Lösung (inkl. Klausur) Kostenrechnungssysteme WS 2014_2015 1. PT.pdf

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Uploaded by Jan Bicker 101187 at 2018-03-13
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Hier meine Lösung zur Klausur aus dem WS 2014/2015 1. PT. Bei Fragen oder Anmerkungen einfach kommentieren.

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im Aufgabentext stand dass die Proportionalen Kosten 480000 betragen, Propotionale Kosten=variable Kosten , also wäre das hier falsch oder ?
Wieso da steht doch Kfix=600000-480000variable kosten?
woher weiß ich, dass das die Istkosten sind? die Technicker "kalkulieren die folgenden Herstellkosten" hört sich für mich nach Zielkosten an..
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Das ist mir klar, dass das die einzige Möglichkeit ist, die Aufgabe zu lösen - ist aber missverständlich ausgedrückt, oder?
Achso, okay. Hm, hier finde ich die Formulierung tatsächlich nicht ganz so missverständlich, da war es in anderen Klausuren wesentlich vager.
Die Frage ist wohl eher, ob in der Realität in einer Produktion wirklich ein Produkt für EINE Mengeneinheit produziert wird, oder ob man die Zeit nicht offen lässt. So ein Fall wurde in der VL glaube ich nicht besprochen, wird denk ich bei der Gerding auch nicht vorkommen.
Ich sehe nichts, was dagegen sprechen sollte: das Produkt A bietet einen positiven Stückdeckungsbeitrag (75 €/Stück) und es sind Kapazitäten für die Produktion vorhanden. Es wäre ökonomisch nicht sinnvoll, diese verfügbaren Kapazitäten nicht zu nutzen, dann würden nämlich Opportunitätskosten in Höhe von 75 Euro anfallen. Es mag sein, dass solche "speziellen" Fälle in der Vorlesung nicht besprochen wurden, dennoch würde man sicherlich nicht die volle Punktzahl für diese Aufgabe bekommen, wenn man diese freien Kapazitäten einfach verfallen lässt.
Kann mir jemand sagen, was es mit der Bauplanposition auf sich hat?
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wie kommt man drauf?
Du hast für Produkt A pro Fahrrad 25 Bauplanpositionen (siehe Aufgabenstellung). Insgesamt produzierst du 2.000 Mengeneinheiten von Produkt A. Dementsprechend hast du dann insgesamt (25 x 2.000) = 50.000 Bauplanpositionen für Produkt A. Analog verfährst du mit den restlichen Produkten: B: (50 x 1.000) = 50.000 C: (50 x 1.000) = 50.000 D: (100 x 500) = 50.000 ------------------------------- Summe = 200.000
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Kann mir einer das Vorgehen bei der 2b erklären?
Was ist in der Aufgabe gemeint mit i.S. der PKR und IKR ?
tatsächliche Istkosten und PKR Istkosten bewertet zu Plankosten. Zweiteres ist relevant für die Berechnung der VA, BA, sowie GA. Mithilfe des IKRs lässt sich die Preisabweichung bestimmen. Dabei ziehen wir einfach die PKR von IKR ab.
Ich bezweifel ja das wenn man "€/Bauplanposition rechnet" Prozent erhält. Würde dann auch bei der nächsten rechnung keine Sinn machen wo dann weiter gerechnet wird mit "BPP * Prozent" und dann angeblich € heraus kommen sollen. Vielleicht hat ja jemand ne korrekte Lösung zu der Aufgabe b)
Man "erhält" auch keine Prozent. Der Zuschlagssatz ist eine dimensionslose Zahl. Die 0,75 lassen sich eben auch einfach nur als 75% schreiben. Man könnte aber auch genau so gut mit 0,75 weiterrechnen. So wie es hier gemacht wurde ist es richtig, das bezieht sich natürlich auch auf Deine gleiche Frage in einem ähnlichen Dokument. Allerdings hast Du nicht ganz unrecht, es ist eigentlich auch kein "Zuschlagssatz" im engeren Sinne, weil wir ja eben mit der Prozesskostenrechnung arbeiten. Vielmehr sind die 0,75 so zu deuten, dass eine Bauplanposition 0,75 € "kostet". Wenn man dann die einzelnen Bauplanpositionen mit diesem Wert multipliziert, erhält man die jeweiligen Kosten. An der Berechnung ändert sich dennoch nichts, ob ich nun für Produkt A etwa 25*0,75=18,75 € schreibe oder 25*75%=18,75 € schreibe ist egal.
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Hast du auch die Klausur vom WS 14/15 2. PT gelöst?
woher kommt hier das 1*25 ? wir gehen doch von den DB aus und nicht von der Zeit
Hoppla, da habe ich wohl Zeitbedarf und Deckungsspanne vertauscht. Du hast natürlich recht, es müsste 1*75 € heißen. Danke!