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Controlling & kybernetischer Kontrollzyklus

-> Stellt sicher, dass die strategischen Ebenen operationalisiert und die Pläne tatsächlich umgesetzt werden

 

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Controlling als Vergleich

Ziel des Vergleichs: Ziel-Ist

Plankosten des Jahres – Istkosten des Jahres

 

Vergleichsgrund: Ist-Ist

Istkosten des Jahres – Istkosten des Vorjahres

 

Zeithorizont des Vergleichs: Ziel-Ziel

geplante Kosten des diesjährigen Plans – geplante Kosten des letztjährigen Plans

Controlling als Prozess

Vergleich: Vergleich der Umsätze von 2 Produkten

 

Abweichungsanalyse: Analyse von verkaufter Menge & Preis

 

Anpassungsmaßnahmen: Anpassung von Preis oder Marketingmaßnahmen

 

→ Controlling als Prozess analysiert Leistungsindikatoren & leitet daraus Maßnahmen & Aktivitäten ab

 

→ Zielt auf die Optimierung der Effektivität & Effizienz des gesamten Unternehmens ab

 

Flexibilität beim Controlling

-> Controlling muss streng sein, aber auch Raum für Anpassungen an die sich verändernde Umgebung lassen

 

Flexibilität bei der Steuerung

→      Controllingziel (Lernfunktion, Implementierungsfunktion)

→      Kontrollobjekt (Wertschöpfungsprozess, Führung, Aktionsrahmen)

→      Kontrolle von Stellvertretern (Aktionsrahmen)

→      Intensität der Kontrolle (Häufigkeit der Kontrolle, Art der Steuerung)

→      Kontrollobjekt (Externe Überwachung, Selbstüberwachung)

Controlling Zusammensetzung

Controlling kombiniert rationale & verhaltensbezogene Elemente des Unternehmens

 

Rationale Elemente

Sicherstellung des wirt. Ggw.

+

Verhaltenselemente

Meistern von rationalen Mängeln

  • Mangel an Motivation (Wollensdeifizit) è Anreizsetzung als mögliche Lösung (Prinzipal-Agent-Theorie)
  • Mangelnde Fähigkeiten (Könnensdeifizit) è Anreizsetzung nicht möglich

Informationsüberflutung

1.       Strukturelle Veränderungen-> Verminderung der KPI-Qualität

2.       Mängel bei der KPI-Entwicklung -> Mangelnde Akzeptanz

3.       Zahlengläubigkeit -> Verringerung des Handlungsspielraum

4.       Organisatorische Mängel -> Manipulationsgefahr

5.       Zunehmende Technologisierung -> Auswahlprobleme

 

--> Controlling zielt darauf ab, Informationsüberflutung durch Definition klarer Kennzahlen & Aggregation der Daten zu KPIs zu steuern

Herausforderungen für Controlling & Controller

Herausforderung für das Controlling

·    Sammeln von Informationen abteilungs- & bereichsübergreifend

·    Konsolidierung & Speicherung von Daten auf umfassende Weise

·    Definition von ganzheitlichen & spezifischen KPIs, die für das Unternehmen relevant sind

·    Anzeigen von KPIs, die umfassend auf das Publikum zugeschnitten sind

 

Herausforderungen für Controller

·    Bewusstsein für Controlling-Maßnahmen bei Führungskräften schaffen

·    Suche nach klarem Feedback über benötigte Informationen

·    Bündelung von Informationen auf Basis von Basisemissionen

·    Sensibilisierung für Informationsüberflutung innerhalb des Unternehmens

Kennzahlenmanagement

 

-> Ein systematisches Kennzahlenmanagement ermöglicht eine effiziente Steuerung des Unternehmens

 

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KPIs

-> Controlling-KPIs können in diagnostischen & interaktiven KPIs zusammengefasst werden

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Selektive KPIs

-> bewerten vers. Aspekte des Unternehmens

 

·         Steuerung spez. Informationen für vers. Abteilungen, Produktgruppen, Kostenstellen usw.

·         Bereitstellung detaillierter Informationen, Tracking & Steuerungsmechanismen für ausgewählte Zielgebiete

·         Zeigen auf, ob bestimmte Prozesse innerhalb des Unternehmens unter Kontrolle oder außer Kontrolle sind

 

Beispiele: Break-Even-Analyse, Deckungsbeitrag, ABC-Analyse, etc.

