Die zentrale Bedeutung von Emotionen für die psychologische Forschung
2 bedeutende Punkte 1) Psychologie unter Einfluss des Behaviorismus nur solche Prozesse untersuchte, die von außen unmittelbar beobachtbar waren und das Innere Erleben, Selbstbeobachtung ausschloss
2) Die Bedeutsamkeit gerade dieser inneren Prozesse für die psychologische Forschung , die das Erleben und Verhalten von Menschen nicht wirklich verstehen kann, wenn sie diese außer Acht lässt
Emotionen definierbar?
- Definition für Emotionen zu bestimmen ebenso schwierig wie die Anzahl von Emotionen und deren Komponenten - Emotionen als spezielle Klasse von Motiven, die dabei helfen unsere Aufmerksamkeit auf wichtige Situationen zu richten & darauf zu reagieren sowie Anderen unsere Emotionen mitzuteilen (Zimbardo) - spezielle Art von Motivation die nach außen gerichtet ist - führt zu Steigerung der Erregung, versehe persönlich bedeutsame Objekte, Menschen & Ereignisse mit Werten bzw. Gefühlen & haben Annäherungs- bzw. Vermeidungsversuche zur Folge
Nenne Sokolwskis 5 Emotionskomponente und beschreibe diese am Beispiel der Prüfungsangst
1) Kognitive Komponente, Befürchtung des Versagens, mögliche Konsequenzen
3) Behaviorale Komponente, Verhalten allgemein angespannt & schreckhaft, zeigt sich zb durch Zittern & Stottern
4) Expressive Komponente, gepresste Stimme, weit geöffnete Augen
5) Subjektive Komponente, hohe Erregung/Anspannung, Mischung Lust und Unlust
Nicht immer gleichzeitig & unterschiedliche Ausprägung
Circumplex- Modell (Barrett & Russel 1998)
- Strukturmodell des Affekts - beschreibt affektive Zustände auf 2 Dimensionen = Valenz (Wertigkeit) einer emotionalen Erfahrung als angenehm vs. unangenehm und die Ausprägung eines Aktivierungszustandes zw. Aktiviert & deaktiviert - in 3 Studien VPN aufgefordert mittels Skalen aktuelle emotionale Gefühlslage einzuschätzen - Ergebnis zeigte, dass Valenz unabhängig von Aktivierung ist und positiver & negativer Affekt, sowie Aktivierung & Deaktivierung jeweils die Endpunkte zweier entgegengesetzter Pole darstellt
- keine Allgemeingültige Wissenschaftliche Definition für Emotion & Affekt,im engl. oft beide Begriffe als Synonym verwendet
- Affekte, Stimmungen, Emotionen im Hinblick auf eine erkennbare Ursache, mögliche Kognition, Intensität & Dauer des emotionalen Zustands & die Notwendigkeit einer Verhaltensantwort unterscheiden
Affekte
Laut sokolowski emotionaler Zustand, der
- von allen drei Zuständen der intensivste ist - sich am schlechtesten kontrollieren lässt - kürzeste Dauer aufweist
- auf auflösende Ursache folgt unmittelbar heftige Reaktion, welche von Außen beobachtbar ist, von Handelnder Person als automatisch wahrgenommen un im Nachhinein nur schwer zu erinnern
Stimmung
- Gegenpol zu Affekt, oftmals ohne erkennbare Ursache - geringe Intensität, vergleichbar lange Dauer - erfordert kein Verhalten - gleichen nur darin dass Kognition nicht zwingend notwendig - "Dauertönung des Erlebens"
Emotion
- liegt zwischen Affekt und Stimmung - erkennbare Ursache - notwendigerweise von Kognitionen begleitet - mittlere Intensität & Dauer - weisen Verhaltenskomponente auf
Emotion vs. Gefühl
- Prozesse eines gemeinsamen Kreislaufs, unterscheiden sich dennoch Neurobiologische Perspektive: Emotionen = komplexe, größtenteils automatisch ablaufende, von Evolution gestaltete Programme für Handlungen, auf inneren Abläufen basierend, von Gedanken begleitet Gefühle = beruhen auf kombinierten Wahrnehmung unserer körperlichen und geistigen Zustände, während eine Emotion abläuft
Art und Anzahl Emotionen
Ortony & Turner 1990 fanden Bandbreite von 3-11 Basisemotionen
Watson: Basisemotionen nicht erlernt, sondern mit best. Physiologischen Reaktionen einhergehen und hardwired sind
Paul Ekman: kam anhand von Gesichtsausdrücken auf 7 unterschiedliche, universale, kulturübergreifende Emotionen (Freude, Ekel, Trauer, Zorn, Verachtung, Angst, Überraschung)
