Lösungsvorschlag zur Klausur im SoSe 2017.docx

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Lösungsvorschlag zur Klausur im SoSe 2017. Keine Garantie für Vollständigkeit und Richtigkeit.

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Muss hier wirklich der Partner-Fit geprüft werden? Ich hatte das damals in der VL so verstanden, dass bei Link-UKs generell kein Partner-Fit geprüft werden muss, weil eben die Partner unterschiedlich sein dürfen und daraus etwas Neues/Innovation entstehen kann. Weil sonst könnte man ja allgemein argumentieren, dass auch bei Link-UKs nicht auf eine Prüfung verzichtet werden darf, denn wenn kein strategischer Fit gegeben ist, würde auch keine Link-UK Sinn machen?
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Ja habe ich :D da sagt sie es genau so. „Operativer Fit muss in der Form gegeben sein, als dass eine Zusammenarbeit möglich ist“. Und eine UK ohne Fundamentalen Fit wäre absolut schwachsinnig.. Weshalb ist ja wohl selbsterklärend
Ja, dann erwähne das halt einfach in dem Nebensatz. Ändert für mich aber nichts an der Hauptaussage, dass der Partner-Fit bei Link UKen nicht geprüft werden muss
Ich könnte mir vorstellen, dass hier auf Folie 97 abgezielt wird. Dass einzelwirtschaftliche Entscheidungen für UK auf *3* ebenen Wirken und die UK von allen 3 Ebenen betroffen ist. 1) Mikro-Ebene 2) Meso-Ebene 3) Makro-Ebene Lösungsvorschlag: Bevor die Kooperation intensiviert wird, sollte überprüft werden, welche Auswirkungen die Modifikation auf die individuelle Ebene (Mikro), auf die UK-Ebene (Meso) und auf die gesamtwirtschaftliche Ebene (Makro) hat. Denn alle diese Ebenen betreffen die Wohlfahrtswirkung insgesamt und in der Folge die UK direkt und indirekt.
Warum genau diese drei? Warum nicht der fundamentale Fit? Wird dieser vorrausgesetzt?
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ist das hier sicher gefragt? weil 3 Ebenen hört sich so nach Mikro, Makro und Mesoebene an
Diese 3 Ebenen Makro, Meso, Mikro haben bei dieser Aufgabe und bei der Partnersuche nichts zu suchen...hier geht es tatsächlich nur um die Fits.
ist doch auch ein Fehler der Erfolgskontrolle oder?
keinen Marktanteil von <5%
reicht das oder muss man noch Vereinbarungen zwischen Unternehmen, Beschlüsse von Unternehmensvereinigungen und aufeinander abgestimmte Verhaltensweisen, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, sind verboten schreiben?
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Ja, genau das muss geschrieben werden.
@Anonyme Nudelsuppe: Naja im Prinzip ist der Wortlaut, der in der Klausur ja ausreicht, in beiden Paragraphen der selbe. Egal ob §1 GWM oder Art.101 I AEUV. In beidem steht im Prinzip das selbe.
Könnte es nicht auch eine Koop. zur Spezialisierung sein? Schließlich schließen sich die beiden Unternehmen zusammen, damit sie sich auf den Ausbau des Netzes konzentrieren können und dies durch die gemeinsam Spezialisierung möglichst kosteneffizient durchführen können.
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dumme Frage: wie habt ihr den Marktanteil gerechnent?
Dumme Antwort: Steht im Text. Marktanteil müssen wir in UKM nicht berechnen ;)
hat hier jemand die Anwendung auf den Fall?
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So, wie Agns das schreibt, sollte es ausreichen. Ggf. würde ich noch den Fall explizit mit einbeziehen ,durch Nennung der entsprechenden Textpassage. Also, dass dass die UK für den Wettbewerb kaum ins Gewicht fällt.
