Der Wandel des Menschenbildes: Allgemeines
Im Verlauf des letzten Jahrhunderts hat sich das Menschenbild aufgrund vieler Faktoren verändert. Grund dafür war z.b. der Wandel der Gesellschaft durch die massentaugliche Einführung des Internets oder auch wachsende Märkte und die damit verbundenen Vorteile und Risiken

Lean Production: was ist das eigentlich?
Eine Produktionsorganisation, bei der versucht wird, auf allen Ebenen des Unternehmens höchste Effizienz durch das Weglassen alles überflüssigen Arbeitsvorgänge zu erreichen (Produktionseffizienz)
Just-in-time-Production
Produzieren auf Abruf mit dem Ziel, einen kontinuierlichen Materialfluss entlang der Lieferkette zu schaffen, sodass Lagerbestände minimiert werden können
TQM (Total Quality Management)
Es wird geschaut, wie man mithilfe von Initiierung und Kontrolle eines unternehmensweiten, kontinuierlichen Verbesserungsprozesses die höchste Kundenzufriedenheit erreichen kann
BPR (Business Process Reengeniering)
beschreibt die grundlegende Neuorganisation alles Geschäftsprozesse. Der Fokus liegt auf der Auslegung der Unternehmensprozesse und Kernkompetenzen auf die Kunden
Human Relation Ansatz
Taylorismus führt zu entmenschlichtem Arbeiten
Human Ressource Ansatz
In den 50er Jahren gab es eine Arbeitsmotivationskrise
Wandel des Menschenbildes: Complex Man
Ausdifferenzierung von Gesellschaft, Wirtschaftsorganisationen und individuellen Bedürfnissen
-> hängen jeweils von der Situation und vom Entwicklungszustand der Person ab
Welche Methoden werden herangezogen?
Wandel des Menschenbildes: Virtual Man
Multioptionsgesellschaft
Erweiterte Methoden:
Was ist eine Organisation?
Arbeitsteiliges, über einen Zeitraum bestehendes System, in welchem Sachen erarbeitet bzw. allgemein produziert werden
Stakeholder
Organisationssstrukturen rund um die eigentliche Organisation, wie z.B.:
Substitutionsprinzip nach Gutenberg
Grundsätzlich wird nach einem gesunden Optimum zwischen dem Erfolg organisatorischer Regelungen und dem organisatorischen Regulierungsgrad gesucht. Alles unter dem Optimum stellt eine Unterstrukturierung, alles darüber eine Überstrukturierung dar. Das Optimum ist hierbei der Schnittpunkt von Emax (Erfolg) und Ropt (Regulierung).
Große Aufgaben werden dabei in mehrere kleine Aufgaben unterteilt und den jeweiligen Abteilungen zugeordnet
Ablauf- vs. Aufbauorganisation
Aufbauorganisation:
Ablauforganisation:
-> Strukturierung der Aufgaben, um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen
Interaktion und Kommunikation: Sender- Empfänger- Modell (Graumann, 1972)

Sozialisation & Gravitation
Sozialisation:
Gravitation:
-> beide Prozesse ergänzen einander, da bereits vor Eintritt in die Organisation die
realistische Tätigkeitsvorschau wirksam wird, in der der neue Mitarbeiter schaut,
ob die Werte des Unternehmens zu einem passen
-> einMentor unterstützt in einer persönlichen Bezihung seinen Schützling bei einer
erfolgreichen Entwicklung im Unternehmen
Führung & Führungserfolg: Great Man Theory
Die Fähigkeit zu führen ist, egal ob angeboren oder erworben eine relativ stabile, zeit- und situationsabhängige Persönlichkeitsdisposition
Kontingenzansatz von Fiedler (1967)
Führungsstil: aufgaben- vs. personenbezogen
Situation: Grad der situativen Günstigkeit (-> situative Gegebenheiten, die die
Einflussnahme des Führers auf das Gruppenverhalten begünstigen
Effektivität der Führung: Produktivität
Korrelationsergebnisse aus Studien von Fiedler (ff.)

Transaktionale vs. Transformationale Führung
Transaktionale Führung:
Transformationale Führung:
-> setzt damit intrinsische Reize und Emotionen
-> je nach Art des Führungsstils sind die Resultate unterschiedlich

Merkmale einer Gruppe

Was gibt es für Vor- und Nachteile beim Groupthink?
Vorteile:
-> transaktives Gedächtnis
Nachteile:

Konflikte in Organisationen: Deskriptive Ansätze
Konfliktgegenstände vs. Konflikterhalten

Konflikte in Organisationen: Erklärende Ansätze
Prozessorientiert vs. Strukturorientiert
Prozessorientierter Konfliktverlauf:
strukturorientierter Konfliktverlauf:

