Bilanzen I - SS 2017 Lösungen.pdf

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Uploaded by Jens Konerding 16181 at 2018-08-17
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woher kommen die 1000 in der Neubewertung?
Die 1000 ist der Unterschied zwischen HGB und IFRS in Periode 3, deshalb gibt es ja latente Steuern
das Grundstück wird ja aufgewertet über die fortgeführt. AK/HK durch die Neubewertung, diese Zuschreibung geht erfolgsneutral ins Eigenkapital (OCI) über, was aber in der Tabelle nicht beachtet wurde weil die dementsprechende Zeile dafür gefehlt hat
Warum rechne ich hier mit ^2, wenn ich die Verzinsung zum 31.12.01 berechnen muss? Ich muss doch nur für ein Jahr verzinsen?
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Zur Rechnung von Andy Goldberger: Die Maschine läuft 36 Monate. Das bedeutet, vom 1.1.01 bis zum 31.12.03 und nicht bis zum 1.1.04, weil an dem Tag bereits das vierte Jahr beginnen würde. Somit ist am 31.12.02 die Restlaufzeit<= 1 Jahr, sodass bei der Rückstellungsbildung nicht mehr abgezinst werden darf. Somit: 01: 450/(3*1,1^2) = 124GE Jahr 02: Aufzinsung: 124*(1,1^2-1)=26 und Rückstellungsbildung 450/3= 150. Wertansatz 31.12.02= 300 Jahr 03: 450/3= 150 Aufzinsung:0
ja, so ist es korrekt! danke
warum ist es möglich dass es passivierungsfähig ist obwohl die abstrakte passivierungsfähigkeit nicht gegeben ist? muss nicht beides erfüllt sein?
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Nur bei IFRS muss beides erfüllt sein, also definitions UND Ansatzkriterien
wenn abstrakte Passivierend nicht gegeben ist, aber es zB ein Passivierungsgebot gibt, dann wird es auch dann passiviert, denke mal es ist analog zur Aktivierung
Warum haben wir den Aufwand in 03? Die Generalüberholung findet doch erst am 01.01.04 statt. Dann wäre der Aufwand doch in 04
In der Aufgabenstellung steht: "Die Kosten für die Generalüberholung im Dezember 03 belaufen sich schätzungsweise auf 450 GE" --> Generalüberholung also in Periode 03. Erläuterung ist korrekt: Dadurch, dass wir keine rechtliche Verpflichtung haben, Aufwand i.H.v. 450 GE in Periode 3. VG
Hier wäre mein Ergebnis, dass bei Nichtaktivierung der komplette Aufwand in 01 verbucht wird und somit keinen Einfluss auf den JÜ in 02 hat. Somit w#re der JÜ bei Nichtaktivierung in 02 höher und das durchschnittliche EK geringer weshalb die EKR bei Nichtaktivierung größer ist als bei Aktivierung.
Meine Überlegung ist, dass ja bei Aktivierung in 01 in 02 nur die Abschreibungen anteilig das EK verringern... Bei Nichtaktivierung werden in 01 ja schon die kompletten Kosten als aufwand abgezogen wodurch ja im Ergebnis das Eigenkapital in 02 geringer sein müsste... verbessert mich ruhig, wenn ich falsch liege
warum habe ich hier zwei mal 2000?
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aber wieso ist hier zweimaö 2000?
ist ein Fehler oder? Müsste doch 0 sein?
wie komme ich auf die 4000 beim RBW in der dritten Periode?
Du schreibst eigentlich auf 3200 ab (das sind die 1600 Abschreibungen). Du darfst allerdings nach §253 Abs. 1 S.1 HGB VG nur maximal mit den AK oder HK ansetzen, selbst wenn der Marktwert/fair value höher ist. Daher schreibst du nur 800 statt der fälligen 1800, die bei dem Wert von 4800 angesetzt werden müssten, zu. Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen.
Fehlt hier nicht noch, dass eine Abschreibung auf den niedrigeren Betrag durchgeführt werden muss?
Ja, korrekt.
