Lös.-Vorschlag Fragenkatalog Teil 2.1.pdf

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Uploaded by Leah 31290 at 2020-01-06
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Wie würdet ihr diese Frage in der Klausur beantworten? die Erklärung hier geht ja schon weit über die eigentliche Frage hinaus.
Wenn Selbstbindung z.B. auf der Regelebene vorläge, oder wenn Kooperationsanreize bestünden. Das sind: Existenz eines Olson‘schen Großens, Kleingruppensituationen, Selektive Anreize, Spielwiederholungen, Kleinkostensituation
warum ist eine materiale Moralnorm Ergebnis der Dentologie oder der Tugendethik?
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?:(
aus Folie 182: "Es bedarf vielmehr der Einführung einer [überindividuellen] Moralnorm (über das Paretokriterium hinaus). • Lösungen u.a.: – in der Moraltheorie: kategorischer Imperativ/Tugend der Gerechtigkeit" selbst gegoogelt: "Materiale" philosophisch für "das inhaltlich einer Gegebenheit betreffende" hier ist die Gegebenheit Situation Armer<->Reicher "Moralnormen" bspw. Du sollst nicht lügen oder hier du sollst deinen Reichtum teilen" etc. Deontologie(Pflichtenethik) -> Ziel Pflichterfüllung, also Erfüllung der (eingeführten) materialen Moralnorm den Reichtum zu teilen, löst das Verteilungsspiel. So habe ich das zumindest verstanden. Hoffe es hilft.
Ist das nicht falsch? D,D ist doch gar kein Nash-GW in dem Beispiel und auch kein Pareto-Optimum. Anreizethisch gesehen gibt es keine dominante Strategie also auch keine eindeutige Lösung des GD.
Richtig ist, dass D,D kein Pareto-Optimum ist. Es ist allerdings trotzdem ein Nash-GG, weil D für jeden der beiden die schwach dominante Strategie ist.
warum? wenn alle anderen spieler defektieren, dann werde ich nicht kooperieren
Ich würde auch sagen, dass das falsch ist. Hier gibt es keine dominante Strategie für A oder B. Wenn wir eine dominante Strategie als eine Strategie annehmen, die jemanden in jedem Ergebnis besser stellt, aber zumindest in allen Ergebnissen gleich stellt, dann wäre das die einzige Schlussfolgerung.
muss ich sowas in der Klausur auswendig können?
Ich würde jetzt eher nein vermuten. In der Aufgabe steht ja nichts von der Regelebene
wieso stützt man sich eigentlich immer (auch in der VL) auf die Tugend der Gerechtigkeit? Es gibt doch auch andere Tugenden (z.B.) Tapferkeit, nach der auch Defektion eine tugendhafte Strategie ist, oder?
Ich würde sagen, dass das daran liegt, dass wir die Gerechtigkeit in der Vorlesung ausführlich besprochen haben und die anderen Tugenden nicht Bestandteil der Vorlesung im Sinne eines Exemples waren. Wenn Prof. Müller jede einzelne Tugend als Moralkriterium besprochen hätte, würden wir heute noch in der Vorlesung sitzen. Bei einer zu allgemein formulierten Frage in der Klausur könntest du aber m.E. durchaus die Annahme treffen, dass nach einer anderen Kardinaltugend gehandelt wird (Gerechtigkeit ist ja eben eine solche).
Was bedeuten die beiden C?
Das du schieben solltest ;D
RIP
Kann mir jemand erklären warum das Spiel mit mehreren Wiederholungen nicht dazu gehört ? In den Folien steht ja auch:  Im TfT-Gleichgewicht verhalten sich die Spieler gemäß ihrem hypothetischen Imperativ so, als ob sie dem kategorischen Imperativ folgten."
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Weiß das jemand mittlerweile?
glaube nen Fehler. muss man so ausführlich in der Klausur mit jeweiligen GD-Matrixform schreiben? ich denke eh nicht😥
ist nach der Tugend der Gerechtigkeit nicht auch D:D möglich das wäre ja auch gerecht oder nicht? müsste man hier nicht eine andere Tugend zur Begründung nutzten??
Gute frage
Ist das in dieser Hinsicht wichtig ? Muss man ein Zitat nennen?
denke ich eher nicht sofern man die Grundbausteine kennt
Was bedeutet das Zeichen vor D ? Und warum ist das GG paretooptimal und nicht paretoinferior?