Robert Plutchik: Rad der Emotionen, geht von 8 primär Emotionen aus in inneren Kreis & dann 8 im äußeren Kreis, benachbarte Emotionen bilden Kombinationen
Emotionen & Gehirn
Evolutionsbiologische Ansätze
- Charles Darwin, Begründer evolutionstheoretischer Ansätze hinterfragte den Sinn des Ausdrucks von Gemütsbewegungen, stellte verschiedene Prinzipien auf - "Prinzip der zweckmäßig assoziierten Gewohnheiten" das Ausdrucksverhalten eine ursprünglich andere, nicht emotionale Funktion hatte und hieraus entstand zB zsmziehen der Augen
Basale Verhaltensmuster
- laut Mertens als Grundlage für Emotionen - haben die Funktion solche Handlungstendenzen auszuwählen & zu initiieren welche die Bedürfnisse des Organismus berücksichtigen & diese gleichzeitig mit Anforderungen der Umwelt abzugleichen 6 anzupassen
Funktionen von Emotionen
- Selektionsvorteil (natürliche Auswahl von Merkmalen die Anpassung an Umwelt verbessern) - sichert Überleben & Fortpflanzung (ultimative Ursachen) - adaptive Funktion in Bezug auf Verhalten & äußeres Erscheinungsbild - erfüllen organismische Funktion (Steigerung individueller Fitness, welche auf individuelles Überlebens- & Fortpflanzungserfolg ausgerichtet ist) - kommunikative Funktion
Methoden Darwins zur evolutionsbiologischer Forschung
- Beobachtete Geisteskranke wegen ihrer seiner Meinung nach leidenschaftlichen & unkontrollierten Ausbrüchen sowie Kinder wegen ihres ungehemmten Verhaltens
- in Dekodierungsstudien mussten VPn anhand Gesichtsausdrucks fotografierter Personen einschätzen welche Emotionen diese zeigten
- untersuchte Personen fremder Kulturkreise, ob diese Gesichtsausdrücke anderer Kulturen lesen konnten
Universalitätshypothese des mimischen Ausdrucks
- Ekman & Friesman bestätigten Universalität der 6 Basisemotionen anhand Studie mit afrikanischen Erwachsenen & Kindern, welche wenig Kontakt zu Westeuropäischen hatte - Emotion in jeweils einem Satz beschrieben & Foto gezeigt von Gesichtsausdruck welches Emotion abbilde und zwei Bilder die inkorrekt waren - Studie ergab weder Geschlechts- noch Altersunterschiede
Display rules
Normative Regeln schreiben vor, welcher Ausdruck in welcher Situation gegenüber welcher Person gezeigt werden sollte
Kollektivistische Kultur
In dieser Kulturform stehen jene Ziele der Gemeinschaft im Vordergrund, an denen sich das eigene Verhalten und die persönliche Identität ausrichten
Individualistische Kultur
Individuelle Ziele und nicht Gruppenziele stehen hier im Vordergrund und somit definiert sich ie persönliche Identität weniger durch Gruppenmerkmale sondern vorwiegend über persönliche Eigenschaften
Emotionaler Stimmausdruck
Emotionale Stimmausdruck bleibt über kulturelle & sprachliche Barrieren hinweg erhalten
- Scherer Studie mit Schauspielern, welche sinnlose Sätze mit verschiedenen Emotionen wiedergeben sollten
- Scherer verweist auf nur wenig Fortschritte und Studien bzgl. Untersuchung objektiver Merkmale des emotionalen, stimmlichen Ausdrucks sowie fehlende Vergleichsstudien zw. Verschiedenen Sprachen
- Juslin & Laukkman bestätigten das und untersuchten Unterschiede beim Ausdruck Emotionen zwischen Schauspielern & Laien
Behaviorale Ansätze und deren Vertreter
Thorndike & Pawlow = "Väter der Lernforschung" in Hinblick auf Emotionen keinen bedeutsamen Beitrag Watson & Skinner = zentrale Vertreter des amerikanischen Behaviorismus welcher die Zeit 1920-1960 prägte neben Freuds Persönlichkeitstheorie Brandstätter konstatierte 2018, dass unter Einfluss des Behaviorismus die emotionspsychologische Forschung in Amerika zum Stillstand kam, da dieser die Introspektion ablehnte
Meinungen dieser Vertreter bezüglich Emotionen
Watson betonte, dass unter behavioristischer Perspektive verbindliche Def. in Emotionspsychologie nicht möglich sei, Emotionen als angeborene Reaktionsmuster, die Veränderungen im gesamten Körper bewirken
