Zeichnen Sie alle Sperrzeitenelemente des Blockabschnittes ein & benennen Sie diese.


Welche Sperrzeitenelemente sind nicht von der Geschwindigkeit des Zuges abhängig? Geben Sie für diese Anteile Richtwerte an.
Wie ist ein Bahnhof gemäß Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) definiert?
Bahnhöfe sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, ausweichen oder wenden dürfen.
Hauptsignale werden entsprechend ihrer Lage im Gleisfeld unterteilt. Welche drei Hauptsignale sind Signale des Bahnhofs?
Erläutern Sie in Stichworten, was unter punktförmiger Zugbeeinflussung (PZB) und linienförmiger Zugbeeinflussung (LZB) zu verstehen ist.
Skizzieren Sie eine Sichtfläche eines Bahnüberganges und benennen Sie die wesentlichen Punkte und Strecken zur Konstruktion dieser Fläche.

Erläutern Sie das Verfahren, wie die Kanten der Sichtfläche bestimmt werden.




Nennen Sie zwei Gründe für die Einführung von ECTS.
Beschreiben Sie stichpunktartig ECTS Level 2.
Signale und Beschreibung
Definieren Flankenschutz + Maßnahmen
dient zur Sicherung von Zugfahrten gegen Flankenfahrten durch ,, feindliche" Fahrzeugbewegungen; erstreckt sich auf dem Fahrweg und den Durchrutschweg
Maßnahmen:
Unterschied zwischen Linienbetrieb und Richtungsbetrieb eine Trennungsbahnhofs anhand zweier Skizzen & Vor- und Nachteile



Überschreitungsrisiko Potthoff
beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass zu wenige Gleise vorhanden sind und die Züge vor der Einfahrt warten müssen
Die mittlere Gleisbelegungszeit wird u.a. anhand der mittleren Wartezeit bestimmt. Bestimmen Sie diese Komponente (Potthoff)
Nennen Sie die Komponenten der Gleisbelegungszeit
BLUM-sche Lösung Kopfbahnhöfe


Grundformen von Personenbahnhöfen

Hauptelemente Rangierbahnhof + Aufgaben

Weichen, welche im Abzweig ebenfalls mit einer hohen Geschw. (130>km/h)
Sonderbauformen für diesen Anwendungsfeld
Krümmungsband für eine Innenbogenweiche im Übergangsbogen und markieren Sie die Pkt ÜA,ÜE, WA und WE
(Bogenweiche im Übergangsbogen)



Unterschied PZB und LZB?
LZB ist bei hohen Geschwindigkeiten (>160 km/h) und kleiner Blockteilung (<400 m) erforderlich. Andernfalls können sowohl PZB als auch LZB verwendet werden.


Definieren Sie den Begriff Grenzzeichen.
Grenzzeichen geben die Grenzen an, bis zu der das Gleis besetzt werden kann, ohne Fahrten auf dem anderen Gleis auszuschließen. Gleisabstand mind. 3,50 m bei Normalspur; Eine Weiche darf somit erst freigemeldet werden, wenn sie grenzzeichenfrei ist.
Verschiedene Positionen Grenzzeichen
Grenzzeichen können sowohl im Zwischen-, als auch im Gegenbogen liegen
Nennen Sie die beiden Arten, in die Zugbeeinflussungssysteme eingeteilt werden
Laut EBO müssen Züge für Geschw. größer 160 km/h geführt werden können. Nennen Sie ein dafür geeignetes Zugbeeinflussungssystem.
LZB oder ETCS L2
Drei gängigen Produktionssysteme des Schienengüterverkehrs
Vor- und Nachteile Knotenpunktsystems
Leiten Sie die Formel zur Bestimmung der Lage des Grenzzeichens her, wenn bei einer Weiche das Stamm- und Zweiggleis hinter dem Weichenende gerade verläuft und skizzieren Sie diesen Fall im Lageplan
Weichenneigung: tan(alpha)=1:n
Abstand Stamm- und Zweiggleise: 3,50 m
Abstand x vom Weichenmittelpunkt:
tan(alpha)=3,5/x => x=3,5*n

