Klausur WS16-17.pdf

Klausuren
Hochgeladen von Joana Snow 38218 am 19.02.2019
Beschreibung:

Klausur WS16/17

 +1
278
4
Download
weiß jemand zufällig wie dieser Fall geht
Ich würde sagen a) wegen Unmöglichkeit kann er keine Lieferung verlangen, weil das Fleisch aus seinem Vorrat war (Vorratsschuld/beschränkte Gattungsschuld) und b) kann L Zahlung verlangen, weil er die Ware ausgesondert und sie den Gläubiger geliefert hat (Bringschuld), also hat der Schuldner alles erfüllt, was er machen sollte
Gibt es einen ähnlichen Fall bzw. mit welchen Paragraphen prüft man das?
https://www.mubk.de/bildungsgaenge/bs/pk/faecher/bw/kap7/bw07_53.htm Das wäre das einzige das mir einfallen würde Und Klassischerweise halt Kaufvertrag zuerst
Würdet ihr das auch so bearbeiten ? I. Herausgabeanspruch nach 985 scheitert, da nur Vorteil für Minderjährigen und er Besitzer ist II. Herausgabeanspruch nach 812 1. Leistung 2. ohen rechtlichen Grund a. wirksamer Kaufvertrag ? - bedarf zustimmung der Eltern (2,106, 107) - keine zustimmung gem. §107 - § 110 greift nicht, da leistung nicht erbrachht (nur anzahlung) - schwebend unwirksamer Vertrag Könnte allerdings gem. § 108 I, 182 I genehmigt und damit voll wirksam (Genehmigung kann gegenüber Minderjährigen oder S gemachr werden) dies ist vorliegend der Fall - Allerdings fordert S zur Erklärung der Genehmigung und gem. § 108 I,II muss Genehmigung (auch wenn vorher eine Genehmigung gegenüber des Minderjährigen erfolgte) gegenüber S gemacht werden. - Frist von 4 wochen nicht eingehalten - Kein Vertrag - HErausgabeeansrpruch aus § 812
2 weitere Kommentare anzeigen
Hoffe mal es kommt morgen auch wieder so ein Fall dran und eventuell Fall 27 den er nochmal hervorgehoben hat
Darauf hoffe ich auch und nicht so brachiale Fragen im ersten Teil :D
War das das gleiche wie ein Bote ?
Ne, ein Erfüllungsgehilfe ist jemand, der das tut, was der Schuldner tun müsste. Er wird zur Erfüllung der Schuld tätig (§ 278). Bote ist was anderes und ist vom Vertreter abzugrenzen (§ 164 I)