Zum Auswirkungs- und Zwischenstaatlichkeitsprinzip allgemein wurden im Tutorium mal folgende Antwortmöglichkeiten vorgegeben: Die Zwischenstaatlichkeitsklausel grenzt den sachlichen Anwendungsbereich zwischen europäischem und nationalem Wettbewerbsrecht ab. Art. 101 u. 102 AEUV sehen den Schutz des Wettbewerbs vor Beeinträchtigungen vor, wenn der zwischenstaatliche Handel (potentiell) behindert wird. Das Auswirkungsprinzip klärt die Zuständigkeit zwischen der EU und Regulierungsräumen außerhalb der EU. Wirkt sich eine UK im Ausland auf das Inland aus, kann inländisches Wettbewerbsrecht angewandt werden. Wettbewrb soll geschützt werden unabhängig vom Ort, von dem die Beeinträchtigung ausgeht.
Ich habe hier Sanktion geschrieben. Passt sie auch?
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Wäre auch die Verankerung des KM auf Ebene der Kooperation sowie die Schaffung einer Kooperationskultur eine Lösung? Dadurch würde man eine Vereinheitlichung von Werten, Normen, Zielen etc erleichtern.
Soweit ich weiß ist zumindest Ersteres bei StarAlliance schon der Fall. Aber eine gute Kooperationskultur ist natürlich immer gut. Ist nur fraglich, ob das hier eine Rolle spielt, da es ja eher um die Auswirkungen des Handelns der Einzelmarken auf die reputation der anderen Partner geht. Denke Spielregeln/ Sanktionen sind hier die bessere Lösung.
Könnte man hier nicht auch mit dem "Regulatorischen Tradeoff"argumentieren, dass zwar einerseits die starre unvorteilhaft ist so wie du es Beschrieben hast aber andererseits auch wichtig, da eben diese Rechtsunsicherheit gilt und es bei zu flexibler Regelung zu regulatorischen Raubüberfällen kommen könnte?
Könnte man, aber nur mit dem Verweis, dass bei UK die ex-post-Regulierung stattfindet (im Gegensatz zu M&A wo eine ex-ante-Regulierung stattfindet).
Finde die Antwort gut und richtig. Jedoch hätte ich nicht auf den Investitionsschutz verwiesen; meint ihr, dass man das aber zur vollen Punktzahl hätte erwähnen müssen?
Schaden kann es ja nie ;)
Sollte nicht auch noch geklärt werden, welche Konsequenzen bei einem Exit von United zu erwarten sind?
Hat jemand hier einen anderen Lösungsvorschlag?
Ich habe es wir folgt gelöst. Meine Lösung ist aber relativ ähnlich zu der hier vorhandenen.
Ichhabe hier gesagt dass der Tipp 3 noch halbwegs sinnvoll ist, da man ja Mindestanforderungen ausschreiben soll.
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was habt ihr für Tipp 4 begründet?
@sbro. ich habe es so begründet, dass man ja gerade nicht spontan entscheiden soll, sondern, dass es ja ein langer und aufwändiger Prozess ist, bis ich entscheide, ob ich kooperiere
Ich habe als die zwei Besonderheiten der Erfolgskontrolle die Stabilität (Modifizierte Fortführung zur konsequenteren Erreichung der UK-Ziele) und Flexibilität (Strategische Positionierung und Konfiguration überprüfen) genannt und anschließend die geplante Intensivierung als eine Modifikation der UK und damit einer Änderung der Institutionalisierten Form beschrieben. Hat das noch jmd so ähnlich gemacht?
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Ja, die Besonderheiten wurden schon öfter diskutiert: Dynamik, Klare Abgrenzung der Phasen, Rückkopplung, begleitet ganzen Kooperationsprozess
Das, was du genannt hast, ist der Trade-Off innerhalb der Erfolgskontrolle
Eigentlich sind die Telekom und RWE doch keine Konkurrenten oder? Weil RWE im Energie Sektor und die Telekom bei Telefonie und Internet ist. Oder ist das hier so weil beide die Netze ausbauen wollen?
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Das kann ja heiter werden, das passend abzugrenzen :D
Da kann man tatsächlich wohl unterschiedliche Meinungen haben und beides ist bei guter Argumentation richtig, meinte der Tutor gestern.
