Lösung (inkl. Klausur) Kostenrechnungssysteme WS 2016_2017 2. PT.pdf

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Uploaded by Jan Bicker 106524 at 2018-03-06
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Hier meine Lösung zur Klausur aus dem WS 16/17 vom 2. PT. Bei Fragen oder Anmerkungen, gerne kommentieren.

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du hast bei der a schon die Lösung für b und c drin... meine frage lautet nun.. was ist exakt die lösung der a?
Das hier:
Warum lassen ich hier den Kalkulationszins nicht mit einfließen? Im Sinne von 86,265*1,07⁵. Ich habe doch entsprechend 5 Jahre Vorlaufzeit.
Warum solltest du das tun? In der Aufgabenstellung steht der Barwert der Vorlaufphase bereits explizit drin. Er beträgt eben genau diese 86.265 €, das heißt diesen Wert muss man nicht weiter verrechnen.
Danke, das hilft schon. Ich habe das Barwert überlesen.
Rechnet man hier nicht x/RBF? Also nicht mal, sondern durch?
Nein, wenn man mehrere gleiche Zahlungen auf einen Zeitpunkt verdichten will, muss man den Wert einer dieser Zahlungen mit dem RBF multiplizieren, siehe dazu auch das InFi-Skript auf Seite 75:
Ach habe es mit der Annuitätenmethode verwechselt, tut mir leid
Welche Einheit hätte das optimale PP hier? 1000 Stunden von Produkt 3 usw oder 1000 Mengeneinheiten von Produkt 3 usw?
Mengeneinheiten! Die Stunden beziehen sich ausschließlich auf die verfügbare Kapazität der Fertigungsanlage.
Okay, danke :)
wie kommt man auf 19,5?
Indem man die Gewichtung der Kunden von Design (65%) mit der Gewichtung der Funktionserfüllung (30%) multipliziert, sprich du rechnest: 65% x 30% = 19,5%.
oh man ich habe die ganze zeit dividiert.. danke!
kann mir jemand kurz erklären wie man genau auf die werte kommt? Also rechne ich 3000h- 0,25*1000? da kommt 2750 raus und dann würde ich jtz 2750-1*1000 rechnen etc etc aber ich glaube da ist was falsch
Ja genau, bei de Tabelle ist mir ein Fehler unterlaufen, das wurde auch schon des öfteren angemerkt:
Hier könnte man ja auch einfach direkt mit den DS der einzelnen Erzeugnisse rechnen oder? Kommt aufs gleiche raus.
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kommt bei erzeugnisse vier nicht 37500 raus? weil wir rechnen dann 25*1500
Ja, das war mein Fehler, das wurde bereits vor einiger Zeit angemerkt:
Wie müsste man die Aufgabe nach der Annuitätenmethode berechnen?
warum 7 und nicht 6 jahre geht doch von anfang 1 bis ende 6?
In der Aufgabenstellung ist explizit von "genau sieben Jahre[n]" die Rede.
Von t0 bis t7 sind das auch so 7 Jahre t0 - t1 = 1. Jahr t1-t2 = 2. Jahr t2-t3 = 3. Jahr .... t6-t7 = 7. Jahr
wie berechne ich die?
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Da werden die 164,50 benutzt und nicht die 243,95
@ Anonymer Geldsack: danke für das Beispiel. Ich habe mich offenbar mit meinen vorherigen Beiträgen selbst verwirrt, sorry. Also nochmal deutlich: wenn wir in der Aufgabenstellung bereits die GESAMTzielkosten gegeben haben, dann berechnet man die Zielkosten der Komponenten mit der Formel "Zielkostenanteil der Komponenten x Gesamtzielkosten". Hier in dieser Aufgabe haben wir aber lediglich die ALLOWABLE COST gegeben (und KEINE Gesamtzielkosten), sodass wir diese allowable cost als Grundlage nehmen. Die allowable cost sind hier nun mit 160 € gegeben und die Istkosten betragen 59,50 + 72,25 + 38,25 = 170 €. Nun müssen wir zunächst die Komponententabelle aufstellen, um unsere Zielkostenstruktur zu bestimmen. Anschließend müssen wir diese so berechneten Zielkostenanteile der Komponenten mit den allowable cost multiplizieren, um unsere einzelnen Zielkosten der Komponenten zu erhalten. Diese Zielkosten stellen wir dann den bisherigen Istkosten gegenüber, siehe auch das Bild. Mein vorheriger Beitrag ist zwar ebenfalls korrekt, nur leider nicht auf die Situation der Übungsaufgabe zu übertragen, sorry für die Verwirrung. Festzuhalten bleibt, dass meine erste Tabelle (also die Komponententabelle) hier im Dokument richtig ist, die zweite allerdings falsch. Im beigefügten Bild sollte alles stimmen.
