Pluralisierung der Lebensformen 2 Maße zur Messung von Heterogenität
1. Entropie = Grad der Unordnung, Gibt Unsicherheit an mit der eine Person einer bestimmten Kategorie angehört (auf grund vom Informationsmangel)
2.Diversifikation: Warscheinlichkeit mit der 2 zufällig ausgewählte Untersuchungseinheiten 2 verschiedenen Kategorien zu zu ordnen sind. ( ist gering bei Homogenität)
3 Erklärungen für Pluralisierung
1.Makrotheoretisch: findet erst Institutionalisierung der Familie und danach Deinstitutionalisierung dieser statt. Kennzeichnet gesellschaftlichen Wandel.
2.Mikrotheorethisch: wird ein Wandel der Lebensformen beschrieben. Hier werden Bedingungen für Partnerschaft und deren Ausgestaltung neu verhandelt.
3.Diffusionstheorie: beschäftigt sich mit der Verbreitung neuer Lebensformen
Gesellschaftliche Bedingungen für Pluralisierung von Lebensformen
Bildungsexpansion, steigende Löhne, Frauen Erwerbstätigkeit, Werte Wandel und soziale Bewegungen.
Erwerbsformen
1. Normalarbeitsverhältnis: unbefristet, angestellt, min. 20h Woche
2. Atypische Beschäftigung: befristetes Arbeitsferhältnis, Teilzeit bis 20hW, Leiharbeit
3.Kernerwerbstätige: 15-65Jahre nicht in Bildung oder Ausbildung
Messprobleme 3 Sektorenthese
Zuordnung durch: Tätigkeit, Betriebe, Arbeitsplätze, häufig durch Produktionszweck
Aber Betriebe im sekundären Sektor beschäftigen auch Dienstleister, dadurch wird Tertiärisierung unterschätzt.
3 Formen von kulturellem Kapital (Bourdieu)
1. inkorporiertes wie Bildung
2. objektiviertes wie Gemälde
3. institutionalisiertes wie Titel (akademisch oder Adel)
Mikro- Makro-Interdependenz
besagt das Lebensläufe sich im Kontext verschiedener Ebenen von Handlungsbedingungen vollziehen und auch auf diese zurrück wirken. Gesellschaftliche Strukturen wirken durch Normen auf individuelles- und soziales- Handeln Einzelner, was wiederum kollektive Handlungsfolgen bzw. strukturelle Auswirkungen haben kann. Dies wird auch als Mikrofundierung der Sozialstrukturanalyse bezeichnet. (Makro- Mikro- Makro Modell)
Interdependenz der Lebensbereiche
besagt das Lebensbereiche sich gegenseitig bedingen/ beeinflussen, da diese Mehrdimensional sind ( du kannst nicht alles haben, da Zeit begrenzt!)
Vorher-Nachher Intedependenz
ist durch Pfadabhängigkeit charakterisiert. Frühere Erfahrungen, Handlungen und Entscheidungen prägen zukünftige Interessen und Handlungsmöglichkeiten. Die antiziperte Entwiklung des Lebenslaufs hat Einfluss auf aktuelle Entscheidungen
Institutionalisierung des Lebenslaufs
Besagt, das durch die modernisierung und die hohe überlebenswarscheinlichkeit, der Lebenslauf planbar, erwartbar und kalkulierbar geworden ist. Außerdem hat eine Chronologisierung des Lebenslaufs dazu geführt, dass Lebensabschnitte altersspezifisch terminiert sind. Staatliche Regelungen mit Altersbezug normieren unser Leben. Bsp. Ruhestandsregelung oder Jugendschutz.
Soziologische Definition: Institutionalisierung des Lebenslaufs, in die Moderne meint, dass Kollektive meist gesetzlich fundierte Definitionen, Menschen in sich mit dem Alter veränderte Fundamentalstatus zusprechen. Besonders entscheidend sind hier Mündigkeits und Ruhestandsregeln.
Disengagement Theorie
besagt, das Menschen sich mit zunehmendem Alter der Endlichkeit ihres Lebens bewusst werden und dadurch zum Rückzug aus sozialen Rollen bereit sind. Ist dieser Prozess des Rückzugs erst einmal in Gang gesetzt wird er in immer mehr Lebensbereiche ausgedehnt, was sich positiv auf die Lebenszufriedenheit der Menschen auswirkt. Rückzug wird als universaler und normaler Alternsprozess beschrieben.
Kritik an der Disengagementtheorie
Hat sich empirisch nicht erwiesen. Lebenszufriedenheit korreliert positiv mit sozialer Aktivität nicht negativ. Ausserdem ist der Prozess des Alterns in verschiedenen Gesellschaften sehr unterschiedlich. physischer und psychischer Abbau sind Folge von gesellschaftlicher Ausgliederung, nicht deren Ursache.
