Def. Emotionen nach Zimbardo et. al
Emotionen sind eine spezielle Klasse von Emotionen, die uns dabei helfen, unsere Aufmerksamkeit auf wichtige Situationen zu richten und darauf zu reagieren sowie anderen unsere Absichten mitzuteilen.
Sokolowski - Fünf Emotionskomponenten
Def. Kognitive Komponente
- Gedanken
Befürchtung des Versagens und möglicher Konsequenzen
Def. Physiologische Komponente
- Körper
trockener Mund, Herzrasen
Def. Behaviorale Komponente
- Verhalten ( nach außen sichtbar )
Def. Expressive Komponente
- Ausdruck ( Körpersprache )
Def. Subjektive Komponente
- Gefühle
Was genau zeichnet die fünf Emotionskomponenten nach Sokolowski aus ?
Sie treten nicht alle gleichzeitig auf und haben eine unt. Ausprägung.
( sind der Selbst- und Fremdbeobachtung zugänglich sowie messbar )
Was stellt das Strukturmodell des Affekts ( Circumplex-Modell ) - Bezug auf die Abbilung
Das zweidimensionale Strukturmodell affektiver Zustände bildet unterschiedliche emotionale Zustände ab, die sich im Hinblick auf Valenz ( Wertigkeit) und Aktivierungsgrad unterscheiden
Welche zwei Dimensionen beinhaltet das Strukturmodell des Affekts ?
- Valenz ( Wertigkeit ) - emotionale Erfahrung - angenehm / unangenehm
- Ausprägung des Aktivierungsgrades - aktiviert / deaktiviert
Wie lassen sich Affekte, Stimmungen und Emotionen generell unterscheiden ?
Def. Affekte
- emotionaler Zustand, der von allen 3 Zuständen der intensivste ist
- lässt sich am schlechtesten kontrollieren
- weist die kürzeste Dauer auf
- unmittelbare und heftige Reaktion auf auslösende Ursache ( ist von außen beobachtbar)
- handelnde Person nimmt die Reaktion als automatisch wahr und kann sich im Anschluss nur schlecht daran erinnern
Def. Stimmung
- bildet den Gegenpol zum Affekt
- oftmals ohne erkennbare Ursache
- von geringer Intensität
- vergleichsweise lange Dauer
- erfordert zumeist kein Verhalten
- Kognition nicht zwingend notwendig
laut Schmidt-Akzert : Dauertönung des Erlebens
Def. Emotion
- Kriterien sind zwischen Affekt und Stimmung
- haben eine erkennbare Ursache
- werden notwendigerweise von Kognitionen begleitet
- sind von mittlerer Intensität und Dauer
Def. Emotionen - neurobiologische Sicht - Damasio
- komplexe, größtenteils automatisch ablaufende, von der Evolution gestaltete Programme für Handlungen.
- basieren auf innere Abläufe, die von Gedanken begleitet werden.
Def. Gefühle - neurobiologische Sicht - Damasio
Gefühle beruhen auf kombinierter Wahrnehmung unserer körperlichen und geistigen Zuständen, während eine Emotion abläuft.
Art und Anzahl von Emotionen - Ortony und Turner
- 3 bis 11 Basisemotionen ( 1930 - 1987 )
- Anzahl hing von Einschlusskriterium ab
Art und Anzahl von Emotionen - Watson
Art und Anzahl von Emotionen - Paul Ekman
Def. Rad der Emotionen von Robert Plutchik
Psychologische Ansätze nach Charles Darwin ( Sinn des Ausdrucks von Gemütsbewegungen)
- Prinzip der zweckmäßig assoziierten Gewohnheiten:
Das Ausdrucksverhalten bei unseren Vorfahren war lediglich willkürlich ausgeführte Ausdrucksbewegungen ohne emotionale Funktion. Sie dienten der Aussendung emotionale Signale (Zähnefletschen eines Hundes beim Kampf). Bei häufiger Ausführung wurde das Ausdrucksverhalten zur Gewohnheit, wodurch mit der Zeit bei bestimmten emotionalen Zustanden diese Ausdrucksgewohnheiten ohne die geringste Anstrengung und ohne Bewusstsein ausgeführt werden konnten.