Das müssen doch 38,25€ sein. Dem entsprechend auch ein Zielkostenindex von 0,996 oder aufgerundet auf 1.
Dass die Tabelle fehlerhaft ist wurde bereits vor einiger Zeit angemerkt:
Woher weiß man, dass es bei den 25000 t8 und bei den 15000 t9 sind?
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Genau so habe ich die Aufgabe verstanden bzw. berechnet, ja.
Danke
Wenn der Vertrieb von t0 bis t7 geht, sind es doch keine 7 sondern 8 jahre? er müsste für 7 doch in t1 starten oder nicht
Ich finde die Aufgabenstellung auch ausgesprochen ungünstig formuliert. Ich persönlich habe es so gemacht/verstanden, dass in t=0 noch NICHTS passiert, und die erste Lizenz erst in t=1 verkauft wird, dann hätte man eben diese Zahlungsreihen: t=0 -> 0 t=1 -> 100.000 € t=2 -> 100.000 € t= 3 -> 100.000 € t=4 -> 100.000 € t=5 -> 100.000 € t=6 -> 100.000 € t=7 -> 100.000 € Man könnte es aber ganz genau so verstehen, wie es (vielleicht?!) in der Aufgabenstellung gemeint ist: t=0 -> 100.000 € t=1 -> 100.000 € t=2 -> 100.000 € t= 3 -> 100.000 € t=4 -> 100.000 € t=5 -> 100.000 € t=6 -> 100.000 € t=7 -> 25.000 € (Nachlaufphase) Dann käme man natürlich auch auf verschiedene Ergebnisse. Ich würde einfach irgendwo kurz notieren, wie man die Aufgabe verstanden hat bzw. mit welchen Werten man jetzt rechnet, weil die Aufgabenstellung eben etwas vage ist. Insgesamt bleibt aber wirklich festzuhalten, dass die Aufgabenstellung unnötig ungenau ist.
Müsste hier nicht 1100 stk stehen? denn bei voller Auslastung der ersten 3 Produkte kommt man auf eine Stundenanzahl von 1625. Heißt 1375 sind noch offen. Und 1375 durch 1,25 geteilt gibt 1100.
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ja komme da auch auf 1100
Ganz genau, da habe ich mich verrechnet, das wurde auch schon mehrfach angemerkt:
kurze blöde frage: warum Zinse ich hier ab? ist nicht alles was "später" ist, in dem fall nachlaufphase, Aufzinsen?
Nein, abzinsen muss man immer zukünftige Zahlungsströme (wie auch bei InFi). Alles was in der Vergangenheit liegt, muss aufgezinst werden.
oh... upsi ok danke dir :D
Könnte mir jemand erklären, wie ich auf diese Zahlen komme ?
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Naja, die 22.709,23 € ergeben sich aus der Addition von 14.550,23 € + 8.159,01 €.
Müsste man nicht mit hoch 7 und hoch 8 rechnen , anstatt hoch 8 und hoch 9? Weil eigentlich müsste oben t=7 und t=8 stehen
wie kommt man hier drauf ?
Das wurde bereits mehrfach angemerkt, siehe Bild.
wie kommt man hierdrauf ?
Die relative Deckungsspanne berechnet sich indem man die Deckungsspanne durch die Ressourcenbedarf der Engpassresource dividiert, für Erzeugnis 1 also beispielsweise: 12,50 € / 0,5 = 25 €.