Theorie der kumulativ wachsenden Ungleichheit
soziale Ungleichheit verstärkt sich im Lebenslauf. Schon die Ressourcen im Elternhaus schaffen ungleiche Startbedingungen die sich durch Bildung und Ausbildungssystem sowie Arbeitsmarkt noch verstärken können und auch zu gesundheitlichen Ungleichheiten durch belastungen am Arbeitsplatz führen können. Dieses Modell zeigt somit die Reproduktion von sozialen Klassen durch die gegeben Opportunitätsstrukturen.
Sozialkapital nach Bourdieu
definiert Sozialkapital als aktuelle und potentielle Ressourcen die mit dem Besitz eines sozialen Netzwerks oder Anerkennens verbunden sind.Ressourcen beruhen auf der Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe.
Beziehungen beruhen auf symbolischen Tauschbeziehungen.
Sozialkapital dient der besseren verwirklichung individueller Ziele.
Umfang von Sozialkapital ist abhängig von Größe und Ausdehnung des Netzwerks das mobilisiert werden kann sowie dem sozialen Kapital derer die mobilisiert wurden.
Sozialkapital nach Putnam
Sind Netzwerke, Normen und Vertrauen, um effektiver zusammen zu Arbeiten. Soziale Netzwerke haben einen Wert für die Gesellschaft weil sie die Produktivität von Individuen, Kollektiven und Gruppen steigern. So kann durch Sozialkapital auch die Produktivität von Gesellschaften gesteigert werden, da es Kooperation fördert.
Beziehungsnetze brauchen institutionalisierungsarbeit:
Bridging: zwischen Personen verschiedener Gruppen
Bonding zwischen Menschen einer Gruppe
Nutzen von Sozialkapital und Profiteure
Bourdieu: Sozialkapital als Mittel zur Erreichung individueller Ziele, nötig für Transformationsarbeit. Sozialkapital notwendige Ressource für soziale Interaktion
Putnam: Sozialkapital zur Effizienzsteigerung der Gesellschaften da es Kooperation fördert. Soziale Netzwerke haben einen Nutzen für die geammte Gesellschaft, da sie Produktivität erhöhen. Sind zudem bedeutsam für staatsbürgerliches Engagement.
Generalisierte und Spezifische Reziprozität
Reziprozität von Sozialkapital. Netzwerke haben gegenseitige Verpflichtungen und fördern Wechselwirkungen
Spezifische Reziprozität: für jede Leistung wird eine direkte Gegenleistung gefordert.
Generalisierte Reziprozität: für eine Leistung wird keine direkte Gegenleistungerwartet, da Vertrauen besteht, das irdendwann von irgendjemandem etwas zurrück kommt. Ist ein Zeichen für eine gute Ausstattung mit Sozialkapital.
Opportunitätsstruktur
ist die G esammtheit aller gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und besteht aus Gelegenheiten, Restriktionen und Anforderungen. Sie beeinflusst somit wie Akteure handeln können und sollen. z.b die Erreichbarkeit sozialer Positionen aber auch die Erreichbarkeit potentieller Partner. Diese strukturelle Bedingtheit ist den meisten Akteuren aber nicht bewusst.
=>Aber auch individuelle Handlungsressourcen auf mikro Ebene gehören zu den objektiven Handlungsbedingungen von Akteuren nicht nur die Opportunitätsstruktur.
Geißler 3 Argumente für Auflösungsthese
Schichtel lösen sich immer weiter auf durch:
1. Vereinheitlichung der Lebensbedingugen ( durch wachsenden Wohlstand und Umverteilung nehemen untere Schichten auch an Privilegien der oberen Schichten teil)
2.Pluralisierung der Konfliktlinien ( da soziale und politische Konfliktlinien immer häufiger Schicht unspezifisch sind z.B Klima)
3. Entschichtung der Lebenswelt ( Schichten und Klassen werden von der Gesellschaft immer weniger wahrgenommen)
Geißler Gründe für Fortbestehen schichtspezifischer Ungleichheiten
1.Wahrnehmung sozialer Konflikte zwischen Schichten z.b zwischen Arm und Reich immer noch weit verbreitet.
2.Pluralisierungs und Individualisierungsprozesse finden überwiegend in den oberen Schichten statt.
3. Schichttypische Chancen und Risiken bestehen weiterhin
4.Präsenz von Schichten im Alltagsbewusstsein immernoch vorhanden
Haushaltsäquivalenzeinkommen
Erster Erwachsener:1 jeder weitere Erwachsene 0,5
Kinder werden mit 0,3 gewichtet.
