VWL_Tutorium5_Lösungen_WS2019-2020.pdf

Übungen & Tutorien
Hochgeladen von Anonymer Nutzer am 19.11.2019
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VWL Tutorium 5 Lösungen

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wie fange ich an mit Slutsky wenn ich eine Perfekte Substitute Nutzenfunkzion habe?
Du schaust dir an, ob die MRS dem Preisverhältnis (-p1/p2) entspricht. In den meisten Fällen ist das nicht der Fall, denn dann könnte das optimale Bündel überall auf der Budgetgeraden liegen. Deswegen kannst du dir auch die Preis/leistungsverhältnisse der Güter anschauen. Das machst du mit MU1/p1 bzw. MU2/p2. Der Wert der größer ist, hat ein besseres Preis/Leistungsverhältnis. Daher konsumiert der Nachfrager nur dieses Gut. Bei perfekten Substituten ist das ja immer der Fall: Wenn die MRS nicht dem Preisverhältnis entspricht konsumiert der Nachfrager nur eins der zwei Güter, da sie schließlich substituiert werden können
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Bei Aufgabe 2 c müsste doch eigentlich 5500 rauskommen oder? Setzt man 5500 in die Formel ein kommt x1=50 raus was ja dem ursprünglichen Konsum entspricht. Setzt man jedoch 5250 ein kommen nur 45 Flaschen heraus. Liege ich da richtig oder kann mich bitte jemand aufklären. Danke
Es geht nicht darum was sich der Konsument sich leisten kann sonder was er sich tatsächlich kauft. Deshalb Nachfragefunktion. Er könnte sich ja theoretisch sogar 5250/30=116.. Flaschen Wein kaufen. Dies macht er aber nicht. Gut 2 wird verhältnis mäßig billiger. Deshalb kauft er mehr Gut 2 als 1. Real Einkommen wird kleiner. Deshalb kauft er weniger Gut 1. Das mit dem ∆m wird nur gemacht um den Einkommenseffekt weg zu nehmen und alleinig den Substitutions Effekt errechen zu können. Wär nice wenn jemand auch noch meine Annahme das es sich also um: Ein gewöhnliches Normales Gut handel bestätigen könnte.:)
5500 ist das einkommen bei dem er 50 kaufen WÜRDE nicht KÖNNTE (Nachfragefunktion). Bei Einkommen von 5500 kosten 50 Flaschen wein mit einem preis von 30 1500 GE, bleiben 4000. In der ersten aufgabe war das einkommen 5000 und 50 Flaschen * 25 GE, bleiben 3750. Sprich du hast 250 GE zu viel übrig
Könnte mir jemand erklären warum ein Giffen Gut auch ein inferiores Gut sein muss? bzw. ein normales auch ein gewöhnliches ? Warum kann es kein Normales Giffen Gut geben?
Das kannst du am Slutsky Effekt sehen. Der Substitutionseffekt ist von der Richtung eindeutig, also kann nur der Einkommenseffekt dafür sorgen, dass ein Gut zum Giffengut wird. Ist das Gut nicht Inferior, also Normal, dann kann es auch kein Giffengut sein. Also ist es ein Gewöhnliches Gut. Guck dir am besten noch mal die Folien zur Slutsky Zerlegung an!
Super erklärt danke!
Hier müsste doch eigentlich 800 für das neue m rauskommen also eine Einkommenssenkung von 200 und nicht um 80. Setzt man m nach der Preissenkung von 80 ein(also920) kommt man für x auf 92 das wäre ja dann eine höhere Kaufkraft also zuvor(80).
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hey erst mal danke fürs hochladen, hilft echt :). Ich wollte fragen mit welchem programm du das gemacht hast. Sieht voll gut aus
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Also ich hab das so hochgeladen wie wir es im Tutorium gemacht haben
Ich verstehe es bei 2c so: Die Formel x1=m/50-2p1 ist die Nachfragefunktion, dies bedeutet bei m' und p1' kommt als Lösung natürlich dann x(se)=45 raus. Dies bedeutet aber nicht das der Konsument sich 50 x1 nicht leisten kann sondern nur das er dieses Güterbündel nicht mehr wählt. Und dies wäre dann somit der Substitutionseffekt. Also alles richtig gemacht bei der Aufgabe:)