Bilanzen I - SS 2016 Lösungen.pdf

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Uploaded by Jens Konerding 16069 at 2018-08-17
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warum wird die erste Generalüberholung bei Aufgabe 3b nur über 2 Perioden und nicht über alle 3 abgeschrieben?
Da steht doch das nach 24 Monaten (2 Perioden) eibe Generalüberholubg durchgeführt werden muss
wird die immer über den Entstehungszeitraum abgeschrieben?
Müsste hier nicht wegen des Höchstwertprinzips die Verbindlichkeit weiterhin mit 45000€ bewertet werden? §256a Satz 2 bezieht sich ja nur auf den realisierten Gewinn bei Forderungen.
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Dann hätte das Höchstwertprinzip/Vorsichtsprinzip gegriffen und die Bewertung wäre dann bei 30.000€ geblieben. Der Rest sind nicht realisierte Gewinne
@Anonymer Furz. Ich glaube dann hätte das Realisationsprinzip gegriffen, weil wir ja wie du schon sagst, nicht realisierte Erträge haben. Deine Argumentation ist richtig, nur das Prinzip falsch.
Ich hätte gesagt, dass die Kapitalerhaltung eher verletzt wird (Aufwandsrückstellungen dürfen nicht passiviert werden), da der Aufwand erst später anfällt, als bei Passivierung der Rückstellung (Vorsichtsprinzip) und da die erwarteten Verluste nicht vorher in der Bilanz antizipiert werden (Imparitätsprinzip).
Ich würde hier aber noch als Zugangsbewertung den Erfüllungsbetrag nach vern. kaufmännischer Beurteilung §253 Abs.1 S.2 HGB hinzufügen.
geht man hier nicht nach dem Komponentenansatz vor da es sich um Sachanlagevermögen handelt?
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ja den kann man da zusätzlich drauf rechnen. F212
alles klar, Dankeschön
Da hier in der Aufgabe "Ausweisen" steht wäre auch richtig "Wenn die aktiven latenten steuern mindests so hoch sind wie die passiven latenten Steuern und man vom Saldierungswahlrecht gebraucht mach." In dem Fall würd man die passiven latenten Steuern auch nicht ausweisen. Der Posten wäre 0.
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das bezieht sich aber alles auf aktive latente steuern, wenn wir aber im HGB das Wahlrecht nicht ausüben, haben wir gar keine latenten steuern, also kommt das gar nicht in Frage
Die meinen hier, dass nur latente Steuern ausgewiesen werden, wenn temporäre Differenzen zwischen HB und StB vorliegen. Wenn permanente Differenzen vorliegen, dann wären hier keine passiven latenten Steuern auszuweisen.
Im Tutorium bei der Nummer 6 berechnen wir die Zugangsbewertung mit dem Briefkurs. Warum wird hier der Geldkurs genommen?
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ist der Grund dann Brief/ Geld Kurs oder Niederstwertprinzip also bei Verbindlichkeiten hoher Wert bei Forderungen niedriger Wert?
Bei Verbindlichkeiten benutzt du für die Zugangsbewertung den Geldkurs und bei der Folgebewertung den Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Höchstwertprinzips (Ansatz des höheren Wertes).
könnte das Passivierungsverbot nicht dem Vollständigkeitsprinzip widersprechen?
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Wird bei Aufgabe 3 a nicht ohnehin keine Diskontierung vorgenommen weil am Ende des Jahres die Restlaufzeit ja nur noch 12 Monate also nicht über 1 Jahr ist?
Es geht in der Frage doch nicht um die selbsterstellten sondern generell um immaterielle VG, also würde ich hier definitiv noch sagen, dass wir ein Gebot bei entgeldlich erworbenen immateriellen VG haben oder sehe ich da was falsch? Und das wir derivate Geschäfts und Firmenwerte im HGB nicht als VG sehen aber im IFSR schon.
gibt's zu dem gebot eine hgb stelle?
§ 246 Abs. 1 Satz 4 HGB
Die drei genannten Definitionskriterien sind allerdings ergänzend zu den normalen: wirtsch. Ressource, aufgrund vergangener Ereignisse etc. da fehlen noch welche.
Ja das ist korrekt
Warum teilt man hier noch durch 2?
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Nein am 1.7 ist die Zugangsbewertung und am 31.12 die Folgebewertung.
@Katze sehe ich ähnlich wie du, bin jetzt allerdings etwas verwirrt. Was ist denn nun korrekt?
müssten hier nicht auch 250 stehen (ratierliche Ansammlung für die nächste GÜ?)