Das Haushaltsäquivalenzeinkommen = Gesamtheit der Gewichtung der Haushaltsmitglieder geteilt durch das Geamteinkommen des Haushalts.
Gründe für Gender Pay Gap
geschätzt als die von Männern und mit geringeren Löhnen bezahlt. Erwerbstätige Frauen sind tendentiell jünger als erwerbstätige Männer in gleichen Tätigkeitsfeldern.
Ältere Frauen haben der Tendenz nach ein schlechteres Ausbildungsniveau als gleichaltrige Männer.
Einkommensquellen
Erwerbseinkommen z.B. Löhne
Vermögenseinkommen durch Produktion oder Verkauf auch Finanzeinkommen
Transfereinkommen: Zahlungen von Verwandten, Staat oder Sozialkasse
Erwebs und Vermögenseinkommen ergeben Bruttoeinkommen => Netto ist dies abzüglich der Steuern
Armut
Ist in absolute Armut bei der das überleben bedroht ist und relative Armut, die sich als soziokzulturelle Mängellage bezeichnen lässt geteilt.
Nach EU Definition liegt Armut vor wenn Menschen über so geringe materielle, soziale und kulturelle Mittel verfügen,das sie von einer Lebensweise ausgeschlossen sind die in dem jeweiligen Land als minimum gilt.
Armut liegt in unserer Gesellschaft vor wenn Menschen weniger als 50% des mittleren Äqivalenzeinkommens zur verfügung steht.
Lebenslagen und Ressourcenansatz
Dem Lebenslagenansatz nach liegt Armut vor bei einem Mangel bei den Lebensbedingungen wie Gesundheit
Dem Ressourcenansatz nach liegt Armut bei einem Mangel an Mitteln vor z.B Einkommen
soziale Ungleichheit Hardil
wird als Lebensbedingungen definiert die es Menschen in ihrem Altagshandel ermöglichen das allgemeine Ziel des guten Lebens besser oder schlechter zu verwirklichen als andere. Diese lässt sich in Verteilungsungleichheit und Chancenungleichheit unterteilen.
Verteilungsungleichheit ist die ungleiche Verteilung eines allgemein als Wertvoll betrachteten Gutes auf die Gesellschaft (Einkommen)
Chancenungleichheit ist auf die ungleichen zugangsmöglichkeiten von bestimmten Bevölkerungsgruppen (Migranten/Frauen) auf wertvolle Güter zuzugreifen bezogen.
Messung sozialer Ungleichheit
Zur Messung sozialer Ungleichheit kann einmal die Abweichung vom mittleren Äquivalenzeinkommen genutzt werden und ausserdem der Ginikoeffizient und die Lorenzkurve hier ist Ungleichheit maximal wenn der Ginikoeffizient bei 1 liegt
Strukturen und Formen sozialer Ungleichheit
1.Agrargesellschaft: Menschen werden in Gruppierungen geteilt, denen sie in der Regel von Geburt an angehören. Ihre ungleichen Existenzbedingungen sind weitgehend geregelt und ihre Abgrenzung zu anderen Ständen genau definiert. es ist rechtlich micht möglich Aufzusteigen.( Besitz von Land ausschlaggebend)
2.frühindustrielle Gesellschaft: Menschen werden in Klassen unterteilt, die ihnen aufgrund ihrer Stellung im Wirtschaftsprozess eine unter bzw. überlegenheit anderen Menschen gegenüber und bessere oder schlechtere Lebensbedingungen verschafft. ( Ungleiche Verteilung des Besitz an Produktionsmitteln) selten soziale Mobilität
3.fortgeschrittene Industriegesellschaft: Menschen werden in Gruppierungen mit ähnlich vorteil oder unvorteilhaften beruflichen Stellungen eingeteilt. Wird als Schichten bezeichnet. soziale Mobilität ist durch Leistung bestimmt& häufig
4. Postindustrielle Gesellschaft: Gesammtheit der Lebensbedingungen einer sozialen Gruppierung wird durch eine soziale Position definiert (Studenten, Rentner) Soziale Lage
Vergleich Klassen und Schichten
Klassenanalysen sind stärker ökonomisch geprägt als Schichtanalysen ausserdem sind diese eher Macht und Konfliktorientiert, wärend Schichtanalysen eher deskriptiv sind. Klassen werden zudem historisch dynamisch erfasst.
Mobilitätsmatritzen Ab- und Zustromquoten
Mobilitätsmatrizen analysieren den inter- und Intragenerationalen Positionswechsel.
Abstromquoten bei Generationenmobilität zeigen wie viel % der Kinder in die Berufe ihrer Väter (selten Mütter) ein- und wie viele in andere Berufe Abströmen.
Zuströmquoten zeigen an aus welchen Schichten oder sozialen Gruppierungen Menschen in bestimmten Tätigkeitsfeldern kommen.