- phylogenetisch bedeutsame Reize am besten um emotionale Reaktionen auszulösen, verfügen über hohe Prepotency - große Bereitschaft diese Reize mit anderen Reizen zu verknüpfen = Prepardness (Seligmann 1971) -phobisches Vermeidungsverhalten oft i einem Durchgang erworben und nicht klassisch konditioniert, sehr löschungsresistent
Erläutere Mowrer´s Position
- Angst als erlernte Reaktion auf konditionierte Reize, die in Vergangenheit mit Verletzung oder Angst konditioniert waren - Angst als angepasstes Verhalten mit biologischen Nutzen - somit besteht Möglichkeit sich auf traumatische Ereignisse vorzubereiten um schädlichen Effekt zu verringern - glaubt ebenso an irrationale Ängste
Zwei Faktoren Modell der Angst (Mower & Miller 1950er) & Annahme Brandstätter
- Annahme, dass bei Konditionierung von Furcht Prozesse der klassischen als auch Instrumentellen Konditionierung stattfinden - Flucht und Vermeidungsverhalten auf instrumentelles Konditionieren zurückzuführen, indem durch negative Verstärkung ein negativ wahrgenommener Zustand beendet wird
Instrumentelle Konditionierung
Hierbei wird Verhalten mit den daraus folgenden Konsequenzen assoziiert, wodurch das Verhalten, das belohnt wurde vermehrt gezeigt und Verhalten, das negative Konsequenzen hatte vermieden wird
Negative Verstärkung
Entfernung unangenehmen Reizes = Verhalten wird häufiger gezeigt
James Lange Theorie der Emotion
- psychophysiologische Emotionstheorie - zunächst paradoxe Annahme, dass körperliche Reaktionen wie weinen, zittern, schlagen nicht Wirkung sondern Ursache von Emotionen sind - Kritik dass sie Bewertungsprozesse unberücksichtigt ließen - Cannon sagt das hohe Ausprägung von Erregung Schwellenwert in ZNS überschreitet und Funktionen best. Organe zu zerstören die von Sympathikus aktiviert - nach Brandstätter sind Reaktionen des vegetativen Nervensystems langsam, genauso wie Infoweiterleitung an ZNS was gegen weg der Reizweiterleitung widerspricht - James Lange Theorie konnte teilweise aber nicht vollständig bestätigt werden
Cannon Bard Theorie
- Annahme, dass Gehirn zw. Reiz & Reaktion vermittelt, indem Reiz in verschiedenen Hirnzentren verarbeitet werden & hierbei emotionaler Ausdruck sowie Gefühle entstehen - Kollege Bard nahm an, dass emotionaler Reiz zwei Effekte hat, die voneinander unabhängig sind: Körperliche Erregung, über sympathische Nervensystem vermittelt Sowie emotionales Erleben, das in Großhirnrinde entwickelt wird und Annahme der Cannon-bard-Theorie darstellt
Theorie von Schachter & Singer (1962)
Wie war deren Annahme?
Annahme: Dass das Erleben von Emotionen auf der physiologischen Erregung sowie einer hierzu passenden kognitiven Bewertung basiert
3 zentrale Behauptungen von Schachter & Singer
1) Wenn Individuum für best. Status physiologischer Erregung keine unmittelbare Erklärung hat, wird es diesen Status aufgrund der aktuell zu Verfügung stehenden Gedanken etikettiert. So kann gleicher Status unterschiedlich etikettiert werden
2) Hat Individuum für Erregung passende Erklärung, besteht kein Anlass nach weiteren Erklärungen zu suchen
3) Stehen in einer Situation die gleichen kognitiven Faktoren zu Verfügung, wird ein Individuum nur in dem Ausmaß emotional reagieren oder seine Gefühle als Emotionen beschreiben, in dem es den Status seiner physiologischen Erregung wahrnimmt
Myers Bezug zu den 3 verschiedenen Theorien
- besteht breiter wissenschaftlicher Konsens, dass Emotionen körperliche wie auch kognitive Komponente beinhalten
- "Die physiologische Erregung treibt die Emotionen an, die Kognition weist haben die Richtung
Neurowissenschaftliche Aspekte der Reizweiterleitung
- nach LeDoux gibt es 2 grundlegende Pfade, über die emotionale Reize durch Aktivierung von Bewertungsmechanismen emotionale Reaktionen hervorrufen können - best. Bewertungen phylogenetisch verankert, andere durch Erfahrungen erlernt - Stimuli aktivieren angeboren Bewertungsmechanismen, führen zur unmittelbarer Reaktion, Aktion folgt -zb. Freezing um Situation zu entfliehen, kann krankhafte Züge annehmen - neben Lernen durch Versuch and Irrtum kann Reaktion auch auf kognitive Überlegung und spontaner Entscheidung basieren
