Lösungsvorschlag Klausur Sommersemester 2018.pdf

Klausuren
Hochgeladen von Simon 746 am 30.01.2019
Beschreibung:

Lösungsvorschlag für die Werkstoffkunde 1 Klausur aus dem Sommersemester 2018

 +15
728
45
Download
man muss sich doch hier die Versetzungslinie so vorstellen, dass sie in den Kristall reingeht, also senkrecht zur Zeichenebene, richtig ?
Ja
Woher weiß man bei dieser Aufgabe, dass vor Erreichen der Streckgrenze noch keine plastische Dehnung auftritt? Ist das nicht sonst üblich, dass vor der Streckgrenze der Kurvenverlauf schon nicht mehr linear ist (s. S17)?
wie kommt man hier auf c?
Wenn nichts gegeben ist nimmt man c=20 an
Lieber in Atom oder Massenprozent berechnen?
Ich habe da R=0,2 raus also positiv. Hat jemand das gleiche
das ist -0,2
Muss man beim Anwenden des Hebelarmgesetzes immer die Einheit der Konzentration nehmen die nicht logarithmisch ist? Oder muss man die Konzentration immer in m/0 bzw. a/o angeben???
In Klausur 17-18 steht z.B. in der Aufgabe extra drin, dass man es in Atomprozent angeben soll; aber sonst haben die meist Massenprozent gekommen bei der Berechnung von Konzentrationen
Versetzungsabbau
kann da jemand was zu sagen wie man die homogenen Phasenfelder identifiziert?
Push
Du fängst links mit dem ersten Mk (alpha) an. Dann gehst du von links nach rechts, wobei zwischen den homogenen Phasen, also da wo nur ein MK vorliegt, immer eine heterogene Phase liegt! Die senkrechten Linien sind immer homogene Phasen.
Kann einer den prinzipiellen Ablauf einer solchen reaktionsgleichung erklären... also wie man da vorgeht?
sollte die nicht Proportionale Dehnung nicht die Plastische Dehnung sein?
2 weitere Kommentare anzeigen
Nope. Du gehst mit der Steigung deines elastischen Bereichs nach unten. Somit ziehst du den elastischen Teil ab und übrig bleibt der plastische.
Okey, also mit "Nichtproportionale Dehnung bei Höchstkraft" ist quasi die "Umwandlungspunkt" zwischen Plastische und Elastische dehnung gemeint?
ich finde sehr verwirrend, dass hier "Schwellfestigkeit" steht, man aber die halbe Schwellfestigkeit eintragen muss. Ich kann mir die Schlussfolgerung nur so erklären, dass es sonst keinen Sinn ergibt.
Finde ich auch, hab als erstes von der angegeben Schwellfestigkeit nochmal die Hälfte genommen, aber das hat ziemlich wenig Sinn gemacht beim Einzeichnen
Macht Sinn wenn man beachtet, dass die ganze Schwelfestigkeit 2 mal die Ausschlagspannung ist und die Formel hier die Ausschlagspannung wiedergibt. Und 1 mal die Ausschlagspannung ist 1/2 mal die Schwellfestigkeit
wie kommt man auf den abstand der unteren grenze ?
wenn es die negative ausschlagsspannung ist müsste der Knickpunkt nicht weiter unten sein ?
Schau mal das Dokument im L2P da sind Smith und Haigh noch mal gründlich erklärt wie man die aufbaut
ist Chrom nicht auch Karbid Bildner ?
1 weiteren Kommentar anzeigen
took me a minute
@Notizbuch Bruder muss Kerbschlagbiegeversuch
Sigma von 0,3% Dehnung sind doch schon 600 MPa, wofür dann das E
Ich glaub er wollte schreiben E mal Dehnung (0,3%) um auf Sigma bei ReH zu kommen
Die aufgabe ist falsch denn Sigma u ist definiert als Sigma m - Sigma a daher kommst du hier auf das falsche Vorzeichen
Die Aufgabe ist leider Falsch der Zuwachs ist 88,29 -84,xx siehe hier https://www.maschboard.de/forum/thread/90448-l%C3%B6sungsvorschlag-ss-2018/?postID=667022#post667022 endergebnis wären 71,13/3,xx für das verhältnis
Erklär mal bitte deinen Lösungsvorschlag, also wie kommst du auf den Z2 Gehalt? Z1 hab ich auch so.
