Lösung Tutorium 2 SS19.pdf

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Uploaded by Jan Bicker 101191 at 2019-04-15
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Hier meine abgetippte Lösung des zweiten Tutoriums aus dem Sommersemester 2019.

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wie kommt man denn auf den zinssatz? in der Aufgabe ist das nicht gegeben
Der Zinssatz für Maschine II ist in der Aufgabenstellung gegeben:
Oh sorry hab’s verwechselt mit der Klausuraufgabe dort ist der Zinssatz nicht gegeben
muss das immer gemacht werden, wenn unterschiedliche Stückzahlen produziert werden?
Es gilt: Rechne immer das, was in der Aufgabenstellung von dir verlangt wird!
was ist hier alles mit drin? AW + AFA + RW? Wieso wird die AFA mit einbezogen?
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muss es nicht rw - afa sein ?
Nein, so wie es hier steht ist korrekt, siehe auch Skript Seite 42:
No area was marked for this question
Bei 1.4.5 müsste doch x=3312,5 rauskommen, da 4725-3400= 1325 und nicht 1335 ist
Ja, das wurde bereits angemerkt:
wofür hast du diesen wert jetzt berechnet?
Um damit im nächsten Schritt die Zinsen bestimmen zu können.
gibt es auch eine Formel hierzu ?
Die Laufzeit lässt sich doch mit einem Blick auf die Grafik ablesen? Eine Formel zur Berechnung der Laufzeit wäre mir nicht bekannt.
Aber man kann die Formel dahingehend umstellen, sodass man die Nutzungsdauer errechnen kann! Das war auch in einer Tutoriumsaufgabe so
die variablen kosten pro Periode kann man doch nicht ausrechnen ohne die angabe von der produzierten Stückzahl ?
Die variablen Kosten sind doch bereits gegeben:
Danke nochmal wie gesagt habe die Tabelle unten komplett übersehen
wie wurden die k ges berechnet
Die sind doch bereits in der Aufgabenstellung gegeben:
ach sorry dachte beide Tabellen wären unabhängig voneinander
Wieso werden die Abschreibungen auch dazu addiert? Ich dachte immer Zinsen wären i x durchschnittlil. Kapitalbildung? also i x Amort.?
Das steht so im Skript, siehe Seite 42:
No area was marked for this question
Woher weiß ich, dass bis 3.337 Stück Maschine 2 besser ist und nicht Maschine 1?
DIe Maschine mit den geringeren Fixkosten ist IMMER die zunächst vorteilhaftere. Hier hat Maschine B Fixkosten in Höhe von 3.400 €, während Maschine A FIxkosten in Höhe von 4.725 € hat.
Verstehe diese Rechnung nicht ganz. Könntest du das bitte nochmal ausführlich erklären ?
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Das sind die gesamten Fixkosten, die haben wir ja bereits in einem vorherigen Aufgabenteil berechnet:
Ah okay hab es verstanden. Danke dir 😘
Im Skript werden zur Berechnung der Zinsen auch die Afa berücksichtigt. Warum ist das hier nicht der Fall? Da heißt die Formel: AK(20.000) + [RWn(0) + Afa(2.000)] :2 x 0,06 (Zinssatz) Ich komme dann auf den Wert von 660€ Zinsen
Nein, die wird auch im Skript nicht berücksichtigt: wir haben hier eine kontinuierliche Amortisation und bei dieser Amortisationsart und einem Restwert von 0 € wird die AfA NICHT bei der Berechnung der Zinsen berücksichtigt, siehe Bild.
Woher kommt der Wert „12500“ ?
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Ja, vielen Dank für die schnelle und hilfreiche Antwort 😊
Gerne!
wir hatten in der 3.übung den gewinn pro Periode ausgerechnet, indem wir preisxStückzahl-Gesamtkosten für Stückzahl berechnet haben. Komme jetzt hier nicht ganz mit. Warum jetzt Deckungsspanne? Und kann man das nicht wie in der Übung lösen?
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Wird es bei der Rechnung G=E-K also keinen Punktabzug geben ?