Subliminale Reize
Reize, die wir nicht bewusst wahrnehmen, wie aufblitzende Bilder, die unter der absoluten Schwelle der bewussten Wahrnehmung liegen, aber dennoch unseren visuellen Kortex erreichen und dort als Prime unsere Wahrnehmung, Gedanken, Reaktion beeinflussen
Prime
Vorreiz, der oft unbewusst unsere Wahrnehmung beeinflusst und empfänglicher macht
Mere Exposure Effekt (Zajonc)
Hiermit wird Phänomen beschrieben, dass es nur er wiederholten Darbietung eines Reizes Bedarf, damit dieser bevorzugt wird
Aversiv
Eigenschaft eines Reizes, die Ablehnung oder Ekel hervorruft
Bottom Up & Top Down Prozesse bei der Verarbeitung von Emotionen
Emotionen entstehen durch Interaktion von Bottom-Up & Top-Down Prozessen
Top Down Prozesse - Wahrnehmungsprozesse in welche frühere Erwartungen, Erfahrungen & Motive beeinflussen wie wir etwas wahrnehmen
Bottom Up Prozesse - sensorische Infos aus unserer Umgebung in Gehirnzentren weitergeleitet, wo sie verarbeitet und klassifiziert werden (va. Komplexe Gefühle wie Liebe und Hass)
Implizites Gedächtnis
Abruf von Impliziten Gedächtnisinhalten ist unabhängig von einer bewussten Erinnerung und erfolgt von uns deshalb mühelos
Explizites Gedächtnis
Explizite Gedächtnisinhalte sind Fakten & Erfahrungen, die man bewusst weiß und deklarieren kann. Der Abruf der Informationen bedarf einer bewussten Anstrengung, um diese Gedächtnisprozesse wiederherzustellen
Neural
Sehne, Nerv
Von Nervensystem ausgehend Durch Nerven bedingt
Das limbische System
- entscheidend für Emotionsverarbeitung - laut Schandry uneinig welche Strukturen drunter zsmgefasst werden - aktuell häufig Hippocampus, Amygdala & Hypothalamus als zentrale Strukturen des limb. Systems benannt - auch an Gedächtnis- & Lenprozessen beteiligt & hat vermittelnde Funktion - reguliert physische Funktionen wie Temperatur - Belohnungszentren im limbischen System
Klüver- Bucy- Syndrom
- Läisionsexperiment - Affen wurden Temporallappen und hiermit verbundene Amygdala & Hippocampus entfernt - Tiere zeigten verändertes Verhalten - zeigten nicht mehr ängstliches oder aggressives Verhalten - zeigten stattdessen mehr Paarungsverhalten und visuelle Interesse an Objekten - bei manchen Tieren fiel visuelle Agnosie auf - Studie Beleg für Bedeutung limb. System bgl. Emotionalen Ausdrucks und Sozialverhaltens, sowie Steuerung & Verarbeitung von Infos
Visuelle Agnosie
Schädigung des Hinterhauptlappens oder Schläfenlappen des Großhirns können zur Unfähigkeit der Objekterkennung führen
Der Hippocampus
- größte Struktur des limbischen Systems -befindet sich im Temporallappen, welcher gemeinsam mit Frontallappen ein Netzwerk bildet - diese hat Funktion explizite Gedächtnisinhalte (Daten & Fakten)zu speichern und zu verarbeiten - nach Schädigung Hippocampus können zwar neue Fähigkeiten erlernt werden, aber kann sich nicht mehr dran erinnern - Schäden linken HC & intakten rechten HC, noch Zugang zu Erinnerungen an Orte oder visuelle Strukturen sowie umgekehrt - im HC Erinnerungen an Gerüche, Gefühle Geräusche sowie an Orte, die mit bestimmter Episode verbunden sind für kurze Zeit zwischengespeichert um später an anderen Ort dauerhaft gespeichert zu werden
Zentrale Rolle der Amygdala
- auch Mandelkerne genannt - liegt paarweise vor - auf rechten / linken Seite des Temporallappens (Schläfenlappen) des Großhirns, der das Hör & Sprachzentrum enthält - Entfernung der Mandelkerne kann zu veränderten Sozialhalten führen (Ängstlichkeit & Aggressivität reduziert) - Amygdala auch entscheidend für Konditionierung von Furcht, die nach Läsion nicht mehr möglich
Hypothalamus
- einer der kleinsten Strukturendes Gehirns - besteht aus kleinen Neuronenbündeln - reguliert physiologische Prozesse wie Körpertemperatur, sexuelle Erregung, Bedürfnis nach Essen & Trinken - für Erhalt inneres Gleichgewicht (Homöostase) zuständig und reguliert endokrines System - spielt ebenso wichtige Rolle bei Stressreaktion
