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Bedeutung von B2B Marketing

Der Größte teil der Wertschöpfung ist im B2B bereich

Typologie organisationaler Kunden

  1. Privatwirtschaftliche Unternehmen
    1. Verwender
    2. Original Equipment Manufacturer (OEM)
    3. Händler
  2. Staatliche Einrichtungen
  3. Öffentliche Institute

Besonderheiten des organisationalen Beschaffungsverhaltens

  1. ​​Multipersonalität und organisationalität
  2. ​Hohe Professionalität
  3. ​Fokus auf Wertsteigerung
  4. ​Hoher Grad der Interaktion
  5. ​Hoher Individualisierungsgrad
  6. ​Zeiss liefert fast ausschlieslich an ASML 
  7. ​Langfristigkeit der Geschäftsbeziehung
  8. ​bis hin zur Abhängigkeit
  9. ​Abgeleiterte Charakter der Nachfrage

Multiorganisationalität am Beispiel eines Großanlagengeschäfts

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Klassifizierung von Geschäftstypen im B2B Marketing

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Zentrale marketingstrategische Herausforderungen für die Produktgeschäft

  • Mass Customization
  • Vermarktung von Leistungen, die sich an einen anonymen Markt richten
  • Kundenbindung
  • Commoditisierung : Austauschbarkeit der Produkte
  • Besondere Bedeutung von Zusatzdienstleistungen

Bsp: EuroChem, Produzent von Dünger

 

Zentrale marketingstrategische Herausforderungen für die Zuliefergeschäft

  • Innovationsfähigkeit
  • Integrationsfähigkeit
  • Flexibilität des Leistungs-programms/der Leistungserstellung

Zentrale marketingstrategische Herausforderungen für die  Anlagengeschäft/Projektgeschäft

  • Business Develepoment/Auftragsakquisition
  • Flexibiliät des Leistungsprogramms
  • Strategische Koop. mit anderen Anbietern

Zentrale marketingstrategische Herausforderungen für die Systemgeschäft

  • Entscheidung über den Grrad der Systembindung
  • Gestaltung dfes Kundennutzens
  • Aufbau von Reputation
  • Garantien und Zusicherungen

Hidden-Champions 

  1.  Top 3 Unternehmen auf dem Weltmarkt oder Nr. 1 auf einem Kontinent
  2.  Umsatz unter 5 Milliarden Euro
  3.  Geringe Bekanntheit in der Öffentlichkeit

 

  • Etwa 70% der Hidden Champions produzieren Industriegüter, als sind im B2B Bereich tätig
  • oft in einer Nische tätig

Nischenstrategien: Definition lt. Michael Porter

  • Kerngedanke der Nischenstrategie: eng definierte Märkte
  • Hidden Champions: oftEinprodukt-Einmarkt-Unternehmen
  • Marktdefinition nicht xtern vorgegeben, sondern eigenständiger Teil der Strategie
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Konsequenzen eng definierter Märkte

  • Globale Ausrichtung
    • Fokusierung macht lokalen/nationalen Markt klein
    • Globale Vermaktung erwitert den Markt wieder
    • Lösung sehr Spezieller Probleme
    • Probleme bestehn nicht nur auf lokalen/nationalen Mörkten
  • Kundennähe
    • ​​​​​​​Geringe "organisatorische Distanz"
    • Marktdefinition über teilweise sehr spezielle Kundenbedürfnisse
    • Ausrichtung an Kundenbedürfnissen macht Geschäft weniger anfällig für Disruption

​​​​​​​

Risiken einer Nischenstrategie

  1. Abhängigkeit von Kernmarkt
  2. Angriff hochpreisiger Marktnischen durch Standardprodukte
    1. Verlust der Premiumposition
  3. Geringe Marktvolumen und hohe Produktionskosten

 

 

Konsequenz:

Collection of niches bei Caterpillar

Buying Center: Konzept

  • zum Kauf von Industriegüter bilden bestimmte Mitglieder der Organisation problembezogene Gruppen
    • informelle Gruppen, in der Regel nciht institutionell verankert
  • stellt gedankliche Zusammenfassung aller am Kaufentscheidungsprozess beteiligten Personen dar
  • mehrer Personen können die gleiche Rolle wahrnehmen
    •  eine Person kann auch mehrer Rollen haben
  • Einfluss einzelner Funktionen variiert mit der Kaufphase
    • Hoher Einfluss des Top Managements in Bedarfserkennungsphase und bei Anbieterendauswahl
    • Hoher Einfluss des Einkaufs in Phasen der Informationsbeschaffung

Buying Center Mitglieder

  1. Einkäufer
  2. Beeinflusser
  3. Informationsselektierer
  4. Entscheider
  5. Benutzer

Das Promotoren/Opponenten Modell von Witte (1973)

  • Promotoren: Personen die einen Beschaffungsprozess initiiert und diexen bis zum SChöuss aktiv und intensiv fördert
  • Machtpromotoren(-Oppenenten): relativ hohe hierarchische Stellung, maßgebliche Beeinflussung des Prozesses
  • Fachpromotoren(-Opponenten): unabhängig von seiner hierachischen Stellung flrdert(bremst) dieser den Prozess aufgrund seines Fachwissens

Buying center: Netzwerkposition

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Situative Einflussfaktoren organisationaler Beschaffung

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Gesamtkosten der Beschaffung

Einkaufspreis+Prozesskosten+Kosten des Lieferantenmanagements

  • Prozesskosten
    • Logistik, Transport, LAgerhaltung, Entsorgung,...
    • regelmäßig anfallende Kosten, abhängig von Menge und Beschaffenheit
  • Kosten des Lieferantenmanagement
    • Lieferantenwahl, Pflege der Geschäftsbeziehung,...

