Makroökonomie

at Westfälische Wilhelms-Universität Münster

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JUNE 08
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Wie lange dauern die Korrekturen in etwa?
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ich finde, die könnten jetzt mal langsam kommen... die hälfte war ja sogar nur multiple choice
haha jap.... ich meine 28. wäre eh offizielle Notenbekanntgabe? also spätestens in einer Woche dann hoffentlich
Mir ist zu Ohren gekommen, dass der Suntum im Sommer die letzte Klausur stellt und dass zum Wintersemester dann ein neuer Prof kommt. Stimmt das? Und weiß man schon wer das sein wird?
yes es stimmt :D der gute geht in Rente - endlich. Wer die Vorlesung übernehmen wird steht meine ich bereits soweit fest, allerdings weiß ich das gerade nicht
Wie hoch ist Bestehensgrenze?
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@Track zumindest nicht dämlicher als dein Kommentar. Irgendein könnte einen Zweitversuch bzw. Drittversuch gehabt haben, der/die früher auch bei der Einsichtnahme war und dementsprechend die Grenze erfahrungsgemäß einschätzen könnte
Die grenzen werden immer je nach klausur frei festgelegt Dürfte aber runtergesetzt werden würde ich schötzen Da der 2. teil schon teilweise ambitioniert war Aber wir werdens sehen Abwarten tee trinken
was war bei der letzten aufgabe 2.3 b) die wirkungskette
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ja alles gg
Naja und wenn jetzt Caut steigt hat es den gleichen Effekt, wie expansive Fiskalpolitik. Das ganze verschiebt ja die IS Kurve nach rechts. Also auch hier. Nur das hier nur p steigt und Y konstant bleibt. C steigt ->Yd steigt Das ist meine Lösung
Was war der Unterschied bei der steuerfinanzierten Fiskalpolitik bei 2b und c?
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@m.g. Gut hab ich auch so
wir sprechen hier von der "IS-LM"-Aufgabe, oder?
Ist ja ne dumme Frage aber war in 2.2 d) keynesiascher oder klassischer Bereich gefragt? Bin mir nicht mehr sicher...
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Jup Totales crowding out Wird aber gedämpft wg steuererhöhung
ja, danke euch , hab ich auch so,
Wie habt ihr denn Staatsausgabenerhöhung mit der Gegenfinazierung gezeichnet? Verschiebt sich da nicht nur die IS nach rechts und wieder nach links oder was habe ich nicht beachtet?
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Hab komplett nach links und wieder zurück gezeichnet.. is aber falsch.. naja egal.. nächste klausur😇 Einfach ergebnisse jetzt abwarten... Havelmo grafisch war übrigens im skript🤦🏻‍♂️ (2.2 c)
Jup, Haavelmo war da der richtige Ansatz. Konnte man gut im Vier-Quadranten-Schema der IS-Kurve darstellen, wenn man rechts unten YV ins Verhältnis zu Yreal setzt. Aber naja, ist ja auch egal. Das Ding ist durch und es werden mit Sicherheit mehr bestehen, als man jetzt denkt. 💪🏼
Wie habt ihr 2c und d gelöst? In einem Quadranten oder in 4? Und was war euer Ergebnis im Hinblick auf den Unterschied zuvor?
Ich glaub man musste nichts in 4 Quadranren lösen
1 Quadrante YsYd Grafik und 45Grad Kurve für Ygg. Dann einfach die Steigung zeigen und 2te Kurve war schrägig Ich denke der Multiplikator war 1/(1-c+m)
Erinnert sich noch jemand an die Ankreuzaufgaben? Und kann zufällig alle wiedergeben :D?
Joar böhm hat gut angezogen in der. 2. und 3. aufgabe fand ich Aber immgroßen und ganzen war sie faizumindest fairer als letztes ws Wobei ich die vom ss am leichtesten fand Naja jetzt abwarten und tee trinken Mal schaun was die bewertung bringt
Fettes Dankeschön an Sari. Du bist hier unsere Heldin/unser Held in den letzten Tagen! Danke!
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Sari die alte Makro-Schnitte ;)
Guter Start in den Tag! :D
Woran erkenne ich das das wenn Y steigt C und I auch steigen ?