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Aber dann habe ich laut IFRS ja auch keine 3. GÜ mehr
Haben wir ja auch nicht, deswegen wird auch nicht wie in den Vorjahren der Betrag von 500€ über 2 Jahre also mit jeweils 250€ abgeschrieben sondern weil nur noch ein Jahr restnutzungsdauer übrig ist direkt 500 GE komplett:)
Warum kommt es zu passiven latenten Steuern ? In den Unterlagen befindet sich eine Tabelle mit Aktiva/Passiva und wann was aktive und wann passive latente Steuern sind. Kann das jmd erklären ? :)
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Ich stimme Wissen Macht Ah da zu
ja wissen macht ah hat recht (kreativer name übrigens) macht ja auch sinn, da am Abschlussstichtag der VG abgeschrieben in der Bilanz ausgewiesen ist, also mit 1800GE
Ich hätte das mit den Entwicklungskosten und forschungskosten dort geschrieben. Ist das nicht auch gefragt?
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Aber es geht um die Vorschriften und nicht die Ansatzkonzeption. Sonst ist das immer anders formuliert.
Es geht eben um die "Vorschriften zum Ansatz", also ja wohl um die Ansatzkonzeption
das heißt, dass die Rückstellungen quasi der Aufwand sind ?
ja Aufwand entssteht,da du ja eine Rückstellung in der Periode bildest
du buchst ja sonstiger betrieblicher aufwand an sonstige Rückstellungen, also entsteht durch die Rückstellung auch ein Aufwand:)
Würde das als Lösung für 4,5 Punkte reichen?
Hätte zur Sicherheit die Unterscheidung durchgeführt: - oberhalb fortgeführter AK/HK --> erfolgsneutral in Neubewertungsrücklage -unterhalb fortgeführter AK/HK --> erfolgswirksam in GuV
evtl. noch, dass es sich danach immer um Folgebewertungen handelt
wieso steht hier 2500 statt 2250? Zum 31.12.04 (oder 01.01.05) wird nochmal GÜ durchgeführt und somit 2250? oder verstehe ich ganz falsch?
Die Generalüberholung kostet aber 500 GE, da man hier aber dann nur noch die Periode 05 betrachtet müssen diese 500 GE in dieser Periode abgeschrieben werden, statt so wie vorher über 2 Perioden.
Danke!
Woher weiß man dass das im Steuerrecht anders ist?
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Super danke einfach überlesen
Wir müssen legit nichts zum Steuerrecht können. Bei latenten Steuern wird da immer in der Aufgabenstellung der Sachverhalt im Steuerrecht kurz genannt.
Sollte man hier noch auf das eigentliche Passivierungsverbot mit Ausnahmen des §249 I eingehen?
Nein, da die Frage nur auf das handelsrechtliche Zwecksystem und deren Grundsätze abzielt.
Müsste man hier auch noch auf das Aktivierungsgebot bei angeschafften imm. VG eingehen?
Vielleicht sollte man das noch ergänzen um die selbst erstelle immat. vg des umlaufvermögens
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push
gar nicht. §246 Abs 1 S. 1 Vollständigkeitsprinzip wird da ran gezogen
Da nach gesetzlichen Regelungen gefragt war, muss hier §252 Abs. 1 Nr. 4 HGB noch hin für das Höchstwertprinzip(Vorsichtsprinzip)
Hier wird nicht klar ob es sich um IVG des AV oder des UV handelt. Das sollte auf jeden Fall ausdrücklich erwähnt werden. Den für selbstgeschaffe immaterielle VG des UV gibt es kein Wahlrecht- oder Aktivierungsverbot.
Kann mir jemand sagen, wie der derivative und originäre GoF im HGB berücksichtigt wird? Ich hätte gedacht, dass da kein Unterschied ist
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Der derivative GoF wird gem. §246 Abs. 1 S. 4 HGB planmäßig abgeschrieben da er begrenzt nutzbar ist. Nach IFRS gilt der derivative GoF als VW mit unbestimmter Nutzungsdauer, und wird daher nicht planmäßig abgeschrieben.
Nach HGB ist aber ein originärer GoF auch nicht abstrakt und konkret Aktivierungsfähig F.187 und F.200. Somit ist das kein Unterschied sondern eine Gemeinsamkeit
Die hätten wir in der Klausur doch nicht auswendig aufschreiben brauchen oder ?
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Hat er explizit gesagt dass wir die definitionskriterien kennen solltet
Ich hätte hier bei den Definitonskriterien noch wirtschaftliche Ressource, aufgrund vergangener Ereignisse und künftiger Nutzenzufluss ergänzt, da die hier genannten die Definitonskriterien ergänzen.