Break-Even-Analyse

-> ermittelt das Umsatzvolumen, bei dem das Unternehmen weder Gewinn noch Verlust macht (wie viele Einheiten zu einem best. Preis verkauft werden müssen, um die Fixkosten zu decken)

-> Vergleich von variablen & fixen Kosten mit dem Umsatz, um die Höhe des Umsatzes, des Verkaufswertes oder der Produktion zu bestimmen, bei der das Unternehmen weder Gewinn noch Verlust macht ("Break-even-Punkt")

 

BEP = Fixkosten/Marge pro Einheit

 

Marge pro Einheit = Umsatzerlöse pro Einheit - Variable Kosten pro Einheit

 

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Fokussierte KPIs

-> betrachten die wichtigsten Steuerungsgrößen des Unternehmens

 

·      Definition der relevantesten Steuerungsgröße für das Unternehmen

·      Setzen von spezifischen Zielen für diese Maßnahme & Kontrolle von diesen Maßnahmen

 

Beispiel: DuPont System, EconomicValue Added(EVA)

DuPont-Analyse

-> gliedert den Return on Equity (ROE) in 3 Teile: Gewinnmarge, Kapitalumschlag & Eigenkapitalmultiplikator

->   Die Analyse dieser drei Elemente hilft Unternehmen zu verstehen, was den ROE antreibt

->  Relevant für Branchen mit einheitlichen Grundelementen (z.B. Mode, Pharma, Industriegüter, etc.)

 

ROE = Gewinnmarge * Kapitalumschlag * Eigenkapital - Multiplikator

= Netto Gewinn/ durchschn. Eigenkapital

 

  • Gewinnmarge (%): Einnahmen, die nach Abzug aller Betriebskosten, Steuern, Zinsen & Vorzugsaktien vom Gesamteinkommen eines Unternehmens verbleiben
  • Kapitalumschlag (Quote): Effizienzmessung zur Bestimmung, wie effektiv ein Unternehmen seine Vermögenswerte zur Erzielung von Umsatzerlösen nutzt
  • Eigenkapital-Multiplikator (Quote): Vergleicht die Bilanzsumme mit dem gesamten EK. Gibt an, ob das Unternehmen Vermögenswerte hauptsächlich über Fremd-oder Eigenkapital finanziert. Je höher der EK-Multiplikator, desto mehr Schulden hat man im Verhältnis zum Gesamtvermögen

 

-> hilft, Eigenkapital innerhalb einer Branche zu vergleichen

 

-> Wettbewerbsvorteile für Industrien mit hohen Margen, mit hohem Turnover, mit hohem Verschuldungsgrad

Balanced KPIs

-> zielen auf eine qualitative Bewertung der Kontrollen des gesamten Unternehmens ab

 

·         Bewertung des gesamten Unternehmens & Entwicklung von KPIs für alle Betriebsabläufe

·         Einbeziehung des Managements in die Interpretation & Steuerung gemäß der entwickelten KPI

 

Beispiel: Lean controlling: Total quality management

Total Quality Management (TQM)

-> alle Mitglieder beteiligen sich an der Verbesserung von Prozessen, Produkten, Dienstleistungen und Kultur

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Integrierte KPIs

-> bieten ein ganzeinheitliches Controlling- & Managementsystem für das Unternehmen

 

·         Bewertung des gesamten Unternehmens & Entwicklung eines einheitlichen Kontrollrahmens

·         Einbeziehung des Managements in die Interpretation & Steuerung gemäß der definierten KPIs

·         Integration der Controlling-Rahmenbedingungen in das Tagesgeschäft

 

Beispiel: Balanced Scorecard

Balanced Scorecard

-> dokumentiert, kontrolliert & steuert die Aktivitäten eines Unternehmens im Hinblick auf seine Mission & Strategie

-> zwingt Manager, sich auf die wenigen Maßnahmen zu konzentrieren, die am kritischsten sind

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Effectuation Ansatz

es gibt immer 2 Möglichkeiten:

1.       Fokussierung auf Ziele & Planung

2.       Konzentration auf Ressourcen & Kontrolle

 

-> Strategien können durch Prognose & Kontrolle bewertet werden

–> der Effectuation Ansatz konzentriert sich auf Ressourcen & Kontrollen

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Leadership

-> Fähigkeit, Visionen in Realität umsetzen

  • entsteht durch sozialen Einfluss, nicht durch Autorität oder Macht
  • erfordert andere, aber sie müssen keine "direkten Berichte" sein
  • viele Wege, keine Titel & Persönlichkeitsmerkmale benötigt
  • beinhaltet ein Ziel, keinen Einfluss ohne beabsichtigtes Ergebnis

