Klausur Lösung Ws 1718.pdf

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Lösungen zu der Klausur aus dem Wintersemester 2017/2018

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Nach dem groff verfahren ist das doch dann gar nicht mehr zulässig?
Es soll nicht nach dem Groff-Verfahren, sondern einfach irgendwie durch Überlegen gelöst werden. Wenn man wieder das Groff-Verfahren anwendet, kommt natürlich das gleiche Ergebnis raus wie beim vorherigen Aufgabenteil.
Die Rechnung ist mir klar, aber gibt es einen Ansatz wie man bei diesen Aufgaben vorgeht oder probiert man einfach aus?
kann mir jemand die g eklären?
Bei solchen Aufgaben ist der einfachste Weg / der erste Gedanke meist der richtige. Statt dreimal zu produzieren und damit zu rüsten, könnten wir ausprobieren, wie hoch die Gesamtkosten sind, wenn wir nur zweimal produzieren. Wir hätten es also mit Q_1=50 und Q_5=60 zu tun. Für diese Lösung erhält man Gesamtkosten in Höhe von 880, hat also etwas kostengünstigeres gefunden als in Aufgabenteil f) (GK=920).
Woher weiß man, dass die 5. Station nicht eröffnet wird und man der ersten 2 Tasks zuschreibt?
Das ist für jede Verbaureihenfolge potentiell unterschiedlich. Man nimmt sie sich einzeln vor und befüllt die Stationen mit den Tasks ohne von deren Reihenfolge abzuweichen. Dabei muss natürlich die Taskzeit (hier c=7) eingehalten werden. 1. Verbaureihenfolge: Task D kommt in die erste Station, da er mit seiner Taskzeit von 3 (natürlich) in die Taktzeit passt. Task B kommt auch in die erste Station, da er mit seiner Taskzeit von 4 zusammen mit D in die Taktzeit passt (3+4=7). Task C kommt automatisch in die zweite Station, da die erste Station voll ist. Er bleibt alleine auf Station 2, weil der nächste Task A zusammen mit C die Taktzeit sprengen würde (3+5=8). Task A kommt also auf Station 3. Dort bleibt er alleine, denn der nächste Task E würde mit ihm zusammen wieder die Taktzeit sprengen (5+4=9). Folglich kommt Task E in die vierte Station. Wenn man dieses Vorgehen für jede Verbaureihenfolge einhält, ergibt sich hier zufällig, dass auf der ersten Station immer zwei Tasks sind und die fünfte Station nicht genutzt wird.
Wieso kann man hier denn mit A anfangen? Müsste die Reihenfolge nicht (CE),(DB),(A) sein wegen der Beziehung aus b)? Da kann A ja erst genutzt werden wenn D und C voraus gegangen sind.
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wie kommt man drauf? bzw allgmein auf eine Lösung?
Bei so kleinen (einfachen) Graphen kann man die Lösung praktisch ablesen. Man muss nur darauf achten, dass durch die den Stationen zugewiesenen Tasks die Taktzeit nicht überschritten wird und die Vorrangbeziehungen (siehe Kanten) eingehalten werden. Letzteres "prüft" man, indem man sich über jede Kante fragt: Wurde der Vorgängertask der gleichen oder vorherigen Station zugewiesen wie sein direkter Nachfolgertask?
kann man auch x1,2= 10 x2,3=0 und xi,1 =10 xi,4=0
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kann ich theoretisch auch Standort 2 einfach schließen?
Wenn du Standort 2 schließt, musst du automatisch x_11, x_12 und x_13 verändern. Die müssen zulässig sein und dann noch sicher einen höheren Zielfunktionswert ergeben (ohne ihn extra auszurechnen und zu vergleichen). Das ist viel schwerer zu erkennen als die hier gegebenen zwei Möglichkeiten, daher würde ich es sein lassen. Es gibt auch nur zwei Punkte für die Aufgabe. Halte Schließung von Standort 2 und den damit verbundenen Denkaufwand für zwei Punkte für unverhältnismäßig.
kann mir jemand sagen, wie man die Lagerzeit bestimmt ?
Wenn man in der Periode 1 für drei weitere Perioden vorproduziert, wird der Bedarf von Periode 2 eine Periode lang gelagert, der Bedarf von Periode 3 zwei Perioden lang gelagert und der Bedarf von Periode 4 drei Perioden lang gelagert. Wenn man in der Periode 5 für eine weitere Periode vorproduziert, wird der Bedarf von Periode 6 eine Periode lang gelagert.
Kann man hier quasi sagen, dass ein größerer Alpha Wert eine deutlichere Prognose abgibt( weil es ja schon sehr ähnlich aussieht wie die Beobachtungskurve) , aber dafür nicht so geglättet ist, während es bei dem kleinen Alpha umgekehrt ist?
woher bekommt man diese Werte?
Die erste Zahl sind die Bedarfe pro Periode, die zweite Zahl die Lagerkosten und die letzte Zahl die Zeit, die die Bedarfe gelagert werden. zb die 5 Bedarfe werden 3 Perioden lang gelagert das kostet uns pro Produkteinheit und Periode 4€
woher weiß ich wie lange die Bedarfe gelagert werden ?
wie löst man so etwas am besten und am schnellsten ?
war bei der aufgabe das s die rüstkosten und l die lagerkosten ?
Ja, ist immer so.
warum geteilt durch 7 ??
Mindestanzahl der Stationen = Optimalitätskriterium der Fließbandabstimmung = Gesamttaskzeit/Taktzeit=(5+4+3+3+4)/7 (bei Dezimalbruch auf das nächste Ganze aufgerundet, weil wir keine "halben" Stationen eröffnen können)
Kann man hier nicht auch einen Pfeil von C nach D und A nach E ziehen?
Nein, denn (C,D) und (A,E) sind keine Vorrangbeziehungen, die in allen drei Verbaureihenfolgen vorkommen.
hier müsste doch 1 richtig sein
Nein, 1 kann nicht richtig sein, weil wir auf der rechten Seite in jedem Summanden (t-t_2) rechnen und das wäre dann erst (5-2)=3 und dann (4-2)=2.
ist x1,4 nicht gleich 15?
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aber wenn ich doch x_14=10 habe und x_22=5 dazu addiere, habe ich doch eine Transportmenge von x_14= 15
Warum willst du die Transportmenge von Standort 1 zum Kunden 4 mit der Transportmenge von Standort 2 zum Kunden 2 addieren? Die haben nichts miteinander zu tun (weder gleicher Standort noch gleicher Kunde).