Woher hast du das Beispiel?
Tutorium
Warum ist der Wert für (C,D) nicht (12,7)? Würde rechnerisch doch sehr viel mehr Sinn machen oder ?
warum ist das Nash GG (DD)?
Ein Nash-GG besteht, wenn kein Spieler einen Anreiz hat, etwas anderes zu wählen, wenn der andere Spieler auch bei seiner Strategie bleibt. Bleibt B bei seiner Strategie, hätte A keinen Anreiz zu C zu wechseln, da A sich dann schlechter stellen würde. B würde sich bei einem Abweichen zu C, wenn A bereits D wählt ebenfalls schlechter stellen.
Wie kann man allgemein nochmal ein Nash-GG identifizieren?
Warum ist es so wichtig, dass schon ausreichend viele andere Spieler sich bei der Bereitstellung beteiligen?
verstehe ich auch nicht
Ich denke mal, weil der Beitrag, der zu leisten ist, um das private Gut zu erhalten, zu hoch wäre, wenn sich kaum andere beteiligen würden.
Wo finde ich diese Informationen im GD wieder? Also was soll ich damit machen?
Sieht man nicht so richtig, der Tutor hat da dann doch irgendwie willkürlich die Payoffs gewählt scheinbar.
ist das nicht etwas an der aufgaben Stellung vorbei? hätte man nicht erklären müssen warum complliance das gd löst und nicht wann es versagt??
Ja stimme ich dir zu. Leider ist das was ich aufgeschrieben habe das aus dem Tutorium. In der Klausur würde ich es dennoch wahrscheinlich anders lösen.
was bedeutet schwach dominant?
Strategie, die bei allem Strategien des/ der Mitspieler für mich selbst den größten Nutzen hat. D.h. in min. einer Strategiekombi stehe ich besser als mein/e Mitspieler.
Was bedeutet schwach dominiert ?
Bzw was ist der Unterschied zur rein dominant ?
Strategie, die bei allem Strategien des/ der Mitspieler für mich selbst den größten Nutzen hat. D.h. in min. einer Strategiekombi stehe ich besser als mein/e Mitspieler.
Aus reinem Interesse, hättet ihr hier vorab das Gefangenendilemma nochmal erklärt? Also in welcher Situation sich die beiden Spieler befinden, welche Wahlmöglichkeiten sie haben und welche „Belohnungen“ sie in allen möglichen Fällen erhalten ? Die selbe Frage würde sich auch auf ein Verteilungsspiel, Vertrauensspiel und Superspiel beziehen.
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Ich hätte es nicht nochmal erklärt. Davon steht ja nichts in der Aufgabe und das kostet viel Zeit. Der Tutor meinte doch auch wir sollen auch nur das beantworten was gefragt ist
Da steht Ja „gegeben“ in der Aufgabenstellung und, wenn man strikt nach Operatoren arbeitet muss man es nicht noch definieren würde ich sagen.
kann das jemand erklären?
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Ein Park ist doch ein Allmendegut, da dort Rivalität im Konsum besteht oder?
Moralische Selbstbeschränkung ist, dass du das Militär z.B. gar nicht so viel (be)nutzen kannst, dass der Nutzen=Beitragsleistung (also Steuern) zu diesem Kollektivgut ist.
Warum ist es underprovided?
Man hat individuelle Kosten bei dem Bereitstellen von Moral, den Nutzen merkt man wenn überhaupt aber nur anteilig, somit Kosten > Nutzen --> Underprovision
Müssen Nash-GG und Paretooptimum wirklich angegeben werden? Das sind ja zustände, während in der Aufgabe nach Strategien gefragt wird.
hab ich mich auch schon gefragt... was sollten denn sonst noch Strategien sein? Kategorischer Imperativ und so was?
markiere das mal hier aber die frage bezieht sich auf die ganze Aufgabe wie würdet ihr die frage in der Klausur beantworten? da malen wir doch niemals die ganzen Graphiken... sondern eher ausformuliert
was bedeutet das?
"immer D"?
also kommt es hier zu keinem vertrag und somit zu keiner Selbstbindung?
Korrekt; in dem Fall wäre eine deontologische oder tugendethische Moralnorm z.B. kodifiziert durch gesetzliche Regelungen wünschenswert.
kann das jemand erklären? wo steht das auf den Folien?
