Lösungen SS 2017.pdf

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Lösungen SS 2017

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kann hier auch der Stetigkeitsgrundsatz genannt werden? da der Wertansatz des VG in der Bilanz über den Zeitraum schwankt.
ich verstehe die Frage nicht ganz.. im Aufgabenteil a sagen wir das die Marke nicht aktiviert werden darf (Vgl. § 248 (2) s. 1 HGB) und im b sollen wir jetzt auf einmal so tun als das man die Kosten doch aktiveren darf? das ergibt doch keinen Sinn oder verstehe ich die Aufgabe falsch?
warum führt eine Abwertung zu einer Erhöhung der Forderung und keine Aufwertung? ich stehe auf dem Schlauch
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Im Fall der Fremdwährungsverbindlichkeit wird eine Aufwertung des Euro auch zu einer Erhöhung des Verbindlichkeitsbetrags..ist das richtig?
@Mi K Eine Aufwertung des Euros (also statt 1 Euro pro USD erhältst du für 1,1 Euro einen USD) würde zu einer Erhöhung des Verbindlichkeitsbetrags führen, da du ja dann plötzlich statt 100 Euro 110 Euro ausgeben musst. Du liegst also richtig.
Müsste hier die Abschreibung nicht 1000 geringer sein, da zuerst die Neubewertungsrücklage aufgelöst wird?
Bei der Wiederveräußerung erhöhe ich die Gewinnrücklage also maximal auf den Wert vor dem Erwerb und die restliche Differenz geht in die Kapitalrücklage?
Ganz genau, du darfst die Gewinnrücklage maximal so weit erhöhen wie sie bei Erwerb durch Verrechnung gemindert wurde
super. Vielen Dank!
Warum hoch 2 und nicht hoch 3 ? Wir haben doch 3 Jahre Zeit, wobei wir im dritten Jahr nicht mehr abzinsen dürfen, da die Restlaufzeit kleiner als 1 Jahr ist.
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Den Sinn davon verstehe ich auch nicht aber anhand der Beispiele sieht es für mich so aus als würde ich zum Zeitpunkt 1 Jahr vor Ende alle kommenden Zinsen berechnen so dass in dem letzten Jahr vor Inanspruchnahme quasi nur noch die eine Rate fehlt und keine Zinsen mehr hinzukommen.
aber wie gesagt versteh auch nicht warum fände es auch sinnvoller mit Verzinsung in der letzten Periode
Wo steht das?
Habe das so auch nirgendwo gefunden, weder im Skript, noch im Internet, es ist die offizielle Lösung aus dem Tutorium. In IAS 16 steht allerdings diese Passage: "Bei Anwendung des Neubewertungsmodells sind Neubewertungen regelmäßig vorzunehmen, so dass am Bilanzstichtag der Buchwert des Vermögenswerts nicht wesentlich von seinem beizulegenden Zeitwert abweicht. [IAS 16.31]" Wir haben die eine Aufgabe im Tutorium gemacht, bei der immer wieder nach fast jeder Periode Neubewertungen vorgenommen worden sind, so würde ich es in der Klausur auch machen, das sollte aus der Aufgabenstellung auch ersichtlich sein. VG
EKR 01 AKTIVIERUNG EK steigt um 750 JÜ bleibt unverändert EKR sinkt EKR 01 NICHT AKTIVIERUNG EK bleibt unverändert JÜ sinkt um 1500 EKR sinkt EKR 02 AKTIVIERUNG EK sinkt um 250(500/2) JÜ bleibt unverändert EKR steigt EKR 02 NICHT AKTIVIERUNG EK bleibt unverändert JÜ bleibt unverändert EKR bleibt auch unverändert EKR in 01 ist größer bei AKTIVIERUNG EKR in 02 ist großer bei AKTIVIERUNG ???
Im Tutorium steht ja, dass man wenn man etwas ermitteln muss, muss man denn Wert nachvollziehbar berechnen und die Berechnung kurz begründen. Reicht das dann wenn man einfach nur die Spalten ausfüllt oder muss man auch zeigen wie man auf die Werte gekommen ist?
nur spalten ausfüllen wird da auf keinen fall ausreichen
ich denke schon, da er uns die Lösungen ja im Learnweb hochgeladen hat und dazugeschrieben hat, dass es pro ausgefüllter richtiger Spalte einen Punkt gibt, das sind ja schon 10 er hat uns das ja extra so aufgeschrieben wie wir es in der Klausur machen sollen und er hat auch keine Berechnungen dabei
warum steigt hier das EK? weil die Aktiva steigen?
