Bilanzen I - SS 2015 Lösungen.pdf

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Uploaded by Jens Konerding 16183 at 2018-08-17
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ist hier nicht eher gemeint, wo die eigenen Anteile in der Bilanz zu finden sind ?
was ist mir wirtschaftlichen Charakter gemeint?
Kann Mir das jemand in einem kurzen Satz erläutern
Vermögensgegenstände sollten das Schuldendeckungspotential eines Unternehmens darstellen. Wenn ein Unternehmen zahlungsunfähig wird, ist es aber fraglich, ob die eigenen Anteile, die das Unternehmen quasi an sich selbst hat, das können. Andere Wertpapiere oder Geld können das schon eher.
Aber EK rauf da gezeichnetes Kapital rauf geht oder nicht?
Warum werden nach IFRS die Verwaltungskosten mit einbezogen? Gilt das für alles produktionsbedingte? Denn allgemeine Verwaltungskosten unterliegen ja dem Verbot.
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und wie wäre es bei den produktionsbezogenen Verwaltungskosten jetzt beim HGB? Pflicht oder Wahlrecht?
Pflicht, für sonstige Verwaltungskosten Wahlrecht
Hat hier jemand einen weiteren Lösungsvorschlag?
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aber nur fürs HGB
Kann jmd etwas zur Beurteilung vor dem Hintergrund des Zwecksystems NACH BilMoG sagen?
hier müsste meiner Meinung nach noch auf die Bilanzierung nicht rechtlich verpflichtender Generalüberholungen eingegangen werden, da dies in der Aufgabenstellung nicht konkretisiert wurde.
Die Abbildung zur Generalüberholung aus dem Skript behandelt nur die rechtlich verpflichtende Generalüberholung, daher würde ich es so sehen, wie es hier gelöst wurde. Möglicherweise kann man noch einen Satz anmerken, dass bei nicht rechtlich verpflichtender Generalüberholung es zur unmittelbaren aufwandswirksamen Erfassung kommt (HGB)/ Komponentenansatz (IFRS).
Sollte man hier nicht noch besser die Punkte erläutern und auch die Quantifizierbarkeit in exakt(Verb.) und in Bandbreite (Rückst.) einteilen ? Und bei konkret schreiben: "Prüfung, ob handelsrechtliche abweichende Vorschriften vorliegen"?
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Nicht ganz korrekt. Nach §249 Abs. 2 Satz 1 heißt es, “Für andere als in Absatz 1 bezeichneten Zwecke dürfen Rückstellungen nicht gebildet werden.”
"Andere als in Abs. 1 bezeichnete Zwecke" sind Innenverpflichtungen die nicht abstrakt Aktivierungsfähig sind und somit theoretisch kein Verbot darstellen sondern Klar stellen
Würdet ihr hier auch Bewertung und Ausweis mit rein schreiben? Man soll ja die Passivierungskonzeption beschreiben
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Bewertung würd ich auf jeden Fall für Verbindlichkeiten den Erfüllungsbetrag und für Rückstellung den nach kaufmännischer Beurteilung nötigen ... Erfüllungsbetrag hinschreiben nach §255 Abs. 1 S. 2 HGB Ausweis erfolgt dann immer in §266 Abs 3. B HGB für Rückstellungen und §266 Abs. 3 C HGB für Verbindlichkeiten
Genau, hätte ich jetzt auch so gemacht
Hier wird weder auf die Vermögenslage noch auf die Ertragslage eingegangen. ich gehe davon aus dass diese Erläuterung in der Klausur nicht ausreichend ist. siehe Tutorium 4!
Was hat die GÜ denn für eine Auswirkung auf V&E-Lage?
müsste die rückstellung nicht eine verbindlichkeitssrückstellung sein, da sie rechtlich verpflichtend ist und bei aufwandsrückstellungen nur eine innenverpflichtung vorliegt?
Wie haben die sich das vorgestellt mit dem erläutern? Die Rechnung teilweise dazu schreiben? Weil da ist ja kein extra Platz drunter um irgendwas zu erklären...
Ich denke einfach nur die Rechnungen aufschreiben oder?
Ich versteh das nicht nicht ganz. Im HGB steht ja, dass ARAP nur bei Erfüllungsbetrag höher als Ausgabebetrag ist. Hier ist er aber niedriger
Ist in 250 III aber schon so formuliert. Hier gilt Erfüllungsbetrag = Rückzahlungsbetrag :).
Der Erfüllungsbetrag (Rückzahlungsbetrag) hier ist höher als der Auszahlungsbetrag, somit kann hier auch ein ARAP gebildet werden
gilt hier nicht nach IFRS ein Einbeziehungsverbot?!
wurde schonmal erklärt, schau mal rein :)
Und wo? :-D
Warum setze ich denn die Maschine mit der Wertobergrenze an wenn ich eine maximalen JÜ erzielen will? Die Herstellungskostenobergrenze schmälert doch den JÜ
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verstehe danke
danke
Für aktive ja nur bis zur Höhe der passiven latenten Steuern. Für den Aktivüberhang besteht ein Aktivierungswahlrecht.
Inwiefern geht aus dem Paragraphen das Ansatzgebot hervor? Die Generalüberholung ist doch nicht als ungewisse Verbindlichkeit zu sehen, weil sie rechtlich verpflichtend ist und gemacht werden MUSS.
Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist bei einer ungewissen Verbindlichkeit gegeben. Da hast du recht, aber die Höhe der Verbindlichkeit kann nicht exakt bestimmt werden. Das ungewisse bezieht sich auf die Höhe der Verbindlichkeit.
Vielleicht hilft dir das am Beispiel von Pensionen im IFRS zu verdeutlichen: Betragsorientierte Pensionen werden ohne Rückstellungen bilanziert, weil dort die Eintrittswahrscheinlichkeit gegeben ist und die Höhe auf durch den Beitrag bestimmt werden kann. Bei Leistungsorientierten Pensionen braucht man da wiederum Rückstellungen, weil das Unternehmen der Risiko-/Chancenträger einer Über/-Unterdeckung ist.
würdet ihr die mit ansetzen? eigentlich ja nur angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen. Hier sind die ja aber für den gesamten betrieb angegeben.
Ich würde sie nicht mit ansetzen, denn das HGB sagt in § 255 Abs. 2 S. 3 ganz klar: "Bei der Berechnung der Herstellungskosten dürfen angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes (...) einbezogen werden, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen." Da dort nur allgemeine Kosten für die sozialen Einrichtungen des Betriebes steht, kann nicht gesagt werden, dass die Aufwendungen angemessen sind.
Aber es ist doch so formuliert, dass für die Herstellung diese Kosten angefallen sind. Ich glaube nicht, dass die auf den gesamten Betrieb bezogen sind. Also ich würde sie schon ansetzen
Sehe ich das richtige, wenn wir nicht von der Vereinfachten Variante ohne Diskontierung ausgehen würde, wäre hier die richtige Antwort, dass man einen höheren Totalerfolg hätte wenn man möglichst früh Rückstellungen etc bildet?
Warum sollte man hier denn überhaupt diskontieren das hat doch gar nichts damit zu tun
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Besteht für aktive latente Steuern nicht eigentlich ein ein Ansatzwahlrecht? (§274 Abs. 1 S.2)
Ansatz latenter Steuern gem. § 274 Abs. 1 Passive latente Steuern: Passivierungspflicht Aktive latente Steuern: a) Aktivierungspflicht in höhe der passiven latenten Steuern b) Aktivierungswahlrecht für einen aktiven Überhang latenter Steuern ( Aktive latente Steuern > passive latente Steuern) --> § 274 Abs. 1 S.2 "Eine sich daraus INSGESAMT ergebende Steuerentlastung KANN (Wahlrecht) als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden. VG
Nur für den Aktivüberhang
wieso hier nicht wieder 3000? oder stellt das das rückstellungskonto dar?
Das ist das Rückstellungskonto. Der Rückstellungszugang ist ja unten schon
sind produktbezogene Verwaltungskosten nicht auch Pflicht? Für allgemeine Verwaltungskosten gilt ja das Wahlrecht..?
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Es besteht Einbeziehungspflicht der produktbezogenen Verwaltungskosten. deswegen wäre die HK Untergrenze 7000 nach HGB. Dazu gibt es auch eine Übersichtsfolie mit Einbeziehungspflichten/-wahlrechten und -verboten
Also es wurde sich scheinbar in der Vorlesung im letzten semester darauf geeingt, dass produktbezogen Verwaltungskosten Einzelkosten sind, die dem Produkt, direkt zugerechnet werden müssen! Dies hat zur folge, dass es wohl nach HGB als auch nach IFRS Einbeziehungspflicht ist und somit kein Wahlrecht. Grundsätzlich sollten sich alle merken, dass alle Einbeziehungswahlrechte nach HBG im IFRS als verbote bewertet werden können. Denke, dass die Frage damit beantwortet ist. Euch allen viel erfolg
Wo genau steht das? Eine Freundin meint, dass man das in IFRS nicht ansetzen darf..
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Super vielen lieben Dank!
Dass die "produktionsbezogenen" Verwaltungskosten mit einbezogen werden ist schon richtig. Verboten sind lediglich die "allgemeinen" Verwaltungskosten. nach IFRS aber sind alle produktionsbezogen Vollkosten einzubeziehen.
Unterscheiden sich nicht die Darstellungsmethoden von IFS und HGB?
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Wurde in Aufgabe 9 des Tutoriums behandelt.
Ja tun sie wohl, genau müsste ich es aber auch nochmal nachlesen. Sonst hilft das Tutorium wirklich
Wofür steht III hier? Meint das §250 Abs. 3 S. 1 HGB?
ja
Könnte jmd erklären , warum man jetzt die Wahlrechte NICHT ausübt?
Die Nicht Ausübung der Wahlrechts führt im Jahr 2012 zu einem geringeren Wertansatz der Maschine und somit zu einem niedrigeren Abschreibungsausgangsbetrag. Das führt wiederum zu geringeren Abschreibungsraten der Maschine, da ein geringerer Teil des Aufwandes periodisiert (also über die Nutzungsdauer verteilt) wird, sondern schon direkt im Jahr der Herstellung erfasst wird.
wieso nimmt man im Jahr 2012 die Obergrenze für einen hohen Jahresüberschuss, aber die Untergrenze im Jahr 2015? Führt die Untergrenze nicht generell zu einem höheren Gewinn/ JÜ?
Bei Ausübung der Wahlrechte werden gewisse Komponenten auf die Perioden verteilt, bei Nicht-Ausübung fällt besagte Komponenten ausschließlich in 2012 an. Demnach muss man für einen hohen Jahresüberschuss in 2015 die Untergrenze in 2012 wählen.