Mit welcher Maßnahme kann der Abstand des Grenzzeichens verringert werden? Skizzieren Sie diesen Fall im Lageplan und geben Sie die Formel zur Berechnung des Grenzzeichens an.
Der Abstand kann verringert werden, wenn im Zweiggleis der Bogen weiter fortgeführt wird. Dadurch entfernt sich das Zweiggleis schneller vom Stammgleis.

Beschreiben Sie den Einsatzzweck der Punktförmigen Zugbeeinflussung (PZB)
Die PZB löst eine automatische Zwangsbremsung aus, wenn der Triebfahrzeugführer die Signale nicht beachtet oder falsch reagiert. Diese Einrichtung stellt durch punktförmige Überwachung eine Verbindung zwischen den Signalen der Strecke und dem Triebfzg her. Die PZB befreit den Triebfahrzeugführer aber nicht von der Beobachtung der Strecke und der Beachtung der Signale.
Verschiedene Arten der Straßensperrung bei einem Bahnübergang
Beschreiben Sie stichpunktartig, welche Schritte ablaufen, nachdem ein Zug den Einschaltzeitpunkt eines Bahnübergangs der Überwachungsart ÜS befahren hat?
Erläutern Sie die Funktionsweise nach den unterschiedlichen Beeinflussungen der PZB
Bei Vorbeifahrt an einem in Warnstellung befindlichen Vorsignal (Vr0 oder Vr 2) erhält das Triebfahrzeug eine 1000-Hz-Beeinflussung. Innerhalb von 4s muss der Triebfahrzeugführer eine Wachsamkeitstaste bestätigen, ansonsten erfolgt eine Zwangsbremsung. Gleichzeitig wird der einzuleitende Bremsvorgang durch eine zeitabhängige, angehängte Geschwindigkeitsüberwachung überprüft; diese Geschwindigkeitsüberwachung findet in Abhängigkeit von den vorhandenen Bremshundertsteln (Brh) und der Bremsart zu verschiedenen Zeiten nach der 1000-Hz-Beeinflussung mit jeweils unterschiedlichen Geschwindigkeiten statt. So wird bei der Bauform I 60 Z z.B. bei einem Reisezug in Bremsart R oder P mit mehr als 100 Brh 20s nach der 1000-Hz-Beeinflussung geprüft, ob der Zug zu diesem Zeitpunkt nicht schneller als 95km/h fährt, sonst erfolgt eine Zwangsbremsung.
Bei Vorbeifahrt am wirksamen 500-Hz-Magneten wird eine sofortige Geschwindigkeitsüberwachung angestoßen. Auch hier wird in Abhängigkeit von den vorhandenen Bremshundertsteln und der Bremsart jeweils andere Geschwindigkeiten überprüft. So wird bei der Bauform I 60 R z.B. bei einem Reisezug in Bremsart R oder P mit mehr als 100 Brh im Augenblick der 500-Hz-Beeinflussung überprüft, ob der Zug nicht schneller als 65km/h fährt, ansonsten erfolgt eine Zwangsbremsung.
Bei Vorbeifahrt an einem in Haltstellung befindlichen Hauptsignal (Hp 0) erhält das Triebfahrzeug eine 2000-Hz-Beeinflussung, die unabhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit sofort zu einer Zwangsbremsung führt. Damit aber auch an einem Halt zeigenden, gestörten Hauptsignal mit Ersatzsignal oder einem schriftlichen Befehl vorbeigefahren werden kann, ohne dass eine Zwangsbresung ausgelöst wird, kann mit einer besonderen PZB-Befehlstaste die 2000-Hz-Beeinflussung überbrückt werden.