Bin ich der einzige, der das hier unheimlich umständlich formuliert findet? Ich hätte gesagt: Es geht hier um einen Vermögensgegenstand (Gebäude) der Ende 03 steuerrechtlich mit 4000 und handelsrechtlich mit 5000 angesetzt wird, weil laut IFRS (HB) auch Zuschreibungen oberhalb der fortgeführten AK/AH erlaubt sind. Somit ist die Aktivseite der HB>StB, sodass passive latente Steuern i.H. der Differenz 1000*25%=250 GE anfallen. Die werden dann über die Restdauer (2 Jahre á 125 GE) abgeschrieben. Ich freue mich auf Feedback!
So wie du es formuliert hast, ist der Sachverhalt genau richtig dargestellt. --> Passive latente Steuern, da HB>StB, auf Grund der Zuschreibung über die fortgeführten AK/HK i.H.v. 1.000EUR * 25% = 250. VG
Wie komme ich da auf die 800?
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Aber darf man handelsrechtlich nicht eigentlich nur wieder zuschreiben, wenn der Grund der außerplanmäßigen Abschreibung entfallen ist? Der Austritt Großbritanniens und der Rücktritt von May sind ja verschiedene Sachverhalte bzw. der Rücktritt von May bedeutet ja nicht dass Großbritannien wieder der EU betritt. Deshalb hätte ich gesagt, dass man die 800 nicht zuschreiben darf.
Ich würde persönlich auf gar keinen Fall hier wieder zuschreiben. Wenn man sich beim HGB unsicher ist würde ich immer lieber nicht zuschreiben, wegen dem Vorsichtsprinzip. Ich finde persönlich die Aufgabe total doof gestellt.
das stimmt so nicht, da die Formel JÜ/ durchschnittliches EK ist oder nicht?
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was ist den jetzt richtig? im learnweb wurde mit der angebenen formel gerechnet und im Tut mit der anderen.
In der Vorlesung (Folie 127) und im Tutorium (Folie 45) wurde eindeutig gesagt: Jahresergebnis/ Ø Eigenkapital
Ich kriege doch in der vorigen Aufgabe gerade raus, dass sie nicht Aktivierungfähig ist. Ist das hier also eine hypothetische frage oder gibt es doch eine Möglichkeit der Aktivierung
hypothetisch
Înwiefern hätte sich die Lösung verändert, wenn mit dem Umsatzkostenverfahren ermittelt wird ?
Dürfte meiner Meinung nach hier kein Unterschied machen, da wir ja kein produzierendes Unternehmen haben, bzw. keine Umsätze haben, bei denen es dann durch UKV vs. GKV zu unterschiedlichen Ansätzen in der Bilanz kommen würde.
Warum werden die 1200 nicht beim RBW berücksichtigt?
Werden sie doch? 5000 - 2000- 1200 = 1800
kann man hier auch einfach rechen 600+10*(55-40)? Könnte man das dann so auch auf andere Aufgaben übertragen? Oder muss das gesondert ausgerechnet werden?
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und warum sollte man 100 zu der Gewinnrücklage addieren?
Weil das in den §272 Abs. 1a und Abs. 1b erklärt wird: §272 Abs. 1a: Erwerb eigener Anteile - Nennbetrag offen vom "Gezeichneten Kapital" abzusetzen ist - der den Nennbetrag übersteigende Teil der Anschaffungskosten für die eigenen Anteile mit den frei verfügbaren Rücklagen zu verrechnen ist --> Gewinnrücklage - Nebenkosten in Verbindung mit dem Erwerb als Aufwand des Geschäftsjahrs zu erfassen sind. § 272 Abs. 1b: Veräußerung mit Gewinn - die Kürzung des "Gezeichneten Kapitals" wieder rückgängig gemacht wird - die Differenz zwischen Nennbetrag und Anschaffungskosten wieder den frei verfügbaren Rücklagen gutgeschrieben wird --> Hier die 10 EUR pro Aktie, wieder auf 600 GE. - die mit dem Verkauf verbundenen Kosten ebenso wie im Fall des Erwerbs als Aufwand des Geschäftsjahrs zu erfassen sind. -Veräußert die GmbH die eigenen Anteile zu einem Preis, der höher als die ursprünglichen Anschaffungskosten ist, ist der übersteigende Betrag in die Kapitalrücklage einzustellen. Der entsprechende Gewinn bleibt steuerfrei --> Hier dann die 15,00 EUR pro Aktie, die dann in die Kapitalrücklage gestellt werden (von 600 GE auf 750 GE). VG
Hätte man nicht die Passivierungsfähigkeit noch angeben/erläutern müssen für die Rückstellung?