Z2 scheidet sich nur aus der gamma phase aus zwischen S und E.
auf seite 81 steht die beim schlag verbrauchte Energie wird gemessen wäre das dann nicht falsch ? sie wird ja verbraucht nicht umgesetz
2 weitere Kommentare anzeigen
so, upgevoted :D
XD
Legierungen werden doch eigentlich in m/° angegeben. Das ist doch nicht äquivalent zu a/°, oder?
Wenn nicht explizit nach der Konzentrationsart gefragt ist kann man dies sowohl in mo als auch in mo angeben. Stöchometrie dagegen immer in ao
Jo ist richtig, gibt ja Massen und Atomkonzentration
Müsste man hier nicht statt c(n) eher c(v) betrachten? Also c=88% ca?
14 weitere Kommentare anzeigen
Bei 1277 die Eutektikale ist die Soliduslinie,also da ist das Ende der Erstarrung,dann muss man von da die Zusammensetzungen nehmen
Mit dem was bei Wikibooks steht sollte das was TH H geschrieben hat stimmen, also Schmelzanteil wandelt sich in Eutektikum um und gibt somit den Anteil des Eutektikums kurz vor der Eutektikalen
Das müsste eigentlich s+gamma -> Beta sein, oder?
Hätte ich auch gesagt.
same
Wenn man das Larson MillerParameter nutzen will, muss man dei gleiche Spannung nutzen oder? also hier in A1 soll t=20h einsetzen oder?
2 weitere Kommentare anzeigen
Wo bekomme ich die Bruchzeit denn her?
Der letzte Punkt , ist hier als Bruch anzunehmen, ungefähr 1000
Ist es überhaupt notwendig die Kurve bei unterschiedlichen Temperaturen zu zeichnen? Es wird soweit ich weiß nicht danach gefragt.
geht auch Fließkurve ?
Gibt es eigentlich eine Vorgabe wie lange die Lüdersdehnung anhält?
Kommt auf die Temperatur und Legierung bzw Werkstoff an, hier wird aber nichts dazu gesagt.
Zu dieser Frage wurde keine Stelle markiert
Bei Aufgabe 2b ist dir ein Fehler unterlaufen. es ist Mittelspannung - Ausschlagsspannung für Sigma u und nicht umgekehrt
Kann das jemand erklären wieso man die Anteile so bestimmt? Hat man die nicht schon durch die Hebelarme?
Du willst ja wissen wieviel Prozent Z1 bzw Z2 in der gesamten Zementitmasse stecken, deswegen dividierst du die einzelnen Anteile durch die Gesamtmenge
Kann man auch direkt das Verhältnis der Anteile zueinander bestimmen? Die Gesamtmenge kürzt sich da quasi raus
Könnte sein, dass du es für eutektische Umwandlung und nicht für eutektoid berechnet hast?!
8 weitere Kommentare anzeigen
Wie denn?
Also ich glaube man muss von dem Zementitanteil kurz vor der eutektoiden (88,29), den Anteil des Zementits direkt nach der eutektischen Umwandlung (ca. 84,96) abziehen, der sich aus eutektikum und Primärzementit zusammensetzt
Müsste man hier, da nach der Konzentration c gefragt ist, nicht die Masenprozent-Skala nutzen?
3 weitere Kommentare anzeigen
Das sind die Einheiten der Massenkonzentration. Hier ist aber nicht explizit nach dieser gefragt, weshalb man auch die Partikelkonzentration angeben kann.
Okay ich geb mich geschlagen
Wo steht diese Aufgabe in Skript oder in Übung?
ich denke, dass man es aus dem Bild 23.1 entnehmen soltte!
Genau, bei dem Bild auf S. 330 hast du ja die Temperaturskala, da kannst du die Grenzen im Bild hier mit dem Diagramm vergleichen bzw es sind auch immer Linien eingezeichnet (zb. beim Normalglühen die GSK Linie) welche du auch als Anhaltspunkt nehmen kannst
Warum stellst du dein Taschenrechner hier auf rad? Meiner ist immer auf deg und ich hätte nicht 1,0032 raus sondern 1,000000959. Wäre das hier egal? Danke!