3 Wirtschaftssektoren
Primärer Sektor: produktion lebensnotwendiger Güter wie Landwirtschaft
Sekundärer Sektor: produktion weniger lebensnotwendiger Güter wie Handwerk
Tertiärer Sektor: Dienstleistungen wie Handel oder Bildung
3 Sektorenthese nach Fourtasie
In allen Gesellschaften findet einer Verlagerung der Poduktion vom primären über den sekundären zum tertiären Sektor statt.
Wenn der Wohlstand wächst werden immer mehr weniger lebensnotwendige Güter nachgefragt.
Übergang von 1 zu 2: durch Produktivitätssteigerung bei der Nahrungsmittelproduktion werden Arbeitskräfte freigesetzt und weniger lebensnotwendige Güter nachgefragt. Die Arbeitskräfte wandern in die Städte um in den Fabriken zu arbeiten.
Übergang von 2 zu 3: Nachfrage nach sekundären Gütern ist überfüllt und es werden immer mehr Dienstleistungen nachgefragt. Dienstleistungen werden imm weiter ausdifferenziert.
3. Sektor kann immer mehr Beschäftigte aufnehmen.
3 Gesellschaftstypen nach Hardil
Agrargesellschaft: über die hälfte der Bevölterung arbeitet im primären Sektor in dem Land mit menschlicher und tierischer Muskelkraft bearbeitet wird.
Industriegesellschaft: über die hälfte der Bevölkerung arbeitet im sekundären Sektor in dem die Maschine dominiert und der Mensch in Funktionsnetzwerke eingespannt ist.
Postindustrielle Gesellschaft: mehr als die Hälfte der Bevölkerung arbeitet im tertiären Sektor. Wissen ist die wichtigste Produktivkraft. Aber es gibt auch Postindustrielle Gesellschaften mit einem starken sekundären Sektor zb. DE
Kritik an der 3 Sektorenthese
Geißler: Dienstleistungen müssen in produktionsbezogene und verbraucherbezogene Dienstleistungen differenziert werden. (Handel/Bildung)
Erweiterung des Modells um einen Sektor den Informationssektor
Außerdem noch Modell mit 6 Sektoren von Crouch in dem Transport als Sektor hinzugefügt wird und Dienstleistungen weiter ausdifferenziert werden.
Theorien zur Erklärung von Arbeitslosigkeit
neoklassisches Modell: ist AL eine Folge von einem Marktungleichgewicht von Angebot und Nachfrage sowie zu hoher Löhne. Löhne können demnach gesenkt werden um Preise zu senken so das Nachfrage steigt
kenysianisches Modell: AL als Folge von zu geringer Güternachfrage. Der Staat soll investieren um die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze zu sichern.
Modell der strukturellen AL führt ein Passungsproblem von Angebot und Nachfrage bei bestimmten Berufen und Qualifikationen als Grund für AL auf
Passugsproblem
Sind ein gleichzietiges Besetzungs und Versorgungsproblem von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Dies nimmt im Zeitverlauf zu und liegt an regionalen und beruflichen Disparitäten in Angebot und Nachfrage. Könnte an der geringen regionalen Mobilität der Jugendlichen oder einer umorientierung der Bildungsorientierung liegen. Ausserdem kann dies an den Qualifikationsansprüchen der Arbeits bzw. Ausbildungsgeber liegen. Bzw. einem veränderten Einstellungsverhalten der Arbeitgeber
Berufsschulsystem
ist besonders stark im sach und personenbezogenen Dienstleistungsberufen vertreten, Außerdem ist hier ein größerer Frauenanteil tätig.
Die Ausbildung ist sowohl in öffentlicher als auch in privater Trägerschaft zu finden.
Organisiert wird die Ausbildung Vollzeitschulich mit teilweise großen Praxisanteilen.
Es wird in der Regel ein mittlerer Schulabschluss vorrausgesetzt
Es kann ein vollqualifizierender Berufsabschluss erreicht werden.
Duales System
Ist Marktförmig weshalb es keine einheitlichen Zulassungsvorraussetzungen gibt.
Ist international einzigartig durch die Korporatistisch Staatliche Steuerung durch Bund und Länder sowie Abeitgeberverbände und Gewerkschaften.
Organisiert ist das duale System praktisch im Betrieb oder außerbetrieblich und theoretisch in der Berufsschule.
Es kann ein voll Berufsqualifizierender Abschluss erreicht werden.
Übergangssystem
wurde für die Verbesserung der Kompetenzen für einen Ausbildungszugang eingeführt. Hier kann kein voll Berufsqualifizierender Abschluss erreicht werden sondern das Übergangssystem dient der Vorbereitung auf Ausbildung und Weiterbildung. Die zulassungsvorraussetzung sind unterschiedlich und auch die Organisation reicht von nur betrieblich bis Vollzeit schulisch.
