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Zeichnen Sie alle Sperrzeitenelemente des Blockabschnittes ein & benennen Sie diese.

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Welche Sperrzeitenelemente sind nicht von der Geschwindigkeit des Zuges abhängig? Geben Sie für diese Anteile Richtwerte an.

  • Fahrstraßenbildezeit 12sek
  • Sichtzeit 12sek
  • Fahrstraßenauflösezeit 6sek

Wie ist ein Bahnhof gemäß Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) definiert?

Bahnhöfe sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, ausweichen oder wenden dürfen. 

Hauptsignale werden entsprechend ihrer Lage im Gleisfeld unterteilt. Welche drei Hauptsignale sind Signale des Bahnhofs?

  • Einfahrsignale
  • Ausfahrsignale
  • Zwischensignale

Erläutern Sie in Stichworten, was unter punktförmiger Zugbeeinflussung (PZB) und linienförmiger Zugbeeinflussung (LZB) zu verstehen ist. 

  • PZB
    • Überwachung an ausgewählten Stellen
    • Anordnung unterschiedlicher Gleismagnete
      • 1000Hz Vorsignal
      • 2000Hz Hauptsignal
      • 500Hz besonderer Gefahrenpunkt
    • Signalsicht erforderl.
  • LZB
    • Kontinuierliche Kommunikation über Linienleiter
    • Führerstandsignalisierung -> Keine Signale erforderl.
    • Übertragung von Zielgeschw., -entfernung und Sollgeschw. an den Führerstand

Skizzieren Sie eine Sichtfläche eines Bahnüberganges und benennen Sie die wesentlichen Punkte und Strecken zur Konstruktion dieser Fläche.

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Erläutern Sie das Verfahren, wie die Kanten der Sichtfläche bestimmt werden. 

  • Anhalteweg Straße
    • Aus der Reaktionszeit und dem Bremsweg des Straßenfzg. wir die Entfernung vom Sehpkt auf der Straße zur Haltelinie/Bahnübergang bestimmt.
  • Annäherungsstrecke Schienenfzg
    • Räumstrecke: Anhalteweg, Sperrstrecke und Fahrzeuglänge gebildet
    • Annäherungsfahrzeit: Räumzeit + Sicherheitszuschlag
    • Annäherungsstrecke: Annäherungsfahrzeit, sowie der Höchstgeschw. auf der Schiene
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Nennen Sie zwei Gründe für die Einführung von ECTS.

  • Vereinheitlichung unterschiedlicher Beeinflussungssysteme
  • Soll Kosten für die Aufrüstung der Loks senken
  • Interoperabilität von internationalen Zugfahrten

Beschreiben Sie stichpunktartig ECTS Level 2.

  • Informationsübertragung erfolgt via GSM-R
  • Der Zug ortet sich mittels Balisen
  • Signale sind auf der Strecke nicht mehr zwingend erforderlich

Signale und Beschreibung

  • Einfahrsignale
    • vor Bahnhof; ob eingefahren werden darf
  • Ausfahrsignale
    • an den Bahnhofsgleisen; regelmäßig Zuge ausfahren; ob Ausfahrt auf freie Strecke
  • Zwischensignale
    • unterteilen Bahnhofsgleise; mehrere Abschnitte/Bahnhofsteile; ob in den gedeckten Abschnitt eingefahren werden darf
  • Blocksignale
    • freie Strecke; Unterteilung in Blockabschnitte; zugbedient nicht ausgefüllte Symbole dargestellt
  • Deckungssignale
    • vor gefährlichen Abschnitten; Erlauben erst Einfahrt nach Räumung des Gefahrenbereichs

Definieren Flankenschutz + Maßnahmen

dient zur Sicherung von Zugfahrten gegen Flankenfahrten durch ,, feindliche" Fahrzeugbewegungen; erstreckt sich auf dem Fahrweg und den Durchrutschweg

Maßnahmen:

  • Schutzweiche
  • Lichtschutz
  • Streckschutzabschnitte
  • Voraussetzungen Potthoff
  • Größen für die Berechnung
  • Auf welcher Theorie basiert das Verfahren nach Potthoff?
  • Voraussetzungen
    • vollständige gegenseitige Vertretbarkeit der Bahnhofsgleise (jedes Bahnhofsgleis von jedem Streckengleis erreichbar)
    • Stichprobe von Wunschfahrplänen eines zukünftigen Betriebsprogramms muss statistisch abgesichert sein
    • Die Ankunftsabstände der Züge müssen Γ-verteilt sein
  • Größen
    • Ankunftsabstände zwischen allen Zügen
    • Einfahrsperrzeiten aller Züge
    • Ausfahrsperrzeiten aller Züge
    • Mindesthaltezeiten aller Züge
    • Ankunftsabstände zwischen allen das Streckengleis g befahrenden Zügen
    • Mindestzugfolgezeiten aller auftretenden Zugfolgefällen
  • Das Verfahren nach Potthoff basiert auf der Warteschlangentheorie