Konflikte in Organisationen: Präskriptive Ansätze
Präskriptive Ansätze in der Arbeits- und Organisationspsychologie beziehen sich auf methodische Herangehensweisen, die darauf abzielen, konkrete Empfehlungen und Anleitungen für die Gestaltung und Verbesserung von Arbeitsprozessen, Organisationsstrukturen und menschlichem Verhalten in Organisationen zu geben.
Merkmale präskriptiver Ansätze:
Soziale Interdepenztheorie (1973)
Konfliktverhalten der Opponenten <-> wahrgenommene Interdepenzen der Ziele
Distributives vs. Integratives Verhalten
Destributives Verhalten:
Integratives Verhalten:
Organisationsklima
Qualität der inneren Umwelt der Organisation

Wirkungen des Organisationsklimas: Taxonomie der Klimadimensionen nach Ostroff (1993)

Was ist die Organisationskultur?
DIe Organisationskultur umfasst die Werte und Normen, die die Mitglieder einer Organisation teilen

Kulturtypen nach Deal & Kennedy (1982)

Organisationsentwicklung (-> Change Management)
Fragestellung: Warum will man sich nicht ändern?
Persönlich:
Verhaltensfixierung:
Frustrations-Regressions-Effekt
Organisation:
Bedrohung der angesammelten Privilegien
,,Not-invited-here-Syndrom:
Lewins Modell (1958)
Auftauen -> Verändern -> Einfrieren

Johari Fenster nach Luft & Ingham (1972)

Wie kann man sich innerhalb einer Institution weiterentwickeln?

Soziotechnische Systemtheorie

Ansatzpunkte & Rolle des Beraters

Wie wird Innovation erzeugt?
Impuls -> Ideenfindung; Umsetzung; Durchsetzung -> Routine
Personal und Berufswahl
->Wahl des Berufes stark von sozialen Faktoren abhängig, z.B. Beruf der Eltern,
Einfluss von Freunden
Frage: Was hat die PISA-Studie damit zutun?
Nach der Auswertung der Studie kommt man zu dem Schluss, das Kinder denselben Alters immer schlechter abschneiden

Matching (6 primäre berufliche Interessensbereiche)
Laufbahnentwicklungstheorien (Savickas, 2002)
Nicht die objektive Höhe der allgemeinen Interlligenz, sondern Selbstwirksamkeit und interner Locus of control steuern das Berufswahl- und Berufsfindungsgeschehen
Mögliche Hindernisse:

Arbeitsanforderungsanalyse vs. Anforderungsanalyse

Konzept nach Schuler & Höft (2004)

Methode der kritischen Ereignisse: worst practise
Aufgangslage: Kunde aggressiv am Telefon; Reaktion: Hinweis auf lautes Reden.
Negativ daran ist, das der Verkäufer dem Kunden kein Verständnis zeigt, sondern sogar Kritik am Verhalten zeigt
Konsequenz: Kunde wird ausfallend, Verkäufer legt auf
Methode der kritischen Ereignisse: best practise
Ausgangslage: Verkäufer weist den Kunden nett darauf hin, er solle bitte recht zügig die Bestellung per Fax zusenden, dann sei eine schnelle Bearbeitung garantiert.
Positiv daran ist, dass der Verkäufer trotz der Unfreundlichkeit entspannt bleibt udn dem Kunden entgegenkommt.
Konsequenz: Kunde wird beruhigt
Methoden und Verfahren der Anforderungsbestimmung

Die arbeitsplatzanalytisch- empirische Methode

DIe personenbezogen- empirische Methode
-> Es gibt keinen Königsweg der Anforderungsanalyse: DIe Methode soll der Zielsetzung folgen!
Empfehlung: multimodaler-multimethodaler Ansatz (Schuler, 2002)

Aufgaben des Personalmarketings
Nach welchen Kriterien wird Personal ausgewählt?

Was kann man tun, um die Trefferquote zu erhöhen?
Erhöhung der Basisquote:
Absenkung der Selektionsrate:
Image der Organisation: Wias bewirkt ein positives Image?

Soziale Validität von Auswahlverfahren
-> sollte so gestaltet sein und durchgeführt werden, dass auch abgelehnte Bewerber
das Verfahren akzeptabel finden

Arten von Personalauswahlverfahren

Intelligenztests (nach WIT-2-Standard)
Arbeitsproben (Simulation von Arbeitsaufgaben)
Biographische Fragebögen
Auswahlinterviews (personaldiagnostisches Verfahren)
Multimodales Interview nach Schuler (1992)

Assesment Center: Wie funktioniert es??

Gütekriterien (zur Auswahl von Auswahlverfahren)

Gütekriterien Objektivität

Gütekriterien Reliabilität

Gütekriterien Validität

Gütekriterien Ökonomie EInsatzbreite, Nützlichkeit und Akzeptanz

Multimodale Vorrangehenesweise: Kombination von Prädikatoren

Multimodales Vorgehen & Selektionsentscheidungen

Richtige & Falsche Auswahlentscheidungen

Richtige & Falsche Auswahlentscheidungen (ff.)