Wie würde das bei der Annuitätenmethode aussehen?
das wären die 100.000 einfach, oder?
Bei mir sehen die Werte etwas anders aus...
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Warum hast du beim Istkostenanteil durch 170 und nicht durch 160 geteilt ? :)
Summe von 72,25 ; 59,5 ; 38,25 = 170
Normalerweise würde man es ja so machen (dauert halt nur länger). Meine Frage ist warum muss man den hell blau geschriebenen Schritt nicht machen um auf die Kosten der Vorlaufsphase zu kommen ? Da wird ja nur 86.268+538.900+22.709,24 gerechnet
1. Die Kosten den Vorlaufphase sind bereits Barwertig auf t=0 gerechnet (keine weitere Rechnung erforderlich. 2. Der "hellblaue Schritt" ist überflüssig, da du mit 1,07^8 und 1,07^9 bereits die Barwerte für t=0 bestimmst.
Ist das hier die Komponententabelle?
Ja.
Muss man Design und Gewicht noch mal einzeln ausrechen in der Komponententabelle? Habe es direkt zusammengefasst .
Hier passt das doch nicht ? 25.000 in t7 15.000 je in 8 und 9
Ja Du hast recht, es ist ein bisschen ungünstig formuliert, eigentlich sollte da t=7 und in der rechten Zelle daneben t=8 stehen. Allerdings gibt es lediglich t=7 und t=8, weil die gesamte Nachlaufphase lediglich zwei Jahre andauert, siehe Bild. Das heißt das erste Jahr ist von t=7 bis t=8 (das ist "t=8" in meiner Tabelle) und das zweite Jahr ist von t=8 bis t=9 (das ist "t=9" in meiner Tabelle).
Alles klar. Danke. Hab da noch ein paar Schwierigkeiten mit dem Auf- und Abzinsen und bei der Aufgabe das auch falsch verstanden. Dachte das wären ingesamt 3 Zahlungen, aber anscheinend sind es ja nur 2.
Die Rechnung bei Erzeugnis 4 stimmt nicht. Da müsste 27.500€ rauskommen.
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Ah, ja vollkommen richtig Anonyme Maus! Danke für den Hinweis! 1.100*25=27.500 €.
Sorry, klar. Ich meinte auch 27.500€. Danke für den Hinweis!
Warum rechne ich die 15 nicht auch auf 7 Jahre? Weil man verkauft ja 15 pro JAHR. Bin da irgendwie noch ein wenig verwirrt...
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Jaa, frage ich mich auch..
Also es ist so: wir verkaufen PRO Jahr 15 Lizenzen und das 7 Jahre lang. Das kann man nun so interpretieren, dass man über genau diese 7 Jahre konstante "Rückflüsse" (eben in der Form von Anzahl Lizenzen) von genau 15 Liz./Jahr hat. Wenn man konstante Rückflüsse hat, kann man diese ganz einfach mithilfe des Rentenbarwertfaktors auf einen Zeitpunkt verdichten - und genau das wird hier in der Rechnung getan: die 15 Lizenzen pro Jahr über 7 Jahre lang werden mit dem RBF 7% 7Jahre verbarwertet. Der entsprechende RBF beträgt 5,389. War das verständlicher?
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Woher weiß ich, wann ich RBF, REF, TF und WGF anwenden muss? :// verstehe das irgendwie noch nicht so ganz
Vielleicht hilft Dir diese Folie aus dem InFi-Skript schon weiter, das ist Seite 63 im aktuellen Skript.
das hier kann doch garnicht sein. Wenn man die 250(Produkt 3) und die 1000(Produkt 2) abzieht hat man noch 1750 Zeiteinheiten und dann zieht man 375 Zeiteinheiten von Produkt 1 ab und bleiben noch 1100 für Produkt 4 oder nicht?
Das wurde letztes Jahr bereits angemerkt, sogar an der gleichen Stelle:
Also wäre die richtige Lösung: von 3: 1000 von 2: 1000 von 1: 750 von 4: 1100 richtig?
Müsste das nicht richtig sein?