Unterschied zwischen Linienbetrieb und Richtungsbetrieb eine Trennungsbahnhofs anhand zweier Skizzen & Vor- und Nachteile

  • Umsteigeverkehr bei Linienbetrieb längere Wege
  • Richtungsbetrieb guten Übergang zw. den Zügen der einzelnen Strecken und erleichtert dadurch den Umsteigeverkehr sowie die Flügelzugbildung und -auflösung
  • Umsteigen am selben Bahnsteig nur im Richtungsbetrieb möglich
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Überschreitungsrisiko Potthoff

beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass zu wenige Gleise vorhanden sind und die Züge vor der Einfahrt warten müssen

Die mittlere Gleisbelegungszeit wird u.a. anhand der mittleren Wartezeit bestimmt. Bestimmen Sie diese Komponente (Potthoff)

  • mittlere Wartezeit je Zug auf das Freiwerden der Strecke für alle abgehenden Streckengleise
  • Die Strecke als einkanaliges Bediensystem kann Züge nur im Mindestzugfolgezeitabstand bedienen
  • Bei zeitl. Überschreitungen der Ausfahrt auf dasselbe Streckengleis kommt es zu Wartezeiten
  • zeigt sich als verlängerte Gleisbelegungszeit 

Nennen Sie die Komponenten der Gleisbelegungszeit

  • mittlere Einfahrsperrzeit
  • mittlere Mindesthaltezeit
  • mittlere Ausfahrsperrzeit
  • mittlere Wartezeit

BLUM-sche Lösung Kopfbahnhöfe

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Grundformen von Personenbahnhöfen

  • Kopfbahnhof
  • Durchgangsbahnhof
  • Trennungsbahnhof
  • Anschlussbahnhof
  • Kreuzungsbahnhof
  • Berührungsbahnhof
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Hauptelemente Rangierbahnhof + Aufgaben

  • Einfahrgruppe
    • Abstellen der Züge nach der Einfahrt und Vorbereitung zum Rangieren.
  • Ablaufberg
    • Trennen eines Zuges und Verteilen auf die entsprechenden Richtungsgleise
  • Richtungsgruppe
    • Sammeln der Waggons, die für eine Richtung zusammengestellt werden
  • Ausfahrgruppe
    • Abstellen und Vorbereiten der Züge für die Ausfahrt
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Weichen, welche im Abzweig ebenfalls mit einer hohen Geschw. (130>km/h) 
Sonderbauformen für diesen Anwendungsfeld

  • Klothoidenweiche
  • Korbbogenweiche

Krümmungsband für eine Innenbogenweiche im Übergangsbogen und markieren Sie die Pkt ÜA,ÜE, WA und WE
(Bogenweiche im Übergangsbogen)

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Unterschied PZB und LZB?

LZB ist bei hohen Geschwindigkeiten (>160 km/h) und kleiner Blockteilung (<400 m) erforderlich. Andernfalls können sowohl PZB als auch LZB verwendet werden.

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Definieren Sie den Begriff Grenzzeichen.

Grenzzeichen geben die Grenzen an, bis zu der das Gleis besetzt werden kann, ohne Fahrten auf dem anderen Gleis auszuschließen. Gleisabstand mind. 3,50 m  bei Normalspur; Eine Weiche darf somit erst freigemeldet werden, wenn sie grenzzeichenfrei ist.

Verschiedene Positionen Grenzzeichen

Grenzzeichen können sowohl im Zwischen-, als auch im Gegenbogen liegen

Nennen Sie die beiden Arten, in die Zugbeeinflussungssysteme eingeteilt werden

  • punktförmig, diskret
  • linienförmig, kontinuierlich

Laut EBO müssen Züge für Geschw. größer 160 km/h geführt werden können. Nennen Sie ein dafür geeignetes Zugbeeinflussungssystem. 