Steht in den Tutoriumsfolien, meine ich.
führt Selbstbindung nie zu einer Lösung, wenn es mehrere paretoverbesserungen gibt?
Ich würde sagen, dass Selbstbindung durchaus auch dann zu einer Lösung führen kann. Selbstbindung heißt ja, dass man sich bei eigener Kooperation darauf verlassen kann, dass andere auch kooperieren. Eine Paretoverbesserung ist eine Verbesserung durch die Spieler besser gestellt werden, ohne jemand anderes besser zu stellen. Gibt es nun staatliche Sanktionsmöglichkeiten (Selbstbindung durch externe Sanktionierung), dann kommt es ja nicht darauf an, wie viele Paretoverbesserungen es gibt, solange die Strafe auf die Defektion nur hoch genug ist, d.h. solange kein Anreiz zur Defektion besteht. Was meint ihr?
Wie kommt man auf die Kosten der Bereitstellung?
sind gegeben
beutetet das, dass ich mich jetzt auf einen vertrag geeinigt habe, und deswegen beide kooperieren?
Man hat sich im Vertrag darauf geeinigt, dass beide kooperieren. Somit entspricht die Anreizethik in diesem Fall der Deontologie/Tugendethik (bezogen auf das Handeln beider Spieler)
dann würde doch der nutzen von A auf 0 sinken, wenn er das Kollektivgut bereitstellt (8-8). warum sollte er das tun?
würde eine materiale Moralnorm zur Lösung führen?
ist das richtig: da das Ergebnis der Anreizethik nicht dem Ergebnis der deontologie/tugendethik entspricht, ist eine materiale Moralnorm nötig?
richtig
Was bedeuet (C;C) , (D;C) etc an den Rändern? Haben die Spieler jeweils 2 Spielzüge?
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Tipp um Spieltheorie besser zu verstehen: Einfach immer wieder versuchen die Ergebnisse nachzuvollziehen, Paretooptima, Nash gg bzw dominante strategien finden: Was macht a wenn B das macht etc. Übung macht den Meister Ne, das sind einfach zwei unabhängige Situationen. Dann kommt einfach nur der Vertrag zustande und sollten sie das spiel spielen dann wird es durch den vertrag z.B bei C,C und C,C attraktiver für beide zu kooperieren als zu defektieren, da eine defektion Sanktionen zu folge hat. Die dominante stratgie im Falle eines tatsächlcihen Spiels ändert sich dann einfach! Die zahlen bedeuten, was dann passiert. In deinem beschireben . Fall weißt du jetzt ja dass kein vertrag zustande kommt. Kommt kein vertrag zustande gibt es nichts worauf sich die beiden jeweils verlassen können, sodass sie bei der alten dominanten Stratgie bleiben. Sprich beide defektieren (jedenfalls im GD) und beide werden gepunisht --> p,p in diesem fall 1,1
vielen Dank für deine Hilfe. habe ich das richtig verstanden: Auf der konstitutionellen ebene ist die anreizethische Lösung des GD C,C;C,C-> es kommt also ein vertrag zustande, wodurch sich die beiden Akteure an die Strategie C binden. somit entspricht die anreizethische Lösung der lösung der deontologie und es ist keine materiale Moralnorm erforderlich
warum soll das Ergebnis der Anreizethik dem Ergebnis der Dentologie entsprechen?
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danke :) wird hier also geschaut, wann meine dominante Strategie ist, zu kooperieren, also wann ich aus eigenem Interesse kooperiere?
Ja, ich glaube schon. :)
kann mir jemand das mit dem Kartellvertrag erklären, das verstehe ich noch nicht so ganz
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Okay Moment, nur damit wir nicht aneinander vorbei reden. Bezeichnet man das Gestehen im normalen GD als Defektieren? In dem Fall würde es ja passen wie du es sagst. Weil wenn sie nicht gestehen, begeben sie sich ja in die Abhängigkeit des anderen Gefangenen, also gestehen beide.
Ja gestehen ist im normalen GD defektieren, nicht gestehen wäre kooperation
davon gehe ich doch immer aus oder?