Basale Verhaltensmuster nach Merten
- Grundlage für Emotionen
- Haben die Funktion, Handlungstendenzen auszuwählen, welche die Bedürfnisse des Organimus sowie die Anforderungen der Umwelt berücksichtigen.
Funktionen von Emotionen ( noch aktuelles Prinzip von Darwin )
Funktionen von Emotionen- Adaptive sich anpassende Funktion
Funktionen von Emotionen - Organismische Funktion ( Merten )
Funktionen von Emotionen - Kommunikative Funktion
durch emotionales Ausdrucksverhalten eines Mitglieds werden Handlungen bzw. Handlungstendenzen in einer Gruppe angeregt und miteinander synchronisiert
Funktionen von Emotionen - Signalfunktion
Prinzip der assoziierten Gewohnheiten
Evolutionsbiologische Forschung - Überprüfung seiner ( Darwin) Annahme über das emotionale Ausdrucksverhalten
Universalitätshypothese des mimischen Ausdrucks - Studie von Ekman und Friesen
Universalitätshypothese des mimischen Ausdrucks - Ergebnis der Studie von Ekman und Friesen
Studie bestätigt Darwins Hypothese, dass der mimische Ausdruck von Emotionen kulturunabhängig / kulturübergreifend ist
Studien belegen best. kulturelle Unterschiede im Hinblick auf Emotionsausdruck
Def. Kulturspezifische Darstellungsregeln ( Display Rules )
Def. Kulturelle Unterschiede im Verhalten
Anpassungsstrategien, auf die Individuen zugreifen können ( können sich in einer unklaren Situation auf diese Anpassungsstrategier verlassen)
Beispiele für kulturelle Unterschiede um Verhalten
Emotionaler Stimmausdruck - Studien mit Schauspielern ( Merten)
Schauspieler teilten Probanden über sinnlose Sätze Emotionen mit
Emotionaler Stimmausdruck - Studien mit Schauspielern ( Merten) - Ergebnis
Emotionaler Stimmausdruck - Verhaltensanalysen bei Tieren
Tiere äußern verschiedene Emotionen in unterschiedlichen Tönen
Emotionaler Stimmausdruck - Juslin und Lauka
Betonen die Notwendigkeit ergänzender Forschungsbemühungen, um das ganze Set an relevanen Reizen beschreiben zu können.
Vertreter des amerikanischen Behaviorismus
John B. Watson und Burrhus F. Skinner
Standpunkt der Behavioristen in Bezug auf die Untersuchung von Emotionen
Behavioristen lehnten die Introspektion und somit auch die Untersuchung vin Emotionen als unwissenschaftlich ab und konzentrierten sich ausschließlich auf beobachtbares Verhalten.
Watson : Unter einer behavioristischen Perspektive verbindliche Definitionen in der Emotionspsychologie nicht möglich seien.
Def. Emotionen nach Watson
Def. Preparedness- Seligman
resistent ggü. einer Löschung
Erhöhte Prepotency in Verbindung zu Emotionen
Phylogenetisch bedeutsame Reize sind am besten dazu geeignet, emotionale Reaktionen auszulösen und deswegen gegenüber anderen Reizen über eine erhöhte Prepotency verfügen.
Mowrer - Emotion Angst
Angst :
Auswirkungen von Emotionen
Auf welche Weise und mit welcher Wirkung Persönlichkeitseigenschaften ( Dispositionen ) unser emotionales Verhlaten beeinflussen.
Def. Dispositionen
Überdauernde Persönlichkeitsmerkmale, durch die Personen sich in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit unterscheiden, mit der sie ein bestimmtes Verhalten zeigen.
Emotionen und Persönlichkeit - Sokolowski
Menschen unterscheiden sich in ihrer Fähigkeit, den eigenen emotionalen Zustand erkennen oder benennen zu können, sowie in der Anzahl der Wörte, die ihnen hierfür zur Verfügung steht.