Präfrontale Kortex
- linke präfrontaler Kortex mit positiven Emotionen zusammenhängt - rechte durch Wahrnehmung negativer Emotionen aktiviert - als Lateralisierung bezeichnet - verschiedene Strukturen des präfrontalen Kortex wichtige Aufgabe bei Umsetzung Emotionen in Handlungspläne und bei vorhersehen Konsequenzen emotionalen Verhaltens - Schäden zeigen sich durch rücksichtslosen & unzuverlässigen Verhalten - was wichtige Funktion dieser Struktur bei Emotionsregulation belegt
Lateralisierung
Beschreibt Spezialisierung der beiden Großhirnhälften auf jeweils bestimmte Reize wie bspw positive oder negative Emotionen
Vegetative Nervensystem
- auch autonomes oder viszerales Nervensystem - zwei zentrale Aufgaben 1) versorgt innere Organe, Gefäße und Drüsen 2) ruft Körperzustand der Homöostase hervor - beinhaltet auch sympathische und parasympathetische Anteile, die als Gegenspieler wirken, jedoch gemeinsam dem Ziel der Homöostase dienen
Neurotransmitter
- chemische Botenstoffe - übermitteln Informationen - Nervenzelle nimmt über Dendriten Signale auf 6 sendet es durch Axon zu den Endknöpfchen, an denen werden Neurotransmitter freigesetzt um andere Neuronen zu stimulieren -
Myelinscheide
Bedeckt Axone mancher Neuronen und beschleunigt dadurch Impulsweiterleitung
Ranvier Schnürring
Lücken zwischen aufeinanderfolgenden Segmenten der Myelinschicht, wo die Membran des Axons frei liegt
Nervenimpulse springen hierbei von einem zum nächsten
Alles oder Nichts Gesetz
Die Regel, dass die Größe des Aktionspotenzials jenseits des Schwellenwerts nicht von der steigenden Intensität der Stimulation abhängt
Postsynaptisches Neuron
Nervenzellen, deren Rezeptoren nur den passenden Neurotransmitter aufnehmen
Präsynaptisches Neuron
Nervenzellen, welche Neurotransmitter in den synaptischen Spalt abgeben
Reuptake
Überschüssige Neurotransmitter die sich noch im synaptischen Spalt befinden werden wieder aufgenommen vom präsynaptischen Neuron
SSRIs
= Selective Serotonin Reuptake Inhibitors
- verlangsamen die synaptische Aktivität beim Abbau von Serotonin - dadurch Serotonin Überschuss im syn. Spalt - kommt zur Stimmungsverbesserung
Rolle von Neurotransmittern
- wesentliche Rolle bei zahlreichen körperlichen & psychischen Funktionen, deren Mangel oder Überversorgung zu ernsthaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kannst Alzheimer, Schizophrenie, Morbus Parkinson
Endorphine
Endogen (im Körperinneren entstanden) & Morphin
Endokrines System
= Netzwerk von Drüsen - stellt hormone als chemische Botenstoffe her & gibt sie in Blutbahn ab - reagiert hierbei auf deren Konzentration im Blut oder aufgrund der Anregung durch andere Hormone oder Nervenimpulse - Hormone auch für Aufrechterhaltung alltäglicher Funktionen wie Regulation Blutzuckerspiegels - auch für Wachstum und Ausprägung primärer und sekundärer Geschlechtsmerkmale zuständig - Hypothalamus vermittelt zw. endokrinen System & ZNS - Zellen erhalten Signale mit dem Befehl bestimmte Hormone an Hypophyse zu senden - Hypophyse produziert unterschiedliche. Atem von Hormonen, die alle andren Drüsen beeinflussen können in dem sie Freisetzung bestimmter Hormone anregen - stellt auch Wachstum bedeutsames Hormon her
Hypophyse
Drüse, die sich im mittleren Teil des Gehirns befindet und eine zentrale Position innerhalb des endokrinen Systems einnimmt
Kapitel 2.3. Auswirkungen von Emotionen
Dispositionen Begriffserklärung
Überdauernde Personenmerkmale (traits), durch die sich Personen in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit unterscheiden, mit der sie ein bestimmtes Verhalten zeigen
Erleben & Ausdruck positiver Emotionen
Extraversion : Begriffserklärung & Unterteilung
- Orientierung nach außen - Geselligkeit, Sorglosigkeit, Aktivität, Dominanz, Lebhaftigkeit, etc.