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Ja das ist das richtige Ergebnis
EKQ 01 AKTIVIERUNG: EK steigt um 1500 GK steigt um 1500 EKQ steigt, da EK relativ stärker als GK steigt EKQ 01 NICHT AKTIVIERUNG: Kosten als Aufwand buchen. Markenentwicklungskosten haben keinen Einfluss auf GK und EK EK und GK bleiben unveränder, d.h. EKQ bleibt auch unverändert EKQ 02 AKTIVIERUNG: Wir müssen abschreiben, das heißt- EK sinkt um 500 GK sinkt um 500 EKQ sinkt, da EK relativ stärker als GK sinkt EKQ 02 NICHT AKTIVIERUNG Der Aufwand ist schon in 01 gebucht, wir müssen nichts abschreiben. EK und GK bleiben unverändert, EKQ bleibt unverändert EKQ in 01 bei AKTIVIERUNG größer EKQ in 02 bei NICHT AKTIVIERUNG größer Was denkt ihr?
Ich hätte hier die 1200 außerpl. Abschreibung in die Abschreibung gebucht und nicht in SBA. Kann mir jemand erklären warum die in SBA gebucht werden?
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Ich habe genau die gleiche Frage... kann es mir auch nicht beantworten
Ich glaube da gibt es keine logische Begründung für. Planmäßige Abschreibungen müssen ins Aufwandskonto Abschreibungen. Außerplanmäßige ins Aufwandskonto sonstiger betrieblicher Aufwand. Denke um das klar zu trennen zur Klarheit und Übersichtlichkeit.
sollte man hier vielleicht noch erwähnen, dass das Zeitwertmodell nur bei investment property IAS 40 Anwendung findet?
schadet sicherlich nicht
Findet aber neben den Investment Property gem. IAS 40 auch noch bei Finanzanlagevermögen und Finanzumlaufvermögen Anwendung. VG
Selbst bei einer Abschreibung ist das EK doch höher, als wenn die Marke nicht aktiviert werden würde. Und Marken sind doch keine abnutzbaren VG und werden deshalb doch sowieso nicht abgeschrieben. Demnach bleibt das JE gleich, aber das EK ist höher bei Aktivierung, also sinkt die EKR
Sehe ich auch so!
Ich glaube es geht hier eher um die Veränderung der einzelnen Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Bei der Nichtaktivierung haben wir lediglich einen Aufwand in 01 und nichts in 02, also verändert sich die Kennzahlen nicht. Bei Aktivierung und angenommener Abschreibung haben wir in 01 die Aktivierung und in 02 die Abschreibung, also sinken die Kennzahlen in 02 im Vergleich zu 01.
Ist hier nicht eher Passiva (HB) > Passiva (StR), da nach IFRS die NB-Rücklage in 03 um 1000GE erhöht wird und daher die Passiva um 1000GE höher ist als bei StR? Müssten daher nicht aktive latente Steuern behildet werden=
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@ Anonymer Brief ich habe es wie du verstanden. Ich dachte mir, dass hier die Aktiva (HB) < Aktiva (StB) ist, da der RBW zum 31.12 nach HB 4000 und nach StB 5000 ist. Also entstehen aktive latente Steuer. Ich bin aber schon ein bisscher verwirrt von allen Antworten und bin mir nicht sicher...
Nein, die Aktiva in der HB > Aktiva Steuerbilanz. In der Handelsbilanz steht der VG mit 5.000 GE in der Bilanz und in der Steuerbilanz mit 4.000 GE, da nicht über die fortgeführten AK/HK in die Steuerbilanz ausgewiesen werden darf. Deswegen haben wir hier passive latente Steuern i.H.v. 1.000 GE.
Fällt der Marktwert nicht zum 31.12.02 und muss daher erst in 03 betrachtet werden?
Nein, denn der Grund für die Abwertung entfällt ja bereits in Periode 03 wieder. Man soll immer schauen, wie sich das in der betrachteten Periode auswirkt. Die Bilanz wird ja zum 31.12.2002 aufgestellt und dort ist dann bereits der neue Marktwert einzubeziehen --> 4.800 GE. VG
Es ist doch eigentlich auch legitim, wenn man sagt, dass eine Aufwertung des Euros zu einer Verminderung der Forderung führt, oder?
Widersprechen sich hier nicht die Aussagen "EK bei Aktivierung höher" und "EK bei Aktivierung niedriger"?
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Ach ok hab mich da vertan mit dem höher und steigen... Danke dir!!
@Lea das die Marke in Periode 2 abgeschrieben wird ist doch eine reine Vermutung. Selbst wenn sie teilweise abgeschrieben wird, dann ist das EK bei Aktivierung immer noch höher.
Hier werden wahrscheinlich die fortgeführten AK/HK berücksichtigt oder?
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Wie muss ich rechnen um auf die 800 zu kommen?
fort. AK 10.000 - 3*2000 = 4000 Buchwert 10.000 - 2*2000 -1600 - 1200 = 3200 -> Differenz 800
Ich würde sagen, dass das zu einer Verminderung des Forderungsbetrages führt, da man bei einer Forderung von 100$ zu erst rein teoretisch 100€ bekommt. Wenn der € aufgewertet wird, ist jeder einzelne € mehr wert, wehlab man dann als Beispiel nur noch eine Forderung von 90€ (bei 100$). WIr rechnen ja hier mit dem Briefkurs / Devisnkassamittelkurs der >1 ist, da wir von $ in € umrechnen. Was sagt ihr?
