Klausur WK I - SS18 - Lösungsvorschlag.pdf

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Hochgeladen von Maschino Nym 13581 am 27.01.2019
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Lösungsvorschlag SS18

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1:1 aus dem Skript S. 87 zitiert -> wahr
wieso ist die untere kritische Abkühlgeschwindigkeitkeit nicht die ganz links, die bei 180 HV auskommt?
die "untere" Kritische Abkühlgeschwindigkeit ist quasi die langsamste erlaubte Geschwindigkeit. Die Kurve ganz links wäre quasi die obere kritische Abkühlgeschwindigkeit. DIe erlaubte Grenze ist nicht oben, sondern unten. FOlglich ist die "untere" Kritische Abkühlgeschwindigkeit die lansgsamste ABkühlgeschwindigkeit, mit der noch Martensit gebildet wird. Mit der Kurve 180HV würdest du ein Martensit mehr bilden (50% Ferrit und 50% Perlit)
Folglich ist 56HV die obere und 23HV die untere kritische Abkühlgeschwindigkeit
Hätte der Burgersumlauf an dieser Stelle auch enger geführt werden dürfen? Also einfach nur die 5 Punkte um das "Verzerrungsloch" in der Mitte?
Push
Ja kann auch schmaler oder breiter. Müssen nur parallele Seiten gleich viele Schritte sein
wieso wird hier einmal bis 4,3 gerechnet und das andere mal bis 0,8? ist das Eine Primär- und das andere Sekundärzementit? woran erkennt man das?
Warum eutektoid? Wäre es nicht eine Ausscheidung im festen Zustand mit der Reaktionsgleichung beta->gamma? Kann mir das jemand erklären?
Verstehe ich das also richtig?: Um die Versetzung fortbewegen zu können, muss man die Cortell'sche Wolke stattdessen in einem ungestörten Gitter aufbauen, was folglich mehr Energie benötigt (obere Streckgrenze). Wird die Versetzung nun von der Wolke "losgerissen" benötigt man weniger Energie (untere Streckgrenze)
genau so ist es
aber das erklärt doch noch nicht den unstetigen Bereich der Lüdersdehnung, sondern nur obere und untere Streckgrenze oder doch?
warum ist nicht schon bei 1277 vollstänig erstarrt ?
Kann mir jemand den zwischen Schritt erläutern von den 71,13 zu den 80,56?
88.29 sind 100% => 0.8829 sind 1% 71,13/0,8829=80,56% Primär 17.16/0.0829=19,44% Sekundär
das ist aber mathematisch unnötig!!
Wie beginnt man die Zeichnung nachdem man Re und die 45 Grad gerade eingezeichnet hat? Ich glaube man muss die halbe Wechselfestigkeit ab dem Schnittpunkt der geraden mit Re nach links. Aber was entspricht der Wechselfestigkeit
Warum ist hier die Kurve hier abgerundet und bei L2 beide Male nicht?
denke die Abgerundeten Teile der Kurve befinden sich in der Schmelze, wo nur Teile der Phase auskristallieren
Bei den waagerechten Linien laufen isotherme Reaktionen ab.
Meiner Meinung nach ist die Temperatur hier zwar richtig gewählt. Allerdings wurden die Werte von 1203°C genommen. Das passt nicht. Mit den Werten von 1277°C sollte die Rechnung aber stimmen.....
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Und wieso nimmt man nur den Hebelarm bis zu dem eutektischen Punkt in nicht weiter bis zur nächsten grenze ?
Also meiner Auffassung nach ist es an der Stelle einfach falsch den eutektischen Punkt als Grenze zu wählen. In den Übungen gab es dazu eine Aufgabe zum Fe3C Diagramm und bei der Berechnung des Fe3C Anteils im Eutektikum wurde da auch als linke Grenze 0,02 und nicht 0,8 (eutektischer Punkt) gewählt.
Wie komm man auf die Löslichkeit von 0 ?
Hier könnte man doch auch((6,69-1)/(6.69-0,8))= 96,6% rechnen oder?