Nein, es sei denn es steht irgendwo explizit in der Aufgabenstellung, dass man mit der Deckungsspanne rechnen soll, das ist bisher aber noch nie vorgekommen. Mit Gewinn = Erlöse - Kosten ist man also immer auf der sicheren Seite.
wie kommt man drauf, dass Maschine 2 erstmal günstiger produziert?
die Variante mit den geringeren Fixkosten ist immer die bessere, bis dann die durch gleichsetzen ausgerechnete Stückzahl x erreicht ist
warum 1,7 und nicht Kvar(5950)?
Weil pro ME variable Kosten in Höhe von 1,70 € anfallen. Die Kostenfunktion stellt man allgemein auf, und nicht für eine bestimmte produzierte Stückzahl. Das heißt, man kann mithilfe dieser Kostenfunktion nun die Gesamtkosten für jede beliebige produzierte Stückzahl berechnen, indem man das "x" durch eben die beliebige Produktionsmenge ersetzt.
zu den Fixkosten zählen doch auch die Amor. des Kapitals i. H.v 10 000 . warum wird das nicht mitberücksichtigen?
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Das ist richtig, die Abschreibung wird ja hier ebenfalls in den Fixkosten berücksichtigt.
genau so meinte ich das :)
Wäre es hier auch richtig, wenn man die vorher ermittelten Stückkosten dem Erlös pro ME abzieht und dann mit 6.400 multipliziert ? Dann kommt man bei Anlage 1 beispielsweise auf 11.712€.
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Achso, ich verstehe. Ja, also im Prinzip ist Dein Rechenweg auch korrekt, allerdings kommt man auch damit auf einen Gewinn von 11.700 € - wenn man denn mit ungerundeten Werten rechnet! Die Stückkosten betragen nämlich nicht genau 14,17 €, sondern eher 14,171875 €. Wenn man diesen Betrag mit 6.400 multipliziert erhält man wieder genau die Gesamtkosten von 90.700 €. Wenn man diesen Betrag von den Erlösen (102.400 €) subtrahiert, erhält man genau 11.700 €.
wird beides als korrekt angerechnet. Die 12 euro unterschied entstehen halt durch das rechnen mit einem gerundetem Stückwert preis. Ist aber an sich richtig. Im Endeffekt klammert ihr ja nur die Produktionsmenge aus. (rein mathematisch betrachtet)
Warum muss man hier einfach 2500 Euro abziehen. Ich werde da auch aus den Folien nicht schlau. Und müsste man dann nicht bei a3 mit 10000 anstatt 12500 rechnen ?
Also die jährliche Abschreibung beträgt ja 2.500 € (das ist die "Höhe" einer Treppenstufe in der Grafik, siehe Bild 1), das heißt, dass die Maschine pro Jahr 2.500 € an Wert verliert. Die Nutzungsdauer beträgt 8 Jahre. Das heißt, über diese 8 Jahre verliert die Maschine dementsprechend 8*2.500=20.000 € an Wert. Wenn die Maschine 30.000 € gekostet hat, während ihrer Nutzungsdauer aber 20.000 € an Wert verliert, hat sie am Ende natürlich noch einen Restwert von 30.000-20.000=10.000 €. Ist es so vielleicht etwas verständlicher? Nun zu der b): um die durchschnittliche Kapitalbindung bei diskontinuierlicher Amortisation zu berechnen, muss man die Anschaffungsauszahlung plus den Restwert IN DER PERIODE N-1 rechnen. Wichtig ist hier "in der Periode n-1". Das bedeutet, dass wir uns hier NICHT den Restwert nach 8 (=n) Jahren anschauen, sondern eben nach 7 (=n-1) Jahren. Diesen Restwert kann einfach berechnen, indem man den Restwert in Periode 8 plus eines Abschreibungsbetrags rechnet, sprich 10.000 € (Restwert Periode 8) + 2.500 € (Abschreibungsbetrag)=12.500 €. Beantwortet das Deine Fragen?
JA! Vielen dank !
4725 - 3400 muss 1325 ergeben. Dann kommt bei mir für x 3312,5 raus.
Jo, vollkommen richtig, mein Fehler. Vielen Dank für den Hinweis!