Krone und Rausch in Bezug auf das Erleben und Ausdruck positiver Emotionen
Postive Emotionen führen zum Erleben positiver Affekte und hängen mit einer Reihe von Persönlichkeitseigenschaften zusammen
Eysenck Persönlichkeitstyp der Extraversion - Unterteilung
Def. Extraversion
Personen mit dieser Persönlichkeitseigenschaft erleben in sozialen Situationen relativ häufig positive Gefühle
benötigen im Vergleich zu introvertierten Menschen ein höheres Maß an Stimulation von außen
suchen daher verstärkt soziale Kontakte auf
Def. Impulsivität
Def. Sensation Seeking
Bedürfnis von Personen nach Erlebnissen und Abenteuern - aufregende oder gefährliche Sportarten
- erzeugt ein optimales Erregungsniveau, wogegen wiederholende Tätigkeiten bei Sensation Seekern schnell Langeweile erzeugt
Def. Hedonic Tone - Eysenck
Nach der Theorie von Eysenck kommt es auf das richtige Maß an Stimulation an
wenig oder zu viel Stimulation führt zu negativen Gefühlen
mittleres Niveau - idealer Zustand des Wohlbefindens ( Hedonic Tone)
Def Introvertierte - Stimulation
Introvertierte benötigen weniger Stimulation als Extrovertierte, um in einen positiven Gefühlszustand zu kommen.
Def. Indifferenzniveau
Stimulation wird im Bereich der Indifferenzschwelle entsprechend deren neutralem Niveau als neutral erlebt
Unterteilung von Impulsivität nach Eysenck
Def. Funktionale Form der Impulsivität
Def. Dysfunktionale Form der Impulsivität
Def. negative Affektivität
Veranlagung von Menschen beschrieben, häufig einen Zustand der negativen Angespanntseins zu erleben ( gekenntzeichnet durch Angst, Nervosität, Gefühl der Gereiztheit )
Erleben und Ausdruck negativer Emotionen - Frauen und Männer
Def. Konzept der erlernten Hilflosigkeit - Seligman
Personen erlangen infolge von Erfahrungen den Eindruck, keine Kontrolle über das eigene Leben zu haben, was neben Hilflosigkeit, Gefühle von Hoffnungslosigkeit und Wertlosigkeit bewirken kann.
Def. Angst und Ängstlichkeit
Komponenten des Persönlichkeitsmerkmales Angst
Bereichsspezifische Ängstlichkeit
Nicht alle Situationen werden als gleichermaßen angstauslösend empfunden, sondern können sich auf spezifische Bereiche beziehen.
- Bsp. in Situationen, die körperlich bedrohlich sind - medizinische Eingriffe
Def. Typ-A-Persönlichkeit
Def. Typ-B-Persönlichkeit
Persönlichkeitstyp, dergelassen und entspannt reagiert
Krone und Trausch - Forschung Typ-X-Persönlichkeit
Def. Typ-D-Persönlichkeit
Zwei unterschiedliche Tendenzen der Typ-D-Persönlichkeit
Gründe, die uns dazu bewegen, unsere Emotionen zu regulieren
Def. Impression Managment
Darunter sind diverse Techniken zu verstehen, mit denen wir uns vor anderen gegenüber vorteilhaft darstellen.
Strategien der Emotionsregulation nach Gross - drei Aspekte
Strategien der Emotionsregulation nach Gross
Def. Antezendenz fokussierte Strategie
Eine Strategie, die zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Emotionsprozesses an den Ursachen bzw. Auslösern der Emotion ansetzt
- emotionale Reaktionstendenzen sind noch nicht vollstädnig aktiviert
- Durch den frühen Einsatz können wir bereits zu Beginn des Prozesses wählen, welche Situationen oder Kontakte wir suchen oder vermeiden
Def. Reaktionsfokussierte Strategie
Strategie, die zu einem späten Zeitpunkt des Emotionsregulationsprozesses ansetzen, wenn die emotionalen Reaktionstendenzen ausgelöst wurden.