Aufgabe c
Könnte mir jemand erklären, warum das so ist? Danke im Voraus :)
Bei Aktivierung: Wenn die Marke in Periode 1 aktiviert wird, ist sie ein Vermögensgegenstand, der dann in Periode 2 ff. abgeschrieben wird. Bei Nichtaktivierung: Der Aufwand für die Marke wird direkt aufwandswirksam in der Periode 1 verbucht, in der folgenden Periode passiert nichts.
Sollte das nicht "erhöht" heißen? Da die Neubewertungsrücklage zu Passiva gehört
was ist hier stärker gemeint?
Naja, EK sinkt stärker im Vergleich zum GK, sodass der Zähler stärker abnimmt als der Nenner, wodurch die EKQ sinkt.
Weil GK größer als EK ist. !!Relativ!! gesehen sinkt das EK also stärker als GK
warum rechne ich hier -100?
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und nochmal hier erklärt kurz und knapp? wäre da jemand so nett ?
man rechnet hier -100 weil die schon in die Gewinnrücklage eingegangen sind um auf die 600 zu kommen
Wo sieht man das die STB größer als die HB ist ? bzw. wie lässt sich das herausfinden/erklären ?
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Jo hast recht
Und ich war schon am Rand der Verzweiflung das ich mir das falsch eingeprägt habe :D
warum beträgt der RBW bei IFRS hier denn noch 6000 und nicht 4800?
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Dies wird ein Fehler sein. Da sich auch die Abschreibungen auf 4800 beziehen, scheint hier ein Fehler zu stehen.
Sehe ich genauso wie Hendrik.
muss die Rücklage nicht i.H.v. 100GE steigen, wenn eigene Anteile erworben werden?
Du kannst ja so vorstellen, das Geld, was du vom Erwerb zurückbekommst, vielleicht zahlst du weiter für deine Anteilseigner, mindert auch den Betrag deiner Gewinnrücklage, ein Teil davon steht schon nicht in deinem Eigenkapital.
Das beantwortet doch nicht den ersten Teil der Frage oder? Wir sollen ja auf die Erfassung der Änderungen eingehen.
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Im Rahmen des Neubewertungsmodells kann es zu erfolgswirksamen und erfolgsneutralen Erfassungen von Wertänderungen kommen. Wenn Neubewertung>fortgeführte AK/HK, wird die Differenz die über die fortgeführten AK/HK hinaus geht, erfolgsneutral im sonst. Ergebnis verbucht (Neubewetungsrücklage) und in der Folgeperiode wird die NB-Rücklage in eine Gewinnrücklage umgegliedert. Wenn Neubewertung
gut, dass ihr alle keinen Plan habt..
Warum kommt man hier auf 2000? Ich dachte man verteilt den Neubewerbungsbetrag (hier 5000) auf die letzten 2 Perioden?
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Danke!
Die Argumentation mit dem Anschaffungskostenmodell ist falsch, da es zum IFRS gehört und nicht zum HGB. Begründet ist die Wertaufholung in § 253 Abs. 5 i. V. m. §253 Abs. 1 Satz 1 HGB. = VG nur ausweisen in Höhe AK/HK vermindert um Abschreibungen Sollte eine Begründung der Rechenwege gefragt sein, ist das nicht ganz unwichtig. :)
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Kann mir jemand erklären, warum ich hier nur für 2 Jahre abzinse?
Diese Information ist hier doch nicht gefragt, oder?