Wären dann in diesem Fall die AK/HK die 30.000 Euro ?
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Ach Quatsch das wird ja auch ausgeschaltet. Anyonym LS hat meiner Meinung nach recht
Die Antwort von Anonym LS ist falsch, da zu diesem Zeitpunkt noch 16 Monate, also >1 Jahr Laufzeit bestehen und daher nach dem Höchstwertprinzip der höhere Erfüllungsbetrag (wie in der Lösung: 45000 €) angesetzt werden muss. Am 31.12.02 sind es dann nur noch 4 Monate Restlaufzeit, also <= 1 Jahr und daher darf auch ein geringerer Betrag als der Buchwert angesetzt werden.
Die angegebene Gesetzesstelle passt nicht wirklich zur Aussage oder? Ist es hier nicht ein zeitlich begrenzt nutzbarer VG des AV, da lt Aufgabenstellung "voraus. für 10 weitere Jahre selbst nutzt"? Also Abschreibungen?
Nein, Grundstücke werden nicht abgeschrieben. Das Grundstück ist ja nach den 10 Jahren Nutzung immer noch genauso da wie es im aktuellen Zeitpunkt der Fall wäre. Grundstücke unterliegen keiner Abnutzung, somit können sie nicht abgeschrieben werden. Zudem sind Grundstücke Sachanlagen --> §266 Abs.2 HGB.
kann mir jemand erklären, wie man auf dieses Ergebnis kommt?
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Wertminderungsbedarf = BW - erzielbarer Betrag Erzielbarer Betrag = höherer Wert aus (beiz. Zeitwert - Veräußerungskosten) und Nutzungswert Hier also 1000-1100 = -100 --> kein Wertminderungsbedarf --> keine außerplanmäßige Abschreibung Ist das richtig so?
Kann man hier nicht von einem SAV ausgehen das eine bestimmte ND hat oder ist das, weil es ein Grundstück ist, wieder ohne planmäßige Abschreibung? Sonst wäre doch der Buchwert 900 am Ende des Jahres oder?
Kann mir jemand sagen wo das im Gesetz steht?
Naja, nur indirekt. In §255 Abs 2a S.1 HGB steht "bei dessen Entwicklung angefallen Aufwendungen nach Absatz 2". Das 'Nach Absatz 2' ist wichtig, den in §255 Abs. 2 HGB steht, "Aufwendungen ... für die Herstellung eines Vermögensgegenstandes". Somit wird geschlussfolgert, dass wenn das Kritierium der selbstständigen Verwertbarkeit nicht vorliegt, auch kein Vermögensgegenstand vorliegt und somit die Entwicklungskosten dafür nicht aktiviert werden dürfen. Kurze Antwort: Nein, lern das Auswendig.
Hätten wir hier nicht als erstes den Ansatz prüfen sollen?
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Ich glaube das muss man eher relativ sehen: 1. Ist das zeitlich knapp und 2. wurde auch nicht direkt danach gefragt, sondern nur wie die Kosten zu behandeln sind
Hier soll beurteilt werden, welche Kosten berücksichtigt werden. Und nicht wie der Sachverhalt im Jahresabschluss zu berücksichtigen ist.
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Warum wird auf seite 5 der abschreibungsbetrag nochmal durch 2 geteilt?
Weil in der Periode 04 lediglich für ein halbes Jahr abgeschrieben werden muss, Zeitraum 01.07.2004 - 31.12.2004. VG
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Warum ist bei 3b im Jahr 05 der Aufwand 0 und nicht 250 beim HGB? Und beim IFRS 2500- müsste es nicht 2250 sein? Denn die erste Generalüberholung wurde ja schon abgeschrieben
Weil ja bei 5 Jahren ND nur zwei GÜs gemacht werde müssen. Deshalb wird ja in Jshr 05 nix mehr angesammelt. Nein das ist dann die zweite GÜ die komplett in 05 abgeschrieben wird, da danach ja die ND vorbei ist.
was bedeutet das in diesem Fall?
Nicht in Geld bemessbar würde ich sagen
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Bei Aufgabe vier, Jahr 01 wird ja die Verbindlichkeit mit den Devisenkass. berechnet. Die 45000 sind ja größer als die 30000. Dabei muss ja §253 beachtet werden. Meine Frage ist jetzt ändert sich der Erfüllungsbetrag jedes Jahr oder bleibt der Erfüllungsbetrag vom 31.10.01 fix? Also ist der Wertansatz 300000 oder 45000 Am Ende 01?