Nein, z.B. ein Kantianer würde nicht so handeln sondern immer kooperieren
sind das deine eigenen Lösungen oder stammen die aus dem tut?
ist hier gemeint, dass Moral ein Kollektivgut ist, oder dass es moralisch ist, einen Beitrag zu einem Kollektivgut zu leisten?
also ist es moralisch, einen Beitrag zu einem Kollektivgut zu leisten, aber nicht moralisch, ein Beitrag zu einem allmendegut zu leisten?
Wieso ? Bei D,D würde er doch besser stehen, als bei C,D ? Kann mir das jemand erklären ?
wenn B kooperiert ist es für A besser zu kooperieren, aber wenn B defektiert ist es für A besser auch zu defektieren
was hat ein paretooptimales Nash-GG für eine Bedeutung?
Wenn das Wählen der dominanten Strategien (=Nash-GG) gleichzeitig auch ein Pareto-Optimum ist.
Müsste es nicht stark dominiert heißen?
Nein, wegen (p,p)
Wieso wird bei B: D,C auch nicht von C,D schwach dominiert? Da, t>p .
Ja auch. Habe ich nur nicht aufgeschrieben.
gibt es keine klare Antwort auf die frage: Inwiefern lässt sich Moralität als Kollektivgut verstehen?
Mein Vorschlag wäre: Wenn man moralisch handelt, kommt einem der Nutzen dieser Handlung nur teilweise zu Gute, die Kosten spürt man jedoch. Also hat man negativen Nettonutzen, woraus die Underprovision von Moral resultiert.
was ist damit gemeint?
Der Arme fragt, der Reiche gibt nicht. Also (C,D).
Da p>s gilt, müsste das z.B. 2 sein
Wieso ist (C,D) paretooptimal ? Man kann doch einen Spieler besser und den anderen gleichzeitig schlechter stellen, in (C,C) !
@bwl bot die aussage ist falsch. Paretooptimal bedeutet, dass kein Spieler besser gestellt werden kann, ohne einen anderen SCHLECHTER zu stellen (nicht besser wie du sagst).
Sorry, da hab ich mich verschrieben. Danke für den Hinweis :)
was bedeutet es, ein Gefangenendilemma zu überwinden?
Wenn sich die Spieler statt (D,D) auf (C,C) einigen. Ist für die Gesellschaft nutzenmaximierend.
was ist eine materiale Moralnorm?
Müsste D,C sein glaub ich
Ja danke :)
Kann mir jemand vielleicht den Unterschied nochmal erklären? Also ich habe schon verstanden, dass bei dem Allmendegut Rivalität im Konsum besteht und bei dem Kollektivgut nicht.. jedoch versteh ich nicht was das genau bedeutet.
Rivalität bedeutet, wenn eine Person das gut nutzt, dann verringert sich aufgrund der Nutzung der potenzielle Nutzen für andere Nutzer
Wieso wird bei A: C2,C2 nicht von C1,C1 dominiert? Es gilt doch 4>2
Ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich glaube das hat was mit (C2,C2)(C2,C2) zu tun. Nur das in diesem Fall der andere spiele der bessergestellte ist als im Fall (C1,C1)(C1,C1)?
Kann mir das jemand erklären? Ich verstehe nicht so ganz was hier gemacht wurde und wieso man auf ein anderes Ergebnis kommt als bei dem normalen Gefangenendilemma
Für A ist D,D und C,D von C,C und D,C dominiert, da die Strategien für ihn höheren Payoff bringen. Das gleiche gilt umgekehrt auch für B (D,D und D,C von C,C und C,D dominiert). Somit ist dann die einzige übereinstimmende Strategie C,C, die dann auch gewählt wird, da ansonsten der Payoff für beide p wäre und p
Wieso ist (D,C) nicht paretooptimal? Wenn man von D,C zu C,D schaut, dann wird doch Spieler B besser gestellt t>p und A schlechter gestellt s
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Ok danke und was ist mit C,C nach D,C oder D,D? Da werden beide ja schlechter gestellt. Wo liegt mein Denkfehler?
ich hab mir das einfach so erklärt, dass es halt nur ums besser stellen geht😅
Ich versteh nicht ganz, warum D,D nicht dazu gehört. Man kann ja auch davon ausgehend einen anderen Spieler nicht besser stellen ohne einen anderen schlechter
du musst ja alle möglichkeiten betrachten, für r,r werden ja beide spieler besser gestellt
Achso, okay. danke
was steht hier?
KI für kategorischer Imperativ
wie kommt man darauf?