- sind auf Unterdrückung von Reaktionstendenzen ausgerichtet
Vergleicher beider Strategien nach Gross
Alle im Vorfeld der Reaktionen eingesetzten Strategien, die zur Neubewertung der Situation führen, sind zu bevorzugen
Grund: Reaktionsfokussierte Strategien führen zur deutlichen Verminderung positiver Emotionen
- negative Emotionen werden nur im geringen Umfang reduziert
durch die vermehrte sympathische Aktivierung kommt es zu einer Belastung des Herzkreislaufsystems
Def. Resilienz
ist der Prozess, in dem Menschen auf Probleme und Veränderung mit Anpassung ihres Verhaltens reagieren
Def. Kardiovaskuläres System
Funktion des Mediators in der Theorie von Gross
Eine postive Neubewertung scheint hierbei als Mediator zu dienen, , der zwischen den schnell normalisierenden kardiovaskulären Werten von Personen und dem stressvollen Ereignis vermittelt.
Def. Mediator
Ein Faktpor der Person oder sozialen Umwelt, welche den Zusammenhang zwischen zwei anderen Faktoren vermittelt bzw herstellt.
Bei der Emotionsregualtion: Die positive Neubewertung der Sitaution stellt in diesen Fall den Mediator dar. Dieser ist der Vermittler zwischen dem stressvollen Ereignis und der schnellen Normalisierung der kardiovaskulären Werte.
Klassifizierungsschema affektregulierender Strategien - Parkisnon und Totterdell
Worin lassen sich die erkennbaren Strategien unterscheiden ?
Wodurch werden die beiden Strategien geprägt bzw. warauf sind die ausgerichet ?
Def. Stimmungskongruente und - inkongruente Informationen
Menschen suchen vermehrt nach Sitautionen oder Aktivitäten, die unserer aktuellen oder allg. Gefühlslage entspricht + dazu geeignet erscheinen diese aufrecht zu erhalten
Nehmen verstärkt war, was stimmungskongruent ist / stimmungsinkongruente Informationen werden eher ausgeblendet
Kann die Wahnehmung verzerren
Def. Fehlerattributionen
Def. Semantische Netzwerktheorie ( Bower )
Jede Emotion entspricht einem speziellen Knoten innerhalb des Gedächnissen, inklusive eines dazugehörigen Netzwerkes, das aus entsprechenden Ausdrucksverhalten, persönlicher Bewertung und Erinnerungen besteht
Gedächnisabruf bei Semantischer Netzwerktheorie
Abruf der Informationen erfolgt umso leichter / schneller, wenn die Umstände ähnlich sind wie die, unter denen diese eingespeichert wurden
Def. entgegengesetzte Richtungen zeigende Pfeile
weisen auf eine wechselseitige Aktivierung der Knoten hin.
Die Aktivierung bestimmter Emotionen mit dem dazugehörigen Netzwerk unterdrückt die Aktivierung einer anderen Emotion
Aktivierung von Ärger - Unterdrückung von Freude
Aktivierung zweier Emotionen, die sich nicht gegenseitig unterdrücken
Vermischung beider Emotionen
Bsp. Überraschung und Traurigkeit - Enttäuschung
Einfluss auf das Entscheidungs- und Planungsverhalten
Auswirkungen der Verletzung des Frontallappens auf den Patienten ?
Kognitive Mechanismen der Symptomwahrnehmung - Salovey
Personen berichten von einer höheren Anzahl von körperlichen Symptomen wenn sie traurig sidn + unfähig sind, sich so zu verhalten, dass ihre Krankheit erträglicher wird / Symptome vermindert werden
Traurige Gemütslage - Glaueb vermehrt anfällig für zukünftige Krankheiten zu sein
Def erster kognitiver Mechanismus der Symptomwahrnehmung
1.größere Wahrscheinlichkeit, mit der traurige Menschen solche Erfahrungen, die mit Krankheit verbunden sind und ihr Urteil über ihren aktuellen Gesundheitszustand entsprechend negativ beeinflussen.
