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Makromoleküle

Polymere, die durch kovalente Bindungen zwischen Monomeren gebildet werden

Strukturisomere

Isomere, die sich in ihrem strukturellen Aufbau unterscheiden

Stereoisomere

Isomere, die sich in ihrer räumlichen Anordnung unterscheiden

Kondensreaktion

Monomere werden zu Polymeren verknüpft; pro Bindung wird ein Wassermolekül frei

Hydrolysereaktion

Spaltung von Polymeren in Monomere; pro gespaltener Bindung wird ein Wassermolekül benötigt

Proteine

bestehen aus Aminosäuren, die über Peptidbindungen verbunden sind;

besitzen eine Primär-, Sekundär-, Tertiär- und Quartärstruktur;

Aufgaben: Katalyse, Stützfunktion, Schutz, Transport, Verteidigung, Regulation und Bewegung

Aminosäuren

Grundbausteine der Proteine;

bestehen aus einem zentralen α-C-Atom, einem Wasserstoffatom (H), einer Aminogruppe (NH3⁺), einer Carboxyl-Gruppe (COO⁻) und einer variablen Seitenkette (Rest);

in einer Kondensreaktion reagiert die Carboxyl-Gruppe der einen Aminosäure mit der Aminogruppe der anderen → Peptidbindung

z.B. Lysin, Alanin, Cystein, Glutaminsäure, Tryptophan

Primärstruktur

Aminosäuresequenz

Sekundärstruktur

zwei Variationen:

α-Helix: Seitenketten ragen nach außen, Wasserstoffbrückenbindungen

β-Faltblatt: Wasserstoffbrücken zwischen der NH-Gruppe und der CO-Gruppe

Tertiärstruktur

ein Polypeptid faltet sich und nimmt eine spezifische Konformation an;

stabilisiert durch Disulfidbrücken und nicht-kovalente Bindungen zwischen den Seitenketten der Aminosäuren

Quartärstruktur

zwei oder mehr Polypeptide lagern sich zusammen und bilden so größere Proteinmoleküle

Denaturierung

das Protein verliert durch z.B. hohe Hitze seine Struktur und biologische Funktion

Kohlenhydrate

"Zucker"

dienen als transportable und speicherbare Energiequelle;

liefern Kohlenstoffgerüste für Biomoleküle;

bestehen aus Monosacchariden (Einfachzuckern)

Monosaccharide

Monomere der Kohlenhydrate;
"Einfachzucker"

Hexosen

Zucker mit 6 C-Atomen;
Summenformel C6H12O6

z.B. Glucose, Fructose, Mannose, Galactose

Ketosen

Monosaccharide mit Ketogruppe

Disaccharide

bestehen aus zwei Monosacchariden

z.B. Lactose (Milchzucker), Maltose, Saccharose

Pentosen

Zucker mit 5 C-Atomen

z.B. Ribose, Desoxyribose

Aldosen

Monosaccharide mit Aldehydgruppe

Oligosaccharide

bestehen aus drei bis 20 Monosacchariden

Polysaccharide

bestehen aus mehr als 20 Monosacchariden

z.B. Stärke, Cellulose, Glykogen, Chitin

glykosidische Bindungen

Monosaccharide werden zu größeren Einheiten verbunden;

α- oder β-Orientierung

Anomerie

Ausbildung eines neues Chiralitätszentrums durch eine Ringschlussreaktion;

α-D-Glukose und β-D-Glukose

Trigylceride / Triagylcerine

Fette und Öle

bestehen aus drei Fettsäuren, die kovalent mit einem Molekül Glycerin verestert sind;

hohe Speicherdichte für Energie: 38 kJ/g

Lipide

Sammelbegriff für teilweise oder komplett in Wasser unlösliche Naturstoffe, die sich aber gut in hydrophoben Lösungmitteln wie Hexan lösen

z.B. Vitamine A und B, Steroide (u.a. Cholesterin), pflanzliche Pigmente

gesättigte Fettsäuren

Kohlenwasserstoffketten der Fettsäuren ohne Doppelbingund;

sind bei Zimmertemperatur dicht gepackt und fest

z.B. Butter

ungesättigte Fettsäuren

Kohlenwasserstoffketten der Fettsäuren mit einer oder mehreren Doppelbindungen, gekrümmtes Molekül;

bei Zimmertemperatur flüssig, da keine dichte Packung möglich ist

z.B. Olivenöl

Phospholipide

Membranlipide; bilden Phospholipid-Doppelschicht;

amphipatisch mit hydrophobem Schwanz und hydrophilem Kopf

Zymogen

inaktive Vorstufen in der Verdauung;

verhindern Selbstverdau der Zelle

Chylomikron

Bestandteil der Fettresoprtion;

wasserlösliche Kügelchen;

gelangt über das lymphatische System ins Blut

Cori-Zyklus

Koordination zwischen Muskel und Leber bei kurzzeitiger Belastung;

Leber    →  Muskel

Glukose     Glukose

↑                             ↓

Lactat  ←  Lactat

Hexokinase

Enzym

phosphoryliert Glucose zu Glucose-6-Phosphat

ATP

Adenosintriphosphat;

energiereiche Verbindung;

besteht aus einem Phosphorsäurerest, einem RIboserest und einem Adeninrest

Citarat-Zyklus

Umwandlung von Pyruvat in Acetyl-CoA

Nucleinsäuren

Polymere;

spezialisiert auf Speicherung genetischer Informationen;
bestehen aus Pentose (Zucker), einer Phosphatgruppe und einer N-haltigen Base

DNA

beinhaltet Erbinformationen;

Struktur einer Doppelhelix;

mit Desoxyribose als Zucker;

Adenin bindet mit Thymin (2 H-Brücken)

Guanin bindet mit Cytosin (3 H-Brücken)

RNA

wichtig für Transkription und Translation bei der Herstellung von Aminosäuresequenzen;

Ribose als Zucker;
Uracil statt Thymin

Pyrimidine

Basen mit einfacher, sechsgliedriger Ringstruktur;

Cytosin, Thymin, Uracil (ersetzt Thymin in RNA)

Purine

Basen mit kinjugiertem Sytem aus zwei Ringen;

Adenin und Guanin