Am Ende des Jahres 01 muss mit 45.000 GE angesetzt werden, da es sich um Verbindlichkeiten handelt und die immer mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt werden müssen. Dazu steht in § 256a: "Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umzurechnen." --> Es sei denn Restlaufzeit < 1 Jahr. VG
Es ist ja bereits bekannt, das 2 Generalüberholungen vorgenommen werden müssen. Müssen dann nicht auch für beide bereits Rückstellungen gebildet werden? Dann wäre der Wert 375
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Die erst Generalüberholung findet ja am 31.12.02 statt, dh. nur am 31.12.01 wird angesammelt.. müsste der Wertansatz daher nicht 500 statt 250 sein?
Nein, der Wertansatz ist 250 GE, da in der Periode bis zum 31.12.2002 weitere 250 GE angesammelt werden. Das ist nötig, damit wir eine periodengerechte Erfolgsermittlung haben. Daher ist es richtig, dass 250 GE für den Zeitraum 01.01.2001 bis 31.12.2001 und weitere 250 GE im Zeitraum 01.01.2002 bis 31.12.2002 angesammelt werden. Da die Generalüberholung exakt 24 Monate nach dem 01.01.2001 stattfindet, ist dies dann der 01.01.2003.
Mir wird aus dem Gesetzestext nicht klar, dass das nicht für Verbindlichkeiten gilt. Kann mir das einer erläutern?
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Aber es werden doch hier die 45000 angesetzt. vermutlich wegen dem Höchstwertprinzip für Verbindlichkeiten.
Ja, ich hätte auch mit dem HWP begründet und in 02 greift dann die Ausnahme, weil die Restlaufzeit kürzer als 1 Jahr ist oder?
Ist die erste Abschreibung über 250 GE nicht schon bereits in der Periode 2 vorzunehmen? Die Generalüberholung findet ja am 31.12.02 statt.
Nein, du aktivierst die GÜ ja sozusagen erst am 31.12.02, und hast dann noch keinen Verschleiß abzuschreiben.
ich bin hier ein bisschen verwirrend. Diese Verbindlichkeitsrückstellung ist wegen rechtlich angefordert. Das ist klar. Aber später in dier Teilaufgabe b und c ist die Generalüberholung im HGB doch als Aufwandsrückstellung gebildet, also Innenverpflichtung oder nicht, deshalb buchen wir die 500 GE handelrechtlich als Aufwand statt als Abschreibung? Was ist falsch in meinem Verständniss? Kann jemand helfen?
Da es sich um eine rechtliche Bestimmung handelt und keine freiwillige GÜ ist, würde ich sagen, dass es keine Innenverpflichtung ist, da der "Zwang" von außen kommt und somit theoretisch eine öfft.-rechtl. Verpflichtung ggü. Dritten darstellt. Ist aber nur eine Vermutung.
Kann man hierauf nicht verzichten wenn nach den konkreten handelsrechtlichen Vorschriften gefragt ist?
Wird wohl Übereifrigkeit gewesen sein die an der Fragestellung vorbei geht. Kann weggelassen werden, zumal "konkret" ja noch deutlich unterstrichen wurde und das nur Zeit in der Klausur kosten würde.
muss man nicht im Aufwand kennzeichnen dass die 500 GE zum Zeitpunkt der GÜ anfallen? Oder nicht, da die aktiviert werden?
Die Kosten für die GÜ (egal ob verpflichtend oder nicht) wird nach IFRS in der Entstehungsperiode aktiviert und über die Folgejahre abgeschrieben. Du kannst nicht gleichzeitig erfolgsneutral aktivieren und den selben Betrag nochmal erfolgswirksam als Aufwand verbuchen.
meint das nicht, dass man auf die Prüfung ob es Passivierungspflichtig ist verzichten kann? Wenn ja, wüsste ich aber auch nicht was man für 9 Punkte sonst dahin schreiben sollte..
Der Ansatz ist nach wie vor notwendig, der Ausweis, also wo in der Bilanz ausgewiesen wird, nicht! Amina göd verem..
Warum schreibst du erst, dass es keine Abschreibung, also auch keine außerplanmäßige Abschreibung gibt und dann aber, dass wenn der Schaden dauerhaft, dann doch abgeschrieben wird?
Es gibt für Grundstücke keine planmäßigen Abschreibungen. Wenn eine dauerhafte Wertminderung vorliegt, muss man diese jedoch außerplanmäßig abschreiben (dies ist der Fall wenn die Schadstoffbelastung nicht behoben werden kann). Sonst wird nicht außerplanmäßig abgeschrieben.