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Anlagen- und Projektgeschäft

Definition

  • Vermarktung komplexer Produkte oder Systeme
  • Kontinuität der Geschäftsbeziehng bzw. der Folgekaufcharaker eher niedrig ausgeprägt
  • Individualität der Leistung bzw. Integration des Kunden hoch

Anlagen- und Projektgeschäft

Herausforderungen

  • Preisgestaltung
    • Individualsierung ermöglicht Preisdifferenzierung
    • zwei zentrale Preisbildungsmechanismen: Angebotspreise und Preisbildung in Preisverhandlungen
  • Persönliche statt werbliche Kommunikation, vor allem Messeauftritte

Preisfindung

  • Kundenbezogene Preisfindung
    • Value in Use-Pricing
  • Submission-Pricing
    • Ermittlung realistischer Konkurrenzpreise
    • Schätzung Zuschlagwahrscheinlichkeiten
    • Ermittlung des optimalen Preises
  • Cost-Plus-Pricing
  • Angebotspreisfindung

Kostenbezogene Preisfindung

(Cost-Plus)

  • Kilokostenmethode
    • Eine Einflussgröße (z.B. Gewicht, Größe)
    • Entwicklung der Herstellkosten wird von einem zentralen Kostentreiber abhängig gemacht
    • Einfache-Regression auf Basis von Erwartungswerten
  • Materialkostenmethode
    • Unterstellt festen Zusammenhang zwischen MAterial-, Lohn- und Fertigungsgemeinkosten
    • Schätzung der Herstellkosten aus früheren Projekten
  • Einflussgrößenkalkulation
    • Mehrer Einflussgrößen
    • Schätzung der Einflussgwichte auf Herstellkosten
    • Mehrfach-Regression auf Basis von Kostenfunktion
  • Modifikationspreisansatz
    • Anpassung an vergangen ähnliche Projekte (an z.B. Inflationsrate)
    • Schätzung der anfallenden Gesamtkosten eines Auftrages

Value-in-Use-Preisbestimmung

 

  • Definiert als die Nettopreisersparnisse in Euro durch die Nutzung des betrachteten Produktes im Vergleich mit einem Substitut
  • fundamentale annahme: Gesamtkosten(alt) > Gesamtkosten(neu)
  • Value in use= Gesamtkosten(alt)- Gesamtkosten(neu)
  • sehr abhängig vom Kunden

 

Value-in-Use-Preisbestimmung

Bsp

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Submission Pricing

„Sealed bid“-Auktion mit nur einem Wettbewerber: Bestimmung des optimalen Angebotspreises durch Maximierung des erwarteten Gewinns in Abhängigkeit von der Preisfestsetzung

T(p)=P(p)*(p-c)*d

  • T(p): erwartete Gewinn des Anbieters bei Preis p
  • P(p): Zuschlagwahrscheinlichkeit bei Preis p
  • c : variable Kosten
  • d: Anzahl der verkauften Einheiten

Submission Pricing Veranschaulicung der Zuschlagswahrscheibnlichkeit

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"Value-in-use" Herausforderung

  1. Erhalt der Notwendigen Informationen über Kundenkosten und -erträge
  2. Verteilung des Wertes zwischen Anbieter und Kunden
    1. Intuitiv werden neu geschaffene Werte hälftig geteilt
  3. Verhinderung von Arbitrage
  4. Verlangt Quasi-Monopol

Financial Value Based Selling

“the extent to which the salesperson communicates information about the economic worth of the offering for the customer in the sellingprocess.”

 

Bsp: SKF (Softwareunterstützt)

Der kunde kann das Tool nutzen um den Geldwert der Einsparung zu messen die mithilfr von SKF Produkten und Lösungen erzielt werden können

Ersatzteilpricing: Bedeutung

10% anteil am Umsatz aber 31% Anteil  am Gewinn(vor steuern und Zinsen, EBIT)

Systemgeschäft

Definition

  • Individualität der Leistung bzw. die Intergration des Kunden ( sehr) niedrig
  • Langfristige Geschäftsbeziehungen mit Folgecharakter
  • Vermarktung der LEistunf nicht (zwinfgend) als Komplettpaket
  • Sukzessive Abfolge hinterinander geschalteter Kaufprozesse

Systemgeschäft

Herausforderung

  • Lock-in
    • Ein kunde kauft eher nicht wenn er weis dass er danach im Lock-in gefangen ist
      • Lock-in "verstecken" oder eliminieren
  • Gestaltuing des Angebots um wahrgenommenen Bindungseffekt zu reduzieren

Lock-in

Produkt-Produkt-Kompatibilität

Produkt-Nutzer-Kompatibilität

Offene Systeme: Offene Systeme: Verwendung von Komponenten anderer Anbieter für Folgekäufe möglich

Geschlossene System: Verwendung von Komponenten anderer Anbieter für Folgekäufe eingeschränkt oder vollständig ausgeschlossen

Instrumente des B2B-MArkenauftritts

  1. Messen/Ausstellungen
  2. Elektronische MEdien
  3. Mailings/Broschüren
  4. Printwerbung in Fachzeitschriften
  5. Öffentlichkeitsarbeit
  6. ...

Zuliefergeschäft

Definition

  • Entwicklung von Kundenindividuellen Leistungen
  • Langfristige Geschäftsbeziehung mit Folgecharakter
  • Oft tiefe Integration in die Entwicklungs- und Logistikprozesse des Kunden

Zuliefergeschäft

Herausforderung

  • Wahl der strategischen Gestaltung der Kundenbeziehung
    • Anpassungsstrategie
    • Emanzipationsstrategie
  • Gestaltung der Absicherung der Geschäftsbeziehung
    • Vertragliche Regelungen
    • Spezifische Investitionen

Zulifergschäft

Anpassungsstrategie: Qualitätssicherung

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Zuliefergschäft

Anpassungsstrategie: Logistikintegration

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Zuliefergeschäft

Emanzipationsstrategie: Innovationsfokus

  • Schaffen eines Wettbewerbsvorteils auf den Absatzmärketen des Kunden durch Innovationen
  • Zulieferer tritt Machtstellung des Kunden aktiv gegenüber
  • Idealfall: Zulieferer bereits in Produktentwicklung des Kunden involviert

Zuliefergeschäft

Emanzipationsstrategie: Mehrstufiges Marketing

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Begleitende Marken und Verarbeitungsmarken im Business to Business Marketing

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Zulieferergeschäft

Ingredient Branding im B2B

  • Zusamenschluss zweier Marken zur Aufwertung des Produktes

Bsp:

"Intel inside"bei Laptops

Formen der Absicherung der Geschäftsbeziehung

  • Vertragliche Regelung
    • Initiierung langfristiger Lieferverträge
  • Spezifische Investitionen
    • Initiierung von spezifischen Investitionen beim Kunden (-> interne Absicherung)

 

Absicherung und Ausbau der Geschäftsbeziehung 

Bsp. Insourcing: Mitarbeiter des Zulieferes arbeiten am Fertigungsort des Kunden 

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