Def zweiter kognitiver Mechanismus der Symptomwahrnehmung
2. Traurige Personen neigen verstärkt dazu ihre Wahrnhemung auch sich selbst, statt auf die äußere Umwelt zu richten.
- Nehmen innere Symptome stärker wahr
- Sidn weniger durch Umweltreize abgelenkt
Studie zum Ende des Jahres 2019 zum Thema Stress
Cannon Stressreaktionen
Def. Phylogenetischer Nutzen - Stressreaktion nach Cannon
Def. Physiologische Seite - Stressreaktionen nach Cannon
Welche Therapie wurde mithilfe dem Zwei-Faktoren-Modell der Angst entwickelt ?
Die Konfrontationstherapie
Def. Konfrontationstherapie
Ein Patient, welcher unter eine stark ausgeprägten Angst oder Phobie leidet, wird seiner Angst ausgesetzt ohne eine Möglichkeit dieser zu enkommen oder auszuweichen. Patient lernt dadruch, dass die befürchteten Konsequenzen ausbleiben
Die Cannon-Bard-Theorie
Ein Emotionaler Reiz beruht auf einer körperlichen Erregung und dem emotionalen Erleben. Gehirn ( Gehinrzentren) vermittelt zwischen Reiz und Reaktion. Hierbei entstehen Gefühle sowie emotionaler Audruck
körperliche Erregung - Vermittlung über das sympathische Nervensystem - Herzrasen , Schwitze etc
emotionales Erleben - Entwicklung über die Großhirnrinde - Gefühl von Liebe
Die Theorie von Schachter und Singer
Das Erleben von Emotionen basiert auf :
- physiologischer Erregung
- kognitive Bewertung
+ 3. Behauptungen
Neurowissenschaftliche Aspekte der Reizverarbeitung - 2 Pfade
1. Angeborene Bewertungsmechanismen, die das überleben sichern , führen zu spezifischen,automatischen Reaktionen (erfolgen unbewusst)
2. Basiert auf Basis individueller Erfahrungen ( Vermeidungsverhalten -Freezing) - können pathologische ( krankhafte) Formen annehmen
Mere - Exposure-Effekt
Durch wiederholte unbewusste Darbietung eines reizes, kann dessen Präfererenz erhöhen, selbst wenn dieser Reiz nur subliminal wahrgenommen wird
Def. Bottom-Up-Prozesse
Sensorische Informationen werden in höhere Gehirnzentren weitergeleitet, verarbeitet und klassifiziert
Def. Top-Down-Prozesse
Wahrnehmungsprozesse, bei denen frühere Erfahrungen, Erwartungen und Motive beeinflussen, wie man etwas wahrnimmt oder interpretiert.
Funktion Limbisches System
Ergebnis der Studie von Klüver und Bucy
Das limbische System hat eine große Bedeuteung für den emotionalen Ausdruck und Sozialverhalten - siehe Studie mit Affen + Klüver-Bucy-Syndrom
Kernmerkmale der Studie Klüver und Bucy
- Klüver-Bucy-Syndrom
- visuelle Agnosie
Bestandteile des limbischen Systems
Aufgabe des Hippocampus
Verarbeitung und nachhaltige Speicherung von expliziten Gedächnisinhalten
Kurzzeitige Zwischenspeicherung von Erinnerungen an Gerüche, Gefühle und Geräusche und Orte, welche verbunden mit einer bestimmten Episode sind
Linker H. : Verbale Informationen
Rechter H. Erinnerungen an Visuelles
Schädigung des Hippocampus
Funktion der Amygdala
Schädigung der Amygdala
Hypothalamus
Der präfrontale Kortex
Lateralisierung
Spezialisierung der beiden Großhirnhälften auf jeweils bestimmte Reize
Linke Seite : positive und freudige Emotionen
Rechte Seite: negative Emotionen
Sympathikus
wirkt körperlich aktivierend - überraschende und aversive Emotionen
Parasympathikus
dient der Körperregulation - also körperlich hemmend
- angenehme Emotionen
Das vegetative Nervensystem
Def. negative Verstärkung
Def. Instrumentelles Konditionieren
Verhalten wird mit den darauf folgenden Konsequenzen assoziiert
postive K. - Verhaten wird vermehrt gezeigt
negative K. - Verhalten wird vermieden
Def. Explizites Gedächnis
bewusste Emotionsverarbeitung erfolgt über eine langsames, bewusstes System, das mit dem expliziten Gedächnis verbunden ist.