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Aber warum kann man das? Bildet sich Perlit nicht erst unter dem Punkt S im Diagramm, sodass man C=0,8 nicht als Phasengrenze nehmen dürfte? (sondern C=0,02, was aber nicht zum richtigen Ergebnis führt)
Würde sagen, weil unterhalb des Punktes S 100% perlit ist. Somit geht das wieder nach dem GdagHa. Perlit hast du ja auch bis 4,3%C
Eutktoide Umwandlung also sollten wir nicht fur T=723C sprechen statt 1147C? Im zweiten Fall haben wir eine eutektische Umwandlung, also irrelevant zu der Fragenstellung oder? Ich wurde mich sehr fur eine Antwort freuen.
Ja geht um die isotherme bei 723 grad
Wenn man eine Konzentration von 18 a/o B bei 1272 grad beschreiben würde wäre es doch eine eutektische phasenumwandlung mit Schmelze -> beta+gamma oder? Falls ja, wie entscheide ich mich, welche Reaktion ich angebe wenn es bei einer Temperatur mehrere Möglichkeiten gibt?
Nein
Du kommst aus Schmelze + gamma in gamma+beta, also Schmelze+gamma-> beta
Woher kommt der genaue Wert? Könnte das nicht alles zwischen ca 71 und 86 sein?
Erste Umwandlung passiert bei 1600 C. Das erkennst du an den Knick-/Haltepunkten.
Ist das nicht präziser wenn man von einer Ansammlung an Punktdefekten spricht?
Punktdefekte sind auch Leerstellen, und das wäre hier nicht der Fall.
S.201 Vorletzer Satz: "Aura von Punktdefekten"
Warum geht so?
Es müsste doch 71:17 sein oder?
Guckt euch bitte die andere Markierung an, dort wurde das sehr gut erklärt
Wie kommt es zu diesem Zusammenhang?
Du berechnest halt vorher die entsprechenden Werte und vergleichst diese dann
Hier müsste man einen Wert der auf der Graden einliegt mal einsetzten, bsp 3 Om und 2 Oa --> R= 1/5. So hab ich das jedenfalls gelöst
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.
dankeschön
Hier muss man die Oberspannung der linken Kurve und nicht die Mittelspannnung der rechten Kurve nehmen!
Ja, da kommt die Zug-Druck-Wechselspannung hin.
liegt hier aber blöderweise auf selber Höhe. Aber gut dass du das hier schreibst damit andere das auch verstehen?
Ich hätte gesagt τ(tW) und τ(tSch) Also jeweils Tau für Schubspannung. Kann das jemand bestätigen?
richtig steht ja auch so im Skript
Ja, steht auch so auf Seite 3 des Merkblatts für schwingende Beanspruchung im L2P. Hier der Screenshot.
findet man das im skript?
Auf Seite 228 findest du das :)
Und für Kupfer unten auf S231
Normalglühen
warum hier 1000h?wo habt ihr das gefunden?
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kann man das denn machen wenn man bedenkt, dass das gegebene Diagramm oben für eine Temperatur von 650°C gilt und in diesem Aufgabenteil es aber 700°C sind?
das ist genau der Sinn des larson-miller-parameters, dass man das machen kann
Kann mir bitte jemand erklären wie der Knick zustande kommt?
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okay, trotzdem vielen Dank! :)
das ist normalerweise kein linearer Verlauf. Hätte man noch mehr Werte, hätte man auch mehr Knicke, bis schließlich eine glatte Kurve rauskommt
Wo finde ich das im Skript?
Beispielsweise auf S.249 aber im gesamten Kapitel 17 sind einige solcher Beispiele.
danke :)
ist mit nichtproportionaler Dehnung nicht der Betrag ohne elastische Dehnung gemeint?
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Kann ich das auch in o/m angeben?
inwiefern denn?
Was genau soll das bedeuten und woher weiß ich, ob die Werte in diesen Kreisen in HV oder HRc sind?
HRC hat üblicherweise kleinere Werte (Übungsleiter meinte als Anhaltspunkt im 2 stelligen Bereich), Vickers hingegen große (3 stellig).
wo findet man das in skript?
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S.251
Sind im Eutektikum nicht beide Kristalle enthalten?
Ich bin auf der Suche nach der entsprechenden Seite im Skript aber finde leider nichts, bin mir aber sicher, dass es irgendwo im Skript drin stand. Hat jemand ne Ahnung wo was zu den COTTRELLSCHEN Wolken steht?