--> Presigünstige Angebote entpuppen sich im nachhinein oft als zeit- und kostenintensive Probleme

=> Total Costs of Ownership

Total Costs of Ownership

Anschaffungskosten sind meist nur ein Kleiner Teil der Kosten

TCO = Kaufpreis+ Komponenten vor der Transaktion+ Komponenten während  der Transaktion+ Komponenten nach der Transaktion

 

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Fokus auf Einkaufspreis: Online Reverse Auctions

  • Englische Auktion
  • Holländische Auktion
  • Japanische Autktion
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Neuartigkeit: Unterscheidung dreier Kaufklassen im organisationalen Kaufprozess

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Risiko: Produktklassifikation aus Sicht des Einkaufs - die Kraljic Matrix

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BEISPIEL:

Risikotreiber in der Supply Chain: Experten Gewichtungen einzelner Kriterien (Automobilbauer)

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Komplexität: Bestimmung der Lieferantenzahl im organisationalen Kaufprozess

Untersuchung von Homburg 1995 - Das Beschaffungsportfolio

Dimensionen:

  • Komplexität der Beschaffungssituation (resultiert aus Merkmalen des eingekauften Produktes und Merkmalen des Beschaffungsmarktes)
  • Wirtschaftliche Bedeutung des eingekauften Produktes

Zentrale Ergebnisse:

  • Lieferantenzahl nimmt mit zunehmender Komplexität der Beschaffungssituation ab
  • Lieferantenzahl steigt mit wachsender wirtschaftlicher Bedeutung des eingekauften Produktes

Kaufphasen

  1. Bedarfserkennung
  2. Festlegung von Produkteigenschaften
  3. Anbietersuche und -beurteilung
  4. Angebotseinholung und -bewertung
  5. Anbietervorauswahl
  6. Verhandlungsphase
  7. Anbieterendauswahl und Vertragsschluss
  8. Leistungserbringung und -bewertung

Digitale B2B Kundenakquise: Inbound vs. Outbound

71% … der B2B Käufer beginnen ihren Kaufprozess mit einer allgemeinen Online Suche und bevor ein Anbieter kontaktiert wird, sind 57% des Kaufprozesses schon vorüber

  • Outbound
    • den kunden finden
      • Printanzeigen
      • Messebesuche
  • Inbound
    • vom kunden gefunden werden
      • Content: Blogs, Whitepapter, E-Books
      • SEO: Suchmaschinenoptimierung
      • Webinare

Folgen der Digitaliserung in der Kundenakquise

  • Homepage ist 24/7-Messestand
    • Neue Käufe und Anbieterwechsel beginnen in der Regel mit einer  Internetrecherche
      • 71% beginnne mit Web-Suche
    • viele Homepages sind schlecht gemacht. Entweder überladen oder zu wenig information

 

Ziel einer Homepage

  1. Gefunden werden und Besucher ansprechen
  2. Relevante Informationen bereitstellen
  3. Kontaktaufnahme stimulieren
    1. NICHT PER KONTAKTFORMULAR!!1!1!!!!11elf!!!1

Merkmale organisierter Anarchie

  • Beschränktes Wissen
  • Unvollständige "Technologien"
  • Inkonsistente Ziele
  • Schwierige operationalisierbare Ziele
  • Wechselnde Teilnehmer
  • Beschränkte Aufmerksamkeit der Teilnehmer

„Social Facilitation“ und "Social Loafing “

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Gruppenkonformität

Individuen passen ihre Meinung an vorherrschende Gruppenmeinung an

Gruppenpolarisierung

  • Gruppeninteraktion verstärken die Anfangstendenzen der Gruppenmitglieder
  • sehr robuster Effekt, stärker in homhogenen Gruppen

Informationskommunikation in Gruppen

  • Gruppen teilen vor allem bekannte Informationen
  • Wenn Informationen zu einem Sachverhalt ungleich über die Gruppe verteilt sind, werdem vor allem solcje Informationen diskutiert, die allen oder fast allen bekannt sind
  • Kommuinikation ungeteilter Informationen wird als sozial teurer wahrgenommen

Bekannte Heuristiken im B2B Einkauf

  1. Trust
  2. Incumbent supplier
  3. Liking
  4. Brand
  5. Value-fit

Ausweg aus der Commodity Falle: Bedeutung von Zusatzleistungen

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Industriellen Dienstleistungen

  1. Technischer  Kundendienst
  2. Logisitkdienstleistungen
  3. Individualisierung
  4. Finazierungsmöglichkeiten
  5. Convenience Services
  6. Informations- und Beratungsdienstleistungen

Wettbewerbspotenzial industrieller Dienstleistungen 

 

 

 

als mittel gegen Commoditiserung

  1. Vermeidung von Preiskämpfen
  2. Größerer Markt
  3. Kontinuität der Nachfrage
  4. Aufbau von Eintrittsbarrieren
  5. Erzielung von Cross-Selling Effekten
  6. Erhöhung der Kundenbindung

Ab wann ist ein Produkt eine "Lösung"

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Beispiel Lösungsangebot Michelin

  • Michelin übernimmt komplett das Reifenmanagement für die Kunden
  • Kunden zahlen monatlich in Abhängigkeit von den gefahrenen km
  • Aufbau eines europaweiten Netzwerks an Serviceanbietern(parallel oft Verkäufer von Michelin Reifen)
  • Vorteile für Unternehmen:
    • Fixe Kosten werden variabel (Risikotransfer)
    • Weniger Ausfälle durch Reifenpannen
    • Weniger Treibstoffverbrauch