 

-> Prozess des sozialen Einflusses, der die Bemühungen anderer maximiert, um ein Ziel zu erreichen

Fähigkeiten Leadership

-> Fähigkeiten, die nicht gelehrt, aber gelernt werden können & durch Mentoring & Coaching verbessert werden 

·         Schaffen von einer klaren Vision

·         Visionen mit anderen teilen

·         Bereitstellung von Informationen, Wissen & Fähigkeiten zur Umsetzung der Visionen

·         Koordination von Konflikten zwischen allen Mitgliedern & Interessengruppen

·         Kreatives Denken & Handeln in unsicheren & schwierigen Situationen

 

-> eine anerkannte Führungskraft zu sein, erfordert mehr als nur Managementfähigkeiten

 

Maslows Bedürfnispyramide

beschreibt ein Muster menschlicher Motivation (kann auch auf Unternehmen angepasst werden)

 

-> Führungskräfte müssen die vers. Ebenen der Motivation ihrer Mitarbeiter identifizieren & sie entsprechend unterstützen

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Emotionale Intelligenz

  • wichtige Fähigkeit für Führungskräfte
  • Fähigkeit, seine Emotionen wahrzunehmen, zu kontrollieren & auszudrücken
  • Vernünftiger & einfühlsamer Umgang mit zwischenmenschlichen Beziehungen

-> Bündel von Fähigkeiten, die für gute Führung relevant sind

-> Schlüssel zum persönlichen & beruflichen Erfolg

 

5 Komponenten definieren die emotionale Intelligenz bei der Arbeit:

·         Selbsterkenntnis

·         Selbtregulierung

·         Motivation

·         Empathie

·         Soziale  Kompetenz

 

Selbsterkenntnis

Fähigkeit, Stimmung & Emotionen & deren Auswirkungen auf andere zu erkennen, zu verstehen & darauf zu reagieren

 

Selbstvertrauen

Realistische Selbsteinschätzung

Sinn für Humor

Selbstregulierung

Fähigkeit, störende Impulse & Stimmungen zu kontrollieren oder umzuleiten & zu denken, bevor man handelt

 

Vertrauenswürdigkeit und Integrität

Keine Angst vor Mehrdeutigkeit

Offenheit für Veränderungen

Motivation 

Leidenschaft für die Arbeit aus Gründen, die über Geld oder Status hinausgehen; Bereitschaft, Ziele mit Energie und Ausdauer zu verfolgen

 

Starker Drang zum Erreichen von Zielen

Optimismus

Organisatorisches Engagement

Empathie

Fähigkeit, die emotionale Zusammensetzung anderer Menschen zu verstehen & Fähigkeit, Menschen entsprechend ihren emotionalen Reaktionen zu behandeln

 

Kompetenz zur Förderung und Bindung von Talenten

Interkulturelle Sensibilität

Service für Auftraggeber und Kunde

soziale Kompetenz

Kenntnisse im Umgang mit Beziehungen & dem Aufbau von Netzwerken sowie die Fähigkeit, Gemeinsamkeiten zu finden & Beziehungen aufzubauen

 

Effektivität bei der Führung von Veränderungen

Überzeugungskraft

Expertise in der Bildung & Führung von Teams

zwanghafter Führungsstil -> Do-what-I-want-Ansatz

Modus operandi: Erfordert sofortige Konformität

 

Beschreibung: „Tu, was ich dir sage.“

 

Emotionale Intelligenz: Antrieb zum Erreichen, Initiative, Selbstkontrolle

 

Beste Nutzung: In einer Krise -> Turnaround; bei problematischen Mitarbeitern

 

Klimaauswirkungen: negativ

 

Vorteile

• Effizient im Krisenmodus

• kurzfristige, schnelle Entscheidungen

• Schnelle Ausführung von Aufgaben

 

Nachteile

• Menschen fühlen sich nicht respektiert (kein Platz für eigene Ideen)

• Schädliche Auswirkungen auf Belohnungssystem

• Geringe Motivation der Mitarbeiter durch Anpassung des Arbeitsplatzes an eine Missionen

autoritativer Führungsstil -> Gesamtziel & viele Freiheitsgrade

Modus operandi: Mobilisiert Menschen zu einer Vision

 