- Hippocampus
Def. Implizites Gedächnis
Ist für phylogenetische Reize empfänglich - implizites Gedächnis vergisst nur langsam
Funktion des Endokrinen System
- Regulation wichtiger Funktionen
- eng mit Nervensystem verbunden
- stellt Hormone als chemische Botenstoffe her und gibt sie in die Blutbahnen ab
- reagiert auf die Hormonen Konzentration im Blut oder aufgrund der Anregung durch andere Hormone und Nervenimpulse
Funktion der Hormone im Endokrinen System
Funktion des Hypothalamus - Endokrines System
spezifische Zellen des H. erhalten Signale anderer Zellen - Befehl bestimmte Hormone an die Hypophyse zu senden.
- produziert unterschiedliche Arten von Hormonen
- regen bestimmt Freisetzung von Hormonen an oder bremsen diese ( Beeinflussung anderer Drüsen )
- stellt unter anderem für das Wachstum wichtige Hormone her
Def. Hypophyse
Das vegetative Nervensystem
zwei zentrale Aufgaben
Def. Sypathikus und Parasympathikus
S.- wird körperlich aktivierend - mit überraschenden und aversiven Emotionen verbunden
Paras. - dient der Regeneration des Körpers - wird zumeist mit angenehmen Emotionen in Verbindung gebracht
Def. Endokrines System
Ein Hormonproduzierendes Netz von Drüsen, das die Hormone in das Blut ausschüttet.
1. kognitiver Mechanimus
Beruht auf größerer Wahrscheinlichkeit, mit der sich traurige Menschen an Erfahrungen erinnern, die mit Krankheit verbunden sind und Urteil über aktuellen Gesundheitszustand negativ beeinflussen.
2.kognitiver Mechanismus
Traurige Menschen neigen verstärkt dazu, Wahrnehmung auf sich selbst, statt auf die Umwelt zu richten.
Def. Stress
allg. physiologische Anpassungsreaktion auf äußere belastende Bedingungen und Situationen
Def. Stressoren
können positiven sowie negativen Stress hervorrufen ( General Adaption Syndrom bzw. generelles Adaptions- oder Anpassungssyndrom)
Def. General Adaption Syndrom
- Beschreibung wie der Körper auf Stress reagiert
3 Stadien
Def. Alarmreaktion
- kurzer anfälliger Schock
Def. Widerstandsphase
Kräfte werden zur Bewältigung mobilisiert
Def. Erschöpfungsstadium
bei fortdauernder Belastung sinkt Widerstandskraft und Krankheitsanfälligkeit steigt
Auswirkungen von Stressreaktionen auf den Menschen
Bei nur kurzfristige Aktivierung und einem stetigen Wechsel zwischen Stressreaktion und Phasen der Entspannug ist Stress nicht gesundheitsschädlich - hat sogar positive Auswirkungen auf Leistung und Motivation.
4 Aspekte für die gesundheitsschädliche Wirkung der körperlichen Stressreaktionen relevant sind
Rückkopplungsmechanismen des General Adaptation Syndrom
sorgt dafür, dass die hormonelle Stressreaktion nicht zu stark ausfällt
Glukokortikoid- Konzentration im Blut wird an den Hypothalamus und der Hypophyse gemeldet. Weitere Freisetzung von CRF und ACTH wird gehemmt
Bei physiologischen Stressreaktionen werden notwendige Systeme angeregt und regenerative / reproduktive Körperfunktionen gebremst
2 Systeme sind zuständig:
Sympathikus-Nebennieren-Achse
als akute Reaktion auf Stress, bei der die Signalübertragung sehr schnell über elekt. Impulse erfolgt.