Doch auch in diesem System findet eine Selektierung von Menschen nach ihren Leistungen statt, kann insider outsider Problematik noch verstärken.
Erwerbspersonen
Sind Menschen die akriv eine Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt stellen.
Wird in Erwerbstätige, deren Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt aufgrund einer beruflichen Tätigkeit gedeckt ist und Erwerbslose, die keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen aber aktiv nach einer Tätigkeit suchen geteilt.
Arbeitslose und Erwerbslose
Arbeitslos sind der BA nach Menschen die nicht Sozialversicherungspflichtig, also höchstens 14 Stunden pro Woche arbeiten. Erwerbslosigkeit gilt nur wenn keiner Beruflichen Tätigkeit unabhängig von der Anzahl der Stunden. Für Arbeitslosigkeit ist zudem eine Meldung bei der BA oder dem Jobcenter nötig. Für Erwerbslosigkeit eine aktive Suche nach einer Tätigkeit in den letzten 4 Wochen und eine Verfügbarkeit innerhalb der nächsten 2 Wochen. Bei Arbeitslosigkeit wird eine sofortige Verfügbarkeit vorrausgesetzt.
Formel zur Berechnung der Arbeitslosenquote
Arbeitslosenquote=(Arbeitslose/Erwerbstätige+Arbeitslose)*100
Funktionen bzw. Leistungen vom Bildungssystem
Qualifikationsfunktion zur Vermittlung von Wissen, Bildung und Fähigkeiten
Legitimitätsfunktion zur Vermittlung von Normen und Wertevorstellungen
Allokationsfunktion: Zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit und Chancenverteilung für den Zugang zu weiter Bildung.
Erklärung der Bildungsexpansion
Auf Makro und Mikroebene möglich.
Der Modernisierungstheorie nach Erfordert eine komplexer werdende Gesellschaft, Bildungsexpansion. Diese fördert Chancengleichheit da das Leistungspotential zuvor überproportional benachteiligter Schichten stärker ausgeschöpft wird und durch Wohlstand Zugang zu Bildung für alle zugänglich ist.
Konflikttheorie besagt das von Bildungsexpansion vor allem höhere Schichten profitieren, da diese ihre Privilegien schützen wollen werden Bildungshürden so hoch gesetzt, dass diese vor allem von hohen Schichten erreichbar ist.
Mikro: Humankapitaltheorie nach wird so lang in Bildung investiert bis Bildungskosten die Erträge übersteigen. Bei Bildung wird somit eine Kosten Nutzen Abwägung getätigt. Ungleichheiten bestehen, da Kosten und Nutzen sich unterschiedlich zusammensetzen.
Ungleichheit der Bildungschancen
Humankapitaltheorie: untere Schichten investieren nicht in Bildung, da diese nicht als Lohnenswert erachtet wird.
Theorie der primären und sekundären Effekte:
primären Effekten nach ist Bildungserfolg abhängig von sozialen, kulturellen und materiellen Ressourcen, die vom Elternhaus weiter gegeben werden.
Sekundären Effekten nach werden schichtspezifisch bei gleichen Leistungen unterschiedliche Weiterbildungsentscheidungen getroffen. Bei unteren Schichten ist ein mittlerer Schulabschluss kein Statusverlust.
Bedeutung von Leistungsgerechtigkeit im Bildungssystem
Meritokratisches Modell: Besagt, dass nur erbrachte Leistung zur Bewertung herrangezogen werden sollte. Dies setzt objektiv messbare Leistung vorraus.
Dem stren meritokratischen Modell nach sollte Bildung dazu dienen, das jeder Mensch seine individuellen Begabungen entwickeln kann. Dieses setzt allerdings eine Angleichung der Lebensverhältnisse vorraus
Chancenungleichheit bei Ausbildung/ Insider Outsider Problem
Durch die Knappheit an Ausbildungsplätzen haben diejenigen, die eine Ausbildungsstelle erhalten haben eine Monopolstellung denen gegenüber die keinen Ausbildungsplatz bekommen haben.
Arbeitslosigkeit ist bei Menschen ohne Ausbildung 3-4 mal höher als bei Menschen mit abgeschlossener Ausbildung.
Ungleichheit durch Geschlecht
zeigt sich im überproportionalen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit von Männern. Dies liegt daran, dass Mädchen durchschnittlich bessere Schulleistungen haben als Jungen. Ausserdem werden immer weniger Ausbildungsplätze in männerintensiven Tätigkeitsfeldern angeboten. (Gewerblich technische Berufe)
Partnerwahl von institutionellen und strukturellen Faktoren abhängig
institutionelle Faktoern lassen sich anhand des wertrationalen Modells aufzeigen, das besagt, dass Partnerwahl ein Ausdruck sozialer Norm ist. Demnach wird ein Partner gesucht der möglichst ähnliche Wertorientierung hat.