Beschreibung: „Komm mit mir.“

 

Emotionale Intelligenz: Selbstvertrauen, Empathie, Veränderungskatalysator

 

Beste Nutzung: Wenn Veränderungen eine neue Vision erfordern; wenn eine klare Richtung erforderlich ist

 

Klimaauswirkungen: Am stärksten positiv

 

Vorteile

• Lebhafte Begeisterung & eine klare Vision

• Motivation der Menschen durch klare Botschaften & Richtungen

• Maximiert das Engagement für das Gesamtziel & die Strategie

 

Nachteile

• Schwierig innerhalb eines Expertenteams

• Der egalitäre Geist eines Teams kann untergraben werden

affiliativer Führungsstil -> Harmonie & Moral im Team

Modus operandi: Schafft Harmonie & baut emotionale Bindungen auf

 

Beschreibung: „Der Mensch steht an erster Stelle.“

 

Emotionale Intelligenz: Empathie, Aufbau von Beziehungen, Kommunikation 

 

Beste Nutzung: Zur Heilung von Spaltungen im Team; zur Motivation von Menschen unter Stress

 

Klimaauswirkungen: positiv

 

Vorteile

• Schaffung von Harmonie zwischen den Mitarbeitern

• Schaffung von starken emotionalen Bindungen & damit von Loyalität

• Steigert die Flexibilität & offene Kommunikation & liefert häufiges Feedback

 

Nachteile

• Konzentriert sich hauptsächlich auf Lob -schlechte Leistungen können nicht korrigiert werden

• Verbesserungspotenziale werden nicht kommuniziert

• Fehlende klare Richtlinien

demokratischer Führungsstil

Modus operandi: Schafft Konsens durch Partizipation

 

Beschreibung: „Was denkst du?“

 

Emotionale Intelligenz: Zusammenarbeit, Teamführung, Kommunikation

 

Beste Nutzung: Um einen Buy-In oder Konsens zu erzielen; um Input von wertvollen Mitarbeitern zu erhalten

 

Klimaauswirkungen: Positiv

 

Vorteile

• Mitarbeiter in Ideenfindung integrieren

• Steigerung der Flexibilität & Verantwortung

• Zuhören, um zu lernen, wie man die Moral hoch hält

• Die Mitarbeiter erhalten einen realistischen Überblick darüber, was erreicht werden kann

 

Nachteile

• Endlose Meetings ohne konkrete Ergebnisse

• Die Menschen können sich verwirrt & führerlos fühlen

• Häufig sind die Mitarbeiter nicht kompetent oder informiert genug, um die Situation zu beurteilen

zukunftsweisender Führungsstil -> hohe Leistungsstandards

Modus operandi: Setzt hohe Leistungsanforderungen

 

Beschreibung: „Tu, was ich tue, jetzt.“

 

Emotionale Intelligenz: Gewissenhaftigkeit, Leistungsbereitschaft, Initiative

 

Beste Nutzung: Schnelle Ergebnisse durch ein hochmotiviertes & kompetentes Team

 

Klimaauswirkungen: Negativ

 

Vorteile

• Ermutigt selbstmotivierte Menschen, ihr Bestes zu geben

 

Nachteile

• Der Anführer ist besessen davon, die Dinge besser & schneller zu machen & verlangt dies von allen anderen

• Schlechte Leistungen werden sofort erkannt

• Das Unternehmensklima wird zerstört

Coaching Führungsstil -> individuelle Entwicklung d. Mitarbeiter

Modus operandi: Entwickelt Menschen für die Zukunft

 

Beschreibung: „Probieren Sie es.“

 

Emotionale Intelligenz: Andere entwickeln, Empathie, Selbstwahrnehmung

 

Beste Nutzung: Um einen Mitarbeiter zu helfen, seine Leistung zu verbessern oder langfristige Stärken zu entwickeln

 

Klimaauswirkungen: Positiv

 

Vorteile

• Hilft den Mitarbeitern, ihre einzigartigen Stärken & Schwächen zu erkennen

• Entwicklung persönlicher Karrierewünsche

• Entwicklung langfristiger Entwicklungsziele

• Das Gesamtergebnis verbessert sich

 

Nachteile

• Macht keinen Sinn, wenn Mitarbeiter lernresistent sind

• Macht keinen Sinn, wenn der Leiter keine Erfahrung hat, um den Mitarbeitern zu helfen