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Und in Aufgabe 4 erkennt man das I von Y abhängt dadurch das I= I autonom + bY ist an dem bY?
genau
Kann mir wen den Zusammenhang zwischen steady state status und der goldenen Regel der Akkumulation erklären? Verstehe den Zusammenhang mit dem Konsumverzicht nicht so ganz
Hoffe das hilft vielleicht😅
Schau dir auch nochmal die Grafik dazu an, die erklärt ganz gut, wann du dich an ne höhere Sparquote(-> Konsumverzicht) und wann an ne niedrigere Sparquote (-> Konsumsteigerung) anpassen musst:)
Was sagt mir das hier genau ?
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Ist das hier überhaupt relevant, da monetarimus ja ausgeschlossen worden ist ?
Wurde das wirklich ausgeschlossen?🤔
Wonach formt man das um, um die Kurve zeichnen zu können ?
Brauchst du nicht. Du trägst die autonomen Größen auf der y Achse ab und c ist die Steigung
Wird das morgen machbar? Ich habe das Gefühl ich kann irgendwie rein gar nichts
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Dito😂 wir lassen uns überraschen.
4 gewinnt. Hoffen auf leichte Keynes Aufgabe und machbaren MC-Teil. Sonst bete ich nie, aber heute stelle ich einen Altar auf. Gott sei mit uns
Vermutlich mache ich mich jetzt selber verrückt: Woher weiß ich, dass der obere Rechte Quadrant jetzt keine Hyperbel ist, wie im Skript beschrieben? Wann zeichne ich die Hyperbel und wann Ys als Gerade bei flexiblen Nominallöhnen, und wann als Hyperbel? Danke! Sari, bitte hilf mir :D
Starrer Nominallohn = Hyperbel ; Starrer Reallohn = Senkrechte
VLt ne blöde Frage aber warum sinken die Zinsen, wenn ich eine Geldmengenerhöhung vornehme (Kreditgeld)?
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Hab irgendwie garnicht dran gedacht das mit dem IS-LM Diagramm zu lösen. Oh man danke
Ohne Gewähr! Bin eigentlich voll der Noob in Makro 😅
Für die Klausur morgen früh fühle ich mich...
Woher weiß ich das f gemeint ist wenn wreal steigt ?
wie unterscheide ich ob es ein direktes crowding out oder ein partielles crowding out ist?
Es kommt drauf an, ob ein Teil der Geldnachfrage die von LT hervorgerufen wird, durch Ls gestillt werden kann oder eben nicht.
Crowding out entsteht bei expansiver fiskalpolitik (also wenn sich die IS kurve im IS-LM-GG nach außen verschiebt) Dabei unterscheidet ma zwei fälle 1. Wenn die IS Kurve die LM im normalen bereich schneidet(in der mitte) und die Is nach außen verschoben wird. Hier liegt partielles crowding out vor. 2. Wenn die IS Kurve die LM im Klassischen Bereich schneidet ind dort nach außen verschoben wird dann liegt vollständihes crowding out vor weil die expansive Fiskalpolitik hier keinen effekt hat Wenn die IS die LM im keynes Bereich schneidet dann ist da kein crowding out
Weiß jemand ob die Nachschreibeklausur einfach in der vorgezogenen Klausurphase im SoSe19 angeboten wird? :) Liege leider mit Grippe flach:(
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Dankeschön, ja aber ich denke wir werden uns im Sommer vielleicht sehen 😂
Oh :D naja wird schon, wer weiß wie gönnerhaft er morgen die Klausur stellt
Wer ist so nett und erklärt hier den Zusammenhang? Und was ist ein Crowding out in der Nachfrage? Das haben wir doch immer beim Crowding out oder nicht? Danke!
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Öhm danke :D Eigentlich muss ich danken, denn das Erklären bringt mir selbst so einiges. Viel Erfolg morgen!
Ja, eigentlich habe ich das auch verstanden, will dich nur testen.
Weiß jemand vielleicht, ob es reicht die Wirkungskette so aufzuschreiben oder muss man die ausformulieren?
Generell ja, aber ich persönlich würde sie sicherheitshalber genauer aufschreiben. -> G steigt, Yd steigt, Yv steigt, Cpr steigt, Y steigt(Multiplikatoreffekt) und gleichzeitig steigt L -> L steigt, also muss Ls sinken, da M konstant Wp wird angeboten, Kurs sinkt, i steigt -> i steigt, I sinkt, Y sinkt wieder etwas
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Kann jemand die 2000€ Frage mit einer Formel oder Wirkungskette erklären?
