Bilanzen I - SS 2016 Lösungen.pdf

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Uploaded by Jens Konerding 11491 at 2018-08-17
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Wären dann in diesem Fall die AK/HK die 30.000 Euro ?
Es ist ja bereits bekannt, das 2 Generalüberholungen vorgenommen werden müssen. Müssen dann nicht auch für beide bereits Rückstellungen gebildet werden? Dann wäre der Wert 375
Die Aufwands.-Rückstellungen werden vor den jeweiligen Geschäftsvorfällen, hier die GÜ, gebildet und sind auch als separate Vorfälle zu behandeln. Gegen deinen Vorschlag spricht das Realisationsprinzip, da keine periodengerechte Erfolgsermittlung stattfindet, denn die wirtschaftl. Verursachung finden nicht beide in P1 statt, sondern in P1 und P3.
Ist die erste Abschreibung über 250 GE nicht schon bereits in der Periode 2 vorzunehmen? Die Generalüberholung findet ja am 31.12.02 statt.
Nein, du aktivierst die GÜ ja sozusagen erst am 31.12.02, und hast dann noch keinen Verschleiß abzuschreiben.
kann mir jemand erklären, wie man auf dieses Ergebnis kommt?
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Geht es nicht darum, dass wir hier wegen dem Anschaffungskostenmodell höchstens mit 1000 bewerten dürfen? Im Neubewertungsmodell könnten wir dann auch die 1100 nehmen
Bei einem Impairment-Test prüft man lediglich, ob der derzeitg in der Bilanz ausgewiesen Buchwert einer Wertanpassung "nach unten" (Wertminderung) bedarf, in dem man den Buchwert mit dem höheren Wert aus Nutzungswert (hier ja 1100) und Verkaufswert (800) vergleicht. Liegt der höhere der beiden Werte (hier Nutzungswert) oberhalb des Buchwertes wird keine außerplamäßige Abschreibung vorgenommen aber auch keine Zuschreibung, weil dies nicht Bestanteil eines Wertminderungstests ist. Hier gehts es lediglich um die Prüfung der Durchführung einer außerplanmäßigen Abschreibung. Der derzeitige Buchwert von 1000 bleibt hier also einfach bestehend.
ich bin hier ein bisschen verwirrend. Diese Verbindlichkeitsrückstellung ist wegen rechtlich angefordert. Das ist klar. Aber später in dier Teilaufgabe b und c ist die Generalüberholung im HGB doch als Aufwandsrückstellung gebildet, also Innenverpflichtung oder nicht, deshalb buchen wir die 500 GE handelrechtlich als Aufwand statt als Abschreibung? Was ist falsch in meinem Verständniss? Kann jemand helfen?
Da es sich um eine rechtliche Bestimmung handelt und keine freiwillige GÜ ist, würde ich sagen, dass es keine Innenverpflichtung ist, da der "Zwang" von außen kommt und somit theoretisch eine öfft.-rechtl. Verpflichtung ggü. Dritten darstellt. Ist aber nur eine Vermutung.
Kann man hierauf nicht verzichten wenn nach den konkreten handelsrechtlichen Vorschriften gefragt ist?
Wird wohl Übereifrigkeit gewesen sein die an der Fragestellung vorbei geht. Kann weggelassen werden, zumal "konkret" ja noch deutlich unterstrichen wurde und das nur Zeit in der Klausur kosten würde.
muss man nicht im Aufwand kennzeichnen dass die 500 GE zum Zeitpunkt der GÜ anfallen? Oder nicht, da die aktiviert werden?
Die Kosten für die GÜ (egal ob verpflichtend oder nicht) wird nach IFRS in der Entstehungsperiode aktiviert und über die Folgejahre abgeschrieben. Du kannst nicht gleichzeitig erfolgsneutral aktivieren und den selben Betrag nochmal erfolgswirksam als Aufwand verbuchen.
meint das nicht, dass man auf die Prüfung ob es Passivierungspflichtig ist verzichten kann? Wenn ja, wüsste ich aber auch nicht was man für 9 Punkte sonst dahin schreiben sollte..
Der Ansatz ist nach wie vor notwendig, der Ausweis, also wo in der Bilanz ausgewiesen wird, nicht! Amina göd verem..
Warum schreibst du erst, dass es keine Abschreibung, also auch keine außerplanmäßige Abschreibung gibt und dann aber, dass wenn der Schaden dauerhaft, dann doch abgeschrieben wird?
Es gibt für Grundstücke keine planmäßigen Abschreibungen. Wenn eine dauerhafte Wertminderung vorliegt, muss man diese jedoch außerplanmäßig abschreiben (dies ist der Fall wenn die Schadstoffbelastung nicht behoben werden kann). Sonst wird nicht außerplanmäßig abgeschrieben.
Warum kommt es zu passiven latenten Steuern ? In den Unterlagen befindet sich eine Tabelle mit Aktiva/Passiva und wann was aktive und wann passive latente Steuern sind. Kann das jmd erklären ? :)
Zu passiven latenten Steuern kommt es immer dann, wenn der Wert der Vermögengegenstände höher bzw. der Wert der Schulden handesrechtlich geringer ist als in der Steuerbilanz. Denn so heißt dies z.B. in Bezug auf den höheren Wertansatz eines Vermögensgegenstandes (s. das Patent), dass in Zukunft aufgrund der anfallenden Abschreibungen (durch das Patent) deine Ergebnisse über die Nutzungsdauer des VGs handelsrechtlich geringer ausfallen werden als steuerrechtlich (da man dort ja direkt im ersten Jahr den kompletten Aufwand durch Nichtaktiverung erfasst), also du zukünftig gemessen am handelsrechtlichen Ergebnis, einen zu hohe Steueraufwand zu zahlen hast. Diese künftig drohenden stärkeren steuerlichen Belastungen werden berücksichtigt durch die Bildung einer passiven latenten Steuern, die man dann über die Nutzungsdauer des VG (Patent) auflöst. Bei aktiven latenten Steuer ist es genau umgekehrt. Hoffe man kanns halbwegs verstehen, ist halt eine nicht so einfaches Thema...
Danke dir ! :)
Im Tutorium bei der Nummer 6 berechnen wir die Zugangsbewertung mit dem Briefkurs. Warum wird hier der Geldkurs genommen?
Hier ist Verbindlichkeit dort ist Forderung
was bedeutet das in diesem Fall?