S.201 im Skript
verlaufen die 2% nicht hier ?
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Kann nochmal jemand klarstellen, was jetzt hier richtig ist. Aus dem Diagramm ist es nämlich meiner Meinung nach gar nicht ersichtlich oder sogar fehlerhaft dargestellt.
Die Person hat das falsch, es sollte die hier in den Kommentaren markierte Gerade richtig sein. Der erste Schritt ist ein einzelner. Erst ab dem Punkt geht die Achse in 2er Schritten
Hier sollte man nur Vergüten, oder nur Härten und Anlassen schreiben, da Vergüten den Vorgang des Härten und Anlassens beschreibt.
Hier wäre es glaube ich Härten, weil Vergüten bei höheren Anlasstemperaturen unterhalb der GSK Linie liegt. Damit sich das martinsitisches Gefüge zum Teil umwandelt. Und höhere Festigkeit und Zähigkeitswerte erreicht werden.
wenn es härten wäre, dann dürfte die temperaturkurve nach dem abkühlen ja nicht mehr steigen?! daher würde ich vergüten sagen
Müsste der Höhepunkt nicht bei 3,85 liegen? Ag muss doch parallel zur hookschen Geraden verlaufen
Ja müsste er. So ist die gesamte Dehnung aufgetragen.
wie kommt man auf die 600
Du rechnest mit der gleichen Formel wie oben zur Berechnung des E-Moduls. Also: ReH = E-Modul * Elastische Dehnung bei ReH = 200000MPa * 0,003 = 600 MPa
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Wie berechnet man die maximale Löslichkeit bzw. wie kommt man dann auf die Stöchiometrie?
Hier hätte ich eher das Normalglühen genommen, aufgrund des Temperaturverlaufs über der GSK-Linie, besonders weil das Diffusionsglühen in keinem bereich max. 100k über der GSK-Linie ist. (Skript Seite 330)
korrekt
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Aufgabe 2b muss hier nicht sigmazsch halbe genommen werden?
Der Wert ist Sigma zSch/2. Ist etwas ungünstig zu sehen, aber du siehst es auch schon daran, dass sonst die Grade viel zu steil wäre
das was er berechnet hat ist Sigmazsch/2. Er hat nur fälschlicherweise Sigmazsch stehen. Siehe dazu im Skript S45 Formel 4.3 und 4.4
Meine Lösung:
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Nochmal eine Zusammenfassung falls es einige noch nicht raus kriegen: y = mx Oa = 2/3 Om Oa/Om = 2/3 Oa/Om = (1-R)/(1+R) 2/3 = (1-R)/(1+R) | •(1+R) 2/3 (1+R) = (1-R) | •3 2 (1+R) = 3 (1-R) 2+2R = 3-3R | +3R 2+5R = 3 | -2 5R = 1 | /5 R = 1/5 = 0,2
danke
woher weiss man wie lang das ist
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woher kommt die 600
0,3 % (Dehnung laut AS) * 200.000 (E-Modul)
Habt ihr Tipps zum Beschriften der Zustandsdiagramme. Wäre mir vor allem da unten Links nicht sicher gewesen.
normalerweise sollte man von links nach rechts beschriften mit: Alpha, Beta, Gamma, Delta, Epsilon, Zeta, Eta. Guck dir am besten auf Google-Bilder das griechische Alphabet an. Liegen 2 Felder untereinander muss erst das untere dann das obere beschriftet werden. Die restlichen Felder, wie das hier was von dir markiert wurde sind einfach nur Zusammensetzungen der eigentlichen Phasen. Hier ist es Alpha + Gamma da links vom Feld die Alpha Phase und rechts vom Feld die Gamma Phase liegt
Immer höher werdende konzentration und Temperatur
Mal ernsthaft, wer hat das denn in der Klausur bitte richtig gehabt? Die beiden Zahlen wurden in jeweils einem Satz erwähnt, und das bei einer vierstelligen Anzahl an im Skript genannten Werten.
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Ach, entspann' dich! Da wir der erste Jahrgang sind, der KEINE Bonusunkte mehr hat, wird die Durchschnittsnote noch schlechter! Und im ZTU-Diagramm kann man dann ablesen, dass das was Gutes ist.