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Im GG gilt M=L, also Geldangebot=Geldnachfrage. Kann natürlich im UGG mal nicht gelten.
Wer ist frau kohlhammer🤔
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Müsste hier bei Aufgabe 6 sich nicht auch noch der Schnittpunkt von IS und LM verschieben, dadurch dass Ys nach links wandert?
würde ich auch sagen, da P steigt -> sinkt M/p-> LM kurve nach links
Was ist genau mit "Monetarismus" gemeint? Meint VS dann den letzten Teil der Vorlesung, oder meint er, dass das VM nur so lange relevant ist, bis das Geld eingeführt wird? und Arten des Geldes etc
Monetarismus ist die Denke, der zB Milton Friedman angehört
und es ist eher der Klassik entsprungen (wenn man zwischen Klassik und Keynes unterscheiden möchte)
Y kann doch gar nicht mehr steigen im klassischen Bereich...wie soll man sich diese Wirkungskette dann vorstellen?
im Prinzip geht die Wirkungskette noch weiter. Der Zins steigt, Investitionen sinken, Yd sinkt und Y sinkt. Und zwar zurück auf den Ursprünglichen Wert. Im ganzen hat sich Y dann nicht geändert und i ist gestiegen
Wo finde ich das Wer wird Makroianer Dokument?
warum ist das falsch?
Ich würde sagen, weil die inländische Endnachfrage Konsum+Investition ist, und Abschreibungen damit nicht inbegriffen sind.
Man könnte dagegen halten, dass die Endnachfrage C+I+G+X-Im=BIP ist, daher müsste das ja ein Teil davon sein (es werden ja keine Abschreibungen hier abgezogen)
kann mir jemand die Unterschiede zwischen den klassischen Effekt, den Cambridge Effekt und den Keyn'schen Effekt erklären?
klassischer Effekt: v wird als konstant angesehen und somit ist Yreal langfristig nicht von der Geldmenge abhängig (Geldschleier-These), außerdem wird eine direkte Proportionalität von M und p durch konstantes Y vorausgesetzt. Eine Verdopplung von M, führt zu einer Verdopplung von p. Hier hätte Geldmengenerhöhung also keine Wirkung auf das Gesamteinkommen. Cambridge-Effekt: v ist abhängig von L(i) und kann deshalb nicht konstant sein, weshalb der Kassenhaltungskoeffizient ins Spiel kommt und den Kehrwert von v darstellt. v=1/k. k ist positiv abhängig von L. Steigt also die Liquinachfrag, steigt k und v sinkt. Somit wird klassischer Effekt wiederlegt. Geldmengenerhöhung hat Auswirkung auf Gesamteinkommen. Keynes-Effekt: Hier gelten alle Werte als real, also preisbereinigt. Wird also die nun reale Geldmenge (M/p) erhöht durch sinkende Preise oder steigende Geldmenge (nominal), wird der daraus entstehende Realkassenüberschuss in Wertpapieren angelegt. Dies senkt den Zins und die Investitionen steigen sodass das Gesamteinkommen ebenfalls steigt. Geldmengenerhöhung hat indirekt über den Wertpapiermarkt Auswirkung auf Gesamteinkommen.
kann mir jemand den unterschied zwischen der klassischen Arbeitslosigkeit und der keynesianische Arbeitslosigkeit erklären?
Im Keynesianismus gibt es Arbeitslosigkeit, wegen Nachfragemangel, da die Keynesianer davon ausgehen, dass die Nachfrage das absetzbare Angebot begrenzt. Die Klassiker gehen davon aus, dass sich jedes Angebot seine Nachfrage schafft und es langfristig also keinen Nachfragemangel geben kann. Hier entsteht Arbeitslosigkeit wegen zu hohen Reallöhnen oder zu hohen Preisen (zu hoch heißt hier über dem Gleichgewicht.
In der Aufgabe stand ebenfalls, dass man angeben soll was passiert wenn Caut. Steigt. Hat da jemand eine Lösung zu ?