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Es gibt ja dann eigentlich keine Pivotzeile, wenn es keine Pivotspalte gibt oder?
Jaa, irgendwie komisch formuliert...
Das stimmt nur wenn die fixkosten nicht auf die produkte runtergerechnet werden oder?
Fixkosten haben ja nichts mit der DS zu tun, deswegen glaube falsch
Ja würde ich auch sagen. Die fixen Kosten haben ja für die Deckungsspanne keine Bedeutung, daher falsch.
Kann mir einer erklären, wie ich bei der 4b auf die Abzinsfaktoren komme?
Das wurde vor einiger Zeit schon einmal gefragt:
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Du hast bei 3 c) aber den modifizierten Zielkostenindex berechnet, oder - also die Eurobeträge durcheinander dividiert?
Nein, ich habe da einfach falsche Werte benutzt, das wurde tatsächlich vor einiger Zeit schon einmal angemerkt:
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Zu der 4c) Es wurde ja nur die jährliche Menge angegeben, die 15 Stück beträgt. Wieso wurde der RBF dann mit 7 Jahren benutzt? Wenn nur die gesamte Menge der kompletten Marktphase gegeben wäre, hätte ich das verstanden aber so wundere ich mich grade. Hätte man das nicht mit dem Abzinsfaktor bis t0 aufgezinst?
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Ansonsten schau auch nochmal im Skript auf Seite 124 nach, dort steht es auch nochmal. Es geht darum, dass auch die Mengen (hier die Anzahl der verkauften Lizenzen) verbarwertet werden müssen. Da jedes Jahr die gleiche Anzahl an Lizenzen verkauft wird, nämlich 15 Stück, kann man diese Mengen einfach mit dem Rentenbarwertfaktor von 7 Jahren verbarwerten.
Danke Euch beiden, habe es jetzt verstanden :)
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l
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Bei der Aufgabe 2a), müsste bei der Spalte "zeitbedarf" &4 1375 stehen anstatt 1875
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bei A2 a ist der Kummulierte Zeitbedarf nach der 3 Produktion nich 1875 sonden 1625 somit kann man noch 1100 von 4 produzieren
Ist korrekt, wurde bereits angemerkt.
wird hierzu ne Tabelle gegeben oder müssen wir die Werte vom RBF ermitteln?
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Ich würde die Formeln zur Sicherheit auswendig lernen. Einmal RBF und Wiedergewinnungsfaktor als Kehrwert. Und REF mit Tilgungsfaktor als entsprechenden Kehrwert
die Formeln werden gegeben, falls eine Aufgabe dazu kommt!
Kann mir jemand erklären , warum hier der RBF von 7 Jahren genommen wird?
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Danke für eure Antworten, die Vorlaufphase wird also nicht berücksichtigt ?
nur in der Phase wo tatsächlich verkauft wird
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Du bewertest die jährliche Zahlung der Nachlaufphase mit 25.000€, ich habe da den Durchschnitt genommen von 20.000€. Was stimmt denn nun?
Du musst jede Zahlung mit dem zugehöirgen Abzinsfaktor verrechnen, einen Durchschnitt zu bilden führt unweigerlich zu weniger präzisen Ergebnissen. Zudem sind es ohnehin nur zwei Perioden, das heißt der Aufwand, die beiden unterschiedlichen Zahlungen mit dem zugehörigen Abzinsfaktor zu verrechnen bedeutet keinen großen Mehraufwand.
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Wie kommst du bei der Aufgabe 4 auf den Wert der Vorlaufphase?
Der ist in der Aufgabenstellung bereits gegeben.
müsste hier nicht 1625 als Ergebnis sein, sodass bei Produkt 4 1325 reststunden --> 1100 Produkte von 4 produziert werden können?
Absolut richtig, vielen dank für den Hinweis. Ich hatte ausversehen die 375 + 1.250 + 250 zusammengerechnet, obwohl die 250 ZE von Produkt 3 natürlich schon in den summierten 1.250 ZE von Produkt 2 enthalten waren. Der Deckungsbeitrag von Erzeugnis 4 entspricht dann 1.100*25 = 27.500 €.