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Was sind häufige nicht-übertragbare Erkrankungen / non-communicable diseases (NCDs)

Hauptsächlich:

  • Herzkreislauferkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Demenz
  • Krebs
  • COPD

 

chronisch, häufig tödlich, überwiegend vermeidbar

Was sind die drei Dimensionen der Ernährungsmedizin?

  • Therapie
     
  • Epidemiologie
     
  • Prävention

Was ist der Unterschied zwischen Prävention und Gesundheitsförderung?

Prävention

→ Unterscheidung zw. Gesundheit & Krankheit

 

Gesundheitsförderung (Salutogenese)

→ fließender Übergang zw. Gesundheit & Krankheit

Welche Arten der Prävention gibt es?

  • Primärprävention
     
  • Sekundärprävention
     
  • Tertiärprävention

Was umfasst die Primärprävention?

  • Vorbeugen von Krankheiten & Risikofaktoren
     
  • richtet sich an jeden gesunden Menschen

Was umfasst die Sekundärprävention?

  • Früherkennung bzw. Verhindern des Fortschreitens einer Erkrankung
     
  • richtet sich an Patienten

Was umfasst die Tertiärprävention?

  • Verhinderung des Fortschreitens oder des Eintritts von Komplikationen bei bereits bestehender Erkrankung
     
  • richtet sich an Patienten

Was ist ein Risikofaktor?

Erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine Krankheit / ein unerwünschtes Ereignis

Was ist das Relative Risiko?

Wahrscheinlichkeit zu erkranken, nachdem man einem Risikofaktor ausgesetzt war

Was beschreibt das Quotenverhältnis / Odds Ratio?

Wahrscheinlichkeit einem Risikofaktor ausgetzt gewesen zu sein, bevor man erkrankt ist

Was besagt der Wert des Relativen Risikos bzw des Quotenverhältnisses / Odds Ratios?

   1 = kein Unterschied bzgl. der Exposition

 

> 1 = Risiko zu erkranken durch Exposition erhöht

(Exposition als Risikofaktor)
 

< 1 = Risiko zu erkranken durch Exposition verringert

(Exposition als Prävention)

Welche zwei Ansätze gibt es bei der Prävention?

  • Verhaltensprävention
     
  • Verhältnisprävention

Was ist Verhaltensprävention?

Individuelles Gesundheitsverhalten einzelner Personen

Was ist Verhältnisprävention?

 

Prävention unter Anbetracht von

 

  • Arbeits- & Lebensverhältnissen
     
  • Verfügbarkeit von Lebensmitteln/Bewegungsmöglichkeiten
     
  • Politischen Maßnahmen zur Reduzierung der Risikofaktoren

Was ist das Metabolische Syndrom?

Gemeinsames Auftreten kardiovaskulärer Risikofaktoren

 

Viszerale Adipositas und/oder Insulinresistenz

 

in Kombination mit

 

Dyslipoproteinämie und arterieller Hypertonie

Was sind Ursachen des Metabolischen Syndroms?

Nicht beeinflussbare Faktoren:

Genetische Prädisposition, Alter, männl. Geschlecht

 

Beeinflussbare Faktoren:

  • Stress
  • Rauchen
  • Alkoholabusus
  • Ernährungswandel

Was sind metabolische Veränderungen durch das Metabolischen Syndroms?

  • Lipidakkumulation in Leber und Muskulatur
     
  • vermehrt Adipozytokine, Hyperinsulinämie, Insulinresistenz der Leber

 

Beeinflusst durch Überernährung und Bewegungsmangel

Wie verläuft die Entwicklung von Typ 2 Diabetes?

"Prädiabetes" bzw. Gestörte Glucose-Toleranz

  • steigende Insulinausschüttung
  • abnehmende Insulinsensitivität
    → Insulinresistenz
  • langsamer Anstieg des Nüchternblutzuckers

 

Typ 2 Diabetes

  • Versagen der β-Zellen des Pankreas
  • geringe Insulinsensitivität
  • sehr hohe Nüchternblutzuckerwerte

Was sind Therapieziele beim Metabolischen Syndrom?

Verringerung des Übergewichts

  • >5% Gewichtsreduktion bei BMI 25 - 35 innerhalb eines Jahrs
  • >10% bei BMI > 35

 

Verringerung des Nüchternblutzuckers

  • Absenken auf < 100 mg / dL

Was sind Folgen der Dyslipoproteinämie bzgl der Blutlipide?

  • Triacylglyceride erhöht
     
  • LDL erhöht
     
  • HDL verringert

Was sind Einflussfaktoren bei der Dyslipoproteinämie?

Gesamtcholesterin & LDL

→ Höhe der Aufnahme von

  • gesättigten Fettsäuren
  • Nahrungscholesterin
  • Gesamtfett

 

Triacylglyceride & HDL

→ Menge an viszeralem Fettgewebe

Was sind Therapieziele bei der Dyslipoproteinämie?

Verringerung der Blutlipide

  • Triacylglyceride < 150 mg / dL
  • Gesamtcholesterin < 200 mg / dL
    (LDL/HDL-Verhältnis < 4)

In welche Kategorien lässt sich Bluthochdruck einordnen?

  • Optimal
    (sys <120; dia <80)
     
  • Normal
    (sys <130; dia <85)
     
  • Hochnormal
    (sys <140; dia <90)
     
  • Hypertonie I
    (sys <160; dia <100)
     
  • Hypertonie II
    (sys <180; dia <110)
     
  • Hypertonie III
    (sys ≥ 180; dia ≥ 110)
     
  • Isolierte systolische Hypertonie
    (sys ≥ 140; dia <90)

Was sind Therapieziele bei Bluthochdruck?

Herabsenken des Blutdrucks

 <140/90 mmHg

 

Gewichtsnormalisierung

 

(Salzreduktion, Alkohol reduzieren, Rauchen einstellen, Bewegung)