Naja wenn Caut steigt, dann verändert sich auch das Y. Der Faktor ist der Multiplikator
Das wird hier beantwortet, indem du Y nach Caut ableitest. Was passiert mit Y, wenn Caut um eine Einheit steigt? Y steigt um den Multiplikator und ist nun nciht mehr nur vom Konsum, sondern auch von der Steuer abhängig. Mit steigendem q nimmt der Multiplikatoreffekt ab, sodass Y weniger stark steigt. Bedeutet ökonomisch, dass durch steigende einkommensabhängige Steuer der Konsum der Haushalte abnimmt, da das verfügbare Einkommen sinkt. Es wird weniger Konsum nachfragewirksam.
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Hast du dazu auch Lösungen?
kann das jemand erklären?
Bedeutet, dass die gesamten G nachfragewirksam, also 1 zu 1, an den Gütermarkt weitergetragen werden und somit zu einer Steigung des Y um den Betrag der Steigung von G führt. Denn T=G bedeutet, dass der Staat von dem Betrag nur investiert oder konsumiert, aber nichts davon spart. Hätte der Staat diesen Betrag nicht durch die Steuer abgezweigt, sondern den H(pr) gelassen, hätten sie den Betrag nicht 1 zu 1 an den Gütermarkt getragen, sondern hätten davon etwas gespart oder hätten sich für den Föhn aus China entschieden (importieren) statt den Föhn von Bosch aus Deutschland zu kaufen. Der konsumwirksame Anteile hätte sich also verringert.
Steuerfinanzierte Staatsausgaben erhöhen das Volkseinkommen, da der Staat nicht spart.
Was ist hiermit genau gemeint?
Damit ist das Saldo der Primäreinkommen (Exf-IMf) gemeint.
kann mir jemand das Walras Gesetzt erklären?
es wird angenommen, dass alle märkte im gleichgewicht sind, folglich gibt es keinen nachfragemangel und es herrscht vollbeschäftigung
Stimmt nicht ganz. Walras sagt, sollte auf 2 von 3 Märkten GG herrschen, gilt dies auch für den 3. Voraussetzung hierfür ist, dass alle Budgetrestriktionen aggregiert (FShh+FSU+Kd+Ks) 0 ergeben. Quasi der Gesamtwert aller Überschussnachfragen muss gleich 0 sein. (Güternachfrage-Überschuss=0)
wieso werde fallende Kurse erwartet?
Das gehört zu den Eigenschaften des Keynes'schen Bereich, da dort die Liquiditätsfalle herrscht. Der Zins ist so niedrig, dass jeder erwartet dass er wieder steigt, und wenn der Zins steigt sinken per Definition die Kurse. Deswegen will keiner WP kaufen, da alle erwarten, dass sie in Zunkunft höhere Renditen erhalten für den gleichen WPPreis.
Genau, also es gibt einen als minimal angesehenen Zins. und an dieser Stelle befindet man sich bei diesem Zins. Man erwartet also, dass in nächster Zeit die Kurse sinken werden, weil der Zins ja irgendwann wieder ansteigen muss
Wie bereitet ihr euch auf die freien Aufgaben vor? Altklausuren gibt es ja eigentlich nur 2 relevante, die ähnlich aufgebaut sind :D
Würde mich als Dozenten auch interessieren also antwortet flott
Also generell versuche ich einfach mir die wichtigsten Formeln und Zusammenhänge einzuprägen. Grundsätzliche Formeln aus der VGR (Budgetdefizit, Regeln für Finanzsaldo,etc.) und Zusammenhänge wie I hängt negativ von i ab, Ls hängt negativ von i ab, Lt positiv von Y, blablabla Denke auch, dass es nochmal wichtig ist sich die verschiedenen Annahmen zu Klassisch/Neoklassischem Totalsystem, IS-LM-System und Neoklassischer Synthese klar zu machen. Im Grunde musst du das einfach intus haben, um auf die offenen Aufgaben reagieren zu können.
Kann mir wer erklären, was eine Investitions-/Liquiditätsfalle ist?
