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Beschlüsse und Gesetze

Meseberger Beschlüsse von August 2007

Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) 2021 (Absenkung der Emissionen um 65% bis 2030 & Treibhausgasneutral bis 2045)

EU-Energieeffizienzrichtlinie 2012/27/EU -> Umsetzung in nationales Recht

 

  • Pflicht für große Unternehmen min. alle 4 Jahre Energieaudits durchzuführen
  • Alternativ Umwelt oder Energiemanagementsystem

Wie ergänzen sich Energiemanagement und Energieaudits?

Energieaudits sind Teil eines Energiemanagementsystems. Es übernimmt die Funktion einer energetischen Bewertung von Systemen, Gebäuden und Organisationen. Ein Energieaudit kann auch als eigenständige Bewertung herangezogen werden.

Aufgaben von Energieaudit und ENMS

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Worin unterscheiden sich diese Systeme von technischen Normen?

Technische Normen beschreiben, wie etwas umzusetzen ist. Energiemanagement und Energieaudits nur Dass etwas umzusetzen ist

Welchen Stellenwert hat das Monitoring im Zusammenhang mit Energiemanagement und Energieaudits?

Das Energie-Monitoring liefert verifizierbare und verwertbare Energiewerte für die Analyse und Bewertung der energetischen Situation des Objektes / der Organisation. Ohne detaillierte Messwerte und Kennwerte ist eine belastbare Bewertung und eine ingenieursmäßige Maßnahmenentwicklung nicht möglich.

Energiemanagement (gem. ISO 50001)

Grundprinzipien sind der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP)

In Verbindung mit dem PLAN-DO-CHECK-ACT-Kreislauf

Energiebezogene Leistung

energiebezogene Leistung = „messbares Ergebnis bezüglich Energieeffizienz, Energieeinsatz und Energieverbrauch“

 

  • Energieeffizienz =Verhältnis zwischeneiner erzielten Leistung (z.B. Ertrag an Dienstleistungen, Gütern, Waren oder Energie) und der eingesetzten Energie
  • Energieeinsatz =Anwendung von Energie z.B. Lüftung, Kühlung etc.
  • Energieverbrauch = Menge der eingesetzten Energie

Energieaudits (gem. DIN EN 16247)

Inspektion und Analyse des Energieeinsatzes und des Energieverbrauchs eines Systems

 

Ziel: Energieflüsse und das Potential für Energieeffizienzverbesserung zu Identifizieren und über dieses zu berichten

Welchen Zweck verfolgen Kennzahlen?

Bezugsgrößen stellen die Basis für aussagekräftige Kennzahlen. Warum sind sie so wichtig und worauf muss man achten?

Kennzahlen ermöglichen die Vergleichbarkeit von spezifischen Daten, da sie Relationen und Bezug schaffen

Erst eine Relation zu einer Bezugsgröße macht aus einem Verbrauchswert eine Kennzahl.

 

Durch Bezugsgrößen werden Relationen und Vergleichsbasen hergestellt. Mit der Wahl einer geeigneten Bezugsgröße können individuelle Gegebenheiten berücksichtigt werden und dennoch Kennzahlen verglichen werden.

Welche Klassifizierungen der Kennwerte gibt es?

  • Historische Kennzahlen
  • Vergleichende Kennzahlen
  • Berechnete Kennzahlen

Welchen Zweck verfolgen Energiekennzahlen?

Eine Energiekennzahl ist eine mittelbare oder unmittelbare Größe bzw. Maßzahl, welche in Form von absoluten oder relativen Zahlen und Werten gezielt einen energierelevanten betrieblichen Sachverhalt mit erhöhtem Erkenntniswert beschreibt.

 

Durch Kennwerte können Verbrauchsdaten miteinander verglichen werden. Dabei ist die Bildung von Kennwerten für einzelne Räume und das Gesamtgebäude ein wichtiges Kontrollinstrument.

Werden auf Flächen oder Volumen bezogen

Was ist ein Bereinigter Energieverbrauch

Bei der Bereinigung des Heizenergieverbrauches wird der Witterungseinfluss über die Heizgradtage erfasst

Gradtagzahl und Heizgradtage

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Welche Kennzahl wird in Deutschland als Energiebezugsflächen größe bei Wohngebäuden verwendet?

Die Gebäudenutzfläche

Was sind zentrale Anforderungen an EnPI’s (Energy Performance Indicators) im Zusammenhang mit Energiemanagement?

  • Eignung für die Messung und Überwachung Ihrer energiebezogenen Leistung
  • Ermöglichung der Dokumentation und Darstellung der Verbesserung der energiebezogenen Leistung
  • Stellen den Leitwert zur Beurteilung des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses dar

Weitere Verodrnungen und Gesetze

DIN EN 15603:2013. Energieeffizienz von Gebäuden –Gesamtenergiebedarf und Festlegung der Energiekennwerte; Deutsche Fassung prEN15603:2013

 

VDI 4661:2014. Energiekenngrößen, Grundlagen -Methodik

 

VDI 2067, Blatt 1:2012. Wirtschaftlichkeit gebäudetechnischer Anlagen –Grundlagen und Kostenberechnung.

 

DIN EN ISO 50001. Energiemanagementsysteme –Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung (ISO 50001); Deutsche Fassung EN ISO 50001

 

VDI 3807, Blatt 1:2013. Verbrauchskennwerte für Gebäude. Grundlagen.

 

DIN EN 16247-1. Energieaudits –Teil 1: Allgemeine Anforderungen