Unterteilung: 1) Extraversion als Geselligkeit, Lebhaftigkeit & Aktivität 2) Impulsivität, die mit Sorglosigkeit und Ungestümsein einhergeht 3) Sensation Seeking, als ein Bedürfnis stimuliert zu werden
Extrovertierte in sozialen Situationen
- in soz. Situationen oft viel positive Emotionen - brauchen jedoch auch höheres Maß an Stimuli von außen um sich wohl zu fühlen & soziale Kontakte aufzusuchen - kommt auf das richtige Maß an, weder zu viel noch zu wenig - Zsmhang = zweier U förmiger Parabeln die unterschiedliche Bedürfnisse an Stimulation bei Introvertierten & Extrovertierten anzeigen (Intro brauchen weniger Stimulation) - optimales Wohlbefinden = optimaler Hedonic Tone
Siehe ABB. Seite 73
Sensation Seeking
- Bedürfnissen Person nach immer neuen Abenteuern, Erlebnissen - muss immer wieder neu stimuliert werden, auf der Suche nach optimalen Erregungsniveau - oft risikoreiche, gefährliche Aktivitäten, Sportarten - schnell gelangweilt
Impulsivität
- können Verhalten nur unzureichend kontrollieren - unüberlegtes reden & handeln, zeigen risikoreiches Verhalten 6 erben oftmals nicht aus negativen Konsequenzen ihrer Handlungen - funktionale & dysfunctional Form - funktional impulsiv, wechselt schnell von einem Reiz auf den anderen, im vergleich zu dysfunctional jedoch auch meist in Situationen wo es erforderlich & angemessen ist - dysfunctional impulsive oft unzureichende Impulskontrolle - Merkmal oft klinisch relevanter Störungsbilder wie ADHS, aggressiven Verhaltensproblemen oder borderline Persönlichkeitsstörung
Erleben & Ausdruck negativer Emotionen
- Depressionen & Panikstörungen bei Frauen etwas häufiger als bei Männern - Männer mehr Wut und körperliche Erregung -erlernte Hilflosigkeit nach Seligman - wenn Gefühl hilflos zu sein und nichtsbewirken zu können, dann Gefühle von Hoffnungslosigkeit & Wertlosigkeit
Angst & Ängstlichkeit
- sowohl zeitüberdauerndes Persönlichkeitsmerkmal als auch aktuell emotionaler Zustand - Ängstlichkeit als Persönlichkeitsmerkmal: - kognitive Komponente der Besorgnis & emotionalen Komponente der Wahrnehmung autonomer Erregung (schwitzen, erröten etc) sowie mangelndes Selbstvertrauen -nicht alle Situationen als gleich angstauslösend. Empfangen, können sich auf spezifische Reize beziehen
- körperlich bedroht - selbstwertbedrohlich Oder soziale Ängstlichkeit
Typ A Persönlichkeit & Typ D Persönlichkeit
Typ A Persönlichkeit - ehrgeizig, gehetzt ungeduldig, leicht erregbar, neigt zu Wut & Aggressionen - erhöhtes Herzinfarkt Risiko - bei Feindseligkeit erhöhtes Risiko für koronaren Herzerkrankungen
Typ D Persönlichkeit (Distressed Personality) - Unterdrückung von Gefühlen in soz. Situationen und hohe negative Affektivität
Emotionsregulation
- Persönlichkeitsmerkmale bedeutenden Einfluss darauf, wie emotions kontrolliert Menschen sind - neben hedonischen Motiven noch andere Soziale Motive, wegen denen wir Emotionen regulieren:
1) Wir möchten bei anderen guten Eindruck hinterlassen im Sinne des Impressions Management 2) Prosoziale Motive sind für uns handlungsleitend, wenn wir die Gefühle eines anderen nicht verletzen wollen 3) Wir möchten das Verhalten anderer beeinflussen, zb weinen um Zuwendung zu bekommen
Prozessmodell der Emotionsregulation nach Gross
- Prozess um zu beeinflussen welche Emotionen wir haben, zu welchem Zeitpunkt sie auftreten und wie wir sie ausdrücken
3 zentrale Aspekte der Emotionsregulation 1) Steigerung, Verminderung, sowie Aufrechterhaltung von sowohl positiven als auch negativen Emotionen 2) Emotionsregulation kann bewusst geschehen aber auch ohne unsere bewusste Wahrnehmung erfolgen 3) Emotionsregulation ist grundsätzlich weder positiv noch negativ
Strategien der Emotionsregulation nach Gross
Antezedenz fokussierte Strategien - setzen zu frühen Zeitpunkt der Emotionsregulation an Ursachen/Auslösern an - wird im Vorfeld eingesetzt um Situation selbst zu beeinflussen - zb in peinlicher Situation Anlass der Peinlichkeit im Vorfeld aufklären - führt zur Neubewertung Situation, Zsmhang Resilienz - Mediator, Normalisierung kardiovaskulärer Werte
Reaktionsfokussierte Strategien - auf Unterdrückung ausgerichtet - setzt zu späteren Zeitpunkt an wo emotion. Reaktionstendenzen bereits ausgelöst - vermehrte symphatische Aktivierung