Wie kann man bei so einer Klausur eigentlich ne 1.0 schreiben ? Gibt es so viele Asiaten bei uns im Studiengang?
Reicht das, oder sollte man hier genauere werte angeben
was meinst du mit genauere? Stöchiometrien werden immer ganzzahlig angegeben
ich hatte da wohl gestern abend einen kleinen denkfehler haha, aber trotzdem danke :)
Müsste der Verlauf bei der Erholung nicht eine abklingende E-Funktion darstellen?
s.232 im skript -> Alu hat auch einen ausgeprägten Erholungseffekt und ist somit vergleichbar
s.232 zeigt aber die Härteabnahme bei der Rekristallisation. S.229 zeigt beide im Vergleich, wonach der Erholungsverlauf über der Zeit eine abklingende e-funktion zeigt.
Woher kennt man hier das c?
Seite 37 im Skript. Wenn es sich um Eisen-, Nickel- oder Kobaltwerkstoffe handelt ist c ungefähr 20 und es ist meist 20 wenn dort keine Angabe dazu gemacht wird.
Woher weißt du, dass hier nach a/o und nicht m/o gefragt ist? Besonders im nächsten Aufgabenteil, wenn nach dem "Anteil" gefragt ist weiß ich nicht ob mit m/o oder a/o zu rechnen ist. In den Übungen wurde immer m/o verwendet.
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Woher weiß man überhaupt dass es bei 76a/o liegt und nicht z.B. bei 28
weil hier von MK der Komponente B die Rede ist. Es muss also n oder v beinhalten (Die 2 Phasen ganz Rechts)
Warum wird es nicht zu Delta
weil bei 1327 grad die senkrechte die gamma phase ist. ist also eine peritektische reaktion ohne randlöslichkeit. deshalb ist es nur eine senkrechte linie
Wie kommt man darauf?
Man setzte a und b von den Werten für die Wechselfestigkeit in der Formel für sigma A(P) ein :-)
ups danke
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Wie bist du bei Aufgabe 1b) davon ausgegangen dass tu bei 1000h liegt?
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Weil das in der Aufgabenstellung steht.
Ehre
Steht ungefähr so im Skript: Ein besonders wirksames Mittel gegen die Kaltsprödigkeit von krz Stählen ist die Kornfeinung bei der Herstellung und Vearbeitung der Stähle. Für Einsatztemperaturen deutlich unter Raumtemperatur haben sich kaltzähe Feinkornbaustähle heute im Markt durchgesetzt
Ich würde hier eher die Werte nach Skript S.303 vermuten, also 2%Cr für die Trennung und 7%Cr für die Unterdrückung, da sich das Diagramm auf Seite 325 ja auf NiCrMo-Stahl bezieht. Da die Aufgabe ja ansonsten nirgendwo genau spezifiziert um welchen Stahl es sich handelt würde ich eher von einem ansonsten unlegierten Stahl ausgehen
Sollte hier nicht Sigma sch halbe eingetragen werden? Die Gerade wäre dann viel steiler
also ich glaube auch ... aber dann macht doch das ganze diagramm keinen sinn mehr ... die linie wäre viel ZU steil ...
Letztendlich wird ja sigmaA mit der Formel berechnet. Und wie die geniale Norm das vorschreibt ist SigmaA = 0,5 SigmaSch. Das heißt eigentlich müsste bei der Rechnung stehen: SigmaSch/2 = 10^......... Deswegen stimmt die Zeichnung schon, allerdings müsste man noch sagen, das die 136,42 = SigmaSch/2 sind.
Muss man nicht direkt nach der Erstarrung mit den "oberen Werten rechnen? Also mit denen an der Linie von 1277 Grad?
denke ich auch, die Legierung ist da ja schon vollständig erstarrt
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die 6b kommt mir falsch vor ich glaube du hättest bei der 2. rechnung auch wieder 4.3 als grenze nehmen sollen. alles links der 4.3 enthält kein Z1 wie kann dann der anteil trotzdem bei 80% liegen. es wird doch kein neuer mehr gebildet
Zeitstandschaubild, oder ?
Die Bildnummerierungen sind blöd positioniert. Das Zeitstandschaubild ist 1-3