewerteter Verbrauch von Gütern und Leistungen für die betriebliche Leistungserstellung

Steuer

Geldleistungen, die nicht eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen und von einem öffentlichrechtlichen Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen auferlegt werden, bei denen der Tatbestand zutrifft, an den das Gesetz die Leistungspflicht knüpft; die Erzielung von Einnahmen kann Nebenzweck sein.

Steuerobjekt (Steuergegenstand)

Tatbestand, an den die Steuerpflicht anknüpft („was wird besteuert“).

Bemessungsgrundlage: B

Mengen- oder Wertgröße, die den Umfang des Steuerobjekts quantifiziert („wie viel ist zu versteuern“)

Steuertarif: S = T(B)

Funktion (oder andere Darstellung), die jeder Ausprägung der Bemessungsgrundlage die zugehörige Steuerschuld zuordnet („wie hoch ist die zu zahlende Steuer“).

Durchschnittssteuersatz: T(B) / B

Der Durchschnittssteuersatz ist derjenige Steuersatz, mit dem die Bemessungsgrundlage im Durchschnitt belastet wird.

Grenzsteuersatz: T´(B)

Der Grenzsteuersatz ist derjenige Steuersatz, mit dem die jeweils letzte marginale Einheit der Bemessungsgrundlage belastet wird.

Tauschringe

Koordinationsmechanismus des Geldes wird ersetzt durch Informations- und Verrechnungssystem.

Probleme:

• Vertrauen,

• Informationskosten, Transaktionskosten,

• Übereinstimmung von Angebot und Nachfrage.