Ich mache mal einen auf Copy&Paste: Investitionsfalle: Egal wie stark sich der Zins verändert, auch wenn er besonders niedrig ist, entscheiden sich Unternehmen dagegen. Manchmal ist der Sicherheitsaspekt strategisch gesehen wichtiger, als zu investieren. Ein anderer Grund kann sein, dass die Produktionskapazitäten so oder so nicht ausgelastet sind und es somit unnütz wäre durch eine Investition diese Kapazität noch auszuweiten. Im i-I-Diagramm bedeutet dies ein senkrechter Verlauf der Gerade. Liquiditätsfalle: Das Geldangebot verschwindet während der Phase der Liquiditätsfalle vom Geldmarkt und wird als Bargeld gehalten, weil die Transaktionskosten der Geldanlage den Zins übersteigen. Dadurch sinkt das Zinsniveau bei einer Liquiditätsfalle so tief, dass jedes Wirtschaftssubjekt tendenziell eine Erhöhung des Marktzinses erwartet und deshalb Spekulationskasse (Bargeld) hält. Extremfall ist der Negativzins, bei dem die Liquiditätsfalle am höchsten ist. Die Liquiditätsfalle ist mit unendlicher Zinselastizität der Geldnachfrage verbunden, so dass die Geldnachfrage zu Transaktionszwecken den Verlauf der Geldnachfragekurve nicht beeinflussen kann. (Wiki hilft)
Muss man die Wirkungskette hier noch so lange weiterführen, bis man sieht, dass Lt durch Y runter auch sinkt, oder genügt es so, wie hier?
ich würde noch so lange weiter machen bis sich LT wieder senkt und dann schreiben das das so lange weiter geht bis wieder LS = LT gilt
Finde die Erklärung hier ehrlich gesagt aus ökonomischer Sicht recht schlecht. Durch die Staatsausgabenerhöhung kommt es zu staatlicher Mehrnachfrage auf dem Gütermarkt, sodass mehr produziert wird, die Nachfrage auf dem Arbeitmarkt steigt, wodurch YV steigt, und somit auch Cpr (und wieder von vorn:Multiplikatoreffekt) und somit auch das gesamtwirtschaftliche Y. Für den Cpr wird nun mehr Lt benötigt, sodass der Preis für Geld, nämlich der Zins, steigt. Da die Geldmenge gleich bleibt (hier ist nur die Rede von Fiskalpolitik), beschaffen sich die Wirtschaftssubjekte Lt aus Ls. Wirkungskette: -> G steigt, Y(d) steigt, N(s) steigt, Yv steigt, Cpr steigt, Y steigt (Multiplikatoreffekt, gedämpft durch S, I, T und AB) ->i steigt, (M konstant), Ls sinkt (WP-Verkauf), Lt ("Bargeld") steigt ->dadurch das i steigt, sinkt I, y sinkt etwas Die IS Kurve wandert somit nach oben und der Schnittpunkt mit der LM Kurve wandert auf der LM Kurve nach rechts. Denke nicht, dass wir so weit gehen müssen. Das ganze könnte man ja immer weiterspinnen, denn laut Keynes gibt es kein wirkliches GG, sondern schwächeres oder stärkeres UGG. In der VL steht die Wirkungskette ( nicht so ausführlich ) wie oben. Endet also mit der aussage, dass bei gegebenem M Y steigt, durch steigendes i gedämpft wird und fertisch.
Wieso ist in der Investitionsfalle die Investitionsnachfrage unabhängig vom Zins?
Pessimistische haltung der unternehmen
Egal wie stark sich der Zins verändert, auch wenn er besonders niedrig ist, entscheiden sich Unternehmen dagegen. Manchmal ist der Sicherheitsaspekt strategisch gesehen wichtiger, als zu investieren. Ein anderer Grund kann sein, dass die Produktionskapazitäten so oder so nicht ausgelastet sind und es somit unnütz wäre durch eine Investition diese Kapazität noch auszuweiten.
Haltet ihr es wirklich für realistisch, dass er sowas wie "intertemp. Konsumentscheidung mit Geldhaltung", also ein Thema aus der Klassik, im 2. Teil nimmt? Das ist ja seeeehr ähnlich mit Mikro und daher irgendwie witzlos
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Also so wie ich das verstanden habe, hat v.S. sämtliche komplexe mathematischen Rechnungen wie z.B. die Herleitung des Kapitalangebotes oder Arbeitsangebotes der HH ausgeschlossen. Wäre auch komisch, wenn er eine Lagrangeoptimierung hier abfragen würde, da man das ja alles schon gemacht hat.
