nicht verbaute Baugruben
• ohne Böschung (1,25m tief)
• mit Böschung
verbaute Baugruben Arten
• Trägerbohkwand
• Spundwand
• Bohrpfahlwand
• Schlitzwand
Trägerbohlwand
• Bohlen zw. Stahlträgern
• sog. Berliner Verbau
• wirtschaftlich mehrfach verwendbar
• nicht wasserdicht
• größere Elastizität als Bohrpfähle oder Schlitzwand
Spundwand
• Stahlprofile
• wasserdicht, wenn entsprechend ausgeführt
• kostengünstig, wiederverwendbar
• Reibeung --> begrenzte Einbautiefe
Bohrpfahlwand
• oft später Bauwerksbestandteil
• Stahlbeton
• Verformungsarm
• tangierendr Bohrpfahlwand - nicht wasserdicht
• theoretisch keine Begrenzung der Einbautiefe
Schlitzwand
• Stahlbeton
• Aushub mit Spezialbagger
• geringe Erschütterung
• Stützflüssigkeit verhindert Einsturz
• Betonieren verdrängt Stützflüssigkeit
• oft später Gebäudebestandteil
• wirtschaftlich erst bei größeren Flächen
Grpnde für verbaute Baugruben
• mangelhafte Standfestigkeit Erdreich
• kein Platz für Abböschungen
• Zusatzaushub durch Abböschungen zu groß
Normverbau für Gräben
• waagrechter Normverbau
• senkrechter Normverbau
• nur für Gräben und kleine Baugruben
verbaute Baugruben Standsicherheit
• Absicherung gegen Abkippen
• rückwärtige Verankerung
• Einspannen
• gegenseitiges Abstützen
Wasserhaltung Aufgaben
• Trockenhaltung der Baugrube (Beseitigubg Grund-, Sicker- und Tragwasser)
• Gewährleistung Auftriebssicherheit des Bauwerkd im Bauzustand
• Reduzierung Wasserdruck auf Verbauwand
• Aufrechterhaltung GWströmung bzw. GWstand
Besonderheiten Wasserhaltung
• sicherheitsrelevant für Baumaßnahmen --> Fachpersonal
• genehmigungspflichtig
Verfahren zur Wasserhaltung
• GWabsenkung
• GWabsperrung
•GWverdrängung
GWabsenkung Vorteile
• kostengünstig
• in vielen Böden anwendbar
• mit jeder Verbauart kombinierbar
• Verbauwände nicht mit Wasserdruck belastet
GWabsenkung Nachteile
• Vorlauf der Aushubbeginn erforderlich
• Platzbedarf für Brunnen
• großer Einzugsbereich
• wasserhausrechtliche Probleme
• Gefahr von Setzung benachbarter Bauwerke
• in Kiesen wg der großen Durchlässigkeit häufig nur für geringe Absenkhöhen anwendbar
GWabsperrung Vorteile
• Wasserhaltungsmaßnahme nur für die Entwässerung der Baugrube erforderlich
• keine permanente Entnahme von GW erforderlich
• keine Setzungsgefahr für benachbarte Bauwerke
• vertikale Abdichtung in allen Böden anwendbar
GWabsperrung Nachteile
• Verbauwände wasserdicht und auf wasserdruck bemessen
• wirtschaftlich i.d.R. nur, wenn in geringer Tiefe eine wasserundurchlässige Schicht vorhanden
• Verbauwände, wie Schlitz und Bohrpfahlwände können nicht entfernt werden, dauerhafte Beeinträchtigung der GWströmung
GWverdrängung Vorteile
• keine Entnahme von GW
• in alten Böden anwendbar
GWverdrängung Nachteile
• teuer wegen der Arbeiten unter Druckluft
• Anwendung durch Vorschriften auf 30m Tiefe unter GWSpiegel begrenzt
• Eignung nur für kleinflächige Bauwerke
• regelmäßige Grundrissform erforderlich