Klausurlösung WS 1819 2.PT.pdf

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Uploaded by Jan Bicker 101191 at 2020-01-17
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Hier meine abgetippte Lösung zur Klausur aus dem Wintersemester 2018/2019 zum zweiten Prüfungstemin.

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weiß jemand, wie man die _400 intepretieren muss Die negative VA
VA = Istkosten - Sollkosten Das bedeutet, dass wir besser arbeiten, als es sein sollte. Diesen positiven Effekt sieht man dann auch in der Gesamtabweichung die BA ist nämlich die Abweichung die sich durch zu hohe Kapazitäten ergibt, weil wir einfach zu viel Maschinen für zu wenig Arbeit haben. Die negative VA fängt unsere BA dann etwas auf GA = BA + VA -> im falle der negativen BA - VA
Wie würde die optimale Produktionsmenge bestimmt? wurde es rechnerisch gelöst oder durch das Verschieben der Gewinnfunktion ? vielen dank schon mal.
Ich habe es hier tatsächlich rechnerisch bestimmt, weil die Zahlen derart krumm sind, dass eine Bestimmung durch einfaches Ablesen sehr schwierig ist.
Wie würde man hier die Gewinnfunktion einzeichnen? (wäre sie nicht gegeben)
Siehe Bild. Hier habe ich beispielhaft zwei Isogewinnlinen eingezeichnet für zwei verschiedene Deckungsbeiträge:
wie kommt man hier auf die 36000 ?
Ich habe vor einiger Zeit mal eine ähnliche Frage hier beantwortet, vielleicht hilft dir das schon weiter, siehe Bilder:
No area was marked for this question
@Jan Zu Aufgabe 4) Auftragsverwaltung und Kundebetreuung gehören nicht zu den Herstellkosten... Somit ergeben die Herstellkosten 46,9 und die Selbstkosten 141,59 Oder liege ich falsch?
Ja, das war mein Fehler. Deine Lösung ist korrekt, siehe auch das erste Bild. Dieser Fehler wurde bereits vor kurzem angemerkt, siehe zweites Bild, da hattest du sogar schon kommmentiert.
Sicher, dass das so richtig ist? In der Aufgabenstellung steht, dass der Vorgang 2 mal durchlaufen werden muss, und 400 Mengeneinheiten hergestellt werden. Dann muss der Prozess ja insgesamt 800 mal durchgeführt werden. Rechnet man dann nicht 2/800? Es kommt mir halt sonst zu einfach vor
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@Jan, hab eine Verständnisfrage, in deinem Bild was du hier als Antwort hattest, was wird da durch was geteilt um auf 3 zu kommen? Es wird ja wahrscheinlich 3000/1000= 3 gerechnet, die Formel für den Prozesskoeffizienten ist ja = Anzahl durchzuführender Hauptprozesse / Menge d. Kalkulationsobjekts, also unterm Bruchstrich müssten doch die 3000 stehen oder wie?
@SLAS: nein, die Menge des Kalkulationsobjektes ist immer das, was du in diesem Prozess "bearbeitest", sozusagen. In meinem Bild sind das dementsprechend die 1.000 Einheiten des Rohstoffs. Die Prozessmenge ist ja recht eindeutig mit 3.000 angegeben. Falls es dir generell etwas schwer fällt bei solchen Aufgaben herauszufinden was jetzt das "Kalkulationsobjekt" ist, würde ich mir als Eselsbrücke merken, dass das Kalkulationsobjekt immer das ist, was in diesem Prozess be- oder verarbeitet wird. Wenn man das einmal identifiziert hat, sollte die Rechnung eigentlich recht einfach sein, da die Prozessmenge immer (mehr oder weniger) explizit angegeben werden muss, das lässt sich schlecht "anders" ausdrücken, sodass man da verwirrt wird.
wie kommt man hier auf die Koordinaten der Menge der Erdnüsse und der Maschinenstunden? :/
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Gerne. Das ist ganz einfach, nämlich durch genau die gleiche Rechnung, nur diesmal mit den entsprechenden Werten für das andere Produkt: Somit gilt 3.000 / 0,099 = 30.303,03 und 9.000 / 0,25 = 36.000 Der Gedanke dahinter ist immer, dass man sich vorstellt, dass man nur EINS der beiden Produkte fertigen würde und dementsprechend auch ALLE verfügbaren Ressourcen für genau dieses eine Produkt einsetzt. Wenn man das für beide Produkte macht, erhält man immer zwei Punkte, durch die man dann einfach eine Gerade zeichnen kann und schon hat man damit die Linien der Kapazitätsrestriktionen. Beantwortet das deine Frage oder soll ich es nochmal anhand eines anderen Beispiels zeigen?
AH ich habs endlich. Danke dir Jan :-)
Diese genauen Werte bekomme ich aber nur mit dem Simplex Algorithmus oder? Bzw. mir würde noch einfallen es mit dem Schnittpunkt zweier Geraden zu berechnen oder gibt es da einen einfachen Weg? In der Klausur würde man dann vermutlich eher die Varianten aus der VL mit dem Parallelverschieben der Gewinnfunktion lösen und die Werte ablesen oder? Diese ist ja auch schon eingezeichnet
Ja das ist tatsächlich richtig. Man kann den genauen Wert grafisch eigentlich nur ablesen, wenn man seine Grafik (zufällig) genau so dimensioniert, dass es deutlich wird. Einfacher ist es hier tatsächlich durch Isoquantenverschiebung der Gewinngerade, da hast du recht!
könntest du die Rechnung noch mal kurz schreiben wie du drauf gekommen bist
150Std * 60 = 9000 Min
//Edit: Ah, da war ich etwas zu langsam. Klar. Du hast 150 Maschinenstunden zur Verfügung. Nun willst du diese MaschinenSTUNDEN in MaschinenMINUTEN umrechnen. Eine Stunde besteht aus 60 Minuten, somit entsprechen 150 Stunden = (150 x 60) = 9.000 Maschinenminuten.
Werden diese nicht auf die Herstellkosten addiert? Im Skript werden Auftragsabwicklung, Kundenbetreuung und Rechnungsstellung auf die HK addiert
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3c2) Wie kommst du auf den Wert von ca 29.375? Man kann ihn schlecht ablesen..
@Marek Fisch: ja, das ist korrekt, man kann den Wert hier schlecht ablesen. Ich habe meine Grafik einfach so lange vergrößert, bis ich den Wert ablesen konnte. Man muss hier in der Klausur einfach darauf achten, das Koordinatensystem "sinnvoll" zu dimensionieren, das ist leider etwas ungünstig. Ich habe den Wert anschließend noch durch den Simplex-Algorithmus bestimmt, aber das eher nur um sicher zu gehen.