- fanden auf Basis von Studien 162 unterschiedliche, bewusste Strategien von Personen um negative Effekte zu regulieren - diese wurden von Teilnehmern klassifiziert 6 losen. In. Modell ein - verhaltensbezogene & kognitive Strategien jeweils auf aktive Problemlösung ausgerichtet oder Rückzug und Ablenkung
Engagement Neubewertung (kognitiv) Sich Hilfe holen, Gefühle zulassen (Verhaltensbezogen)
Stimmungskongruent & Stimmungsinkongruent Bower
stimmungskongruent Vollkommene übereinstimmend mit aktueller Gefühlslage
Stimmungsinkongruent Infos werden eher ausgeblendet Kann zu Fehlattribution führen Beeinflusst wie wir andere Personen wahrnehmen
SemantischeNetzwerk Theorie (Bower)
- zur Erklärung wie Emotionen kognitive Prozesse beeinflussen - jede Emotion entspricht spezielle Knoten im Gedächtnis inklusive dazugehörigen Netzwerkes (Ausdruckverhalten, Ereignisse, Erinnerungen) - dadurch Abruf Infos aus Gedächtnis leichter wenn Umstände/Situation ähnlich ist, unter denen sie gespeichert wurden - wechselseitige Aktivierung/ Unterdrückung Knoten Z.B. Ärger unterdrückt Freude
Einfluss auf Entscheidungs- & Planungsverhalten
Verletzung linken Frontallappens:
- wurde launenhaft, respektlos & ungeduldig - keine Kontrolle über Emotionen - war nicht in der Lage Pläne für Zukunft zu entwickeln, traf selbstschädigende Entscheidungen
Kognitive Mechanismen der Symptomwahrnehmung
Einfluss von Emotionen auf Bewertung eigener Person
- traurige Menschen nehmen mehr körperliche Symptome wahr - sehen sich nicht in der Lage damit umzugehen diese zu bewältigen - denken sie sind anfälliger für zukünftige Krankheiten - kognitiver Mechanismus richtet Fokus mehr auf sich selbst als auf äußere Umwelt, wodurch auch stärkere Wahrnehmung Symptome - Stress beeinflusst Gesundheit
- akute Reaktion auf Stress - Signalübertragung schnell über elektrische Impulse - durch bestimmte Reize Ausschüttung Adrenalin gesteigert führt zu Erhöhung Puls, Blutdruck, Blutzuckerspiegel, Durchblutung Gehirn und Muskulatur verbessert
Hypothalamus Hypophyse Nebennierenrinde Achse
- bei anhaltender Belastung aktiviert - erfolgt bei Signalübertragung über Hormonabgabe in Blut - somit erheblich langsamer - Hypothalamus setzt CRF frei, welches auf dem Blutweg die Hirnanhangdrüse anregt ACTH freizusetzen - dies bewirkt Ausschüttung Cortisol in NNR wodurch mehr Energie bereit gestellt wird
Rückkopplungsmechanismus bei der Stressreaktion
- sorgt dafür, dass die Stressreaktion nicht zu stark ausfällt - durch Meldung Glukokortikoid- Konzentration im Blut an Hypothalamus & Hypophyse - daraufhin Hemmung Freisetzung CRF & ACTH - solche Aktivierungen nur kurzfristig & erfolgt in Phasen im Wechsel mit Entspannung, diese nicht gesundheitsschädlich und sogar positiv für Leistung & Motivation
4 Aspekte, die für gesundheitsschädliche Wirkung der Stressreaktion relevant sind
Kaluza
1) bereitgestellte Zucker & Fettreserven sind in heutigen Arbeitswelt keine angemessene Reaktion mehr, da sie nicht vollständig abgebaut werden können, führt zu erhöhten Blutgerinnung und somit Gefäßverengung & Verschluss 2) im Stadium der Erschöpfung komm auch ohne akute Belastung Körper nicht wieder in ursprünglichen Ruhezustand zurück, kann sich durch kontinuierliche Anspannung kaum erholen 3) durch vermehrte Ausschüttung Cortisol auf Dauer Immunabwehr gesenkt, Gehirnleistung herabgesetzt und Infektionsrisiko steigt 4) Bewältigungsversuche wie Alkohol, Rauchen, Drogen führen langfristig Erhöhung Erkrankungsrisiko und verringerten Belastbarkeit & Widerstandskraft
Transaktionale Stressmodell nach Lazarus
- Lazarus viel auf, dass nicht alle Personen gleich auf Stress reagieren - manche reagierten mit Stress andere mit Leistungssteigerung - um individuellen Unterschieden gerecht zu werden erweiterte er Selyes Perspektive um persönliche kognitive Bewertung (cognitive appraisal) und um Coping Mechanismen
Weitere Faktoren welche Stressprozess beeinflussen
- zeitliche Nähe & Dauer des Stressors - wie kontrollierbar & vorhersehbar - besonders gesundheitsschädlich sind die daily hassles Z.B. nervige Nachbarn, Gewichtsprobleme etc - bei coping Strategien Unterscheidung problemzentrierte / emotionsbezogen
Entwicklung von Emotionen
Funktionalistische Perspektive
- richtet Fokus auf Funktion die Emotion haben soll