1 weiteren Kommentar anzeigen
ich hätte es aber auch vergessen ;-)
Du rechnest nur mit deg wenn du explizit Winkel bestimmen möchtest, ansonsten immer rad
Das muss man doch zu einer Gerade annähern. In der Übung wurde das zumindest so gemacht
Also ich der Aufgabenstellung heißt es Zeitdehngrenz-kurve, aber kann gut sein das die Typen ne Grade auch als Kurve ansehen
Nein, im Skript sind es auch Kurven, einfach die Punkte verbinden
Die Skalierung ist in dem relevanten Bereich nicht in Einzelschritten. Zwischen den Strichen ist eine Änderung von 1,8. Deshalb liegt 2% Dehnung irgendwo zwischen dem Strich für die 1 und dem nächsten Strich oben drüber. Dieser wäre dann 2,8
2 weitere Kommentare anzeigen
schaut im Skript auf Seite 35 nach, da ist die gleiche skalierung
Dankeschön. ich hatte das wirklich nicht verstanden.
Aber die müsste ja auch irgendwann abfallen beim Zugversuch und beim schlagförmigen müsste da doch nur ein Peak sein oder?
Würde das auch nicht als geraden einzeichnen ??‍♀️
Aufgabenstellung gut lesen, da steht "zu Beginn [...] in einem Zugversuch" , geht also echt nur um ziemlich kleine Zeiten.
Wie bist du eigentlich darauf gekommen?! Danke!
2 weitere Kommentare anzeigen
Da am Rand bei nü und eta 100 a/o B vorliegt. Daher MK der Komponente A. Ganz links am Rand von Alpha existiert 0 a/o B und somit 100 a/o A, daher ist Alpha ein MK der Komponente A. Das ist zwar keine werkstoffkundlich so saubere Erklärung, aber ich merke es mir immer so
ok so dachte ichs mir auch :D danke dir "Daher MK der Komponente A" ... du meinst "Komponente B", oder?
nicht -toid
3 weitere Kommentare anzeigen
Das stimmt nicht, das erste was du beschreibst bedeutet eutektisch, wenn es die gleiche Form hat und sich aber im festen Zustand umwandelt, heißt es eutektoid, vergleiche dazu im Fe-Fe3C-Diagramm die Punkte C (eutektischer Punkt) und S (eutektoider Punkt).
Stimmt, danke für den Hinweis!
Warum du hast diese Werte genommen.z.b. für L2 du kann die Bereich von 1-12 a/o beide isothermen finden
Verbessert mich wenn ich falsch liege aber dann hättest du wie bei L3 auch noch so eine Kurve die die Überschreitung von Schmelze in das heterogene Feld darstellt. Hier sind bei L2 aber nur 2 isothermen zu sehen, deshalb muss es genau durch die eutektische Umwandlung da. Edit: Also so, wie es auch bei L4 aussieht :)
Echt ein schlechter Scherz, dass man so einen Mist wissen soll
Zu dieser Frage wurde keine Stelle markiert
Müsste es bei A5 b) bei 1272 nicht peritektisch sein und anstatt delta ein S?
Ja genau
woher weiß ich, dass der Wert in Stunden ist?
kommt es daher, dass der Larson-Miller-Parameter P ebenfalls mit einem t-Wert in Stunden gerechnet wurde?
Genau, das ist im Skript auf S.37 so definiert.
Wie wird die logarithmische Skala abgelesen? Wenn man die einzelnen Striche bis nach oben durchgeht, kommt man nur bis 5.
frag ich mich auch andererseits kannst du theoretisch - wie hier auch in der Lösung - die 2% an einer logischen Stelle ranschreiben, also einen beliebigen Wert an der y-Achse zwischen 1 und 10 als 2 beschriften und entsprechend weiterrechnen
Guckt euch mal die Beschriftung auf S.35 an
Stehe etwas auf dem Schlauch: Wie bekommt man die Stöchiometrien heraus?
Bsp A4B(1): 100%/(4+1)=20% => a/o B=20%, a/o A=4*20%=80% => Phasenfeld Gamma
Das könnte man sich doch eigentlich sparen, wenn man die Hooke'sche Gerade eh bis (0,3%, 600MPa) zieht oder nicht?
Ja, da hast du recht
Es müsste T1>T2>T3 sein, s. Skript S 232, bei höherer Temperatur nimmt die Härte schneller ab, nicht langsamer.
Bild 16.15 T1=340, T2=320, T3=300...
sollte (Sigma_m - Sigma_a) / (Sigma_m + Sigma_a) sein und Lösung ist dann 0,2
sehe ich auch so
ja, ist ja immer der Ausschlag ausgehend von der Mittelspannung
ReL ist doch die untere Streckgrenze, also darf außer beim Einschwingen 570 nicht unterschritten werden, oder?
Würde ich auch so sehen, die unteren Spannungen im Bereich der Lüdersdehnung müssten genau bis ReL abfallen.