Forschung Cannons: bestimmte Reize sorgen für die Ausschüttung von Adrenalin - erhöht den Puls, Blutdruck und Blutzuckerspiegel - die Durchblutung zum Gehirn wird verbessert
Hypothalamus-Hypophyse-Nebennierenrinden-Achse
Wird bei anhaltender Belastung aktiviert - Signalübertragung erfolgt über Hormonabgaben in das Blut ( erheblich langsamer als die akute Stressreaktion)
Hypothalamus setzt das Hormon CRF frei - regt auf dem Blutweg die Hirnanhangsdrüse an - diese setzt ACTH frei - bewirkt eine erhöhte Ausschüttung von Cortisol in der Nebennierenrinde - führt zu einer vermehrten Bereitstellung von Energie
Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus - Annahme
Veranschaulichung des Stressmodells von Richard Lazarus
5 Stadien
1. Stadium des Stressmodells von Lazarus
Nachdem der Umweltreiz von der Person wahrgenommen wurde, erfolgt kognitive Bewertung der Situation
Primäre Bewertung - Einschätzung des Stressors
3 mögliche Beurteilungen: positiv, stress bezogen oder irrelevant
Es wird anhand der eigenen Bedürfnisse beurteilt, ob eine Verletzung oder eine Bedrohung vorliegt oder ob es sich um eine Herausforderung handelt.
2. Stadium des Stressmodells von Lazarus
Sekundäre Bewertung - Analyse der zur Verfügung stehenden Ressourcen bzw. subjektive Einschätzung der persönlichen Fähigkeiten
Primäre und sekundäre Bewertung können sich überlappen: Sekundäre Bewertung kommt zu der Bewertung, einer Aufgabe gewachsen zu sein - Primäre Bewertung der Aufgabe als bedrohlich wird verhindert.
3. Stadium des Stressmodells von Lazarus
Coping - Stressbewältigung- Auseinandersetzung mit der belastenden Situation
Erste Strategie setzt direkt am Problem und dessen Veränderung an. Zweite Strategie wird erst angesetzt, wenn eine direkte Veränderung des Stressors nicht möglich erscheint.
4. Stadium des Stressmodells von Lazarus
Neubewertung - Anpassung und Lernen
Weitere Faktoren, die Einfluss auf den Stressprozess haben:
Def. Daily Hassles
Emotionen werden nicht nur durch außergewöhnliche Ereignisse hervorgerufen, sondern auch in gewöhnlichen Alltagssituationen sowie durch Gedanken und Tätigkeiten hervorgerufen.
Die anhaltenden, alltäglichen Ärgernisse, die auch als Daily Hassles bezeichnet werden ( nervige Nachbar, Stau...) sind gesundheitsrelevant.
Def. Ressourcen
besondere Fähigkeiten und äußere Faktoren, die es ermöglichen, eine belastende Situation erfolgreich zu meistern.
Von der interpersonalen zur intrapersonalen Handlungsregulation
Freude - Auführungen von Lohaus
Angst - Auführungen von Lohaus
Ärger - Ausführungen von Lohaus
Def Bindungsverhalten nach John Bowlbys
Unterschied Bindungsverhalten und Bindung
Bindungsverhalten: Verhaltensweisen des Kindes, um die Nähe der Bezugsperson zu sichern
Entwickelt sich früh und ist zunächst noch nicht auf bestimmte Personen ausgerichtet
Bindung: emotionales Band zwischen Kind und seiner Bezugspersn
Entwickelt eine Bindung mit zunehmender Vertrautheit und Interaktion zwischen dem Kind und der Bezugsperson.
Def. inneres Arbeitsmodell
Auswirkungen sicherer Bindung
Auswirkung unsicherer Bindung
(früheres Bindungsbedürfnis des Kindes wurde nicht angemessen befriedigt)