1) Emotion wird ausgelöst, wenn bestimmter situativer Reiz als subjektiv bedeutsam für Befriedigung persönlichen Bedürfnisses angesehen wird 2) persönliche Handlungsbereitschaft ändert sich 3) führt zu bestimmten Handlungskonsequenzen
Emotionen bei Neugeborenen & Kleinkindern
- bei Emotionsregulation auf Eltern angewiesen & suchen deren Unterstützung - Eltern passende intuitive Fähigkeiten, wh phylogenetische Basis - ab 2. Monat schon kleinere Regulation möglich - dank interpersonalen Regulationsprozesses erwerben Kleinkinder in ersten 3 Jahren vielfältiges Repertoire um Emotionen zu übermitteln - im Kleinkind/Vorschulalter zunehmen Fähigkeit sich selbst zu regulieren (Intrapersonale Emotionsregulation), Ausdruck zu verfeinern und Motive zu verfolgen - braucht nicht mehr Eltern zur Emotionsregulation
Interpersonal vs. Intrapersonal
Interpersonal - Prozess der zwischen Personen abläuft
Intrapersonal - Prozess der innerhalb einer Person abläuft
Entwicklung von Emotionen
Freude
- wird in angenehmen & vertrauten Situationen erlebt - positive Wirkung auf Interaktionen - bei Neugeborenen zunächst noch Reflexhaft und nicht auf Personen bezogen fördert jedoch soziale Bindung - mit 2 Monaten Verständnis für Zsmhang zwischen Handlungen und Konsequenzen Erfreuen sich wenn sie andere zum lachen bringen
Angst
- bei Bedrohung/ Gefahr erlebt - führt zu Flucht / Vermeidungsverhalten, signalisiert Unterwerfung/ Bedürfnis nach Unterstützung - 7-12 Monate fangen kinder an zu fremdelnd - ab einem Jahr zieht Kinder Bewertung anderer ein - 2- 4. Jährige verfügen über imaginäres Vorstellungsvermögen also oft Angst vor unrealistischen Sachen - 5-7 Jahre beziehen sich Ängste auf reale Sachen
Ärger
- wenn Individuum daran gehindert bestimmtes Ziel zu erreichen - motiviert dazu Hindernisse zu beseitigen - mit zunehmender Fähigkeit Dinge zu kontrollieren nimmt auch Wut zu wenn daran gehindert - Repertoire an aggressiven Verhaltensweisen nimmt zu - geht nach 3. LJ kontinuierlich zurück wegen erweiterten Selbstregulationsfähigkeiten - hinzu kommt selbstbewusste Emotionen (Schuld, Stolz, scham) - ab Mitte 2. LJ Entwicklung objektives Selbstbewusstsein indem von anderen getrennt wahrnimmt - Voraussetzung für Erleben von selbstbewussten Emotionen - können anderen Gefühle vorspielen ab Vorschulalter
Bindungstheorie John Bowlbys
- Bindungssystem was Nähe & Sicherheit durch Bezugsperson garantiert indem Säuglinge Bindungsverhalten einsetzen wie Lächeln - Eltern müssen angemessene Reaktionszeit einhalten - Bindungsverhalten = bezieht sich auf Verhaltensweisen des Kindes um Nähe der Bezugsperson zu sichern, schon sehr früh - Bindung = emotionale Band zw. Kind & Bezugsperson, entwickelt sich erst mit Zeit - zw 1- 1 1/2 Jahre Kind mehr in der Lage sich von Bezugsperson zu trennen - entwickelt sich Arbeitsmodell was auf bisherigen Bindungserfahrungen beruht wodurch Anwesenheit Eltern nicht mehr zwingend erforderlich
Auswirkung sicherer Bindung
- sicher gebundene Kinder zeigen ausgeprägtes Erkundungsverhalten, was positiv auswirkt auf kognitive Entwicklung - im Schulalter wenig ängstlich & beliebter - bei Bedarf Suche nach sozialer Unterstützung - weist auf Feinfühligkeit und Zuverlässigkeit Bezugsperson hin - entwickeln mehr Resilienz, Schutzfaktor
Auswirkung unsicherer Bindung
- Stressverarbeitungssystem nicht ausgereift - anfälliger für psychische Belastung - bei. Misshandelten Kindern geringe Anzahl Glukokortikoide Rezeptoren somit dauerhaft erhöhte Cortisol Spiegel somit Stressreaktion verlängert und verstärkt - erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen (Depressionen, Angststörungen etc.). & physische Erkrankungen wie Diabetes, Herz Kreislauf, Übergewicht - bei dauerhaften Stress beschleunigter Alterunsprozess, Telomere frühzeitig verkürzt
Oxytozin - Bindungshormon
- positive soziale Beziehung im späteren Leben kann Stress auch wieder reduzieren - dies durch Freisetzung Oxytozin - im Blut bei stillenden Müttern nachgewiesen aber auch zb bei. Kuscheln freigesetzt, auch als Kuschelhormon bekannt - Zeitpunkt der Stressreaktion verzögert und Stärke beeinflusst
Tend and Befriend Reaktion
- viel von Frauen angewendet - reduziert Stress - oftmals steigt infolge von Katastrophen Hilfsbereitschaft - Unterstützung wird angeboten (tend) und man schließt sich zusammen (befriend) um gleichfalls Hilfe zu erhalten