Karteikarten im Karteikarten-Set

Noch nicht gestartet (18)

nicht verbaute Baugruben

• ohne Böschung (1,25m tief)

• mit Böschung

verbaute Baugruben Arten

• Trägerbohkwand

• Spundwand

• Bohrpfahlwand

• Schlitzwand


Trägerbohlwand

• Bohlen zw. Stahlträgern

• sog. Berliner Verbau

• wirtschaftlich mehrfach verwendbar

• nicht wasserdicht

• größere Elastizität als Bohrpfähle oder Schlitzwand

Spundwand

• Stahlprofile

• wasserdicht, wenn entsprechend ausgeführt

• kostengünstig, wiederverwendbar

• Reibeung --> begrenzte Einbautiefe



Bohrpfahlwand

• oft später Bauwerksbestandteil

• Stahlbeton

• Verformungsarm

• tangierendr Bohrpfahlwand - nicht wasserdicht

• theoretisch keine Begrenzung der Einbautiefe

Schlitzwand

• Stahlbeton

• Aushub mit Spezialbagger

• geringe Erschütterung

• Stützflüssigkeit verhindert Einsturz

• Betonieren verdrängt Stützflüssigkeit

• oft später Gebäudebestandteil

• wirtschaftlich erst bei größeren Flächen

Grpnde für verbaute Baugruben

• mangelhafte Standfestigkeit Erdreich

• kein Platz für Abböschungen

• Zusatzaushub durch Abböschungen zu groß

Normverbau für Gräben

• waagrechter Normverbau

• senkrechter Normverbau

• nur für Gräben und kleine Baugruben

verbaute Baugruben Standsicherheit

• Absicherung gegen Abkippen

• rückwärtige Verankerung

• Einspannen

• gegenseitiges Abstützen

Wasserhaltung Aufgaben

• Trockenhaltung der Baugrube (Beseitigubg Grund-, Sicker- und Tragwasser)

• Gewährleistung Auftriebssicherheit des Bauwerkd im Bauzustand

• Reduzierung Wasserdruck auf Verbauwand

• Aufrechterhaltung GWströmung bzw. GWstand

Besonderheiten Wasserhaltung

• sicherheitsrelevant für Baumaßnahmen --> Fachpersonal

• genehmigungspflichtig

Verfahren zur Wasserhaltung

• GWabsenkung

• GWabsperrung

•GWverdrängung

GWabsenkung Vorteile

• kostengünstig

• in vielen Böden anwendbar

• mit jeder Verbauart kombinierbar

• Verbauwände nicht mit Wasserdruck belastet

GWabsenkung Nachteile

• Vorlauf der Aushubbeginn erforderlich

• Platzbedarf für Brunnen

• großer Einzugsbereich

• wasserhausrechtliche Probleme

•  Gefahr von Setzung benachbarter Bauwerke

• in Kiesen wg der großen Durchlässigkeit häufig nur für geringe Absenkhöhen anwendbar

GWabsperrung Vorteile

• Wasserhaltungsmaßnahme nur für die Entwässerung der Baugrube erforderlich

• keine permanente Entnahme von GW erforderlich

• keine Setzungsgefahr für benachbarte Bauwerke

• vertikale Abdichtung in allen Böden anwendbar

GWabsperrung Nachteile

• Verbauwände wasserdicht und auf wasserdruck bemessen

• wirtschaftlich i.d.R. nur, wenn in geringer Tiefe eine wasserundurchlässige Schicht vorhanden

• Verbauwände, wie Schlitz und Bohrpfahlwände können nicht entfernt werden, dauerhafte Beeinträchtigung der GWströmung

GWverdrängung Vorteile

• keine Entnahme von GW

• in alten Böden anwendbar

GWverdrängung Nachteile

• teuer wegen der Arbeiten unter Druckluft

• Anwendung durch Vorschriften auf 30m Tiefe unter GWSpiegel begrenzt

• Eignung nur für kleinflächige Bauwerke

• regelmäßige Grundrissform erforderlich