LZB oder ETCS L2

Drei gängigen Produktionssysteme des Schienengüterverkehrs

  • Ganzzugverkehr
  • Kombinierter Verkehr
  • Einzelwagenverkehr

Vor- und Nachteile Knotenpunktsystems

  • Vorteile
    • Konzentration der Rangierarbeiten auf Knotenpunkt- und Rangierbahnhöfe
    • Verkürzung der Wagenumlaufzeiten
  • Nachteile
    • Geringe Erschließung der Fläche
    • Besonders hoher Rangieraufwand

Leiten Sie die Formel zur Bestimmung der Lage des Grenzzeichens her, wenn bei einer Weiche das Stamm- und Zweiggleis hinter dem Weichenende gerade verläuft und skizzieren Sie diesen Fall im Lageplan

Weichenneigung: tan(alpha)=1:n

Abstand Stamm- und Zweiggleise: 3,50 m

Abstand x vom Weichenmittelpunkt: 
tan(alpha)=3,5/x => x=3,5*n

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Mit welcher Maßnahme kann der Abstand des Grenzzeichens verringert werden? Skizzieren Sie diesen Fall im Lageplan und geben Sie die Formel zur Berechnung des Grenzzeichens an.

Der Abstand kann verringert werden, wenn im Zweiggleis der Bogen weiter fortgeführt wird. Dadurch entfernt sich das Zweiggleis schneller vom Stammgleis.

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Beschreiben Sie den Einsatzzweck der Punktförmigen Zugbeeinflussung (PZB)

Die PZB löst eine automatische Zwangsbremsung aus, wenn der Triebfahrzeugführer die Signale nicht beachtet oder falsch reagiert. Diese Einrichtung stellt durch punktförmige Überwachung eine Verbindung zwischen den Signalen der Strecke und dem Triebfzg her. Die PZB befreit den Triebfahrzeugführer aber nicht von der Beobachtung der Strecke und der Beachtung der Signale.

Verschiedene Arten der Straßensperrung bei einem Bahnübergang

  • Andreaskreuz
  • Lichtzeichen
  • Blinklicht
  • Halbschranken
  • Vollschranken

Beschreiben Sie stichpunktartig, welche Schritte ablaufen, nachdem ein Zug den Einschaltzeitpunkt eines Bahnübergangs der Überwachungsart ÜS befahren hat?

  • Gelbphase
  • Überwachungssignal wechselt von BÜ 0 auf BÜ 1 mit Beginn der Rotphase
  • Rotphase
  • Schranken schließen sich
  • Zug passiert Bahnübergang vollständig
  • Schranken öffnen sich

Erläutern Sie die Funktionsweise nach den unterschiedlichen Beeinflussungen der PZB

Bei Vorbeifahrt an einem in Warnstellung befindlichen Vorsignal (Vr0 oder Vr 2) erhält das Triebfahrzeug eine 1000-Hz-Beeinflussung. Innerhalb von 4s muss der Triebfahrzeugführer eine Wachsamkeitstaste bestätigen, ansonsten erfolgt eine Zwangsbremsung. Gleichzeitig wird der einzuleitende Bremsvorgang durch eine zeitabhängige, angehängte Geschwindigkeitsüberwachung überprüft; diese Geschwindigkeitsüberwachung findet in Abhängigkeit von den vorhandenen Bremshundertsteln (Brh) und der Bremsart zu verschiedenen Zeiten nach der 1000-Hz-Beeinflussung mit jeweils unterschiedlichen Geschwindigkeiten statt. So wird bei der Bauform I 60 Z z.B. bei einem Reisezug in Bremsart R oder P mit mehr als 100 Brh 20s nach der 1000-Hz-Beeinflussung geprüft, ob der Zug zu diesem Zeitpunkt nicht schneller als 95km/h fährt, sonst erfolgt eine Zwangsbremsung.

 

Bei Vorbeifahrt am wirksamen 500-Hz-Magneten wird eine sofortige Geschwindigkeitsüberwachung angestoßen. Auch hier wird in Abhängigkeit von den vorhandenen Bremshundertsteln und der Bremsart jeweils andere Geschwindigkeiten überprüft. So wird bei der Bauform I 60 R z.B. bei einem Reisezug in Bremsart R oder P mit mehr als 100 Brh im Augenblick der 500-Hz-Beeinflussung überprüft, ob der Zug nicht schneller als 65km/h fährt, ansonsten erfolgt eine Zwangsbremsung. 

 

Bei Vorbeifahrt an einem in Haltstellung befindlichen Hauptsignal (Hp 0) erhält das Triebfahrzeug eine 2000-Hz-Beeinflussung, die unabhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit sofort zu einer Zwangsbremsung führt. Damit aber auch an einem Halt zeigenden, gestörten Hauptsignal mit Ersatzsignal oder einem schriftlichen Befehl vorbeigefahren werden kann, ohne dass eine Zwangsbresung ausgelöst wird, kann mit einer besonderen PZB-Befehlstaste die 2000-Hz-Beeinflussung überbrückt werden.