Zweckrationales Modell besagt hingegen, dass Partnerwahl auf Grund gegenseitiger Bedürfnisbefriedigung statt findet. Es wird nicht nur nach dem ähnlichsten sondern vor alllem nach einem möglichst attraktiven Partner gesucht. +Familienökonomie
strukturelle Modelle besagen hingegen das Partnerwahl sich in Gelegenheiten am Partnermarkt wiederspiegeln diese sind abhängig von der Sozialstruktur und geographische Strukturen
Gesellschaftliche Struktur
Sind relativ stabile sich in der Regel nur langsam verändernde Phänomene die gesellschaftliches Miteinander regulieren und ordnen. Menschenorientieren sich in ihrem Handeln an gesellschaftlichen Strukturen und reproduzieren diese. Liegt auf der Makro Ebene und macht Menschen erst handlungsfähig.
Rohe Ehescheidungsziffer
Gibt alle Ehescheidungen pro Jahr auf 1000 Einwohner an.
Aber es werden auch unverheiratete mit einbezogen.
Scheidungsziffer
Stellt die Anzahl der Ehescheidungen pro Jahr pro 10000 bestehende Ehen dar
Ehedauerspezifische Scheidungsziffer
gibt an wie viele Ehen im Berichtsjahr in Abhängigkeit der Ehedauer geschlossen wurden. Anzahl der im Berichtsjahr geschiedenen Ehen eines Eheschließungsjahrgangs in bezug auf 1000 bestehende Ehen dieses Jahrgangs
Zusammengefasste Ehescheidungsziffer
Ähnlich TFR, querschnittsmaß, in der Regel für die ersten 25 Ehejahre, sagt aus wie viele Ehen geschieden würden wenn die Scheidungshäufigkeit im Berichtsjahr über die ersten 25 Ehejahre konstant wäre.
Anteil an geschiedenen Ehen bestimmter Jahrgänge
Gibt in den ersten 25 Ehejahren an wie hoch der tatsächliche Anteil an Ehescheidungen eines Eheschließungsjahrgangs ist. Folgt allmählich dem allgemeinen Scheidungstrend
Erklärung für steigende Ehescheidungsraten
Ehespezifische Investitionen sind gesunken, ausserdem sind durch aufkommen der Liebesehe Bedingungen für die Ehe neu verhandelt worden. Auch Frauenerwerbstätigkeit ist ein Anzeichen für steigende Ehescheidungen da diese unabhängiger sind. Auch im zuge des Wertewandels sind Selbstentfaltungswerte gegenüber Pflicht und Akzeptanzwerten gestiegen.
Stigmatisierung bei Ehescheidung hat abgenommen und Wiederheirat ist möglich.
Faktoren für ein erhöhtes Ehescheidungsrisiko
Jung geschlossene Ehen werden häufiger geschieden. Ehen in denen die Partner religiös sind werden seltener geschieden. Binationale Ehen werden häufiger geschieden. Ehen in denen Frauen ein höheres Einkommen oder einen höheren Bildungsabschluss haben als Männer werden häufiger geschieden.
Menschen deren Eltern geschieden sind lassen sich häufiger selst auch scheiden Verbindung zu intergenerationaler Transmission.
Unterschiedliche Lebenserwartung von Frauen und Männern
Frauen leben fast in allen Regionen der Welt länger als Männer. Gründe dafür könnten ein besseres Gesundheitsbewusstsein von Frauen gegenüber Männern sein sowie eine geringer Belastung bzw. Risiko am Arbeitsplatz. Ausserdem sind Frauen seltener in Unfälle mit Todesfolge verwickelt und seltener Opfer von Mord
Sichere Lebenszeit historische Perspektive
lässt sich mit der rektangularisierung der Lebenszeit darstellen. Vor und während der Industrialisierung war der Tot in jedem Lebensalter möglich. In der modernen Gesellschaft hat sich die Sterbewarscheinlichkeit ins hohe Lebensalter verschoben, weshalb Investitionen in den Lebenslauf sinvoll geworden sind. Lebenslauf ist erwartbar, kalkulierbar und planbar geworden.
Familie
nach Hardil sind Familien Haushalte in denen Eltern mit Kindern zusammen wohnen und wirtschaften und Kinder zusätzlich sozialisiert werden. Dabei ist nicht relevant ob es sich um ein oder zwei Elternteile handelt, oder ob es die leiblichen Eltern sind. Allerdings ist nur bei einem Haushalt mit Kindern von Familie zu sprechen.