Habe hier geschrieben: 1. Gemäß der strategischen Vorbereitung sollte überprüft werden, ob Kooperation in dem neuen Teilbereich überhaupt die sinnvollste alternative ist 2. Gemäß der Internen Vorbereitung sollte überprüft werden, ob Partner noch optimal für modifiziertes Vorhaben ist 3. Gemäß der Institutionalisierung sollte überprüft werden, ob evtl Spielregeln, Verrechnungspreise oder die Vertragsgestaltung angepasst werden sollten weiß aber nicht ob das gemeint ist...
Es wurde doch immer gesagt, dass die Erfolgskontrolle keine eigentliche Phase ist, sondern begleitend stattfindet. Hätt die UK daher in die Phase der operativen Kooperationsführung eingeordnet, da der Einkauf bereits gebündelt wurde. Nun wird im Rahmen der Erfolgskontrolle überlegt, wie UK in Zukunft fortgeführt wird.
ich kenne die Antwort leider auch nicht, denke aber nicht, dass hier die jeweiligen Analysen gemeint sind. Diese sind ja nur in der strategischen Positionierung von Relevanz
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ich würde eher die Analysen sagen
vielleicht geht es hier auch um den Partner Fit?
Was ist mit die Einschränkungen sind notwendig, da es zu keinen Einschränkungen kommt, gemeint?
Ich meinte damit, dass es durch die UK zu keinerlei Einschränkungen kommt, daher ist das dritte Freistellungskriterium (Einschränkungen sind notwendig zur Erreichung der Effizienzgewinne) erfüllt. Bin mir aber nicht sicher, ob es stimmt, dass es zu keinerlei Einschränkungen kommt - wahrscheinlich werden Konkurrenten auf jeden Fall behindert.
macht natürlich Sinn, aber wo steht das in ihrer VL?
Ich würde stark vermuten, dass sie das nur erzählt hat. Sonst: gesunder Menschenverstand
Ich habe hier richtig, da die Aussage, dass er vor der Entscheidung steht ja prinzipiell richtig ist. Dazu habe ich dann aber ergänzt, dass er sich aber auf jeden Fall dafür entscheiden sollte, die internen Stakeholder zuerst zu informieren, um sie nicht zu verärgern und zu hintergehen.
Ich hätte hier als Bewertungs des Vorgehens gesagt, dass es gut ist, dass die beiden regelmäßige und wahrscheinlich auch intensive Vorgespräche führen über die mögliche neue Instutionalisierung führen. Allerdings scheinen sie sich nicht klar abgesprochen zu haben, in wiefern es in Ordnung ist wenn BMW zum Beispiel mit anderen Zuliefereren für Batteriezellen kooperiert als Mercedes, wodurch die gewünschten Kostenvorteile ausfallen könnten. Hier birgt sich also ein Konfliktpotential.
Der Kooperationsmanger muss die Grenzen identifizieren, managen und gegebenenfalls anpassen können. Innerhalb der Kooperation gilt es die Schnittstellen zu identifizieren, also wo es für Unternehmen überhaupt sinnvoll wäre sich zu verbinden. Nach Außen muss das Kooperationsmanagement klar definieren wie mit potentiellen Partner, dem Markt und Kunden umgegangen werden soll, damit die Kooperation stabil ist. So gilt es in Bezug auf Kunden vor allem zu klären wie man an sie herantritt in Bezug auf das Marketing, also ob man zusammen wirbt oder weiterhin jeder für sich. Es muss festgelegt werden wie die Unternehmen am Finanzmarkt Kredite beschaffen, also ob hierfür eine Gesellschaft gegründet werden soll oder ob die Unternehmen jeder jeweils einen Kredit aufnehmen. In Bezug auf potentielle Partner müssen klare Regeln herschen wie die Außengrenzen überschritten werden können - wie können Unternehmen der Kooperation beitreten, aber auch wie mit freiwilligen Exits, oder auch Regelbrüchen umgegangen werden soll. Eine klares Regelwerk bezüglich dieser Punkte trägt zu einer stabilen Kooperation bei.
Du Tier. Bin zwar nicht Theurl, aber dafür gibts ne 1,0.
In Bezug auf Kunden kann man noch sagen , Dass es wichtig ist, wer von den Unternehmen haftet. Die Kooperation oder das einzelne Unternehmen.