Wann soll er das denn ausgeschlossen haben? Ich kann mich an keine Stelle in der VL erinnern, wo er das aktiv ausgeschlossen hat. Aber ja, das Lagrange irgendwie unnötig wäre, sehe ich ja auch so
Rechnung ist klar. Mag einer die Interpretation erklären? Blicke das nicht so ganz. Danke!
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Klingt logisch dass Y hier in B) nun von C und G abhängig ist. Aber was genau ist mit nachfragewirksam gemeint ?
Du hast meinetwegen das Einkommen der HH(pr) welches sich in S und C aufteilt. Der Sparanteil wird nicht nachfragewirksam ausgegeben, da du ihn zB brav zur Bank bringst. Den Konsumanteil schmeißt du mit vollen Händen für Essen, Bier und Kondome aus dem Fenster, bedeutet, dass du Güternachfrage schaffst ergo wirkt dein Konsum nachfragewirksam. Das Gleiche gilt für den Staat. Da in b) G nun abhängig von Y, steigt G mit Anstieg von Y. Bedeutet, dass der Staat nun mehr Geld zur Verfügung hat. Da er nicht spart, wandern die eingesammelten Steuern wieder nachfragewirksam in Form von staatlicher Güternachfrage im Kreislauf.
kann mir jemand den unterschied von der keynschen und neoklassischen arbeitslosigkeit erklären?
Im Keynesianismus gibt es Arbeitslosigkeit, wegen Nachfragemangel, da die Keynesianer davon ausgehen, dass die Nachfrage das absetzbare Angebot begrenzt. Die Klassiker gehen davon aus, dass sich jedes Angebot seine Nachfrage schafft und es langfristig also keinen Nachfragemangel geben kann. Hier entsteht Arbeitslosigkeit wegen zu hohen Reallöhnen oder zu hohen Preisen (zu hoch heißt hier über dem Gleichgewicht.
besten dank!
was genau bedeutet das wenn dort steht i*=i (alpha, beta) +. +. Kann mir einer erklären was mir dieser Term genau aussagt als wie was voneinander dann abhängt ?
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Also ist egal was von beidem steigt der Zins steigt auch, auch wenn die zweite Variable sinkt oder müssen beide bzw. alle Variablen sich steigern damit der Zins steigt ?
Es geht dabei nur um die Tendenz und sagt nichts über die Elastizität aus. Von daher kann man pauschal auch nicht beantworten was passiert, wenn eins steigt und eins sinkt. Wichtig ist nur zu erkennen, dass in diesem Fall zB der Zins mit dem Gegenwartskonsum oder Beta steigt
Weiß jemand vielleicht, warum A2 hier richtig ist? Je höher die Sparqoute ist, desto höher ist doch das Pro-Kopf Einkommen, also warum ist A2 dann richtig?
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und was bedeutet steady-state ?
Im steady state wachsen die autonomen Größen nicht, also bleiben konstant und man hat ein konstantes Gleichgewicht
Hat jemand Tipps für die ökonomischen Erläuterungen beim Gleichgewicht bzw der Erhöhung der zb Investitionen? Wäre für etwas Hilfe sehr dankbar
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Ist schwer da einen allgemeinen Tipp zu formulieren. Die Multiplikatoren zB beschreiben ja nur den Gesamteffekt, wenn man zB c oder m oder q steigert. Damit ich verstehe, warum Y sinkt oder steigt, schaue ich mir die einzelnen Variablen an und wie c/m/q auf diese wirken. Nehmen wir mal m: Logisch mathematisch ersichtlich, dass steigendes m den Multiplikatoreffekt verringert. Wenn du in die Ausgangsgleichung guckst, erhöht m deine Importe was dein Einkommen negativ beeinflusst. Das wird auch nicht durch den gleichzeitigen Zuwachs an m*T ausgeglichen, da Y>T. Warum sollten Importe also das Einkommen negativ beeinflussen? Ein Teil des Konsums wird nicht mehr im Inland wirksam, sondern im Ausland, sodass zB die inländische Güternachfrage sinkt und somit auch das gesamtwirtschaftliche Einkommen.
Super vielen dank dir!!
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