Familienspezifisches kooperations und solidar Verhältnis
Die Regeln des Marktes gelten in Familien nicht. Jedes Mitglied wird mit seiner vollen Persönlichkeit in die Familie eingebunden. Jedes Familienmitglied gibt nach seinem Vermögen und erhält nach seinen Bedürfnissen vom gesamt Vorhandenen. Es gibt keinen Lohn für Familienarbeit
Haushalt
Nach Hardil: Sind Lebensformen in denen Menschen nicht nur zusammen leben, sondern auch zusammen wohnen und wirtschaften. Auch WG`s können einen Haushalt bilden so lange sie gemeinsam wirtschaften. Nicht Teil eines Haushalts sind Verwandte oder Paare mit getrennten Wohnsitzen.
Pluralisierung der Lebensformen
Beschreibt die Zunahme der Vielfalt von Lebensformen im historischen Zeitverlauf. Diese Zunahme an Vielfalt lässt sich in distributive und strukturelle Vielfalt unterteilen:
Strukturelle Vielfalt misst die Anzahl der unterschiedlichen Kategorien oder Typen einer Größe wie z.B die Anzahl von Parteien in NRW.
Distributive Vielfalt zeigt sich durch die tatsächliche Verteilung der Elemente auf die einzelnen Kategorien. Diese ist somit hoch wenn alle Elemente gleichmäßig auf alle Kategorien verteilt sind.
3 Formen von Partnerschaft mit Institutionalisierungsgrad
Den geringsten Institutionalisierungsgrad haben unverheiratete Partnerschaften mit getrennten Haushalten auch LAT genannt. Stärker institutionalisiert ist die Kohabitation. Diese liegt bei nichtehelichen Partnerschaften mit gemeinsamem Haushalt vor. Den höchsten Institutionalisierungsgrad weist die Ehe auf. Diese ist zudem an ein Normenbündel geküpft, dass in unserer Gesellschaft unter Anderem die Monogamie und die Verpflichtung zur Lebensgemeinschaft einschließt. (Auch Konsensprinzip, grundätzliche Unauflöslichkeit)
1. demographischer Übergang
Beschreibt einen starken, nicht kriegsbedingten Rückgang der geburten und Sterberaten im Zuge der Industrialisierung. Dieser Vorgang ist universell und kann kurzfristig nicht aufgehalten werden. Lässt sich in 5 Phasen unterteilen:
1. prätransformative Phase der Agrargesellschaft mit hohen Geburten und Sterberaten
2.Absinken der Sterberate bei konstanter Geburtenrate führt zu starkem Bevölterungswachstum
3. Weiter sinkende Sterberate aber nun beginnt auch Geburtenrate zu sinken. Alterung der Bevölkerung beginnt.
4. Sinkende Sterberate stabilisiert sich bei sinkender Geburtenrate
5. Geburten und Sterberate stabilisieren sich auf relativ niedrigem Niveau.
Erklärung: Medizinischer Fortschritt und Wachstum des Wohlstands, sowie sinken des materiellen Nutzen von Kindern sind Gründe für den ersten Demographischen Übergang. Emotionaler Nutzen von Kindern auch durch 2 Kinder gewährleistet.
Demographische Grundgleichung
misst den Bevölkerungsstand p zum Zeitpunkt t. hierzu werden vom letzten Stand ausgehend die Zuzüge und Geburten addiert und die Sterbefälle und Fortzüge subtrahiert.
Bevölkerungsrückgang in Deutschland kann kurzfristig nicht aufgehalten werden.
P^t=B^t-1;t-D^t-1;t+I^t-1;t-O^t-1;t+B^t-1
Zweiter demographischer Übergang
ist ein weiter starker Rückgang der Geburtenraten in den 1960er Jahren. Nach dem geburten stärksten Jahrgang 1964 sinken die Geburtenraten nach industrieller Stabilisierung, konstant unter die Sterberaten.
Aber da nur die Geburtenraten stark gesunken sind wärend bei den Sterberaten kein so starker Abfall zu verzeichnen ist, ist fraglich ob es sich hier um einen weiteren Demographischen Übergang oder lediglich ein Sinken der Geburtenrate handelt.
Generationenvertrag in Gefahr?
Da auf immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentner fallen könnte es sein das der Generationenvertrag in Gefahr ist. Gegenmaßnahmen hierfür könnten eine Förderung der Arbeitsmigration, eine Hochsetzung der Lebensarbeitszeit, sowie eine Verkürzung der Schul- Weiterbildungszeit sein. Ausserdem könnte der Wechsel zur privaten Altersvorsorge diese Gefahr aufhalten.