Leah spricht ja von einer Abwertung und der daraus folgenden Erhöhung. du redest von den Konsequenzen einer Aufwertung.
Ich habe eine Verstädnisfrage. Bei der Betrachtung per IFRS kann der beizulegende Zeitwert ja über die fortgeführten AK/HK hinausgehen. Muss der sonstige betriebliche Ertrag hier nicht höher sein? In 02 haben wir einen RBW von 4.800 GE und dann eine planmäßige Abschreibung von 1.600 GE, dann wäre der neue RBW bei 3.200, obwohl er zum Ende der Periode bei 5.000 GE ist. Müsste der sonstige betriebliche Ertrag dann hier nicht bei 1.800 GE liegen, anstatt 800 GE, damit wir auf den RBW von 5.000 GE kommen. Zudem würde das dann auch mit dem kumulierte Jahresergebnis von15.000 GE passen (sowohl HGB, als auch IFRS). Da dürfte es ja bei der Betrachtungsweise dieses Falles keine Unterschiede geben, da in der Totalperiode das Jahresergebnis gleich sein sollte.
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warum ist es genau ob 800 nicht erfolgsneutral?
Weil über den sonstigen betrieblichen Ertrag von 800 GE es über die fortgeführten AK/HK zugeschrieben werden würde. Zu dem Zeitpunkt sind die fortgeführten AK/HK 4.000 GE und der Wert darf dann nur darauf zugeschrieben werden. Das geht bei IFRS dann aber nur erfolgsneutral ins OCI --> Da wandern dann die 1.000 GE hin, da hier keine Spalte dafür ist.
muss man diese annahme treffen?
Ja ist eine der Voraussetzungen , damit man latente Steuern ansetzt.
muss es hier nicht Aktiva (IFRS) > Aktiva (STB) heißen? in der Aufgabenstellung ist ja nach dem IFRS gefragt und im HGB wäre die Zuschreibung auf 5000 auch gar nicht erlaubt.
Ja stimmt.
Wie kommt man darauf?
Restbuchwert (=RBW) in Periode 02 beträgt 4.800 GE. Die Abschreibung über die Restlaufzeit beträgt dann 4.800 GE / 3 Jahre = 1..600 GE pro Jahr. Somit wäre der Wert in der Periode 03 = 3.200 GE. Allerdings entfällt der Grund für die außerplanmäßige Abschreibung und nun darf auf die fortgeführten AK/HK wieder zugeschrieben werden. Diese betragen 4.000 GE (10.000 -3Jahre *2.000 GE). Daher hat man hier einen sonstigen betrieblichen Ertrag i.H.v. 800 GE.
Kann mir jemand erklären wann §249 Abs.1. S2 Nr.2 HGB gilt? Da steht ja, dass Rückstellungen für Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtung gebildet werden, auch als Rückstellungen zu erfassen sind. Warum gilt das hier bei den Generalüberholungen nicht? Danke!
Eine Generalüberholung ist keine Gewährleistung. Ist die Generalüberholung rechtlich verpflichtend, muss sie gem. §249 Abs.1 S.1 HGB als Verbindlichkeitsrückstellung angesetzt werden. Ist sie nicht rechtlich verpflichtend, darf sie nicht angesetzt werden.
Warum kommen hier schon zu ende 03 latente Steuern zustande ? Da ist doch eigentlich keine Unterschied zwischen meinen Jahresüberschüssen... Da kommt es doch bei der Beurteilung von latenten Steuern drauf an ?! Oder muss ich die erfolgsneutrale Buchung da hinzunehmen ?
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Ja... aber es kommt doch bei der Bildung von latenten Steuern auf eine Differenz der Jahresüberschüsse und nicht auf eine Differenz des Bilanzansatzes an oder ? (Ich berechne ja aufgrund des JÜ meine Steuer) Und diese sind in 03 eigentlich gleich, außer wenn ich die erfolgsneutrale Buchung mit einbeziehen muss bei der Betrachtung. Also muss ihc das wahrscheinlich ?
Ach ne.. was ich hier beschreibe ist das GuV orientierte Temporary-Konzept, welches abgeschafft wurde. Also wirken sich auch Bilanzunterschiede auf latente Steuern aus.. Ja jetzt habe ichs :)
Aber ist denn der Markenname ein zetlich begrenzter VG der abgeschrieben werden müsste ?
Markennamen werden eigentlich nicht abgeschrieben, da es in diesem Sinne keine Nutzungsdauer gibt. Die Aufgabe ist blöd gestellt, denn eine selbst geschaffene Marke darf sowieso nicht aktiviert werden. Kauft Unternehmen A jetzt Unternehmen B und es ist eine bekannte Marke, dann wird meistens ein gewisser Wert in der Bilanz für den Markennamen angesetzt, dieser wird aber - wenn überhaupt - nur außerplanmäßig abgeschrieben.