3 Dimensionen gesellschaftlicher Strukturen nach Esser
Die 3 Dimensionen gesellschaftlicher Strukturen sind die Infrastruktur als technologische Basis der Gesellschaft, die institutionelle Struktur als Gesamtheit aller sozialer Normen, die der Gesellschaft Dauerhaftigkeit verleien und die Sozialstruktur in der die Gesellschaft nach sozialen Merkmalen differenziert wird. Bei der Sozialstruktur kann zudem noch zwischen der sozialen Beziehungsstruktur und der sozialen Verteilungsstruktur unterschieden werden.
Soziale Verteilungsstruktur und soziale Beziehungsstruktur
Die soziale Beziehungsstruktur auch relationaler Begriff der Verteilungsstruktur bezieht sich auf die Gesamtheit aller sozialen Beziehungsgeflechte. Menschen können hier innerhalb dieser Verortet werden. Beispiele von sozialen Beziehungsstrukturen sind Freundschaften oder Partnerschaften.
In der sozialen Verteilungsstruktur auch distributiver Begriff der Verteilungsstruktur genannt, wird die Gesellschaft nach sozial relevanten Merkmalen geteilt. Die Relevanz dieser Merkmale kann in unterschiedlichen Gesellschaften variieren. Ein Beispiel für soziale Verteilungsstruktur ist die Korrelation von Bildungsabschlüssen der Eltern mit Bildungsabschlüssen der Kinder.
nominale und graduelle Parameter nach Blau
bei nominalen Parametern auch Klassifikationsmerkmale genannt wird die Gesellschaft ohne Rangordnung und nur nach unterschiedlichkeit geteilt. Bsp. Geschlecht. Es findet eine horizontale Differenzierung statt
bei graduellen Parametern wird eine vertikale Differenzierung vorgenommen. Bei diesen gibt es eine Rangordnung. Sie werden auch Ungleichheitsmerkmale genannt.
Rollentheorie nach Dahrendorf
Der Rollentheorie von Dahrendorf nach sind soziale Positionen, Orte die Menschen innerhalb eines Beziehungsgeflechts einnehmen. Hierbei sind Akteure grundsätzlich von den sozialen Positionen zu trennen, die sie besetzen. Die sozialen Positionen sind an Handlungserwartungen und Handlungsvorschriften geknüpft, die sozialen Rollen, denen sich die Akteure nicht ohne weiteres entziehen können. Soziale Rollen bestimmen das Verhältnis von Personen zueinander sind aber auch von dem Individuum zu trennen die diese einnehmen.
Bevölkerungsfortschreibung
Die Bevölkerung in DE wird jährlich auf Grundlage des Zensus 2011 fortgeschrieben. Hierzu werden jährlich die Geburten und Zuzüge addiert, die Sterbefälle und Fortzüge subtrahiert.
Es zeigt sich das sinkende Bevölkerungszahlen auch durch Migration zur Zeit nicht aufgehalten werden können.
Bevölkerungsvorrausberechnung
Versucht auf Grundlage der letzten Bevölkerungsfortschreibung vorher zu sagen wie sich die Bevölkerung unter bestimmten Umständen entwickelt. Diese Vorrausberechnung hat politisches Gewicht, unterliegt aber auch bestimmten Unsicherheiten, da unter Anderem die Bevölkerungsfortschreibung mit weiterer Entfernung vom Zensus ungenauer wird.
Geburtenentwicklung der Gesellschaft messen
1.Altersspezifische Geburtenziffer: gibt die Anzahl der Lebendgeboren pro Jahr in Abhängigkeit des Alters der Mutter an pro 1000 Einwohner. Querschitt.
2.Total fertility rate ist die Summe aller altersspezifischen Geburtenziffern eines Berichtsjahres. Sie sagt aus, wie viele Kinder eine Frau im Durchschnitt in ihrem Leben bekommen würde, wenn die zu einem einheitlichen Zeitpunkt ermittelten altersspezifischen Geburtenziffern für die gesamte fruchtbare Lebensphase gelten würden. Dies ist ein Schätzwert und sagt nicht aus wie viele Kinder eine Frau in ihrem Leben bekommt . Alle Frauen werden hier einer hypothetischen Kohorte zugeordnet. Die total fertility rate wird zudem durch Tempo Effekte verzerrt. Diese Liegen vor wenn sich das Alter der Frauen verändert, in dem sie sich dazu entschließen Kinder zu bekommen. Wenn Frauen beispielsweise immer später in ihrem Leben Kinder bekommen würden, würde die TFR sinken obwohl dies nicht bedeuten muss, das Frauen weniger Kinder bekommen, nur eben später.
3.Completet fertility rate ist ein Längsschnittmaß und gibt die endgültige Kinderzahl von Frauen in einem Jahrgang an.